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Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Daniel_R

Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Daniel_R » 17. Januar 2006, 16:37

Das Thema wurde hier zwar schon besprochen, aber nicht abschliessend beantwortet, bzw. zuwenig grundsätzlicher Natur diskutiert.
Pauschale Aussagen wie "Spiel XX ist einfach besser" sind argumentativ gesehen nur heisse Luft.

Als Unterschiede RRT ggü. AoS kann man festhalten:

Vorteile
- ist hübscher
- ist noch familientauglich, sprich fehlertoleranter
- auf deutsch erhältlich

Neutral
- Eisenbahnbetriebskarten bringen Abwechslung aber auch Zufall ins Spiel
- Gemischte Berichte über 2 Spieler Spielspass da die Map so gross ist.
- Wg. der grossen Map ergeben sich auch 3 Bauphasen pro Runde (in AoS = 2)

Nachteile
- es gibt keine engen Kurven
- 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch. anbietet)
- keine Erweiterungen (Maps) geplant/bekannt

Die Anzahl pos/neg. Punkte scheinen ausgeglichen (falls ich nichts vergessen habe); die Frage ist nun, wie gewichten wir diese einzelnen Punkte?

Meine Meinung:
Schönheit ist langfristigem Spielreiz/Spielmotivation unterordnen.
Ist ein Spiel zu fehlertolerant, ist es keine Herausfoderung mehr, das schmälert den Spielreiz. Erweiterbarkeit bringt Abwechslung (und Langzeitmotivation)
Die "engen Kurven" sind aufgrund der grossen RRT-Map zwar nicht unbed. nötig, aber deswegen gleich keine Beilegen?
Gewisse Unterschiede sind nur regeltechnischer Natur. Es liessen sich also in RRT gewisse AoS Regeln anwenden und umgekehrt.

Konklusion: Gemäss meinem Werteempfinden als Vielspieler müsste ich also eher zu AoS greifen oder habe ich da etwas übersehen? Was nützt mir ein AoS, wenn alle anderen es für zu komplex halten?

Grüsse Daniel (der mitten in der Evaluation steckt und AoS schon mal gespielt hatte, aber mit RRT liebäugelt.)

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Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

Re: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Olav Müller » 17. Januar 2006, 17:01

Daniel_R schrieb:
>
> Das Thema wurde hier zwar schon besprochen, aber nicht
> abschliessend beantwortet, bzw. zuwenig grundsätzlicher Natur
> diskutiert.

Vielleicht in erster Linie deswegen, weil es keine "abschliessende" Antwort gibt?

> Als Unterschiede RRT ggü. AoS kann man festhalten:
>
> Vorteile

Hier wird es schon kompliziert. Was Du als "Vorteil" aufführst, kommt bei anderen weniger gut an oder verursacht Kopfschütteln. Beispiele? Gerne:

> - ist hübscher

... bis auf die Probleme mit blau/lila

> - auf deutsch erhältlich

... meinem AoS liegt eine deutsche Regel bei. Und: Du willst behaupten, dass RRT auf deutsch ERHÄLTLICH ist? ;-)

> Neutral
> - Wg. der grossen Map ergeben sich auch 3 Bauphasen pro Runde
> (in AoS = 2)

... den verstehe ich noch nicht einmal ... in AoS gibt es 2 Bauphasen pro Runde? Wirklich?

> Nachteile
> - es gibt keine engen Kurven

... das wurde schon diskutiert. Es aber als Nachteil zu werten ist mind. fragwürdig ;-)

> - 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch.
> anbietet)

... die man alle einzeln nachkaufen muss, die teilweise noch nicht einmal mehr zu bekommen sind.

> - keine Erweiterungen (Maps) geplant/bekannt

... siehe voriger Punkt?


Aus diesen ganzen Punkten kann man, wie Du in Deiner Vorbemerkung schon richtig festgestellt hattest, keine "Konklusion" ziehen. Jeder bewertet unterschiedliche Aspekte positiv/negativ und gewichtet sie auch noch anders. Wäre ja langweilig wenn nicht.

Ich habe AoS schon im Schrank stehen und überlege tatsächlich an RRT. Aber warum ich mich deswegen einen Kopf machen sollte, welches der beiden "besser" ist, weiss ich nicht. Ich habe auch Volldampf im Schrank. Das werfe ich deswegen bestimmt nicht raus.

CU,
Olav

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peer

Re: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon peer » 17. Januar 2006, 17:36

Hi,
Olav Müller schrieb:
> > Nachteile
> > - es gibt keine engen Kurven
>
> ... das wurde schon diskutiert. Es aber als Nachteil zu
> werten ist mind. fragwürdig ;-)
>
Jupp. Es liegen auch keine Sackgassen bei. :-)

> > - 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch.
> > anbietet)
>
> ... die man alle einzeln nachkaufen muss, die teilweise noch
> nicht einmal mehr zu bekommen sind.
>
> > - keine Erweiterungen (Maps) geplant/bekannt
>
> ... siehe voriger Punkt?
>
Vor allem: Weiss mans? Wer weiss, ob Eagle noch welche bringt? Und ne Menge AoS-Maps waren auch "Fankrams" ;-)

> Ich habe AoS schon im Schrank stehen und überlege tatsächlich
> an RRT. Aber warum ich mich deswegen einen Kopf machen
> sollte, welches der beiden "besser" ist, weiss ich nicht. Ich
> habe auch Volldampf im Schrank. Das werfe ich deswegen
> bestimmt nicht raus.

Wie ist Voldampf gegenüber Railroad Tycoon? Ähnlicher als AoS oder sind Spiele alle "gleich weit voneinander entfernt?

ciao
peer

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Daniel_R

Re: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Daniel_R » 17. Januar 2006, 17:49

... meinem AoS liegt eine deutsche Regel bei. Und: Du willst behaupten, dass RRT auf deutsch ERHÄLTLICH ist?

--> Haha, der ist gut! Nehmen wir mal an, es sei nächste Woche endlich so weit und hoffen dass Jemand dem Vorwurf "Servicewüste Deutschland" entgegenwirken will.

> Neutral
> - Wg. der grossen Map ergeben sich auch 3 Bauphasen pro Runde
> (in AoS = 2)

... den verstehe ich noch nicht einmal ... in AoS gibt es 2 Bauphasen pro Runde? Wirklich?

--> Aua, natürlich AoS = 1 Runde: 1x drei Plättchen bauen oder ersetzen


> Nachteile
> - es gibt keine engen Kurven

... das wurde schon diskutiert. Es aber als Nachteil zu werten ist mind. fragwürdig

--> ein mangelndes Angebot werte ich als Nachteil. Ob ich dieses Angebot nutze oder nicht, ist irrelevant. Dies ist eine grundsätzliche Überlegung.


> - 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch.
> anbietet)

... die man alle einzeln nachkaufen muss, die teilweise noch nicht einmal mehr zu bekommen sind.

--> Auch hier gilt die grundsätzliche Überlegung. FALLS ich Bedarf habe, dann kann ich mir zusätzliche Maps kaufen und zwar jene die mir gefallen. Gezwungen werde ich nicht, aber ein *vorhandenes* Angebot ist willkommen.


Natürlich kann man zur Schlussfolgerung kommen, dass beide Spiele es Wert sind, gekauft (und gespielt) zu werden und eben nicht "entweder oder".

Daniel

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Marten Holst » 17. Januar 2006, 18:09

Moin,

>> Nachteile
>> - es gibt keine engen Kurven
>
> ... das wurde schon diskutiert. Es aber als Nachteil zu
> werten ist mind. fragwürdig
>
> --> ein mangelndes Angebot werte ich als Nachteil. Ob ich
> dieses Angebot nutze oder nicht, ist irrelevant. Dies ist
> eine grundsätzliche Überlegung.

Kannst Du tun, gilt sicher auch in vielen Fällen, hier allerdings nicht. Spielelemente und -regeln die beiliegen sind "offiziell", d.h., sollten spielmechanisch funktionieren. Ich kenne RRT jetzt nicht (also nur 5 Minuten Schnelltext auf der Messe, das reicht natürlich nicht), aber ich spekuliere mal. Wenn die engen Kurven Nachteile haben, kannst Du sie per Hausregel weglassen und hast kein direktes Problem, so lange Du immer mit den selben Leuten spielst - diese Hausregel anderswo müsste eventuell erst einmal durchgesetzt werden. Ein Spiel ist meiner Meinung nach "as is" zu bewerten, und da gehören die engen Kurven hinzu, denn sie sind keine Option, sondern Bestandteil der Regeln.

Es ginge höchstens, wenn die Plättchen beilägen und man schriebe etwas wie "wer es mag, kann auch mit denen Spielen, ist ne Option". Aber es kann eben sehr wohl die Spielbalance kippen - bei 1830 ist, wie bereits erwähnt wurde, die Linienführung ein ernst zu nehmender strategischer Aspekt, der durch künstliches "alle Plättchen beliebig oft vorhanden" erheblich litte.

>> - 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch.
>> anbietet)
>
> ... die man alle einzeln nachkaufen muss, die teilweise
> noch nicht einmal mehr zu bekommen sind.
>
> --> Auch hier gilt die grundsätzliche Überlegung. FALLS ich
> Bedarf habe, dann kann ich mir zusätzliche Maps kaufen und
> zwar jene die mir gefallen. Gezwungen werde ich nicht, aber
> ein *vorhandenes* Angebot ist willkommen.

wie gesagt, erstmal müssen sie für mich erreichbar sein. Und zwar nicht per ebay-Sofortkauf 250 Örö :-)

Tschüß
Marten (der RRT aus Platzgründen eh nur auswärts spielen könnte)

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Daniel_R

RE: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Daniel_R » 17. Januar 2006, 19:04

>> - 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch.
>> anbietet)
>
> ... die man alle einzeln nachkaufen muss, die teilweise
> noch nicht einmal mehr zu bekommen sind.
>
> --> Auch hier gilt die grundsätzliche Überlegung. FALLS ich
> Bedarf habe, dann kann ich mir zusätzliche Maps kaufen und
> zwar jene die mir gefallen. Gezwungen werde ich nicht, aber
> ein *vorhandenes* Angebot ist willkommen.

wie gesagt, erstmal müssen sie für mich erreichbar sein. Und zwar nicht per ebay-Sofortkauf 250 Örö

???
Zumindest bei Milan-Spiele gibt es die offiziellen Doppel-Maps 2/3/4 für nicht mal 10 Euro. Von 250 Euronen oder Ebay Liebhaberpreisen kann hier nicht die Rede sein.

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peer

Re: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon peer » 17. Januar 2006, 20:09

Hi,
Daniel_R schrieb:
> ... das wurde schon diskutiert. Es aber als Nachteil zu
> werten ist mind. fragwürdig
>
> --> ein mangelndes Angebot werte ich als Nachteil. Ob ich
> dieses Angebot nutze oder nicht, ist irrelevant. Dies ist
> eine grundsätzliche Überlegung.

Nochmal: Bei 18xx-Namibia gibts (jetzt aus dem Gedächnis) 2 enge Kurven. Viel zu wenig, denn man kann gar nicht überall bauen, wo man will. Das ist aber gewollt, denn gerade durch fiese Streckenführung kann man jemanden linken. Es ist so ein bisschen so wie bei Raubritter, wo es nur 30 Raubritter gibt, und nicht "unendlich viele", also taktisches Element.
Ähnlich ist es auch hier - Zwar würdest du gerne welche haben, aber deren Fehlen ist aus taktischen Gründen gewollt... Genauso wie es auch keine Gleisteile gibt, wo mehrere Routen parallel nebeneinander liegen.

ciao
peer

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Olav Müller
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Beiträge: 638

RE: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Olav Müller » 17. Januar 2006, 21:01

"peer" hat am 17.01.2006 geschrieben:
> Nochmal: Bei 18xx-Namibia gibts (jetzt aus dem Gedächnis) 2
> enge Kurven. Viel zu wenig, denn man kann gar nicht überall
> bauen, wo man will. Das ist aber gewollt, denn gerade durch
> fiese Streckenführung kann man jemanden linken.

Interessanterweise ist dies ja auch bei Age of Steam durchaus so. Die Anzahl und Verteilung der Streckenkacheln (besonders der komplexen) ist beschränkend für die Möglichkeiten des Bauens. Wie es bei RRT ist, weiß ich im Moment nicht, das darf jemand anderes nachschauen.

CU,
Olav

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Lucky.Dude

Re: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Lucky.Dude » 18. Januar 2006, 11:17

Hallo Daniel!

> Das Thema wurde hier zwar schon besprochen, aber nicht
> abschliessend beantwortet, bzw. zuwenig grundsätzlicher Natur
> diskutiert.

Das ist doch logisch! Es ist nicht abschließend zu beantworten. Das mußt DU für Dich selbst tun!

> - ist hübscher

Ist Geschmackssache, die "Empty City"-Marker nerven. Viel zu groß. Das Ganze Material wirkt eher wie Spielzeug / ein Kinderspiel und nicht wie ein Brettspiel für Erwachsene. Und das Spielbrett ist typisch 'Made in China' ==> lausige Qualität!

> - ist noch familientauglich, sprich fehlertoleranter

Mag sein.

> - auf deutsch erhältlich

Vergiß es! Noch nicht! Außerdem: Die deutsche Übersetzung, die ich gesehen habe (Link war hier im Forum), ist grauenhaft! Jeder Amateur kann das besser! Schon zu der englischen Anleitung brauchst Du FAQs, da unvollständig. Wie ist das dann erst bei einer lausigen deutschen Übersetzung?

> - Eisenbahnbetriebskarten bringen Abwechslung aber auch
> Zufall ins Spiel

Stimmt. Aber die Karten sind auch sehr mächtig. Die können spielentscheidend sein. Wer eher Spiele wie Puerto Rico mag, der wird das nicht mögen.

> - Gemischte Berichte über 2 Spieler Spielspass da die Map so
> gross ist.

Es gibt jede Menge Regelvarianten im Internet zum 2-Personen-Spiel. Als 2-Personen-Spiel würde ich es nicht empfehlen.

> - es gibt keine engen Kurven

Wozu? Die Karte ist groß genug.

> - 1 grosse Landkarte (während AoS mindestens 8 versch.
> anbietet)

Die große Karte ist ein Nachteil. Sie nimmt einfach zu viel Platz weg. Kaum jemand den ich kenne, hat einen passenden Tisch. Leider...

> - keine Erweiterungen (Maps) geplant/bekannt

Doch! EagleGames hat angeblich schon einen Europa-Plan im Schreibtisch liegen, der demnächst veröffentlicht wird. Bis er dann in Deutschland erhältlich ist... keine Ahnung.

Mein Fazit: Die Komponenten von Railroad Tycoon werden überbewertet. Deshalb: Spielt Ihr gerne Puerto Rico, Caylus, Funkenschlag usw, dann eher AoS. Sind Euch diese Spiele zu "anstrengend", dann lieber Railroad Tycoon. Spielt Ihr lieber mal mit Familie, Kindern, dann besser Zug um Zug.

Eine Anmerkung noch: AoS ist unerbittlich! Gegen erfahrene Spieler hat man keine Chance. Macht man einen Fehler im Spiel, dann kann es passieren, dass man nur noch hinterher rennt. Das kann zwar auch bei Railroad Tycoon der Fall sein, ist aber nicht ganz so dramatisch. Es ist nicht so "nachtragend".

> Meine Meinung:
> Schönheit ist langfristigem Spielreiz/Spielmotivation
> unterordnen.

Stimmt. AoS gilt als Perle der Eisenbahnspiele. RT ist noch nicht lange genug auf dem Markt, um seinen langfristigen Spielreiz zu zeigen.

> Ist ein Spiel zu fehlertolerant, ist es keine Herausfoderung
> mehr, das schmälert den Spielreiz.

Ist bei beiden Spielen nicht der Fall.

> Konklusion: Gemäss meinem Werteempfinden als Vielspieler
> müsste ich also eher zu AoS greifen oder habe ich da etwas
> übersehen? Was nützt mir ein AoS, wenn alle anderen es für zu
> komplex halten?

AoS ist definitiv nur für Vielspieler und ganz bestimmt nicht für jede Runde geeignet.

Gruß
Martin M. Beiwerk

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Martin M.

Re: Railroad Tycoon vs. Age of Steam

Beitragvon Martin M. » 18. Januar 2006, 12:34

Auf die Details Deiner aufgeführten Vor- und Nachteile wurde ja schon eingegangen. Mein persönliches Fazit:

- AoS ist komplexer, RRT hat eine niedrigere Einstiegsschwelle
- RRT ist besser ausgestattet

Der Rest ist Geschmackssache (ist das Brett von RRT zu groß oder nicht (ich finde: nein), ist das Brett gut verarbeitet (ich finde: ja), nerven die Plastikteile (mich nicht), sind die Karten zu mächtig (mir nicht).

Eine reine Runde von Vielspielern wird wahrscheinlich mehr Spaß an AoS haben. Ich bin zwar selbst Vielspieler, aber nicht alle meiner Mitspieler, und für mich sehe ich keine Konstellation mehr, in der AoS jemals wieder auf den Tisch kommen würde, da alle meine Mitspieler RRT lieber mögen.

Mein persönliches Fazit also: RRT gekauft und AoS auf ebay verkauft. Als Sammler kann man natürlich auch gerne beide behalten.


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