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Werwölfe/Die Gemeinde

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Spielefix
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Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Spielefix » 14. April 2010, 10:07

Hallo,

wenn man "Die Werwölfe" bzw. "Die Gemeinde" spielt, braucht man ja 8 Spieler - ist da der Spielleiter schon mit eingerechnet?

Ist das Spiel zu acht auch schon so gut, oder sollten es doch mehr Leute sein?

Wie lange etwa dauert's zu acht - wenn im normalen Rahmen "diskutiert" wird.

Ist's für einen Spieler, der schon zu Beginn ausscheidet, nachher nicht ein bisschen zäh?

Ist's ein Problem, wenn es lauter Spieler sind, die das Spiel noch nicht kennen (Ich wäre der, der zu Beginn den Spieleleiter macht und mich entsprechend einlesen würde)? Kann man in diesem Fall auch gleich die "Gemeinde" spielen?

Und natürlich die allesallesentscheidende Frage: Macht's wirklich so viel Spaß (in einer (lustigen) Runde von Gelegenheits- bis Kaumspielern)?

Danke für Antworten aller Art

Spielfix

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rol
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Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon rol » 14. April 2010, 12:11

>wenn man "Die Werwölfe" bzw. "Die Gemeinde" spielt, >braucht man ja 8 Spieler - ist da der Spielleiter schon >mit eingerechnet?

je mehr je besser, nicht nur aufgrund der Vielfalt der Charaktere in Kombination; sonst gibts halt die "Schnelldurchgänge" mit weniger "Tiefe"

>Ist das Spiel zu acht auch schon so gut, oder sollten es >doch mehr Leute sein?

s.o.

>Wie lange etwa dauert's zu acht - wenn im normalen Rahmen >"diskutiert" wird.

Das sollte der Spielleiter pro Tag vorgeben oder/und situativ entscheiden, bei Neulingen eher mehr - bei kleinen Gruppen recht wenig zw. 3 - 5 Min.

>Ist's für einen Spieler, der schon zu Beginn ausscheidet, >nachher nicht ein bisschen zäh?

nein, denn der ausgeschiedene Spieler verfolgt die Diskussionen/Argumente aus einer - wenn auch zugegeben - völlig anderen Perspektive. Wenn es nicht gerade das allerletzte Spiel ist so lassen sich z.T. wertvolle Schlüsse aus Verhalten, Argumentationslogik etc. ziehen

>Ist's ein Problem, wenn es lauter Spieler sind, die das >Spiel noch nicht kennen (Ich wäre der, der zu Beginn den >Spieleleiter macht und mich entsprechend einlesen würde)? >Kann man in diesem Fall auch gleich die "Gemeinde" >spielen?

Ja, hängt jedoch stark vom Spielleiter ab; er sollte nach der/der(n) erste(n) Runden Zusammenstellung anpassen/optimieren, nach jeder Runde noch mal analysieren und daraus Tipps geben, die geeignete Atmosphäre schaffen. So kriegst du zumindest das Spielniveau gehoben und kannst für folgende Runden Standardfehler vermeiden.
Vielleicht besuchst du mal eine der Gruppen, um Anregungen mitzunehmen; Hier wäre eine im (tiefen) Westen:
http://stibi.walmar.de/Pictures/Werwolf-Poster.jpg

>Und natürlich die allesallesentscheidende Frage: Macht's >wirklich so viel Spaß (in einer (lustigen) Runde von >Gelegenheits- bis Kaumspielern)?

Hier triffst vielleicht eine Plattitüde: Der Appetit kommt beim Essen.

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Mikos
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Beiträge: 370

Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Mikos » 14. April 2010, 12:57

Hallo

7 Spieler + Spielleiter geht zur Not auch, besser ist aber wohl 8-10 Spieler + Spielleiter. Mit noch mehr Spielern wird die Zeit, welche die ausgeschiedenen rumsitzen, länger. Wenn das nicht stört, ist das Spiel mit über 10 Spielern sicher vorzuziehen. Mehr Wölfe, mehr Abwechslung, mehr Chancen daneben zu liegen. In einer guten Runde kann das "rumsitzen" aber auch interessant sein.

Wenn zügig gespielt wird dauerts bei 8 Spielern zwischen 10 und 20 Minuten. Kommt ja auch immer drauf an, wie gut die Wölfe sind. Um so mehr erfahrene Spieler dabei sind, desto mehr wird diskutiert und desto länger halten die Wölfe auch durch (im Schnitt zumindest).

Eine Runde zum Testen mit Hinweisen sollte ausreichen, dann machts danach ganz gewiss Spaß.

Wenn hauptsächlich Kaumspieler dabei sind, würde ich nicht zu viele Sonderkarten benutzen (Seherin und Mädchen). Ab etwa 12 Spielern vielleicht noch eine weitere einfache Sonderkarte (Hexe/Jäger).

Gruß, Mike

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Axel Bungart

Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Axel Bungart » 14. April 2010, 13:08

Hallo Spielefix,

8 sind eher die Untergrenze. Geht aber.

Eine Runde ca. 20-30 Minuten, je nach dem, wie lange Du sie diskutieren lässt. Die ersten zwei, drei Runden dauern immer was länger als die anderen.

Die beseitigten Spieler verfolgen meist sehr gespannt, wie's weitergeht.

Ich habe es mit Leuten gespielt, die noch nie vorher irgendwas gespielt haben. Die wollten gar nicht mehr aufhören! Ich denke, das beantwortet die letzten beiden Fragen.

Riesigen Spaß macht es auch an einem lauen Sommerabend draußen bei Fackelschein. Sensationelle Atmosphäre, sage ich Dir!

Gruß
Axel

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Harald

Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Harald » 15. April 2010, 10:14

> wenn man "Die Werwölfe" bzw. "Die Gemeinde" spielt, braucht
> man ja 8 Spieler - ist da der Spielleiter schon mit
> eingerechnet?

Laut Spielregel ist der Spielleiter NICHT mit eingerechnet.

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Kadi
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Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Kadi » 20. April 2010, 16:58

Hallo,

wie schon genannt ist in den 8. Spielern der Spielleiter nicht mit eingerechnet.

Da ich schon sehr viele Werwölfe gespielt habe, würde ich aus Erfahrung sagen, dass das Spiel mehr Spaß macht, je größer die Runde ist. Wobei auch kleine Runden ganz schön sein können.

Ich weiß nicht was du unter "normalem Rahmen" verstehst, ich hatte schon spiele (auch zu 8.) die 10 Minuten gedauert haben, aber auch schon welche mit über einer Stunde.

Klar ist es für einen nicht so schön, wenn man am Anfang rausfliegt, aber man kann auch als Ausenstehender gut das Spiel beobachten und dadurch einiges dazulernen. Da mann nach der nächsten Nacht weiß, wer die Werwölfe/ Hexe/ Seher usw. sind und dann explizit darauf achten kann wie genau eben die sich verhalten usw.
Und bei ganz schönen sinnvollen Disskussionen ist es auch mal ganz amüsant.
Ich war die Osterwoche in Oberhof und habe da ca 50-70 Werwölfe gespielt und bei dem einem Spiel hat eine Disskussion alleine schon eine Stunde gedauert. Nach dem Spiel kamen die Zuschauer und die die Ausgeschieden waren zu den Spielern und meinten das sie selten ein so gutes Werwölfe gesehen haben.

Als Spielleiter sollte man einfach schauen, ob die Disskusion sinnvoll ist und der Runde etwas bringt und falls das nicht der Fall ist, die Abstimmung und damit die Nacht einleiten.

Ich würde nicht empfehlen gleich beim ersten Spiel die Gemeinde dazu zu nehmen. Man sollte mindestens eins aber am besten schon ein paar Spiele hinter sich haben bis man mit der Gemeinde spielt.
An Karten würde ich am Anfang eher Werwölfe, Seher und Hexe reinbringen. Mit dem kleinen Mädchen hatte ich bisher ausschließlich nur schlechte Erfahrungen. Es gab 2 möglichkeiten wie der erste Morgen aussah, nämlich entweder war das kleine Mädchen tot oder konnte alle Werwölfe benennen und war damit der Spaßkiller pur. Eher haben wir es in großen Runden einfach als eine 2. Seherin reingenommen. Da lief die Seherphase ab wie die Werwolfphase, dass sich die beiden einigen mussten, wessen gesinnung man sehen will.

Jäger genauso wie Armor sind in größeren Runden interessanter.

Wenn man ein paar Runden geleitet hat, bekommt man irgendwann ein Gefühl dafür, was für Rollen man in einem Spiel benutzt.

Ich hoffe ich konnte irgendwie weiterhelfen und falls es noch Fragen gibt, stehe ich gerne bereit noch mehr zu schreiben.

lg
Kadi

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Spielefix
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Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Spielefix » 20. April 2010, 22:06

Danke, Kadi!

Das ist toll zu lesen und macht Appetit...

Sollte es der Spielleiter (=ich, spieleerfahren, aber ohne Erfahrung bei den Werwölfen)schon einmal selbst gespielt haben?

wie ist der "Bäcker"? Irgendwas in mir sträubt sich gegen diese Figur - Augen genau dann aufmachen, wenn die Tagphase beginnt, hmmm?


Spielefix

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Kadi
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Re: Werwölfe/Die Gemeinde

Beitragvon Kadi » 23. April 2010, 14:43

Hallo,

das freut mich wenn ich schon helfen konnte.

Ich denke es kann nicht schaden, wenn du es vorweg schon einmal gespielt hast, aber ich denke man kann es auch leiten, ohne große Erfahrung. Zum Teil sind auch ganz hilfreiche Tipps in der Anleitung für den Spielleiter.

Der Bäcker darf dann die Augen öffnen, wenn der Spielleiter die Werwölfe einschlafen lässt, damit er welche erkennen kann falls sie zu langsam sind. Kurz danach muss er wieder einschlafen, damit die Seherin/Hexe oder was auch immer dabei ist aufwachen kann.

Ich habe bisher erst 2 mal mit Bäcker gespielt und halte ihn für nicht ganz so toll.
Erstens, weil die Person die der Bäcker ist so gut wie tot durch die Werwölfe ist (wenn er nicht selber einer ist ;) ) und zum anderen ist es in Runden mi Spielern mit mehr Erfahrung so, dass die Werwölfe die Augen schon schließen, sobald sie sich auf ein Opfer geeinigt hat. Dadurch konnte der Bäcker bei uns garnichts sehen, einfach weil die Wölfe schon geschlafen haben, als der Spielleiter sie schlafen geschickt und den Bäcker dadurch geweckt hat.

In Runden in denen viele Neulinge sind könnte der Bäcker natürlich besser funktionieren, aber dazu kann ich nichts sagen.

Liebe Grüße
Kadi


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