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Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

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kandaloop
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Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

Beitragvon kandaloop » 2. Januar 2010, 09:02

In den ersten Partien "Macao" haben wir durch Unachtsamkeit beim Regellesen mit verschärften Bedingungen gespielt. Wir gingen davon aus, dass die gefallenen Würfel nicht für alle zur Verfügung stehen, sondern dass Würfel, die von einem Spieler genommen wurden, weg sind. Dies hatte zur Folge, dass das Würfelglück deutlich stärker in den Vordergrund geriet und es von großer Bedeutung war, auf der Mauer vorne zu stehen, um Startspieler zu werden. Die Interaktion zwischen den Spielern und der Ärgerfaktor war wesentlich größer, so dass ich sagen kann, dass wir diese unfreiwillige Variante gar nicht schlecht fanden, auch wenn der strategische Aspekt etwas weniger zu Vorschein kam. Einfach mal ausprobieren!


Gruß

Andreas
www.brettspieloase.de

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TomTube

Re: Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

Beitragvon TomTube » 2. Januar 2010, 09:30

Ui, ui...

Wir werden das sicherlich NICHT ausprobieren. Wir spielen nämlich Macao zu viert... und dies würde zur Folge haben, dass ein Spieler grundsätzlich leer ausgehen wird.

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Golbin
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Re: Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

Beitragvon Golbin » 2. Januar 2010, 10:28

Huhu,

ich kann mich da nur Tom anschließen, auch wenn ich Spiele mit weniger als 4 Personen mache. Mit der Varianten beginnt ein sinnloses WEttrenen auf der Mauer und die restlichen Entscheidungen, die oft viel wichtiger sind, treten in den Hintergrund.

Golbin

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Boudie
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Re: Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

Beitragvon Boudie » 2. Januar 2010, 12:50

Ich bin von der Variante auch nicht begeistert....
es ist oft eh schon schwer genug, bestimmte Farbkombinationen zusammen zu bekommen, gerade, wenn man 3 oder 4 verschiedene Farben braucht, um eine Karte zu aktivieren.
Bei eurer Variante wird das dann ja fast unmöglich. Hmmm, also wir werden´s nicht so spielen.

Trotzdem danke für deinen Hinweis, vielleicht gefällt es ja jemandem.

Gruß, Boudie

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Gernspieler
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Re: Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

Beitragvon Gernspieler » 2. Januar 2010, 15:20

Im 2er Spiel kann ich mir das durchaus vorstellen. Aber zu dritt oder viert ist das sammeln eh schon mühselig. Aber wem `s gefällt, warum nicht?!

Der Gernspieler

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Niccolo
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Re: Macao - unbeabsichtigte Regelvariante

Beitragvon Niccolo » 2. Januar 2010, 15:28

Gernspieler schrieb:
>
> Im 2er Spiel kann ich mir das durchaus vorstellen. Aber zu
> dritt oder viert ist das sammeln eh schon mühselig.

Das AP sammeln ist so oder so mühsam.

Wenn wir grad fesch über Varianten fantasieren - wie wär es damit (macht es leichter, also quasi Familienvariante):
Grau 5 kann nicht nur als 5 auf 5 gespielt werden, sondern wird als maximal 5 auf 5 (also auch als 4 auf 4, 3 auf 3...) behandelt.

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kandaloop
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Re: Macao - unbeabsichtigte Regelvariante im 2er Spiel

Beitragvon kandaloop » 2. Januar 2010, 17:00

Hallo,

ich hätte wohl dazu sagen sollen, dass wir Macao ausschließlich zu Zweit in dieser Version gespielt haben. Dort funktioniert es ganz gut. Zu dritt oder viert kann ich es mir auch nicht vorstellen, vor allem weil zu viert gar nicht genug Würfel vorhanden sind.

Durch unser erstes Spiel zu Viert ist uns unser Regelfehler erst aufgefallen.....

Gruß

Andreas (der das Spiel auch lieber mit den richtigen Regeln spielt)

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Brazley
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Brazley » 2. Januar 2010, 17:45

An so einer Variante haben wir auch schon herumstudiert: Bei uns ist Macao aufgrund des unglaublich, um nicht zu sagen unhaltbar hohen Glücksfaktors bei der Würfelei bisher ziemlich durchgefallen. Ich werde das bei nächster Gelegenheit gleich mal ausprobieren müssen! Oder gibt es dazu schon Erfahrungswerte?

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janove
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Re: Macao - Glücksfaktor

Beitragvon janove » 2. Januar 2010, 18:54

Hallo Brazley,

ich halte den Glücksfaktor von Macao nicht für besonders hoch. Auf einen passenden Aktionswürfel zu warten, der dann nicht kommt, kann doch nur passieren, wenn man bewusst auf eine bestimmte Farbe zockt.

Ansonsten liegen doch die meisten Möglichkeiten offen aus, so dass man mit dem gewürfelten Angebot auch (fast) immer was anfangen kann. Oder man "besorgt" sich die Jokerplättchen. Damit tritt der Glücksfaktor der Farbwürfel gegenüber den übrigen Bereichen (Mauer, Schiffe, Stadtteile) in den Hintergrund.

Nach 2 bis 3 Partien - so meine ich - hat man so weit den Überblick, dass es auf die Würfel nicht mehr entscheidend ankommt.

Es würde mich interessieren, ob Du das nach mehreren Spielen nicht auch so siehst. Gib dem Spiel noch eine oder zwei Chancen :-)

janove,
der Macao wirklich mag, was man wahrscheinlich gar nicht gemerkt hat ;-)

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Attila
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Attila » 3. Januar 2010, 09:34

Hiho,

So ähnlich ging es bei uns mit Magister Navis - einfach zu hoher Glücksfaktor!

Atti

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Mapache
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Mapache » 3. Januar 2010, 11:52

Bei Macao kann ich das Problem mit dem Würfelglück verstehen, auch wenn ich es ähnlich wie janove sehe. Wo ist aber der zu große Glücksfaktor bei Magister Navis? Das einzig zufällige ist das Verteilen der Plättchen am Anfang, aber diese liegen dann offen aus und ich kann mich darauf einstellen.

Chao
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Hartmut Th.

RE: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Hartmut Th. » 3. Januar 2010, 13:16

"Attila" hat am 03.01.2010 geschrieben:
> Hiho,
>
> So ähnlich ging es bei uns mit Magister Navis - einfach zu
> hoher Glücksfaktor!

Bei M.N. liegen doch alle spielbestimmenden Dinge offen auf dem Tisch und gewürfelt wird auch nicht. "Glück" ist da m.E. überhaupt nicht im Spiel, sofern man den Einfluss durch das spielerische Verhalten der Mitspieler nicht als Glück betrachtet ;-)

verspielte Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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freak
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon freak » 3. Januar 2010, 14:24

Also, wenn ich das richtig lese, meint Atti das ein bisserl ironisch (zumindest hoffe ich das :-) ).

Ich zumindest halte beide Spiele für relativ glücksfrei. Sicherlich gehört ab und an mal ein "Zock" auf eine bestimmte Farbe bei Macao dazu. Aber ansonsten finde ich die Würfelei bei dem Spiel sehr überschaubar, was das Glücksmoment angeht.

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Attila
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RE: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Attila » 3. Januar 2010, 18:57

Hiho,

Ehrlich wahr?

Sachen gibts ...

Atti

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Hartmut Th.

RE: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Hartmut Th. » 3. Januar 2010, 21:30

"Attila" hat am 03.01.2010 geschrieben:
> Hiho,
>
> Ehrlich wahr?
>
> Sachen gibts ...
>
> Atti

ist ja gut, hab's auch schon verstanden... bin im neuen Jahr noch nicht zum Ausschlafen gekommen.

verspielte Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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Mapache
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RE: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Mapache » 3. Januar 2010, 21:31

Ironie in Forenposts gehört verboten!

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Michael Weber
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Michael Weber » 4. Januar 2010, 11:44

Welchen Glücksfaktor meinst du eigentlich? Den, dass man die für alle gleichen Würfel nicht taktisch klug genug einsetzt?

Meiner Ansicht nach hat Macao mit einem Glücksfaktor so wenig zu tun wie sonst kaum in einem Spiel mit Würfeln. Wenn man Macoa wirklich einmal gespielt hat, sollte der Glücksfaktor eigentlich kein Thema sein ...

Siehe auch: http://www.reich-der-spiele.com/kritiken/Macao

:-)

Michael

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Niccolo
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Niccolo » 4. Januar 2010, 12:07

Brazley schrieb:
>
> An so einer Variante haben wir auch schon herumstudiert:
> Ich werde das bei nächster
> Gelegenheit gleich mal ausprobieren müssen!
> Oder gibt es dazu schon Erfahrungswerte?

Nein, gibt es keine. Ich glaub auch nicht, dass ich Macao so oft spielen werde, dass ich eine Varainte überhaupt [i]brauche[/i]. Das Spiel ist gut und funktionell - aber nichts was mich begeistert.

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Niccolo
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Niccolo » 4. Januar 2010, 12:11

freak schrieb:

> Ich zumindest halte beide Spiele für relativ glücksfrei.
> [...] Aber ansonsten finde ich die Würfelei
> bei dem Spiel sehr überschaubar, was das Glücksmoment
> angeht.

Klar - bei einem W6 kann es halt nur 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 als Ergebnis geben. Ist überschaubar.

Wenn ich aber (ohne Jokereinsatz) eine 4-Farbenkarte ausspielen will, dann braucht es schon einiges an Glück, dass ich diese 4 Farben über 1-6 Runden zusammen würfel.

Und das ist nunmal eine Glücksfrage, solange man weder Falschspieler noch Jedi ist.

Ob der Glücksanteil "zu hoch", "gerade richtig", "zu niedrig" ist, ist imho schwer objektivierbar. Oder gibt es da eine Grundformel?

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freak
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon freak » 4. Januar 2010, 14:39

Naja, dafür hat man ja auch die Karten und ihre Funktionen.
Ein Joker kann sehr hilfreich sein, wenn man auf etwas bestimmtes spielen will, aber ich habe auch schon Spiele ohne einen Joker bestritten und gut abgeschnitten.

Wie gesagt, ich sehe bei dem Spiel den Glücksanteil als sehr gering an.

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Marc
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Marc » 4. Januar 2010, 15:38

Michael Weber schrieb:
> Meiner Ansicht nach hat Macao mit einem Glücksfaktor so wenig
> zu tun wie sonst kaum in einem Spiel mit Würfeln. Wenn man
> Macoa wirklich einmal gespielt hat, sollte der Glücksfaktor
> eigentlich kein Thema sein ...

Weiß nicht. Ich habe es bisher nur einmal gespielt, und ich habe mich das Spiel über gegen die Würfel stemmen müssen, so dass es mir nicht gelang einen Person, die vier verschiedene Klötzchen braucht, vor der letzten Runde zu aktivieren.

Vielleicht hätte ich mal -3 Punkte in Kauf nehmen müssen, aber ich sehe darin schon einen starken Glücksfaktor. Wenn es nämlich geklappt hätte, wäre das ebenso Glück gewesen.

Und ein weiterer Faktor sind die Siegpunkte. Je nach Kartenlage kann man für den gleichen Preis die doppelte Punktemenge kaufen. Weiß man vorher nur bedingt, daher ist das schon Glück. Und wenn man nachher sieben Punkte auseinander liegt, dann lag es an sowas.

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janove
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon janove » 4. Januar 2010, 19:03

Niccolo schrieb:
>
.
>
> Wenn ich aber (ohne Jokereinsatz) eine 4-Farbenkarte
> ausspielen will, dann braucht es schon einiges an Glück, dass
> ich diese 4 Farben über 1-6 Runden zusammen würfel.
>
> Und das ist nunmal eine Glücksfrage, solange man weder
> Falschspieler noch Jedi ist.
>

Da du 2 Würfel nehmen darfst, ist das aber ganz gut händelbar.

Möge die Macht mit dir sein!

janove,

der schon mehrere 4-Farbenkarten ausgespielt hat

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Brazley
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Brazley » 4. Januar 2010, 22:40

Michael Weber schrieb:
>
> Welchen Glücksfaktor meinst du eigentlich? Den, dass man die
> für alle gleichen Würfel nicht taktisch klug genug einsetzt?
> Meiner Ansicht nach hat Macao mit einem Glücksfaktor so wenig
> zu tun wie sonst kaum in einem Spiel mit Würfeln.

Wie Marc bereits ausgeführt hat, kann es enorm nervig und nachteilig sein, wenn eine Kombination von vier Klötzchen angestrebt wird, diese aber beim besten Willen nicht zusammenzukriegen ist, weil die Würfelwürfe nicht passen. Am Schluss erwirbt man sich dann sonst etwas und gerät mächtig ins Hintertreffen.

Ich bezeichne das als Glücksfaktor, der mir bei diesem Spiel eindeutig zu hoch ist. Aber vielleicht schafft ja die von Niccolo vorgeschlagene Variante Abhilfe. Ich hoffe das sehr, da mir Macao eigentlich gut gefallen würde.

Wie sagst denn Du dem beschriebenen Phänomen und wie gehst Du ganz konkret damit um? Oder wählst Du ausschliesslich Plättchen, die gefahrloser zu haben sind?

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Michael Weber
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Re: Macao - freie(re) Zahlenvergabe

Beitragvon Michael Weber » 4. Januar 2010, 23:18

Nun ... -->

Brazley schrieb:
> Wie Marc bereits ausgeführt hat, kann es enorm nervig und
> nachteilig sein, wenn eine Kombination von vier Klötzchen
> angestrebt wird, diese aber beim besten Willen nicht
> zusammenzukriegen ist, weil die Würfelwürfe nicht passen.


> ganz konkret damit um? Oder wählst Du ausschliesslich
> Plättchen, die gefahrloser zu haben sind?


Macao ist ein Paradebeispiel dafür, wie man den angeblichen Glücksfaktor selbst steuern kann. Wer auf Risiko spielt und spät eine "4er-Farbe" kauft, der ist selbst schuld, wenn es am Ende nicht reicht. Wenn man eine solche Karte nimmt, dann so, dass die Wahrscheinlichkeit eines Aktivierens so groß ist, dass man sie nehmen kann. Die wenigen Runden, wo man mal beim Kartenwählen vom späteren Zufall abhängig ist, sind quasi nicht vorhanden.

Auch kann man im Vorfeld schon ganz gut ausmachen, welche der jeweils offenen Karten man bekommen kann. Es ist also ein taktisches Moment, die Steine bei passenden Würfelergebnissen schon VOR einem beabsichtigten Kartenerwerb zu sammeln.

Auch ist es doch völlig klar, dass man versuchen kann, die Würfelergebnisse so zu wählen, dass man in verschiedenen Runden auch verschiedene Aktionssteine zur Verfügung hat. So viel "Unglück" spreche ich auch dem größten Pechvogel ab, wenn er das nicht hinbekommt. Wer natürlich immer nur auf die 5er und 6er geht und dabei die niedrigen Zahlen nur bei akuten Bedarf abdeckt, mag ein-, zweimal im Spiel "Glück" haben, aber mittel- und langfristig wird er bei Macao chancenlos sein.

Wer es schafft, bei den Aktionssteinen sehr flexibel zu bleiben, der hat nie Probleme und kann wunderbar auf die Gegner UND die Karten reagieren. Und das hat wahrlich nichts mit Glück oder Zufall zu tun. Wohlgemerkt: Der Glücksfaktor ist hier in dem Sinne eh per Definition eigentlich keiner, weil die Würfelergebnisse für alle Spieler gleich sind. Es kommt eben darauf an, das Beste daraus zu machen. Und das hat weit weniger mit Glück zu tun, als man nach ein oder auch zwei Partien denken mag.

Michael

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Marc
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Re: Macao - Glücksanteil?

Beitragvon Marc » 5. Januar 2010, 07:34

Michael Weber schrieb:
> Wer auf Risiko spielt und
> spät eine "4er-Farbe" kauft, der ist selbst schuld, wenn es
> am Ende nicht reicht.

Ich hatte als erste Karte eine "4er-Farbe" gekauft (sehr ambitioniert) und erst im letzten Zug aktiviert bekommen. Gleich am Anfang setzte ich darauf, dass nach dreimal würfeln mindestens eine 2 kommt, aber nein. Also -3 Punkte, was ich daraufhin vermeiden wollte, u.a. weil man so gar nichts machen kann. Das kann man - zugegeben - vielleicht auch taktischer einsetzen.

Jetzt kann man natürlich von Risiko sprechen, aber wenn das mit dem "4er" geklappt hätte, wäre es auch Glück gewesen und nicht meine geniale Planung.

Sicherlich kann man auch die Umwandelkarten gezielter erwerben und einsetzen, um einige Farben ohne Würfeln zu bekommen.




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