Beitragvon Roman Pelek » 29. Juni 2006, 02:21
Hi Daniel,
Daniel schrieb:
>
> Hallo,
> der Titel spricht denke ich für sich... Welche Phalanx Games
> taugen was?
> Bin auf eure Meinungen gespannt.
> Gruß, Daniel.
Mein persönlicher Favorit wäre "Waterloo", m. E. ein sehr schönes Spiel für zwei (die Dreierbesetzung ist m. E. Makulatur), wenn man die Zeit dafür aufbringt. Dahinter kommen "Norden & Süden" sowie "Zeitalter Napoleons". Der "Ringkrieg" hat mir auch gut gefallen, aber da fehlt mir etwas Spielpraxis, um es einordnen zu wollen. Mit "Raja" konnte ich mich nie so recht anfreunden, weil mir die Spieldauer für den gebotenen Inhalt zu lang war. Warum ich "Packeis am Pol" (wie den Vorgänger "Pingvinas" oder Artvewandtes a la "Quivive" oder auch "Zertz") nicht sonderlich mag, liegt vermutlich an der Tatsache, dass ich eine Aversion gegen Spiele habe, die recht man früh "abzählen" kann. Für Spieler, die das nicht stört, ist das Spiel sicherlich ein Feines: simpel, aber sehr taktisch.
Die "Borgia" finde ich hingegen in der passenden Runde durchaus spaßig, hat aber m. E. Macken in der Balance. Und damit wären wir auch schon bei meinem Hauptkritikpunkt an manchen Phalanx-Spielen: das Balancing wurde nicht ausreichend durchgeführt. Auch "Nero" (Stapelbildung) und "Ins Innere Afrikas" (zu lange, zu wenige Züge) sind von der Anlage, den Ideen her potenziell hervorragende Spiele. Wenn man schöne Ideen allerdings nicht ans Laufen kriegt, bringen die besten Absichten nix. Dabei fehlt manchmal nur ein klitzekleiner Tick (wie bei Nero, nämlich durch veränderte Wertung andere Anreize schaffen) zu wirklich guten Spielen.
Ciao,
Roman