Hi,
in diesem Posting: http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=98966&t=98953 hat Thorsten geschildert, dass es in seinen beiden Partien zu zweit fast unmöglich war, den Kaiser zu stürzen. Diese Erfahrung haben nun auch Peter und ich gemacht. Er war durchgehend Kaiser und er gewann mit einem Endstand von 36 Siegpunkten - ich hatte insgesamt nur 12 Siegpunkte erlangt.
Daraufhin haben wir in mehreren Konstellationen die erste Runde gespielt, um zu testen, wie man als Gegenkaiser die Kaiserkrone übernehmen kann. Dabei stellte sich heraus, dass dies in der ersten Runde durchaus noch möglich ist - vor allem, wenn man es schafft, mit seinen Aktionspunkten so zu haushalten, dass man die Aktionen später (also ohne mögliche Gegenreaktion durch den amtierenden Kaiser) durchführen kann.
Dadurch, dass aber noch zwei weitere Reichsstädte, die Einflusspunkte (EP) für den Kaiser geben, wird dieser aber gestärkt: Durch den auf dem Thron sitzenden Marker verliert der Kaiser zwar zwei potentielle Einflusspunkte (für ein Paar, das nicht in den Herzogtümern Einfluss nehmen kann), aber die Reichsstädte bringen insgesamt 3 - der Kaiser hat also ab der 3. Runde einen EP mehr als der Gegenkaiser. Zusammen mit der Entscheidungsgewalt bei Gleichständen ist dies m.E. zu mächtig.
Eine [b]Regelfrage zu den Herzogtümern[/b]: Eines der Herzogtümer bringt 2 zusätzliche Einkommenspunkte. Werden diese beim Einsetzen des 45-jährigen Herzogs im Startaufbau schon gutgeschrieben? Startet dieser Spieler also mit 9 statt mit 7 Aktionspunkten?
Eine [b]Verständnisfrage[/b] noch: Weshalb hat man zu Beginn 7 Aktionspunkte? Vom Einkommen her dürfte man nur 6 haben (= Grundeinkommen). Ich nehme an, dass dies so austariert wurde, um zu Beginn genügend Aktionsmöglichkeiten zu bieten. Aber weshalb steht dann der Marker, der das Einkommen anzeigt, nicht auf 6, während der Marker für die aktuell verfügbaren Aktionspunkte auf 7 steht?
Alles Gute wünscht
Kathrin.