Beitragvon Carsten Wesel » 29. März 2001, 23:56
Na gut, ich gebe mich zu erkennen. Ich habe es aber bisher auch erst 1x gespielt und weiß noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Es kam mir etwas stationär vor - soll heißen, Odysseus hat sich kaum bewegt und ist die ganze nur in einer Ecke des Plans gewesen (schon 'ne Kunst, bei 'nem runden Plan).
Ganz kurze Zusammenfassung:
Die Spieler haben sehr wenige Windkarten auf der Hand und können jedes mal, wenn sie an der Reihe sind, max. eine davon legen. Damit wird für eine 3-teilige-Reise von Odysseus (Startpunkt - Etappe - Etappe - Ziel) immer eine von 3 Richtungen mit mehr Wind bedacht - die Richtung mit dem meisten Wind wird dann die Richtung, in die unser Titelheld segelt.
Jedes Feld auf dem Spielplan ist mit 3 anderen über 3 farbige Strecken mit einander verbunden. Und wenn im ersten drittel Rot gewonnen hat, fährt Odysseus die Rote Linie entlang. Andere Farben entsprechend. Der zweite und dritte Teilzug werden dito ausgewertet. Somit ist Odysseus Fahrt für diese Runde zu Ende. Das Farbplättchen (Farbe = Abenteuer) wird neben den Plan gelegt und zählt dort für alle Spiele Punkte. Und zwar für jeden so viele, wie auf seiner Auftragskarte (3 Abenteuer mit 1, 2 & 3 Punkten) steht, die er zu Beginn bekommen hat und die geheim gehalten wird. Es gibt 6 verschiedene Abenteuer (= Farben) und jedes Abenteuer zählt für jeden eine andere Punktzahl.
Wer zuerst 10 Punkte hat gewinnt das Spiel. Hat nach dem Auslegen des Abenteuerplättchens niemand diese 10 Punkte erreicht, so bekommt jeder 2 neue Windkarten (die alten ausgespielten kommen weg) und die Runde beginn von vorne.
Die Spieler haben jeweils noch einen Charakter, der 1x je Runde etwas machen kann, was kein anderer kann und diese Charaktere können auch während des Spieles die Besitzer wechseln. Mit 3 Charakteren war es eher etwas trist, deshalb dazu nicht mehr.
HTH, Carsten (Gewonnen mit 11:6:4 nach 5 Reisen)