Beitragvon Roman Pelek » 6. Juli 2006, 00:22
Hi Carsten,
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Mir ist es lieber, daß die Verlage gute Spiele machen, als
> aktuelle Internet-Seiten.
> Wenn beides geht, ist es natürlich besser.
>
> Gruß Carsten (der sich immer wieder fragt, warum das erste
> Posting eines Neulings so oft Genörgel sein muß)
Erstmal fand ich Ilooes Posting jetzt nicht als unzumutbares Genörgel, sondern als berechtigte Frage, weil sie etwas ärgert. Und ja, wir haben 2006, wir leben weitestgehend in der "Generation DSL-Flatrate", und so langsam hat man sich als Konsument daran gewöhnt, dass man Informationen von Wirtschaftsunternehmen, die etwas verkaufen wollen, in aktueller Form online abrufen kann.
Ich selbst merke in der Spieleszene öfters, dass es mich stört, wenn ich online recherchiere und merke: "Ups, die Infos zu diesem Spiel sind auf der Verlagshomepage (noch) nicht da". Und wie sehr ich es selbst schätze , wenn ich in der Lage bin, z. B. Regeln zu alten oder neuen Spielen, die mich interessieren, welche ich aber noch nicht kenne bzw. bei denen ich denen ich die Infos nicht zur Hand habe, herunterladen zu können.
Und das hat auch für die Verlage wirtschaftliche Vorteile: Ich brauche keine Regelzusendung per Post, muss niemanden persönlich dafür nerven. Und eine frankierte Presseinfo mit Foto ist für mich eher schlechter, als wenn ich die Infos per Newsletter erhalte und bei Bedarf Zusatzmaterialien herunterladen kann. Das Foto und den Text würde ich eh nur einscannen, wenn ich sie weiterverwerten möchte. Und den Rest benötige ich schlichtweg nicht, das sind vergeudete Ressourcen, die für beide Seiten vermeidbar sind.
Ciao,
Roman
P.S.: Und da ich ja meinen "schlechten Ruf" in der Spieleszene festigen muss, immer etwas Artfremdes (aber noch ham' wir ja WM, da geht sowas durch, weil es alle machen) in einem Posting anzuschleppen, hier meine persönliche Frage des Tages:
Wer informiert eigentlich die "Alten Kameraden" Günter Netzer und Gerhard Delling mal darüber, dass sich aber ihre sehr einseitige Masche "Delling tut blöd, Netzer belehrt ihn" über die Jahre etwas abgenutzt hat (wenn's wenigstens mal wechseln würde, könnte man das ja gebrauchen)? Die fahr'n ja esprittechnisch auf der letzten Felge. Da hat mir das Bermudadreieck "Klopp-Meier-Rethy" heuer bei der WM deutlich besser gefallen. Der eine als proletiger Mainz-Trainer hat Spaß an wirklichen Spielanalysen, der andere fiebert auch als Referee richtig schön mit den Schweizern mit, der dritte bringt als sachlicher Kommentator zwischendrin brottrockene Sprüche zur rechten Zeit im Spiel.