Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 20. April 2008, 09:39
Bei mir sind's zur Zeit 57 ungespielte Spiele, dazu kommen nicht gezählte ungespielte Erweiterungen zu bereits gespielten Spielen.
Ich war ernsthaft überrascht, als ich das feststellte: Aus dem Bauch heraus hätte ich eher "Na, vielleicht ein knappes Dutzend." auf die Frage nach der Anzahl meiner ungespielten Spiele geantwortet.
Vor ein paar Wochen machte mich meine Frau darauf aufmerksam, dass es in meiner Spiele-Regalwand ja aussähe wie Kraut und Rüben, und dass man von jemandem, der auf Schritt und Tritt immer erzählt, wie gern er doch spiele, eigentlich erwarten solle, dass er da eine gewisse Ordnung halte.
Als ich dann erwiderte, dass ich alle Spiele, die ich gespielt habe, ja immer ordentlich nach den Kriterien
A) Verlag
B) Kartongröße
C) Wiederspielerwartung (hohe Wiederspielerwartung = oben auf dem Stapel)
sortiere, und nur neue und noch ungespielte Spiele "mal eben" da ablege, wo zufällig eine Lücke im Regal ist ...
... führte das im weiteren Verlauf des Dialogs dazu, dass ich mich dann tatsächlich daran gemacht habe, alle Spiele neu zu sortieren und eine eigene Abteilung für "Ungespieltes" aufzumachen.
Schnell stellte ich fest, dass mein geschätztes "vielleicht ein halbes Regalbrett" nicht annähernd den tatsächliche Platzbedarf dafür zur Verfügung stellte.
Na ja - jedenfalls sieht die Westwand meines Wohnzimmers jetzt wieder richtig ordentlich aus.
Wofür ich selbst aber noch keine rechte Erklärung habe, ist, wie ich mich angesichts von Dingen, die ich doch jeden Tag vor Augen habe, so verschätzen konnte.
Und irgendwo ganz hinten in meinem Kopf beginnt sich eine kleine Idee zu regen, die mir zuflüstert, ich könne in Zukunft in Erwägung ziehen, etwas weniger neue Spiele zu kaufen. Ich weiß aber noch nicht, wie hoch die Lebenserwartung dieser neuen Idee ist. Ist vermutlich bloß irgend so'ne Kopfgeburt :-)
Mit einem lieben Gruß
Gustav