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Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

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Jonas
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Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Jonas » 28. Juni 2011, 14:27

Nachdem es ja nun die neue Einteilung SpdJ und KennSpdJ gibt, habe ich mal so nachgesonnen, welche Spiele es damals schon verdient hatten und die heute ideal in diese beiden Kategorien passen würden. Mir fallen da so ein:

SpdJ:
Trans America
Einfach Genial
Blokus
6 nimmt
Take it easy
Tabu
Verflixxt
Würfel Bingo


KennSpdJ:

Caylus
Schatten über Camelot
Löwenherz
Euphrat & Tigris
Bohnanza
Agricolar
Mü & mehr
Sankt Petersburg
Funkenschlag
Die Säulen der Erde

Noch was vergessen?

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carpet2004
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon carpet2004 » 28. Juni 2011, 15:55

Die Liste könnte man jetzt beliebig fortführen, zu SdJ fiel mir noch ein: Tayü, Contact, Tantrix..

Zum KennSdJ: Puerto Rico, Maestro Leonardo...

Thygra
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Thygra » 28. Juni 2011, 16:42

Eine vollständige Liste findest du hier: http://www.spielbox-online.de/phorum4/read.php4?f=1&i=251676&t=251676&
Da gibt es auch die Ergebnisse: http://www.spielbox-online.de/phorum4/read.php4?f=1&i=251890&t=251676&

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VolkerN.

Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon VolkerN. » 28. Juni 2011, 17:31


Moin,

Du hast etwa 5.617 Spiele vergessen, die in den
letzten 30 Jahren erschienen sind.
Aus Platzgründen habe ich sie hier nicht alle
einzeln aufgeführt ;-)

Grüße

VolkerN.

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Michael S.
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Michael S. » 28. Juni 2011, 17:58

:grin:

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mic
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon mic » 28. Juni 2011, 17:58

Bin ich der Einzige der Bohnanza niemals zum Kennerspiel eingeprdnet hätte?
Was ist den daran komplex?

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H8Man

Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon H8Man » 28. Juni 2011, 18:15

Nö, auf die Idee würde auch ich niemals kommen. Hab mich bisher zurückgehalten, da dieses Thema völlig irrelevant ist. Bin dann auch gleich wieder weg. ;)


Thygra
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Thygra » 28. Juni 2011, 20:55

mic schrieb:
> Bin ich der Einzige der Bohnanza niemals zum Kennerspiel
> eingeprdnet hätte?
> Was ist den daran komplex?

Mal unabhängig von Bohnanza: Es ist nicht unbedingt die Komplexität, die den Unterschied zwischen SdJ oder KedJ ausmacht, sondern es ist die Leichtigkeit des Zugangs zum Spiel. Das ist nicht immer dasselbe.

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mic
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon mic » 28. Juni 2011, 21:19

Mal abhängig von Bohnanza: Daran ist nichts komplex, somit auch nicht der Zugang (mMn).

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Lorion42
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Neue Umfrage

Beitragvon Lorion42 » 29. Juni 2011, 00:11

Mich hat das ehrlich gesagt auch ein wenig interessiert... und einfach weil ich Umfragen liebe, hab ich mal gefragt, welches Spiel das Kennerspiel des Jahres geworden wäre. Die Frage unterscheidet sich etwas von der Fragestellung von Duchamp, die hier schon zitiert wurde. Eingeflossen sind nur Spiele, die wenigstens auf der Empfehlungs oder Auswahlliste standen, sowie in ein ganz wenigen Ausnahmen weitere Kandidaten:

http://www.boardgamegeek.com/geeklist/67959/poll-kennerspiel-since-1996

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fohlenwolle
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon fohlenwolle » 29. Juni 2011, 01:15

sorry, aber das ist beliebig und quatsch.

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Martin

Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Martin » 29. Juni 2011, 11:28

Hallo,

ich finde die Frage spannend, wie sich das SdJ entwickelt hätte, wenn 1995 Siedler nicht den Hauptpreis, sondern den Kennerpreis gewonnen hätte, zumal Siedler nicht nur der Spielebranche insgesamt große Impulse beschert hat, somdern auch dem SdJ-Preis. Könnte also sein, dass diese Wirkung mit einem Linie 1 so nicht eingetreten wäre.

Martin

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Jonas
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Jonas » 29. Juni 2011, 11:49

fohlenwolle schrieb:
>
> sorry, aber das ist beliebig und quatsch.

Wahrscheinlich genauso Quatsch wie die Frage, was für Sichtschirme ich mag, welche angeblichen Materialmängel ALEA hat, was mein erstes Essen-Erlebnis war, ob ich lieber mit roten oder gelben Pöppeln spiele, usf, usf.

Wie kann ein persönliches Interesse Quatsch sein?
Ich finde die neue SpdJ-Einteilung interessant und ebenso die Frage, welche alten Spiele verdientermaßen in diese Einteilung gepasst hätten. Wenn du es quatschig findest, dann klick es doch einfach weg.

Was für ein Quatsch. :seufz:

Thygra
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Thygra » 29. Juni 2011, 12:18

Ich würde Bohnanza auch nicht als KedJ einstufen, aber zumindest das Element, dass man Handkarten nicht umsortieren darf, ist für manche Menschen durchaus eine Einstiegshürde.

Thygra
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Re: Neue Umfrage

Beitragvon Thygra » 29. Juni 2011, 12:27

Das Problem mit einer solchen Umfrage bei BGG liegt meines Erachtens darin, dass die meisten User dort noch gar verstanden haben, welche Spiele für das Kennerspiel in Frage kommen und welche nicht. Schon ein Blick auf das Voting für 2010 beweist das. Wer nicht "Tore der Welt" klickt, das ja quasi bereits inoffizieller Preisträger des Kennerspiels ist, sondern für Hansa Teutonica stimmt, den kann ich nur schwer ernst nehmen.

(Oder die User lesen die Fragestellung nicht und tippen einfach, was sie selbst gewählt hätten.)

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Michael S.
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Re: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Michael S. » 29. Juni 2011, 14:04

Volle Zustimmung!

Michael

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Guido
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Re: Neue Umfrage

Beitragvon Guido » 29. Juni 2011, 15:56

Thygra schrieb:
> Wer nicht "Tore der Welt" klickt, das ja
> quasi bereits inoffizieller Preisträger des Kennerspiels ist,
> sondern für Hansa Teutonica stimmt, den kann ich nur schwer
> ernst nehmen.
>
> (Oder die User lesen die Fragestellung nicht und tippen
> einfach, was sie selbst gewählt hätten.)

Hallo Thygra,

so abwegig ist Hansa Teutonica nun auch wieder nicht. Was sollte der Zielgruppe (die ja gar nicht so genau umrissen ist) diese Spiel verleiden?
Das Spiel bietet zwar eine enorme Komplexität in strategischer Hinsicht, aber kompliziert ist das Spiel nun wirklich nicht. Ich habe das Spiel inzwischen auch mit einigen sog. Gelegenheitsspielern gespielt und alle waren sehr von dem Spiel angetan. Die Abläufe und der Umfang der Aktionsmöglichkeiten (5 an der Zahl) sind überschaubar, die Spiegpunktmöglichkeiten sind klar umrissen und ebenfalls überschaubar. Frustmomente gibt es trotz der paar "bösen" Aktionschips und der Aktion "Verdrängung" eher wenig (im Gegensatz zu Tore der Welt), denn gerade auch beim Verdrängen merken die "Neueinsteiger" schnell, dass das nicht unbedingt nachteilig sein muss und versuchen schon nach kurzer Zeit dies zu (auszu)nutzen... Zielgruppe des Kennerpreis sollen ja Spieler sein, die eben nicht totale Greenhorns sind. Das Regelstudium ist ggf. eine kleine Hürde, da die Regel relativ lang ist, aber sie ist eben auch recht ausführlich. Ich denke, die Regel ist im Endeffekt zumutbar. Ob die Zielgruppe des Kennerpreises die strategischen Möglichkeiten bei Hansa Teutonica erfasst, ist eine ganz andere Sache, spielt aber auch keine Rolle, solange sie totzdem Spaß hat. Und den wird sie sicher haben.

Generell gibt es ja sowieso das Problem der Abgrenzung, sowohl nach oben, wie auch (vor allem) nach unten. Herr Hardel hat dazu ja auch, wie ich finde, passende Worte in seinem Editorial der aktuellen Ausgabe der Spielbox gefunden. Macht man die Zugänglichkeit des Spiel zum Kriterium, ist Hansa Teutonica sowohl in der einen als auch anderen Hinsicht (siehe Editorial) sicher nicht die schlechteste Wahl.

Gruß
Guido

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Micha A.
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RE: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Micha A. » 29. Juni 2011, 16:22

"Thygra" hat am 29.06.2011 geschrieben:
> Ich würde Bohnanza auch nicht als KedJ einstufen, aber
> zumindest das Element, dass man Handkarten nicht
> umsortieren darf, ist für manche Menschen durchaus eine
> Einstiegshürde.

Das ist richtig. Aber genau dieses Nicht-Umsortieren-Dürfen ist ja eigentlich der Kniff am Spiel und macht seinen Reiz aus WEIL es etwas anders ist und sich in diesem Punkt vom "gewöhnlichen" unterscheidet.
Aber das siehst Du vermutlich ähnlich, hier werde ich Dich nicht überzeugen müssen ;-)

Wenn allerdings jegliches Element, das ein Spiel auch nur ein Fitzelchen innovativ macht, seitens einer (der) Jury gleich Einstiegshürde betrachtet wird/würde, dann gute Nacht! Dann dürfen wir uns noch auf viele weitere Quirkles und die damit einhergehende weitere Verflachung des SdJ-Niveaus in den nächsten Jahren "freuen". Ich kenne so manches Kinderspiel, das fordernder und interessanter ist als das diesjährige SdJ, dem zumindest ich nicht den geringsten Reiz abgewinnen kann.

Aber von mir aus - ich muss es ja nicht mehr spielen ;-)

Gruß
Micha

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Thygra
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RE: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Thygra » 29. Juni 2011, 17:55

Micha A. schrieb:
> Wenn allerdings jegliches Element, das ein Spiel auch nur ein
> Fitzelchen innovativ macht, seitens einer (der) Jury gleich
> Einstiegshürde betrachtet wird/würde, dann gute Nacht! Dann
> dürfen wir uns noch auf viele weitere Quirkles und die damit
> einhergehende weitere Verflachung des SdJ-Niveaus in den
> nächsten Jahren "freuen". Ich kenne so manches Kinderspiel,
> das fordernder und interessanter ist als das diesjährige SdJ,
> dem zumindest ich nicht den geringsten Reiz abgewinnen kann.

Die Jury betrachtet sicher nicht jegliche Innovation als Einstiegshürde. So hatte ich das mit Bohnanza auch nicht gemeint. Das Nicht-Umsortieren ist natürlich der Kniff des Spiels, aber trotzdem sortieren einige Spieler während des Spiels unbewusst mal ihre Karten um. Und das ist dann eben eine Hürde. Aber sie ist so klein, dass die Jury das Spiel sicher heute wieder berücksichtigen würde.

Qwirkle hat seinen Reiz. Sicher nicht für jeden, und noch seltener für Gamer wie viele Leser hier. Aber ich spiele Qwirkle gerne. Und vor allem: Auch meine eher wenig spielende Freundin mag Qwirkle. Das SdJ soll immer noch neue Menschen an den Spieltisch bringen, und Qwirkle kann das vermutlich besser als die beiden anderen Titel.

Thygra
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Re: Neue Umfrage

Beitragvon Thygra » 29. Juni 2011, 17:59

Guido schrieb:
> so abwegig ist Hansa Teutonica nun auch wieder nicht. Was
> sollte der Zielgruppe (die ja gar nicht so genau umrissen
> ist) diese Spiel verleiden?

Ganz einfach: Tore der Welt hat den Sonderpreis "Spiel des Jahres Plus" erhalten, Hansa Teutonica war "nur" von der Jury empfohlen. Damit ist doch klar, dass Tore der Welt Kennerspiel geworden wäre, denn der Plus-Preis war der Vorläufer vom Kennerspiel, nur hatte die Jury letztes Jahr noch nicht den Mut, daraus einen dauerhaften Preis zu machen.

Hansa Teutonica wäre vielleicht nominiert worden für das Kennerspiel. Aber gewonnen hätte es nicht.

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Yantur
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Re: Neue Umfrage

Beitragvon Yantur » 29. Juni 2011, 19:01

Das Problem liegt in der englischen Wortwahl would und should begraben. Die einleitenden Frage (would) verlangt die Sicht der Jury bzw. eine Abschätzung, was KdJ geworden wäre, wenn die Jury das bestimmt hätte. Should nunmal fragt nach meiner persönlichen Meinung, entsprechend kann die Antwort auch anders ausfallen. Ich denke, die BGG User sind durchaus fähig genug, die Umfrage zu beantworten. Die Frage ist halt, was man wissen möchte. Ich antworte 2010 bei should mit Hansa Teutonica und bei would unter Berücksichtigung des Sonderpreises mit der von dir geforderten Antwort.

Gruss Yantur

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Micha A.
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RE: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Micha A. » 30. Juni 2011, 07:19

"Thygra" hat am 29.06.2011 geschrieben:

> Qwirkle hat seinen Reiz. Sicher nicht für jeden, und noch
> seltener für Gamer wie viele Leser hier. Aber ich spiele
> Qwirkle gerne. Und vor allem: Auch meine eher wenig
> spielende Freundin mag Qwirkle. Das SdJ soll immer noch
> neue Menschen an den Spieltisch bringen, und Qwirkle kann
> das vermutlich besser als die beiden anderen Titel.

Hmm, da bin ich mir nicht so sicher. Denn was hat Quirkle, denn, was es hervorhebt? Mit welchen Worten könnte ein Mitglied der Zielgruppe dieses Spiel weiter empfehlen... "Spiel Quirkle doch auch mal, weil es...

... so einfach ist!"
... so spannend ist!"
... so schön aussieht!"
... so tolles Material hat!"
... so schnell gespielt ist!"
... so ??? ist!"

???

Und: warum müssen es denn immer die Einfachstspielchen sein, die jetzt ausgezeichnet werden? Ich dachte ja schon nach "Dixit", dass der Tiefpunkt erreicht sein würde, habe mich da aber wohl kräftig getäuscht. Im Vergleich zu "Quirkle" ist "Dixit" ja ein wahrer Brainburner. Kann man der Zielgruppe nicht zumindest ein klein wenig "zumuten"?

Mal etwas ketzerisch gesagt: Quirkle ist doch recht ähnlich zu Carcassonne: Plättchen waagrecht und senkrecht anlegen und bei gewissen "Mustern" punkten. Nur hat Carcassonne noch das Einsetzen der Männchen als zweite Ebene und mit den entstehenden Landschaften auch noch deutlich mehr Flair.
Und der Siegeszug von Carcassonne ist ja bekannt. Ein Siegeszug, der sicherlich nicht nur von Vielspielern getragen wurde. Sprich: Auch der "Wenigspieler" scheint damit klar gekommen und vom Spiel so begeistert gewesen zu sein, dass er es über Mundpropaganda "promotet" zu haben scheint.
Und nun kommt "Quirkle" - irgendwo ähnlich, aber spielerisch flach und eindimensional (was gibt es denn nach der ersten Partie noch zu entdecken?), ohne Pfiff, altbacken und hässlich (jaja, die Steine sind schon massiv und fühlen sich gut an. Schön finde ich sie aber nicht.). Wer braucht das als SdJ?

Asara wäre mir zwar vom spielerischen her das Liebste der 3 Spiele gewesen, ist aber möglicherweise zu "mainstreamig", zu wenig "besonders". Dass es nicht SdJ geworden ist, das kann ich daher nachvollziehen.

Aber warum man "die verbotene Insel" nicht zum SdJ gemacht hat, das wird mir ein Rätsel bleiben. Gutes Flair, spannend, m.E. zumutbarer Zugang und zum ersten Mal ein Vertreter der Gattung der Koop-Spiele als SdJ - das wäre doch auch nicht schlecht gewesen und hätte der Zielgruppe möglicherweise "neue Horizonte aufgezeigt".

Aber egal. "Freue" ich mich also nächstes Jahr auf einen Memory- oder Uno-Klon als SdJ. Damit's nur ja einfach genug ist... ;-)


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RE: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Thygra » 30. Juni 2011, 09:04

Micha A. schrieb:
> Und: warum müssen es denn immer die Einfachstspielchen sein,
> die jetzt ausgezeichnet werden? Ich dachte ja schon nach
> "Dixit", dass der Tiefpunkt erreicht sein würde, habe mich da
> aber wohl kräftig getäuscht. Im Vergleich zu "Quirkle" ist
> "Dixit" ja ein wahrer Brainburner. Kann man der Zielgruppe
> nicht zumindest ein klein wenig "zumuten"?

Das hängt vermutlich auch mit der Einführung des Kennerspiels zusammen. Die Leute, die sich etwas mehr zumuten, können sich ja das Kennerspiel kaufen. Aber letztendlich können wir alle nur mutmaßen, wohin der Weg des SdJ führt. Vielleicht werden die nächsten Titel auch eher simpel sein, vielleicht wird es aber auch mal wieder ein Titel wie Zooloretto, wer weiß?

Qwirkle habe ich zunächst nicht mitspielen wollen. Abstrakte Legespiele wie auch Einfach genial sind nicht mein Ding. Ich habe dann zweimal zugeschaut und beim dritten Mal doch mitgespielt. Daraus wurden inzwischen 5-6 Partien. Irgendetwas hat das Spiel, was mich fasziniert. Und es gibt durchaus nach der Erstpartie noch was zu entdecken. Mir jedenfalls ist noch nicht klar, in welchen Situationen es besser ist, Steine auszutauschen anstatt 2/3/4 Punkte zu nehmen.

Aber ich habe auch wenig Lust, mir das auszurechnen, sondern spiele halt aus dem Bauch heraus. Vielleicht macht genau das den Reiz für mich aus. Meist fällt es mir schwer, aus dem Bauch zu spielen, ich will immer eine mögliche Strategie finden. Darum sind solche Spiele eine schöne Abwechslung für mich. Aber ich würde mich ja auch gegen eine Runde Kniffel nicht wehren. ;-)

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Micha A.
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RE: Nachträgliche SpdJ-Zuteilungen

Beitragvon Micha A. » 30. Juni 2011, 09:13

"Thygra" hat am 30.06.2011 geschrieben:
> Aber ich würde mich ja auch gegen
> eine Runde Kniffel nicht wehren. ;-)

In der richtigen Runde oder bei entsprechenden Gelegenheiten würde ich das ebenfalls nicht tun.
Was aber im Umkehrschluss noch lange nicht heisst, dass ich es als SdJ befürworten würde ;-)


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