Beitragvon Björn Kalies » 27. Februar 2006, 12:00
Hallo Rainer,
Rainer schrieb:
> ...und das sehe ich ganz anders. Ich finde das Spiel völlig
> überflüssig. Es ist für mich ein Kniffel und Co. - Abklatsch.
> Würfelergebnis geheim anschauen, auf eins der drei Ziele
> geheim tippen, weiterwürfeln: Ziel erreichen oder eben nicht.
> Das war´s schon. Darüberhinaus finde ich die Würfelbecher
> billig gemacht.
Wenn man das Spiel auf die Grundelemente herunterbricht, dann kann man das so sehen, wie Du es beschreibst. Aber manchmal steckt in einem Spiel mehr als nur der grundlegende Mechanismus - nämlich die Atmosphäre die es verbreitet. Und hier liegen meiner Meinung nach die Stärken von Cinncinnati.
Ich habe das Spiel letzte Woche 2x mit Gelegenheitsspielern gespielt und es hat geradzu Begeisterungsstürme ausgelöst... wir haben es gleich 4x hintereinander gespielt. Meinen Mitspielern hätte ich zehnmal sagen können, dass das Grundprinzip simpel ist - die hätten trotzdem mit Begeisterung weitergespielt und genau das finde ich so gut an diesem Spiel.
Mir ist natürlich klar, dass ich Dich nicht überzeugen kann, Cincinnati jetzt nun doch gut zu finden - das will ich auch gar nicht. Aber denen, die es noch nicht gespielt haben, kann es vielleicht ein wenig helfen, dieses Spielgefühl zu "verstehen".
Viel Spaß beim Spielen,
Björn.