Hallo,
mir ist in letzter Zeit (auch bei mir) aufgefallen, dass das "Spiel" immer mehr zum Konsumgut wird. Ein, zweimal gespielt und dann weg (eBay &Co.).
Bei mir gab es früher "ein paar" Spiele, die immer wieder auf dem Tisch kamen (bis sie ausernandergefallen sind).
Ist euch ähnliches bei euch oder anderen auch aufgefallen?
War es früher wirklich anders? Und wenn, war es früher besser?
Mein Verhalten ist wohl dadurch zu begründen, dass immer mehr Spiele auf den Markt kommen bzw. ich besser über einzelne Spiele informiert bin (Internet). Wenn ich höre "Die Spiele X,Y und Z" sind toll, will ich sie auf alle Fälle einmal ausprobieren. Selbst bei manchen Spielen die superschlecht sein sollen, will ich mir lieber selbst meine eigene Meinung bilden.
Früher war ich auf den Bestand des Spielwarenhändlers meines Vertrauens angewiesen. Bestellt habe ich Spiele eigentlich nie. Ich mußte die Packung in der Hand halten, den Text lesen und mit mir ringen, ob ich wirklich so viel Geld für ein Spiel ausgeben will.
Heute ist im Internet fast jedes Spiel zu bekommen, die Auswahl ist riesig und dank eBay & Co. ist auch jedes ausverkaufte Spiel kein Wunschtraum mehr.
Früher mußte ich auf den Flohmärkten in meiner Umgebung Glück haben, einmal auf eine ausverkaufte Spielperle zu stoßen.
War früher wirklich alles besser oder bin ich gerade in einer "Verganenheitsglorifizierenden" Phase?
Gruß
Bernd