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Revolte in Rom Feintuning

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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OK

Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon OK » 22. März 2006, 11:31

Meine Frau und ich sind begeistert süchtige RiR Spieler. Da wir auch die Foren bzw. den Händler als sehr stark empfunden haben, führten wir für uns kleine Regeländerungen ein:
1. Forum: a) maximal 2 dürfen in der Auslage eines Spielers liegen,
b) für das Würfelergebnis 1 und 2 gibt es 2 Siegpunkte, für 3 und 4 drei SP
und für 5 und 6 vier Siegpunkte.
2. Händler: Beim erstmaligen Ausspielen aus der Hand dürfen dem Gegener nicht gleich alle SP abgekauft werden, damit dieser in der nächsten Runde noch reagieren kann. In den weiteren Runden darf nur eine max. SP-Zahl abgekauft werden (wir haben uns auf 5 geeinigt). Dadurch bleibt der finale Charakter dieser Karte bestehen, der Gegner hat aber Möglichkeiten dagegen anzugehen.

Vor ein paar Wochen hat mir übrigens Bernd Dietrich in einer mail mitgeteilt, dass neue Karten ausprobiert werden. Ob sie erscheinen und wenn ja wo und in welcher Form steht aber noch nicht fest. Man kann aber hoffen...
Denn gerade Gegenkarten zum Händler wären interessant. Ein Dieb, der das gegnerische verräterische Sammel von Geld durch stehlen unterbinden kann, oder ein Meuchelmörder, der in einer solchen Situation eine Handkarte des Gegners (also den Händler) auf den Ablagestapel befördern kann, wären verlockend.

Viel Spaß beim Spielen OK

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Eric

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Eric » 22. März 2006, 11:45

Wir haben die Sache mit dem Händler bisher so geregelt, dass der Kartenstapel vorher gleichmäßig geteilt wird und der Händler dann in die untere Hälfte des Stapels reingemischt wird. Die Karte mit der man sich einen anderen Charakter aus dem Stapel raussuchen kann wird ebenfalls in die untere Hälfte gemischt.

Somit hat man wenigstens genug Zeit, um die entsprechenden Gegenkarten gegen den Händler zu sammeln und für den Fall seines Eintreffens auf der Hand zu halten.

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Guido
Kennerspieler
Beiträge: 404

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Guido » 22. März 2006, 12:39


OK schrieb:
>
> Meine Frau und ich sind begeistert süchtige RiR Spieler.

Willkommen im Club! :-)

> Da
> wir auch die Foren bzw. den Händler als sehr stark empfunden
> haben, führten wir für uns kleine Regeländerungen ein:
> 1. Forum: a) maximal 2 dürfen in der Auslage eines Spielers
> liegen,
> b) für das Würfelergebnis 1 und 2 gibt es 2
> Siegpunkte, für 3 und 4 drei SP
> und für 5 und 6 vier Siegpunkte.
> 2. Händler: Beim erstmaligen Ausspielen aus der Hand dürfen
> dem Gegener nicht gleich alle SP abgekauft werden, damit
> dieser in der nächsten Runde noch reagieren kann. In den
> weiteren Runden darf nur eine max. SP-Zahl abgekauft werden
> (wir haben uns auf 5 geeinigt). Dadurch bleibt der finale
> Charakter dieser Karte bestehen, der Gegner hat aber
> Möglichkeiten dagegen anzugehen.

Mh, wäre ein Versuch wert, diese Variante auszuprobieren. Aber das jetzt auch Du erwähnst, der Händler sei zu stark, verwundert mich (siehe Diskussion weiter unten im Forum). Spiel ich zu friedlich? zu eingefahren? Ich bin immer noch der Meinung, dass man den "Händler"-Gegenspieler gut unter Druck setzen kann, ohne sich total auf die Vernichtung des Händler zu konzentrieren, es gibt ja noch vier andere Karten, die man killen kann. Ansonsten ist der Prätorianer eine karte, die den Händler gut aushebelt. Und umgekehrt habe ich bisher nie mehr als vielleicht vier Siegpunkte aufeinmal kaufen können, da mir sonst das Geld fehlt, um die Karten zu ersetzen, die vormals vom Gegner ins Elysium geschickt wurden. Aber nun, vielleicht habe ich auch wirklich noch nicht oft genug gespielt.


> Vor ein paar Wochen hat mir übrigens Bernd Dietrich in einer
> mail mitgeteilt, dass neue Karten ausprobiert werden. Ob sie
> erscheinen und wenn ja wo und in welcher Form steht aber noch nicht fest. Man kann aber hoffen...
> Denn gerade Gegenkarten zum Händler wären interessant. Ein
> Dieb, der das gegnerische verräterische Sammel von Geld durch
> stehlen unterbinden kann, oder ein Meuchelmörder, der in
> einer solchen Situation eine Handkarte des Gegners (also den
> Händler) auf den Ablagestapel befördern kann, wären verlockend.

Hey, das sind ´schöne Vorschläge. Ich habe auch schon mal überlegt, aber mir fiel nichts wirklich interessantes ein. Dachte mal an eine Festung, die eine Bestimmte wählbare Karte eine Runde lang schützt, aber in Kombi mit Händler, wäre der Händler wirklich stark. Man könnte es aber abschwächen, in dem eine bestimmte Karte nicht zweimal hintereinander gewählt werden darft.... ich weiss, zu umständlich....

Ah, mir fallen doch noch spontan eine paar Karten ein:

"das Kolosseum", der Besitzer darf eine eigene und eine Fremde Personen-Karte aussuchen, die gegeneinander in der Arena kämpfen. Zum Angriffswurf darf der Verteidigungswert addiert werden. Der höhere Wurf gewinnt. Der Verlierer wird wird den Löwen zum Fraß vorgeworfen.
Oder "das Thermalbad", damit kann man kann man ebenfalls eine Personen-Karte des Gegeners, wie beim Prätorianer , blockieren, nur mit dem Haken, das diese dann je nach Karten-Art in der Runde darauf entweder +1 auf Angriff oder +1 auf Verteidigung für die nächste Runde hat, sozusagen als Regenerationsbonus.
Oder ein "Steuereintreiber", der für eine Gebäudekarten des Gegners die Hälfte (abgerundet) der Baukosten an Steuern haben will.
Oder eine "Konkubine", die soviele Siegpunkte, vom Gegner bzw. aus der Bank, einbringt, wie (männliche) Personenkarten des Gegners oder eigene ausliegen.
"Giftmischer", es wird eine Personen-Karte des Gegners angefallen, die pro Runde -2 Verteidigung verliert. Bei Null ist die Karte weg. Ein Mord auf Zeit. Der Giftmischer geht ebenfalls in die Ablage.
So, für's erste.

Na, ich hoffe, hier melden sich noch ein paar Leute und der Herr Dietrich liest mit!

Gruß
Guido

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Stefan Feld

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Stefan Feld » 23. März 2006, 08:55

Hallo !

Die Händler und Foren-Problematik zieht sich durch fast alle Diskussionen weshalb ich hier noch einmal darauf eingehen möchte.

Forum: Hier glaube ich nach wie vor, dass man mit entsprechender Spielerfahrung die Foren gut in den Griff kriegt.

Händler: Ich würde sagen, dass in ungefähr 50% der Fälle "gegen" den Händler gewonnen werden kann (Man muss einen sehr großen Druck aufbauen).

Also ausgewogen ? Nein ! Warum komme ich zu diesem Schluss ? Weil sich das Spiel dann nur noch auf Händler oder Gegenhändler reduziert. Das ist in meinen Augen der Knackpunkt. Die Karte selber halte ich also nicht für zu stark sondern die Strategie, die damit einher geht (Geld sammeln und dann der plötzliche Todesstoß).
Deshalb mein Vorschlag: Pro Händleraktion dürfen nur bis zu 6 Sesterzen eingesetzt werden.
Übrigens hatte ich in meiner ertsen Version den Dieb (Geld stehlen) und den Späher (zieht eine Handkarte vom Gegner) mit dabei. Habe sie aber wieder rausgenommen, da ich aufgrund des Frustfaktors den Einfluss auf diese Gegenerbereiche klein halten wollte, habe dabei oben genanntes Problem aber übersehen :o(
Eine Kleinigkeit, die ich ebenfalls ändern würde, wäre :Der Startspieler legt seine Karten offen aus, worauf der andere Spieler mit seiner Auslage reagieren kann. Damit kommt es weniger oft zu den ganz schnellen Spielen !

Insgesamt freut es mich aber riesig, dass das Spiel aber im großen und ganzen positiv ankommt, auch wenn sich die Geister daran scheiden. (Aber lieber ein Spiel mit extremen Bewertungen, als wenn alle nur ganz nett sagen ;o)
An einer Fortsetzung arbeiten wir, und über 50 neue Karten sind gerade im Test. Unter anderen auch welche, die zumindest vom Namen nah an die Vorschläge von Guido herankommen:
Arena (Kollosseum)
Schönheit (Konkubine)
Giftmischer (Giftmischer)
Verwalter (Steuereintreiber)

Viele Grüße und viel Spaß mit RiR
Stefan

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Niccolo » 23. März 2006, 10:00

Stefan Feld schrieb:
>
> Habe sie aber wieder rausgenommen, da ich aufgrund des
> Frustfaktors den Einfluss auf diese Gegenerbereiche klein
> halten wollte,

Fällt auf ;) Aber das ist eh gut so.
Die Gruppe der "Zerstörungsliebhaber" ist sicher nicht groß in diesem Spielesektor :)

Die Reduktion des Händlers auf max. 3 SP (oder 5, wie von OK vorgeschlagen) will ich gerne ausprobieren.
Eine Überlegung könnte auch eine andere Preisgestaltung sein?


> Eine Kleinigkeit, die ich ebenfalls ändern würde, wäre :Der
> Startspieler legt seine Karten offen aus, worauf der andere
> Spieler mit seiner Auslage reagieren kann. Damit kommt es
> weniger oft zu den ganz schnellen Spielen !

Wieso?
Bekommt der 2. Spieler dadurch nicht einen ziemlichen Extrabonus?
Wär auch vorstellbar, dass die Spieler ihre Karten - eventuell offen - abwechselnd runter spielen zur Eröffnung? Dann kann nämlich auch der Startspieler ein wenig 'reagieren'.


> An einer Fortsetzung arbeiten wir, und über 50 neue Karten

Fortsetzung = Erweiterung?
Weil... einfach 50 zusätzliche Karten dazumischen find ich jetzt, so als erster Gedanke, nicht soooo spannend.

> Viele Grüße und viel Spaß mit RiR

Danke - retour!

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Guido
Kennerspieler
Beiträge: 404

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Guido » 23. März 2006, 14:23



Stefan Feld schrieb:
> An einer Fortsetzung arbeiten wir, und über 50 neue Karten
> sind gerade im Test. Unter anderen auch welche, die
> zumindest vom Namen nah an die Vorschläge von Guido
> herankommen:
> Arena (Kollosseum)
> Schönheit (Konkubine)
> Giftmischer (Giftmischer)
> Verwalter (Steuereintreiber)
>
> Viele Grüße und viel Spaß mit RiR
> Stefan

mh, ohne einen Spion einsetzen zu wollen, würde mich ja interessieren, wie weit ich bei der Funktion der Karten daneben gelegen habe? Oder ist das ein Geheimnis? Eine Prozentangabe zu Übereinstimmung würde ja schon genügen.

Habe noch eine Idee:

"Orakel" - Man darf sich die Handkarten des Gegners anschauen.
"Limes" - (ähnlich wie meine "Festung") Bis zu zwei oder sogar drei Karten sind geschützt
"Bettler" - man bekommt eine milde Spende, deren Wert mit dem Kampfwüfel erwüfelt wird.
"Brutus" - tötet die höchste Karte des Gegeners ohne Kampf. Wandert genau wie Attentäter auf den Ablagestapel.
"Wolfstotem" oder "SPOR-Totem" - Unterstützerkarte für Angriffskarten. Diese dürfen dann direkt ein zweitesmal angreifen, aber nur, wenn der erste Versuch gescheitetert ist. Man muss aber diese Karte vor dem ersten Angriff aktiviert haben.

Ok, nur mal wieder so spontan.

Gruß
Guido

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Marko

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Marko » 23. März 2006, 16:05

Stefan Feld schrieb:

Hallo Stefan,

> Forum: Hier glaube ich nach wie vor, dass man mit
> entsprechender Spielerfahrung die Foren gut in den Griff
> kriegt.

Kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Anfags dachte ich Foren seinen alles, aber man kann auch ohne Gewinnen :-)

> Händler: Ich würde sagen, dass in ungefähr 50% der Fälle
> "gegen" den Händler gewonnen werden kann (Man muss einen sehr
> großen Druck aufbauen).

Ist wie im richtigen Leben, mal gewinnt man, mal verliert man. Aber Revolutionen waren noch nie ein leichtes Geschäft ;-)

> Also ausgewogen ? Nein ! Warum komme ich zu diesem Schluss ?
> Weil sich das Spiel dann nur noch auf Händler oder
> Gegenhändler reduziert. Das ist in meinen Augen der
> Knackpunkt. Die Karte selber halte ich also nicht für zu
> stark sondern die Strategie, die damit einher geht (Geld
> sammeln und dann der plötzliche Todesstoß).
> Deshalb mein Vorschlag: Pro Händleraktion dürfen nur bis zu 6
> Sesterzen eingesetzt werden.
> Übrigens hatte ich in meiner ertsen Version den Dieb (Geld
> stehlen) und den Späher (zieht eine Handkarte vom Gegner) mit
> dabei. Habe sie aber wieder rausgenommen, da ich aufgrund des
> Frustfaktors den Einfluss auf diese Gegenerbereiche klein
> halten wollte, habe dabei oben genanntes Problem aber
> übersehen :o(
> Eine Kleinigkeit, die ich ebenfalls ändern würde, wäre :Der
> Startspieler legt seine Karten offen aus, worauf der andere
> Spieler mit seiner Auslage reagieren kann. Damit kommt es
> weniger oft zu den ganz schnellen Spielen !

Für mich ist RiR mein persöhnliches Spiel des Jahres 2005.
Ich habe es bis jetzt 89 mal gespielt, die Spiele lagen zwischen 20 Min. und 1,5 Stunden. Immer noch entdecke ich neue Kombination im Spiel und noch ist keine Langeweile in Sicht.
Also, für mich persöhnlich brauche ich keine neuen Regeln, habe auch so genug Freude am Spiel.

Viele Grüße
Marko

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OK

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon OK » 24. März 2006, 07:52

Guido schrieb:
>Aber das jetzt auch Du erwähnst, der Händler sei zu stark, verwundert mich (siehe Diskussion weiter unten im Forum).

Ich habe auch die Diskussione interessiert mitverfolgt und finde die Foren oder den Händler NICHT als ZU stark. Aber als sehr stark. Und um zu unterbinden, dass diese beiden Strategien zu häufig gespielt werden (etwas eintönig), wollten wir diese Karten etwas schwächen. Die Foren bleiben starke Siegkarten (v. a. mit Basilika und Tempel), der Händler bleibt eine finale Karte (aber ohne zu plötzlichem Ende). Gegenstrategien bekommen aber so bessere Chancen.

Stefan schrieb:
> An einer Fortsetzung arbeiten wir, und über 50 neue Karten
> sind gerade im Test.

Ich glaube auch nicht, dass ein Stapel neuer Karten sehr verlockend wirkt (außer man beginnt auch hier nun seine eigenen Decks zusammenzustellen), denn die Anzahl der im Spiel befindlichen Karten sind auch sehr fein abgestimmt. Denn wenn ich Angriffskarten gegen Personenkarten suche, wird die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie bekomme, in einem dickeren Stapel immer geringer, außer die neuen Karten haben ähnliche Funktionen (z.B. Kollosseum), nur dann sind diese wohl eher redundant (wobei das Kollosseum wirklich sehr interessant klingt).

Hier sind noch zwei weitere Ideen zu neuen Karten (ja, natürlich würde ich mich trotzdem über neue Karten freuen!)
Archiv: Von den zur Auswahl stehenden Nachziehkarten können zwei behalten werden. Dazu muss das Archiv vor dem Nachziehen der Karten aktiviert werden; sie gilt nicht in Verbindung mit dem Seher und darf nur 1x pro Spielzug eingesetzt werden.
Priester: Gegen 2 Sesterzen darf vor dem Würfeln der Wert eines Würfels bestimmt werden. Kommt es zum Dreierpasch, darf nicht erneut gewürfelt werden.

Gruß OK

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Blendi

Händlerproblematik

Beitragvon Blendi » 24. März 2006, 12:50

Salve!

RiR ist momentan auch mein absoluter Favorit als 2er-Spiel.

Mit den Foren hatte ich bisher keine Probleme aber der Händler hat bei uns auch in den meisten Fällen das Spiel beendet.

Wir haben zwei Varianten für die ... Händlerproblematik:

1. Der Händler kommt langsam, d.h. in der Runde in der er ausgespielt wird darf er max. 2 Siegpunkte abkaufen. In der nächsten Runde 3, dann 4 usw. Wohlgemerkt jede Runde, nicht jedes aktivieren. Das gibt dem Gegner Zeit zum reagieren.
2. Der Händler kommt überhaupt nicht - weil wir die Karte aus dem Spiel lassen.

So haben wir es bisher gespielt. Allerdings muss ich sagen, dass die Variante von Eric sehr interessant wirkt, nämlich die Händlerkarte in die zweite Kartenhälfte einzumischen. Sehr gut, sehr gut, wird gleich mal ausprobiert...

Hier noch ein Dankeschön an Stefan Feld für dieses schöne Spiel!

Ciao
Walter

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Stefan Feld

Gegenstrategie

Beitragvon Stefan Feld » 25. März 2006, 00:25

Hallo Walter,

es freut mich, dass euch das Spiel so gut gefällt !

Natürlich kannst du den Händler ganz aus dem Spiel nehmen, doch kann man dem Händler auch so Paroli bieten.

Um zu verstehen, wie eine Gegenstrategie zum Händler aussieht, muss man sich klar machen, wie die Händlerstrategie aussieht:
a) Händler auf die Hand bekommen (Entweder durch den Seher oder viele Karten ziehen). (Kostet schon ein bisschen Zeit)
b) Geld anhäufen (wieder einige Würfel verbraucht)
c) Ausspielen und dem Gegner alle Siegpunkte abkaufen

Da ich weder an das Geld noch an den Händler selbst rankomme, muss der Gegner gezwungen werden seinen Händler schnell ins Spiel zu bringen. Dies schafft man indem man beim Gegner möglichst viele Lücken erzwingt. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Berater zu, da er in Verbindung mit Zenturio, Gladiator oder Legionär einen konstanten Druck aufrecht halten kann. Insgesamt ist auch zu sagen, dass man sich nicht scheuen sollte eigene Karten zu überbauen, wenn es taktisch sinnvoll ist. Außerdem sollte man sich bemühen gut zu würfeln ;o)

Im Bezug auf die weiter oben angesprochene Fortsetzung kann ich mir nicht vorstellen, dass Queen-Games einfach nur neue Kartensätze auf den Markt bringt. Wie ich das Team kenne gibt´s da bestimmt ´ne pfiffige Lösung.

Viel Spaß weiterhin bei RiR
Grüße
Stefan

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Blendi

Re: Gegenstrategie

Beitragvon Blendi » 25. März 2006, 09:28

Hallo Stefan (hoila, ich hab eine Diskussion mit dem Chef persönlich :-)

die Händlerstrategie und Gegenstrategie stimmt natürlich in der Theorie vollkommen. Meine persönliche Praxis hat aber anderes gezeigt. Wohlgemerkt reden wir vom Händler zu Beginn des Spieles. Im späteren Verlauf, wenn man ein gewisses Siegpunktpolster hat, verliert der Händler schon an Schrecken.

Aber in den ersten Runden ist es ja häufig so, dass ich erst mal Karten und Geld brauche um die anfänglichen Lücken zu schliessen. Meist hat man ja zu kämpfen, dass man mit den Siegpunkten nicht auf 0 abrutscht. Der Händler kostet 9 Geld und meistens reichen zu diesem Zeitpunkt ein paar zusätzliche Dukaten um 2-3 Siegpunkte abzukaufen. Dieses Geld kann man mit hohen Würfeln relativ leicht zusammenbringen. Und auch wenn es nicht in der ersten Runde reicht kann man ja in der nächsten Runde eventuell nochmals klauen. Der Gegner muss den Händler ja erst mal wegbekommen. Die Siegpunktknappheit zwingt mich nämlich am Anfang alles zu verbauen um keine Lücken zu lassen. Dazu muss man dann auch noch die richtige Zahl würfeln... Wen eine passende Gegenkarte bereits ausliegt wird man eh warten und den Händler noch nicht ausspielen. Wie gesagt, bei uns hat der Händler ....hm, sagen wir mal 3 von 5 Spielen entschieden.

Aber jetzt grad noch eine Regelfrage an den Oberkenner:
Wenn ich eine Forum oder einen Zenturio auf der Hand habe, also eine Karte der ich einen zweiten Würfel zuordnen kann, darf ich dann nach dem würfeln den Zusatzwürfel schon beiseite legen? Also ich hab eine 1, eine 3 und eine 6 gewürfelt. Ich möchte das Forum auf Platz ein legen und lege deshalb den 1-er Würfel dorthin. Mit der 3 mach ich irgendetwas und die 6 möchte ich für das Forum verwenden, das es zu diesem Zeitpunkt noch nicht gibt. Darf man das?

Schönes Wochenende wünscht Dir

Walter

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Andreas Odendahl

Re: Revolte in Rom Feintuning

Beitragvon Andreas Odendahl » 25. März 2006, 09:40

Hi!

Um hier mal nen Gegenpol zu schaffen: Wir mögen das Spiel auch sehr gerne. Nur erscheint es uns doch sehr unausgewogen, weshalb wir es kaum spielen.

Ich würde mich über ein paar neue Karten freuen!!!

ode.

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Guido
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Beiträge: 404

Re: Gegenstrategie

Beitragvon Guido » 25. März 2006, 13:03


> Aber jetzt grad noch eine Regelfrage an den Oberkenner:
> Wenn ich eine Forum oder einen Zenturio auf der Hand habe,
> also eine Karte der ich einen zweiten Würfel zuordnen kann,
> darf ich dann nach dem würfeln den Zusatzwürfel schon
> beiseite legen? Also ich hab eine 1, eine 3 und eine 6
> gewürfelt. Ich möchte das Forum auf Platz ein legen und lege
> deshalb den 1-er Würfel dorthin. Mit der 3 mach ich
> irgendetwas und die 6 möchte ich für das Forum verwenden, das
> es zu diesem Zeitpunkt noch nicht gibt. Darf man das?

Hi, bin zwar nicht der "Oberkenner", aber ich erdreiste mich, trotzdem zu antworten:
Ja, Du darfst es so machen. Denn nach dem Würfeln ist die Reihenfolge der Aktionen beliebig. Steht auch so in der Regel (Seite 3). Du kannst also die Würfel beiseite legen, erst die gwünschten Karten ausspielen und dann aktivieren. Sonst wäre das Spiel ja auch langweilig, da die taktischen Möglichkeiten erheblich eingeschränkt werden.
Hoffe geholfen zu haben.
Gruß
Guido


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