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Meisterdiebe ab vier

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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TRH
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Meisterdiebe ab vier

Beitragvon TRH » 15. Dezember 2004, 20:52

Moin!

Ich hätte da mal ne Frage: In der neuen Spielbox sind ja die Noten der Rezensenten für Meisterdiebe (außer der Note von Textverfasser Wieland Herold) relativ mittelmäßig .
Was an zwei Dingen zu liegen scheint:
- das Spiel wird ab 4 Personen wahlweise zum Glücksspiel (KMW) oder zur Arbeit (Heß, B.) und
- es gäbe zu wenig Anhaltspunkte bei der Kartenauswahl (Conrad).

Auch wenn ich weiß, dass insbesondere ersteres vor nicht allzu langer Zeit hier im Forum Thema war, wollte ich doch nochmal diejenigen, die sich bisher nicht an dieser Debatte beteiligt haben, dazu anregen, ihre persönlichen ersten Erfahrungen hierzu zu posten.
Denn ich möchte eigentlich nur ungern 100 Flocken auf den Tisch legen und danach feststellen, dass ich den sechs Rezensenten, die zwischen 4 und 6 gewertet haben, uneingeschränkt Recht gebe... (auch wenn dieses Risiko natürlich bei jedem Spiel dabei ist, aber man kann ja vorher versuchen Infos einzuholen ;-)

So denn,
was meint ihr
fragt der Tom

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Michae. St.

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Michae. St. » 15. Dezember 2004, 21:27

Hallo Tom

Auch ich war von der schlechten Rezension sehr überrascht, da ich das Spiel aber mein eigen nennen darf. Ich kann dir versichern, das Meisterdiebe für mich zu einen der innovatisten und auch spielenswertesten Spiele des Jahrganges zählt.
In unseren Spielrunden ist Meisterdiebe durchwegs positiv bewertet worden. Ich habe von 2 Spielern bis 8 Spielern alle Varianten durch und würde behaupten, das der größte Spaßfaktor zwischen 3 und 6 Spielern liegt.

Auch "Ave Cäsar" wurde seinerzeit von Spielboxrezensenten als mäßig beurteilt und erfreut sich noch heute größter Beliebtheit.

Gruß Michael

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Jörn

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Jörn » 16. Dezember 2004, 10:01

Hallo, ich hatte mich auch über die vielen tollen Bewertungen gewundert und bin der Meinung die Spielbox trifft den Nagel auf den Kopf. Das Spiel sieht sehr gut aus, aber es wird mit der Zeit zähflüssige Arbeit. Wir haben es zu fünf gespielt einer ist dann irgendwann ausgestiegen und der Rest quälte sich zum Ende. Und nun will keiner mehr und ich müsste mir neue Leute für das Spiel suchen. Habe für solche Spiele aber wesentlich besseres da, als das ich Meisterdiebe vorschlagen würde.Zum Verkaufen ist es allerdings zu Schade-da es halt gut aussieht. Also meine Meinung zur Spielbox: absolut richtig bewertet.

MfG Jörn

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TRH
Kennerspieler
Beiträge: 647

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon TRH » 16. Dezember 2004, 11:50

Jörn schrieb:
>
> Hallo, ich hatte mich auch über die vielen tollen Bewertungen
> gewundert und bin der Meinung die Spielbox trifft den Nagel
> auf den Kopf. Das Spiel sieht sehr gut aus, aber es wird mit
> der Zeit zähflüssige Arbeit. Wir haben es zu fünf gespielt
> einer ist dann irgendwann ausgestiegen und der Rest quälte
> sich zum Ende. Und nun will keiner mehr und ich müsste mir
> neue Leute für das Spiel suchen.

-> Liegt mit Meisterdiebe vielleicht ein ähnliches "Problem" vor, wie jenes, das schonmal bei "Geheimnis der Abtei" in einem Thread benannt worden ist? Nämlich, dass es darauf ankommt WIE man an das Spiel herangeht? Vielleicht macht es ja wenig Sinn alle Schubladen und Drehungen nachvollziehen zu wollen, sondern eher sich auf wenig zu beschränken und dann mal weiter zu sehen?

Gruß Tom

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Bernd

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Bernd » 16. Dezember 2004, 12:03

Hallo Tom,

ich habe das Spiel in der Zwischenzeit ca. 6 Mal gespielt.
Fast immer mit unterschiedlichen Leuten in der Besetzung 3,4 und 5 Personen.

Alle Spiele liefen von der Stimmung her gleich ab. Es macht also keinen großen Unterschied, ob man zu 3 oder zu fünft spielt (wenigstens was die Stimmung und den Spielspaß betrifft).

In allen Runden war die Meinung am Ende ungefähr gleich:

1. Das Spiel kam optisch super an. Jeder wollte den Würfel drehen und die
Schubladen öffnen usw. - die Optik und Ausstattung macht einfach Lust auf das
Spiel.

2. Die Regeln waren recht schnell erklärt. Es gab aber immer wieder nachfragen
wegen der Personen und ihrer genauen Bedeutung. Die Eigenschaften waren
nicht immer eingänglich und besonders der Detektiv schien für die meisten viel
zu schwach zu sein.

3. Nach einiger Zeit verloren manche die Lust am Spiel. Sie konnten und wollten
sich die Schubladen nicht merken. Taktische Tipps halfen auch nicht. So kam
es mitunter zu einem wahllosen herausziehen der Schubladen.

Die meisten waren nach dem Spiel doch etwas geknickt ... das Fazit der meisten war "aber das Material ist toll" ... viele haben sich schon überlegt, wie man das Spiel verbessern könnte ... nochmal spielen wollte keiner.

Gruß

Bernd

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Michael Bader

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Michael Bader » 16. Dezember 2004, 12:28

Genau!

Kann ich nur bestätigen, tolles innovatives Spiel. Man sollte sich nur eben bewusst sein, das es ein eher einfacheres Spiel ist mir einem gewissen Memory Anteil.

Schönes Beispiel mit Ave Cäsar.

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Kathrin Nos
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RE: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Kathrin Nos » 16. Dezember 2004, 12:48

Hallo,

"TRH" hat am 15.12.2004 geschrieben:
> Ich hätte da mal ne Frage: In der neuen Spielbox sind ja
> die Noten der Rezensenten für Meisterdiebe (außer der Note
> von Textverfasser Wieland Herold) relativ mittelmäßig .
> Was an zwei Dingen zu liegen scheint:
> - das Spiel wird ab 4 Personen wahlweise zum Glücksspiel
> (KMW) oder zur Arbeit (Heß, B.) und
> - es gäbe zu wenig Anhaltspunkte bei der Kartenauswahl
> (Conrad).

Vielleicht kommt unsere spielbox ja heute, dann werde ich es auch nachlesen :-)

Auf die Spielbarkeit mit unterschiedlichen Personenzahlen bin ich in meiner Rezi auch eingegangen: http://www.hall9000.de/php/rezi.php?rezi=1001
Express-Zusammenfassung: Am besten finde ich das Spiel zu viert und zu fünft. Vor der Rezi habe ich 6 Partien gespielt, davon die meisten zu viert oder zu fünft.

Vom Merken her geht es mir so, dass ich mich sehr stark an der Maserung orientiere. Am besten, man merkt sich mindestens für beide Seiten (von unten und von oben) je eine Schublade, so dass der eigene Dieb nicht allzu sehr von der richtigen Position der Schatulle abhängt.

Mir persönlich gefallen die Meisterdiebe recht gut und ich spiele sie jederzeit gerne mit. Für uns selbst haben wir die Anschaffung allerdings bisher nicht getätigt und möchten die 2. Auflage abwarten, bevor wir uns entscheiden.

Von der Spieldauer her war es eigentlich bis zu fünf Spielern kein so großes Problem. Wobei das sicher auch davon abhängt, ob sich wenigstens ein Teil der Leute gut konzentrieren können. Dann kommt es seltener vor, dass der Juwelier oder Schmuggler keinen Edelstein in die Schatulle legen darf. Wenn viele Rollen ihre Eigenschaft erfolgreich einsetzen können, kann das Spiel zu Ende gehen, bevor alle Rollenkarten das zweite Mal durchgespielt wurden - und das ist m.E. eine gute Länge für das Spiel.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Bernd

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Bernd » 16. Dezember 2004, 13:13

TRH schrieb:
>
> Jörn schrieb:

> -> Liegt mit Meisterdiebe vielleicht ein ähnliches "Problem"
> vor, wie jenes, das schonmal bei "Geheimnis der Abtei" in
> einem Thread benannt worden ist? Nämlich, dass es darauf
> ankommt WIE man an das Spiel herangeht? Vielleicht macht es
> ja wenig Sinn alle Schubladen und Drehungen nachvollziehen zu
> wollen, sondern eher sich auf wenig zu beschränken und dann
> mal weiter zu sehen?
>


Es ist definitiv nicht sinnvoll sich alles merken zu wollen (wer das versucht hat eigentlich schon verloren). Sinnvoller ist es sich eine (vielleicht zwei) Schubladen zu merken - dumm nur, wenn die kurz bevor man am Zug ist die Schublade geleert wird :)

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czarnè

Meisterdiebe "Nix für Hitzköpfe"

Beitragvon czarnè » 16. Dezember 2004, 22:16

Hallo TRH,

Da hast du garnicht mal so unrecht. Es kommt tatsächlich drauf an "WIE" man Meisterdiebe spielt und an das Spiel herangeht.

Wer nur seinen Gewinn im Kopf hat, und sich dadurch unbedingt viel merken "muss", wird oft enttäuscht, weil er höchstens durch Glück gewinnen kann, denn es passiert Folgendes:
Der Kopf fängt vor lauter "Arbeit" an zu qualmen, weil es eben fast unmöglich ist, sich alles merken zu wollen. Frustriert darüber, wird es dann als "Glücksspiel" erklärt.
Um hier falschen Tatsachen vorzubeugen: Es handelt sich in erster Linie um ein leicht zu erlernendes Familienspiel (unabhängig von der edlen Ausführung), das ganz "bewußt" mit dem Element des Glücks spielt.
Die eigentliche Spannung des Spiels liegt im "Öffnen" der jeweiligen Schublade, ob Edelsteine herausfallen oder nicht. Wer die Spannung ausschließlich in der Strategie sucht und es außerdem nicht gut verleiden kann, wenn andere sich durch "Glücksgriffe" ebenfalls bereichern können, der ist mit diesem Spiel nicht gut bedient und sollte besser die Finger vom Spiel und von den Schubladen lassen.

Wer aber ein Spiel noch genießen kann, wo sich, sofern man aufmerksam dafür ist, durch das Objekt ein besonderes Ambiente entwickelt, der liegt mit "Meisterdiebe" genau richtig. Der Höhepunkt ist aber, es mit möglichst vielen Leuten zu spielen, die sich vollkommen im klaren darüber sind, dass es sich nun um Glück handelt, ein chaotisches Glück, bei dem ich auch einem anderen den Sieg gönnen kann, nur um meinen Spaß an der Sache zu haben. (Je mehr Spieler, desto größer das Glück). Es ist eben, wie bei der "echten" Gaunerei: Wer weiß schon, was er in Schubladen anderer Leute findet und ob er dabei erwischt wird oder nicht? Das verstehen aber leider nicht alle! Naja, muß ja auch nicht.

Fazit:
Man muß "Meisterdiebe" flexibel spielen können, um es in seiner Ganzheit zu genießen. Es kommt auf die Spieler, aber auch auf die jeweilige Spielrunde im Spiel an: Mal taktisch, durch den Karteneinsatz, mal durch hohe Merkfähigkeit, und auch mal durch einen Glücksgriff. Das sollte schon im Wechsel stattfinden, einerseits damit der Kopf nicht qualmt, und andererseits, es nicht gänzlich für einen selbst zum Glücksspiel wird. Denn nur so erfährt der Spieler, dass sich hinter alldem durchaus Taktik "verbirgt".

Nix für Hitzköpfe.

Weitere Rezensionen:

http://www.stromausfall.org/index.php?id=112

http://www.hall9000.de/rezi.pl?spiel=meisterdiebe

http://www.spielbox.de/spielarchiv/peep/meisterdiebe.php4

http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/cgi-bin/luding/Redirect.py?f=00Q^E4X&URL=http://www.poeppelkiste.de/frame/frame.htm?/gutespiele/2004/meister/meister.htm

Meisterdiebe-Trailer als download:
http://www.czarne.de/html/cms2/anzeig.php?id=1101168751

Weitere Info`s auf www.czarne.de

Ich hoffe, dir damit ein wenig geholfen zu haben.

grüsse
czarnè

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Heinrich Glumpler

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. Dezember 2004, 10:03

TRH schrieb:
> ...dass es darauf
> ankommt WIE man an das Spiel herangeht?

Hi,

erst mal: ich habe es nie gespielt, noch aus der Nähe gesehen - aber vielleicht bin ich deshalb ganz gut geeignet, meine Erwartung an das Spiel zu beschreiben.

Wenn ich "Meisterdiebe" höre, dann denke ich erst mal an Schleichen und Stehlen (Geschicklichkeit).
Spätestens wenn ich dann mitbekomme, dass da Juwelen in Schubladen verschwinden und sich durch eine "Rätselbox" bewegen, denke ich an Memory.

Und das ist vielleicht das "Problem" bei dem Spiel: die Leute gehen mit der Einstellung dran, dass sie sich alle mögliche merken müssen, um gewinnen zu können.
Wenn das Spiel aber gar nicht als "Memory"-Spiel gedacht ist, ist eine Enttäuschung schon vorprogrammiert.

Ich erinnere mich, dass es bei dem Spiel "Mäuse-Chaos" (Jeff Widderich?) eine ähnliche Kritik gab.

Für mich bedeutet das, dass man bei einer Spielentwicklung auch sorgfältig darauf achten muss, welche Erwartungen ein Spiel weckt, bzw., dass man die Erwartungen, die man weckt, auch erfüllt.

Ja - ich habe meine Spielbox schon, hab sie aber nur überflogen - ich werde mir die Rezi jetzt mal genauer ansehen.

Grüße
Heinrich

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TRH
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Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon TRH » 17. Dezember 2004, 10:19

Heinrich Glumpler schrieb:

> Für mich bedeutet das, dass man bei einer Spielentwicklung
> auch sorgfältig darauf achten muss, welche Erwartungen ein
> Spiel weckt, bzw., dass man die Erwartungen, die man weckt,
> auch erfüllt.

-> Aber auch der Käufer sollte sich vor dem Kauf nochmal über seine durch Titel, Verpackung, Erläuterung, etc. hervorgerufenen Erwartungen klar werden und diese mit Rezensionen, Beratung usw. kritisch gegenchecken, um nicht nachher enttäuscht vom Produkt zu sein.

> Ja - ich habe meine Spielbox schon, hab sie aber nur
> überflogen - ich werde mir die Rezi jetzt mal genauer ansehen.

-> Das wird dir für diesen Thread nicht weiterhelfen, da sich die Bewertung des Rezensionsverfassers deutlich von der der übrigen Rezensenten abhebt (was ja schon mal öfter in der Spielbox vorkommt). Somit ergibt sich der etwas skurrile Umstand, dass dem Leser (naja: ich sage erstmal mir) die Gesamtbewertung lediglich als Mittelmaß erscheint, der Bericht aber die Gründe für diese Bewertung (nahezu, wenn man von den Sternchen-Infos absieht) nicht benennt (denn der Verfasser hat ihn ja im Hinblick auf seine vergebenen 8 Punkte geschrieben).
So bleibt bei mir als Leser eine gewisse Ratlosigkeit und die Hoffnung es in irgendeiner Spielerunde oder irgendeinem Spieleladen mal Probe spielen zu können, um mir selber einen Eindruck zu bilden.

Gruß Tom (der ansonsten die Spielbox natürlich Klasse findet: Lob, Lob, Lob ;-) )

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TRH
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Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon TRH » 17. Dezember 2004, 10:23

Kleine Erläuterung:

TRH schrieb:

... was ja schon mal öfter in der Spielbox vorkommt ->

meint: es kommt öfter vor, dass sich die Meinung unterscheidet, allerdings NICHT immer deutlich: meist leichte Tendenz nach oben!

> Gruß Tom

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Heinrich Glumpler

Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. Dezember 2004, 10:46

Hi,

tja - wer reflektiert schon so genau beim Kauf eines Spieles?
Macht es nicht wesentlich mehr Spass, beim Anblick einer Schachtel die Augen aufzureissen - sich vom Erscheinungsbild, dem Titel, dem Cover, der Kurzbeschreibung berauschen zu lassen, das Ding aus dem Regal zu reissen - (bezahlen) - ab nach Hause - auf den Tisch und AAAAAHHHHH runter mit den Klamotten - ups ...

Ich meine: die Folie zart von der Schachtel zu zupfen, den Deckel gegen dessen leichten Widerstand emporzuziehen und den ersten Blick auf das Material zu werfen, es zu sortieren...

Ok - ist gut jetzt - ich denke, es kommt rüber, dass ich denke, ein Verlag ist gut beraten, sich nicht zu sehr auf den bedachtsam und rational vorgehenden Käufer zu verlassen ...
... oder ;-)

Grüße
Heinrich

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TRH
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Re: Meisterdiebe ab vier

Beitragvon TRH » 17. Dezember 2004, 15:03

Heinrich Glumpler schrieb:
>
> Hi,
>
> tja - wer reflektiert schon so genau beim Kauf eines Spieles?
> Macht es nicht wesentlich mehr Spass, beim Anblick einer
> Schachtel die Augen aufzureissen - sich vom Erscheinungsbild,
> dem Titel, dem Cover, der Kurzbeschreibung berauschen zu
> lassen, das Ding aus dem Regal zu reissen - (bezahlen) - ab
> nach Hause - auf den Tisch und AAAAAHHHHH runter mit den
> Klamotten - ups ...
>
> Ich meine: die Folie zart von der Schachtel zu zupfen, den
> Deckel gegen dessen leichten Widerstand emporzuziehen und den
> ersten Blick auf das Material zu werfen, es zu sortieren...

-> Das kann aber auch mit einer bösen Überraschung enden. Ich wollte ja nicht generalisieren, aber ein wenig Infos einholen ist manchmal auch ganz gut. Wenn man natürlich voll von einem Spiel begeistert ist, wird man sichs gleich zulegen. Wenn nicht, schreibt man evt. einen Forumsbeitrag hier, um die Meinung anderer Spieler zu hören.

> Ok - ist gut jetzt - ich denke, es kommt rüber, dass ich
> denke, ein Verlag ist gut beraten, sich nicht zu sehr auf den
> bedachtsam und rational vorgehenden Käufer zu verlassen ...
> ... oder ;-)

-> Aus Verlagssicht mit Sicherheit. Mein Beitrag entsprang allerdings meiner Käufersicht und da bin ich doch etwas vorsichtiger mit Spontankäufen geworden...

Gruß Tom


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