Beitragvon Michael Blumöhr » 12. September 2010, 20:17
Hallo,
nach einer Partie kann ich nur folgendes sagen: ein sicher eher ungewöhnliches Stichspiel. Es gibt Handwerker in den Farben der Spieler (Werte 2-10), Rohstoffkarten (Wert 0) und Personen aus dem Buch (Wert 1-11) Alle Karten werden verteilt und 9 Stiche gespielt. Ein Stich gewinnt immer die wertmäßig höchste Karte, ist dies eine Karte in den Farben eines Spielers, so bekommt dieser Spieler den Stich (und nicht der Spieler, der diese Karte gelegt hat) ansonsten der Spieler, der die höchste Karte gelegt hat (Ausnahme König, die höchste Karte im Spiel, diese Stich wird beiseite gelegt und den bekommt ein Spieler, der keinen Stich gemacht hat).
Nach allen Stichen wird gewertet: Fremde Handwerker bringen gar nichts, eigene Handwerker wandeln die eroberten Rohstoffe in Siegpunkte um. Max. drei Rohstoffe darf man mit in die nächste Runde übernehmen. Bei den Romanfiguren gibt es einige Sonderkarten zB mit Plus- und Minuspunkten. Prinzipiell ist es so, dass die Handwerker mit niedrigen Werten die wertvolleren Rohstoffe in mehr Siegpunkte umwandeln.
Man versucht also Rohstoffe und eigene Handwerker zu bekommen und die andersfarbigen Handwerker möglichst zu unpassenden Spielern zu schicken. Das hängt natürlich sehr stark von der jeweiligen Kartenhand ab, aber das ist ja bei Stichspielen nicht ungewöhnlich.
Das war's ganz grob, es gibt noch ein paar weitere Details, die aber für den prinzipiellen Spielablauf nicht so bedeutend sind. Ein Urteil nach nur einer Partie ist, finde ich, nicht möglich.
Grüße,
Michael
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