Beitragvon Roman Pelek » 7. Juni 2001, 12:42
Hi Bernd,
>Das Amulett scheint mir recht Unausgegoren (manche Zauberkarten viel zu stark und andere zu schwach - in unterschiedlicher Spielerzahl sehr Verschieden vom Verlauf her!). Scheinbar wurde das Spiel nicht ausreichend getestet vor der Produktion.<
Den Eindruck, dass das Spiel unbalanciert wäre, hatte ich nicht - dafür sind Kosten und Metalleinkommen auf den Karten m.E. gut an die Wirkung angepasst.
Natürlich gibt's einige Kombinationen an Karten, die in bestimmten Situationen des Spiels sehr mächtig sind - aber wenn die Mitspieler aufpassen und in Anbetracht der Tatsache, dass ja nix ewig hält, tariert sich das gut aus. Zudem ersteigert man ja die Karten - und Zaubersprüche, die (momentan) wenig wert sind, gehen somit auch meist billig "über den Ladentisch".
Ich jedenfalls find am Amulett sehr schön, wie man jedesmal eine andere Strategie einschlagen muss, um zu gewinnen. Hat mir sehr gut gefallen. Und da letztendlich alle Spieler die gleichen Mittel zur Verfügung haben, um Zauberkarten zu ergattern, kann ich auch keine Unbalanciertheit im Spiel finden, die nicht letztendlich dann der Spielweise der Spieler zuzurechnen ist.
M.E. kommt Ungleichgewicht nur dann ins Spiel, wenn einige Mitspieler die Zauberkarten nicht gut kennen oder nicht ausreichend erklärt bekommen.
Zu den Besetzungen: wir haben von 3-6 Spielern alles durchgespielt. Zu dritt ist das Vergnügen recht kurz, zu sechst zieht sich's ab und an gegen Ende etwas - zu 4-5 isses optimal. Sonderlich negativ ist mir aber nix aufgefallen, was nicht bei quasi allen Spielen mit solch einer großen Bandbreite so wäre.
Ciao,
Roman