Beitragvon Heinrich Tegethoff » 21. März 2006, 15:50
Hallo Klaus,
meinen PEEP zu Mauerbauer
http://www.spielbox.de/spielarchiv/peep/mauerbauer.php4
schrieb ich nach 2 Partien. Da war schon klar, dass zwei Dinge entscheidend
sind für das gesamte Spiel:
- Der Umgang und ggf. das Zocken auf die meist zwangsläufig entstehende
grosse Stadt
- Der Kartenhaushalt: doppelt auslegen, werten oder nachziehen?
Wenn Du Dich über eine so grosse Stadt wunderst: fast alle Spieler
bekommen Stadtwertungskarten. Alle diese Karten sind wertvoller, wenn
die Stadt grösser ist, also mehr Türme, Häuser oder Paläste enthält.
Also bauen auch meist alle Mitspieler an solch einer Stadt. Aber wer
wertet wann seine Karten dazu?
Ich habe im ersten Spiel auch den Fehler gemacht, zu früh meine
Kartenhand leer zu spielen. Meine Gegenspielerin aber nicht. Da war
klar, dass mich die fehlende Flexibilität umgebracht hat, obwohl ich
zwischendurch - duch viele Doppeltwertungen - führte. Dies sollte
man ruhig als Erfahrung aus dem ersten Spiel mitnehmen!
Letztlich ist es nicht schlecht, Letzter zu sein - allemal besser als
Vorletzter. Gezielt nicht werten um hinten zu liegen und seine Karten
zu verbessern ist gut. Erst recht, wenn die anderen nur noch wenig
Auswahl auf der Hand haben.
Aber wer nichts mehr aus einer grossen Stadt holen kann, der darf auch
keine Vorlagen für Vergrösserungen liefern, sondern muß das Spielende
anderswo erzwingen und Kleinkram werten. Wer aus einer grossen
Stadt nach der Verschmelzung nur 7 Punkte holt, der macht sich zum
Königsmacher. Kann passieren, sollte man aber als "Erfahrung" abhaken.
Servus,
Heinz (hoft auf den heutigen Postboten mit dem Spielepaket, mit MB und T&T)