Das Thema wurde hier zwar schon besprochen, aber nicht abschliessend beantwortet, bzw. zuwenig grundsätzlicher Natur diskutiert.
Pauschale Aussagen wie "Spiel XX ist einfach besser" sind argumentativ gesehen nur heisse Luft.
Als Unterschiede RRT ggü. AoS kann man festhalten:
Vorteile
- ist hübscher
- ist noch familientauglich, sprich fehlertoleranter
- auf deutsch erhältlich
Neutral
- Eisenbahnbetriebskarten bringen Abwechslung aber auch Zufall ins Spiel
- Gemischte Berichte über 2 Spieler Spielspass da die Map so gross ist.
- Wg. der grossen Map ergeben sich auch 3 Bauphasen pro Runde (in AoS = 2)
Nachteile
- es gibt keine engen Kurven
- 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch. anbietet)
- keine Erweiterungen (Maps) geplant/bekannt
Die Anzahl pos/neg. Punkte scheinen ausgeglichen (falls ich nichts vergessen habe); die Frage ist nun, wie gewichten wir diese einzelnen Punkte?
Meine Meinung:
Schönheit ist langfristigem Spielreiz/Spielmotivation unterordnen.
Ist ein Spiel zu fehlertolerant, ist es keine Herausfoderung mehr, das schmälert den Spielreiz. Erweiterbarkeit bringt Abwechslung (und Langzeitmotivation)
Die "engen Kurven" sind aufgrund der grossen RRT-Map zwar nicht unbed. nötig, aber deswegen gleich keine Beilegen?
Gewisse Unterschiede sind nur regeltechnischer Natur. Es liessen sich also in RRT gewisse AoS Regeln anwenden und umgekehrt.
Konklusion: Gemäss meinem Werteempfinden als Vielspieler müsste ich also eher zu AoS greifen oder habe ich da etwas übersehen? Was nützt mir ein AoS, wenn alle anderen es für zu komplex halten?
Grüsse Daniel (der mitten in der Evaluation steckt und AoS schon mal gespielt hatte, aber mit RRT liebäugelt.)