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Mauerbauer

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Claus

Mauerbauer

Beitragvon Claus » 21. März 2006, 07:14

Hallo Spielgemeinde

Gestern haben wir unsere erste Partie Mauerbauer absolviert. Schönes Spiel, aber das Ende war ein wenig frustig. Es entstand durch mehrere Vereinigungen bei den Wertungen eine ziemlich große Stadt ( ca. 18 Felder ). Da wir zum Schluß alle nur noch 1 - 3 Karten auf der Hand hatten, gewann der Spieler, der durch Tauschen in der vorletzten Wertung 2 Karten fand, die bei der letzten Wertung 20 und 18 Punkte brachten. So kam er vom letzten Platz nach ganz vorne. Für die anderen war der Eindruck, dass das ganze Spiel durch glückliches Karten ziehen entschieden wurde.

Wie sind eure Erfahrungen ?

Gibt es oft "große Städte" ?

Mit wieviel Punkten gewinnt ihr so ? ( bei uns waren es 141 )

Wie schätzt ihr den "Karten - Zieh - Glücksfaktor " ein ?

Gruß

Claus

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Mauerbauer

Beitragvon Braz » 21. März 2006, 08:04

hmm....wie ist denn das Ende bei euch ausgelöst worden? Ihr habt auch wirklich das Ende nach z.B. dem Setzen des letzten Palstes ausgelöst?
Da muß man nämlich aufpassen...war mal unser Fehler: Letzter Palast gesetzt und trotzdem weitergespielt.....

Wenn trotzdem alles Regelkonform lief, dann muß ich sagen: Hättet ihr besser auf den letzten aufpassen müssen. Will sagen: Wenn ich führe und es sind schon sehr viele Palaäste weg und nur noch ein paar vorhanden, oder wenn ich verhindern will, daß jand sehr viele Punkte durch eine große Stadt macht, dann muß ich schnell eine kleine Stadt ihn in den Weg stellen oder vor ihm schließen. Die Vereinigung zu einer Großen laß ich dann außen vor, damit nicht jnd. - gerade durch eine z.B. "jeder schw. Turm bringt 2 Punkte"- mich überholt.

Ein wenig taktieren sollte man in so einer heißen Phase dann schon ;)

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Thomas (EiNSTEiN)

Re: Mauerbauer

Beitragvon Thomas (EiNSTEiN) » 21. März 2006, 08:13

Ich habe bisher nur eine 2er-Partie gespielt, und wir hatten beide gut über 100 Punkte, lagen aber recht dicht beieinander. Und ich bin auch der Meinung, daß doch recht viel vom Kartenglück abhängt. Einige Karten (z.B. die Turmkarten) bringen eigentlich immer recht viele Punkte, andere wiederum (z.B. pro Palast einen Punkt, für Häuser nichts) lohnen sich kaum zu werten - es sei denn, es entstand eine wirklich große Stadt mit vielen Palästen, aber da machen dann andere Karten trotzdem wieder viel mehr Punkte.

Nach all den positiven Berichten hier im Forum hatte ich mir etwas mehr von dem Spiel erwartet.

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Rainer

Re: Mauerbauer

Beitragvon Rainer » 21. März 2006, 08:55

> Nach all den positiven Berichten hier im Forum hatte ich mir
> etwas mehr von dem Spiel erwartet.

...ja, da ist sie wieder, diese Massenpsychose, der ich auch bei Thurn und Taxis verfallen bin und mir blind gekauft habe. Das Forum muss doch Recht haben. Und nun habe ich nur ein Karten-Sammel-Stein-Setz-Spiel. (natürlich funktioniert es, natürlich macht es in irgendwelchen bestimmten Runden Spass...)
Jedes Jahr nach Nürnberg dasselbe. Mal schauen, ob ich mich der Massenpsychose 2007 entziehen kann.

Danke für den Hinweis zu Mauerbauer, ich werde dann doch noch keine Blind-Kauf durchführen.

Bis dann,

Rainer

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peer

Re: Mauerbauer

Beitragvon peer » 21. März 2006, 09:04

Hi,
ob es oft welche gibt, kann ich noch nicht sagen - habs noch nicht oft gespielt :-)
Entscheident ist am Ende eher: Der letzte hats ja in der Hand, ob die große Stadt noch in die Wertung kommt oder nicht. Ich würde jedenfalls niemals dafür sorgen dass eine große Stadt gewertet wird, wen ich nicht selber dadurch mindestens 18 Punkte machen würde.

Generell ist das Nachziehglück aber natürlich nicht klein, wobei es ja durch einige Faktoren minimiert wird. Man sollte öfter auf ne Wertung verzichten, wenn man nicht mindestens (geschätzt) 8 Punkte macht. (zu viert zumindest)

Aber das Spiel ist natürlich kein Puerto Rico, sondern eher ein nettes, lockeres Spiel.

ciao
peer

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Mauerbauer

Beitragvon Braz » 21. März 2006, 09:40

Hallo Rainer,


Rainer schrieb:

> ...ja, da ist sie wieder, diese Massenpsychose, der ich auch
> bei Thurn und Taxis verfallen bin und mir blind gekauft habe.

Tja..das ist oft ein Fehler......


> Das Forum muss doch Recht haben.

?
Wieso sollte das Forum Recht haben? Es ist lediglich so, daß wenn viele ein Spiel gut finden die Chancen, daß man selber dann das Spiel gut findet doch sehr groß sind....das ist aber bei langem noch keine Garantie, daß einem das Spiel dann doch gefällt.


> Und nun habe ich nur ein
> Karten-Sammel-Stein-Setz-Spiel.

Ehrlich gesgat mag ich solche "Herunterbrechungen" nicht, denn ein Spiel macht mehr aus. So bewirken ähnliche Mechnismen trotzdem unterschiedliche Spielgefühle und Spielerfahrungen....

Beispiel:

Karten-Sammel-Stein-Setz-Spiel
- Zug um Zug
- Thurn und Taxis
- TransAmerika
- Clans
- Medici
- Euphrat und Tigris
- Siedler von Catan


alles total unterschiedliche Spiele mit unterschiedlichen Spielgefühlen UND unterschiedlichen Mechabismen, obwohl IMHO alle auf dem "Karten-Sammel-Stein-Setz-Spiel" beruhen.


> Jedes Jahr nach Nürnberg dasselbe. Mal schauen, ob ich mich
> der Massenpsychose 2007 entziehen kann.

Naja...also als Massenpsychose würde ich die paar positiven Bewertungen hier betreffs Turhn und Taxis und MauerBauer zwar nicht sehen, dennoch ist schon ein erstaunlicher Hype vor der Spiel in Essen vorhanden...das gebe ich zu.....will ihn aber auch nicht missen, denn das macht doch erst das Kribbeln vor der Messe aus, oder? Nach dem Motto: Kann ich das Spiel probespielen? Wenn es mir gefällt: Sind dann noch Exemplare vorhanden.... etc. ;)


> Danke für den Hinweis zu Mauerbauer, ich werde dann doch noch
> keine Blind-Kauf durchführen.

Immer gut Spiele vorher zu testen!
MauerBauer und Thurn und Taxis finde ich bislang absolut klasse und habe bislang die Käufe in keinster Weise bereut. Ich finde auch nicht, daß Thurn und Taxis für 2 Spieler nicht so gut geeignet sein soll.......bei uns hat es super funktioniert!



Gruß
Braz


>
> Bis dann,
>
> Rainer

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Thomas (EiNSTEiN)

Re: Mauerbauer

Beitragvon Thomas (EiNSTEiN) » 21. März 2006, 09:46

Thurn und Taxis gefällt mir wiederum sehr gut, obwohl wir bisher lediglich zwei Partien zu zweit gespielt haben, und zwar direkt hintereinander - das heißt schon was.

Irgendwie hast Du schon recht von wegen "Massenpsychose", aber wie soll man sich als eingefleischter Spieler dagegen wehren? Von Zeit zu Zeit packt einen einfach die Lust, sich wieder mal ein paar neue Spiele zuzulegen, und dann besorgt man sich eben die zur Zeit höchstgelobten. Und in den meisten Fällen geht das ja auch gut. Die Alternative wäre, abzuwarten, in welche Richtung sich die Kritiken entwickeln, aber wer wartet schon gerne, wenn er spielen will? :-)

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Michael Schlepphorst
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Beiträge: 793

Mauerbauer und T&T

Beitragvon Michael Schlepphorst » 21. März 2006, 10:08

peer schrieb:
> Aber das Spiel ist natürlich kein Puerto Rico, sondern eher
> ein nettes, lockeres Spiel.

Genau so ist es! Und das gilt eigentlich für beide Spiele von HiG. Ich bin auch Vielspieler und spiele sehr gerne komplexere Spiele wie z.B. Caylus. Aber in letzter Zeit kann ich mich auch prima mit Spielen geringerer Schwierigkeitsstufe amüsieren. Und da passen diese beiden Spiele IMHO super rein.
Diese Spiele wollen kein Puerto Rico oder Caylus sein, sondern nur einfache Familienspiele die auch Wenigspielern Spaß bereiten können.

So kann ich gerade zu diesen beiden Spielen ganz unterschiedliche Reaktionen ausmachen. Während Thurn & Taxis bislang, bis auf die erste 2er-Partie mit meiner Freundin, immer sehr gut ankam (auch bei Vielspielern), hat Mauerbauer doch sehr zwiespältige Reaktionen hervorgerufen. Gerade gestern ist es in einer Runde total durchgefallen (zu abstrakt und frustrierend wegen Kartenglück). In der anderen Runde die das Spiel vor uns gespielt haben, wurde ich gleich nach dem Preis und einer Bezugsmöglichkeit gefragt. Dort waren alle begeistert.

Ich glaube aber dennoch das in diesen beiden Spielen sogar ein größeres Potential liegt als man nach einer Partie vermutet. Ähnlich wie bei Zug um Zug, wo man erst mal denkt, dass man nur mit guten Aufträgen gewinnen kann.
Ich habe leider schon zu oft ein Spiel abgestempelt nach nur einer Partie und dann bei einer widerwilligen Wiederholung erst gemerkt, dass doch mehr in den Spielen steckt als zunächst angenommen.

Nach bislang 5 Partien T&T und 3 Partien Mauerbauer mache ich zumindest bei mir einen kleinen Vorteil für T&T aus. Eben weil es einfach etwas atmosphärischer ist und die Frage ob die richtigen Karten in die Auslage kommen für ständige Spannung sorgen. Mauerbauer wirkt dagegen etwas trockener und abstrakter.

Behalten werde ich sie aber wohl beide und für eine lockere entspannte Runde sind diese Spiele immer gut.

Grüße

Michael, der nun aber 8-10 andere Spiele von seiner Abschussliste bei ebay verkaufen wird um Platz zu schaffen ;-)

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Lutz

Re: Mauerbauer - Massenpsychose??

Beitragvon Lutz » 21. März 2006, 10:49

Hi,

das, was Ihr hier als "Massenpsychose" bezeichnet, ist doch letztlich nix weiter als unterschiedlicher Geschmack.
Warum unterstellt Ihr, dass mehrere Leute, die ein Spiel mögen, einer "Psychose" unterliegen, während Ihr selbst das betreffende Spiel einfach nur weniger schmackhaft findet?
Ebenso wird es doch bestimmt Käufer von Mauerbauer geben, die froh sind, sich von einem positiven Forumstenor haben leiten zu lassen.

Kapier ich nicht...

Lutz

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Heinrich Tegethoff

Re: Mauerbauer

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 21. März 2006, 15:50

Hallo Klaus,

meinen PEEP zu Mauerbauer
http://www.spielbox.de/spielarchiv/peep/mauerbauer.php4
schrieb ich nach 2 Partien. Da war schon klar, dass zwei Dinge entscheidend
sind für das gesamte Spiel:
- Der Umgang und ggf. das Zocken auf die meist zwangsläufig entstehende
grosse Stadt
- Der Kartenhaushalt: doppelt auslegen, werten oder nachziehen?

Wenn Du Dich über eine so grosse Stadt wunderst: fast alle Spieler
bekommen Stadtwertungskarten. Alle diese Karten sind wertvoller, wenn
die Stadt grösser ist, also mehr Türme, Häuser oder Paläste enthält.
Also bauen auch meist alle Mitspieler an solch einer Stadt. Aber wer
wertet wann seine Karten dazu?

Ich habe im ersten Spiel auch den Fehler gemacht, zu früh meine
Kartenhand leer zu spielen. Meine Gegenspielerin aber nicht. Da war
klar, dass mich die fehlende Flexibilität umgebracht hat, obwohl ich
zwischendurch - duch viele Doppeltwertungen - führte. Dies sollte
man ruhig als Erfahrung aus dem ersten Spiel mitnehmen!

Letztlich ist es nicht schlecht, Letzter zu sein - allemal besser als
Vorletzter. Gezielt nicht werten um hinten zu liegen und seine Karten
zu verbessern ist gut. Erst recht, wenn die anderen nur noch wenig
Auswahl auf der Hand haben.

Aber wer nichts mehr aus einer grossen Stadt holen kann, der darf auch
keine Vorlagen für Vergrösserungen liefern, sondern muß das Spielende
anderswo erzwingen und Kleinkram werten. Wer aus einer grossen
Stadt nach der Verschmelzung nur 7 Punkte holt, der macht sich zum
Königsmacher. Kann passieren, sollte man aber als "Erfahrung" abhaken.

Servus,
Heinz (hoft auf den heutigen Postboten mit dem Spielepaket, mit MB und T&T)


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