Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. März 2001, 07:52
Leider nicht alle: Wir spielen immer wieder gerne Wolfgang Kramers "CLOU" aus den 70ern (erschienen in der Reihe "Spiele für Erwachsene").
Natürlich: Die Grafik verrät schon das Alter. Und daß man damals darauf verzichtete dem eher abstrakten Spiel ein mehr oder weniger unpassendes Fantasy-Thema aufzuzwängen ... ach ja, und statt der Plastikchips in klaren Farben müßte man heute vermutlich erst einen Haufen kleiner runder CHIPS mit verwechselbaren - stimmig zum Thema passenden - Farben aus der Pappe drücken.
Ne, ne: Es gibt heute vielleicht (ja: bestimmt) mehr gute Spiele als in den 70ern, aber das liegt nur daran, daß heute der Markt größer ist und mehr Spiele produziert werden. Im Schnitt jedoch kann ich keine Qualitätsverbesserung der Spielideen feststellen. Wenn ich z.B. an RISIKO, ALASKA, RANCHER, ABILENE, etc. denke ... Gut: Man macht sich heute eher Gedanken um die Spielmaterialien. Es würde sich heute doch keiner mehr trauen, bei einem "> 50 DM - Spiel" stinknormale Pöppel und bunte Plastikchips beizulegen, aber das ändert nichts am Spielreitz. Und ob COSMIC Encounter durch die Weihnachstbaum-ähnlichen Plastikschiffe gegenüber der HEXAGAMES-Variante an Atmpshäre gewinnt, wage ich zu bezweifeln ... bei uns kommen immer wieder Spiele aus den 70ern und 80ern auf den Tisch, und das liegt nicht nur an meinemn Alter (45).