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Autorennspiele

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Franz Dornhackl

Autorennspiele

Beitragvon Franz Dornhackl » 31. Januar 2002, 08:24

Hallo !

Wer hat Speed Circuit und Top Race gespielt und kann mir sagen
welches von beiden das bessere Spiel ist?

Danke.

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Michael Andersch

Re: Autorennspiele

Beitragvon Michael Andersch » 31. Januar 2002, 08:33

Hallo Franz,

welches das bessere von beiden ist ist reine Geschmackssache.

Top Race ist eine Neuauflage von "Niki Laudas Formel 1", welches ich früher recht gern gespielt habe und auch jetzt noch (hab's erst letzte Woche wieder ausgegraben) Spass macht.

Speed Circuit würde ich (eher als Top Race) das Prädikat "Simulation" verleihen. Es verzeiht wenige Fehler, ist meiner Meinung nach aber "trockener".

Mein Fazit: Ich würde beide gern spielen, vor die Wahl gestellt würde ich mich vermutlich für "Top Race" entscheiden.

Schnelle Grüße,
Micha

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Rainer Fieseler

Re: Autorennspiele

Beitragvon Rainer Fieseler » 31. Januar 2002, 09:33

Hi Franz,
in dem was er geschrieben hat, kann ich Michael nur zustimmen, allerdings würde ich mich geanu umgekehrt entscheiden: SPEED CIRCUIT ist im Autorennspielbereich in meinen Augen das Beste was es gibt, und es gehört auch insgesamt zu meinen Lieblingsspielen. Der Glückfaktor ist äußerst gering, es kommt aufs fahrerische Können und das richtige Tuning das Fahrzeugs an. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Rennstrcken (zugegeben, manche muss man aus dem Amerikanischen (mph) an europäische Gegebenheiten (km/h) anpassen), aber auch eigene Strecken kann man kreieren und so die reale Formel 1 "nachfahren". Auch wenn TOP RACE bei Leibe kein schlechtes Spiel ist, hat auf Dauer SPEED CIRCUIT den deutlich höheren Spielreiz.

gruß rainer

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Michael Andersch

Re: Autorennspiele

Beitragvon Michael Andersch » 31. Januar 2002, 11:01

Rainer Fieseler schrieb:
>
> SPEED CIRCUIT ist im Autorennspielbereich in
> meinen Augen das Beste was es gibt, und es gehört auch
> insgesamt zu meinen Lieblingsspielen. Der Glückfaktor ist
> äußerst gering, es kommt aufs fahrerische Können und das
> richtige Tuning das Fahrzeugs an

Hallo Rainer,

ich stimme Dir völlig zu. Speed Circuit ist eine sehr realistische und ebenso gute Umsetzung eines Autorennens.
Darin liegt aber auch ein Haken: Genau wie derzeit in der Formel Eins ist es auch hier so, dass bei in etwa gleich guten Spielern das Überholen sehr schwer ist. Ich habe es schon länger nicht mehr gespielt, aber so aus der Erinnerung war eine Runde ca. 50-60 Felder lang, und es war sauschwer (selbst wenn die Wagen unterschiedliche Charakteristika hatten) pro Runde mehr als 5,6 Felder aufzuholen.
D.h. jemand der z.B. als sechster startete hatte so gut wie keine Siegchance.

Das ist zwar realistisch, kann aber im Spiel höchst frustrierend sein, und das ist es was ich mit "trocken" meinte.

Wer aber damit leben kann, dem sei Speed Circuit wirklich auf's Wärmste an's Herz gelegt!

Rasante Grüße,
Micha

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peer

Re: Autorennspiele

Beitragvon peer » 31. Januar 2002, 11:39

Hi,
nochmals dasselbe :-)
Also: Top Race ist eher ein Wettspiel, als eine Rennsimulation. Der Glücksfaktor ist nicht gering, man hätte als Thema vermutlich auch Pferderennen nehmen können (Das soll nicht abwertend sein - Top Race ist nett - aber wenn man ein Autorennen sucht, sollte mans wissen).
Speed Circuit ist eine Rennsimulation und als solche gut umgesetzt mit niedrigem Glücksfaktor. Alle Vor- und Nachteile wurden schon aufgezählt.
Formula Dé ist übrigens auch ein Autorennspiel und fällt ebenfalls in Simulation. Inklusive echten Formel 1 Kursen findet man so ziemlich alles wasdas Rennherz begehrt: Boxenstopps, unterschiedliche Reifen, Wetterbedingungen... Allerdings sollte man schon drei Runden fahren (eine ist mehr zum kennenlernen und sehr von der Startposition und dem Würfelglück der ersten Gänge abhängig), was eine längere Spieldauer bedeutet. Der Glücksfaktor ist höher als bei Speed Circuit, aber deutlich niedriger als man zu Beginn denkt - Spielerfahrung zahlt sich aus! Wie du dir denken kannst, mein Favorit.
ciao,
Peer

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Bernd

Re: Autorennspiele

Beitragvon Bernd » 31. Januar 2002, 11:59

Hallo Rainer,

meinst Du mit der "ganzen Reihe von Rennstrecken" die drei beim Spiel dabei sind (ich habe die Klee-Ausgabe), oder gibt es noch weitere (z.B. im Internet)?
Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, die ganzen Formula Dé Strecken für Speed Circuit anzupassen?

Bernd

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Rainer Fieseler

Re: Autorennspiele

Beitragvon Rainer Fieseler » 31. Januar 2002, 12:32

Hi Bernd,
mit den Rennstrecken meine ich die, die es mal zu der amerikanischen Ausgabe hinzuzukaufen gab, es waren mindestens zehn. Aber hier muss man eben die Meilen in Kilometer umsetzen. Außerdem gab es in irgend einer alten Spielbox mal zwei weitere Kurse. Und das Spiel Hamburg verkaufte mal einen riesigen Kurs, den man gut mit zehn bis zwölf Leuten spielen konnte (könnte sein, dass es den jetzt noch als sonderangebot gibt- bin zu fal zum nachsehen).

gruß rainer

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Michael Andersch

Re: Autorennspiele

Beitragvon Michael Andersch » 31. Januar 2002, 12:34

peer schrieb:
>
> Also: Top Race ist eher ein Wettspiel, als eine
> Rennsimulation. Der Glücksfaktor ist nicht gering
...
> Formula Dé ist übrigens auch ein Autorennspiel und fällt
> ebenfalls in Simulation. Inklusive echten Formel 1 Kursen
> findet man so ziemlich alles wasdas Rennherz begehrt:
> Boxenstopps, unterschiedliche Reifen, Wetterbedingungen...
> Allerdings sollte man schon drei Runden fahren (eine ist mehr
> zum kennenlernen und sehr von der Startposition und dem
> Würfelglück der ersten Gänge abhängig), was eine längere
> Spieldauer bedeutet. Der Glücksfaktor ist höher als bei Speed
> Circuit, aber deutlich niedriger als man zu Beginn denkt -
> Spielerfahrung zahlt sich aus! Wie du dir denken kannst, mein
> Favorit.

Also, eine Simulation ist Top Race wirklich nicht. Aber der Glücksfaktor ist meiner Meinung nach deutlich geringer als bei der Würfelorgie Formula Dé (wo der Rennausgang oft nicht nur vom Würfelglück der ersten, sondern auch aller weiterer Gänge abhängt).
Formula Dé ist m.E. das schlechteste der 3 Spiele. Es hat zwar durch die netten und vielen Strecken einen hohen Aufforderungscharakter, aber nach mittlerweile über 200 gefahrenen Rennen muß ich sagen, dass ich eines der beiden anderen Spiele jederzeit vorziehen würde. Nicht nur, weil ich F.D ein bisschen über habe, sondern auch weil ich es für ziemlich glücksabhängig halte (und daran ändern mit Ausnahme des Windschattens die übrigen Gimmicks wie Wetter, Reifen und Boxenstopps gar nichts).

Viele Grüße,
Micha

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Rainer Fieseler

Re: Autorennspiele

Beitragvon Rainer Fieseler » 31. Januar 2002, 12:37

Hi Micha,
es ist richtig, dass Aufholen schwer ist, aber wenn du nicht als sechster starten willst, kannst du ja eine hohe Anfangsgeschwindigkeit wählen. Du musst dann nur sehen wie du mit den Restpunkten noch einen anständigen Wagen zusammenbauen kannst. Da könnte es eventuell dem an sechtser Stelle Startenden leicht fallen, an dir vorbei zu ziehen...

gruß rainer

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fraweb

Re: Autorennspiele

Beitragvon fraweb » 31. Januar 2002, 12:45

Hi Franz!

Also ich würde mich für DTM entscheiden ;-)
Das ist wirklich ein gutes Autorennspiel. Naja, es ist eben mein persönlicher Favorit, wobei ich auch gerne Speed Circuit spiele. Top Race hingegen kenne ich nicht.
Trotzdem viel Spass beim Rasen!

Frank

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Marc

Re: Autorennspiele

Beitragvon Marc » 31. Januar 2002, 13:56

In einer ziemlich alten spielbox - ich meine im Jahrgang 1984 - gab es mal den "Hockenheimring" und eine österreichische Rennstrecke für Speed Circuit als Kopiervorlagen.

Gruss
Marc

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Stefan-spielbox

Re: Autorennspiele

Beitragvon Stefan-spielbox » 1. Februar 2002, 01:10

Michael Andersch schrieb:
>
>
> Formula Dé ist m.E. das schlechteste der 3 Spiele. Es hat
> zwar durch die netten und vielen Strecken einen hohen
> Aufforderungscharakter, aber nach mittlerweile über 200
> gefahrenen Rennen muß ich sagen, dass ich eines der beiden
> anderen Spiele jederzeit vorziehen würde. Nicht nur, weil ich
> F.D ein bisschen über habe, sondern auch weil ich es für
> ziemlich glücksabhängig halte (und daran ändern mit Ausnahme
> des Windschattens die übrigen Gimmicks wie Wetter, Reifen und
> Boxenstopps gar nichts).
>
> Viele Grüße,
> Micha

Hallo!

Also das kann ich gar nicht bestätigen und behaupte sogar das Gegenteil. Natürlich wird bei FD viel gewürfelt. Das aber in so einer Menge, daß sich sehr gute und sehr schlechte Würfe ausgleichen sollten. Natürlich kann man in seltenen Fällen mal Pech haben und konstant schlecht würfeln (oder die Gegner super), aber das ist doch eher unwahrscheinlich. Das aber der Ausgang eines Rennens hauptsächlich vom Würfelglück abhängt ist einfach falsch. Klar kann man mal unglücklich ausfallen, aber gerade das ist auch in der "echten" Formel 1 so. Nichts und Niemand kann dort beeinflussen ob der Motor platzt oder nicht, ob sich das Wetter ändert oder man den Start verpennt etc.

Glück oder Pech haben keinen oder nur geringen Einfluß auf die Rennentscheidung. Sonst würde es z.B. in unserer F1-Saison der Unterschied zwischen guten und schlechten Fahrern nicht geben. Ist dann schon irgendwie komisch, daß die geschicktesten Fahrer einfach besser fahren und sich häufiger auf den vorderen Plätzen wiederfinden. Wer's nicht glaubt, sei herzlich mal zu den FD-Open in Köln oder den Masters zu einem Turnier eingeladen um ein paar Lehrstunden zu erhalten. Allein im Qualifying wird man schon sehen, daß Profis einfach besser fahren...

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peer

Re: Autorennspiele

Beitragvon peer » 1. Februar 2002, 12:31

Hi,
ich habe schon die eine oder andere Saison hinter mir und muss sagen: Gutes Spielen setzt sich durch. Es kann mal ein Rennen schlecht laufen, aber wenn man vernünftig spielt, scheidet man eher durch Motorschaden als durch Reifenschaden aus.
Allerdings KANN man hopp oder topp fahren und wenn man dann gut würfelt, gewinnt man. Wenn nicht ist man aber schnell draussen. Dies entspricht aber der Spielweise bei Heimlich & Co z.B. nur die eigene Figur zu setzen und mit Würfelglück zu gewinnen (hab schon mal erlebt, dass dies mit unglaublich viel Glück erfolgreich war).
Fährt man aber normal, überlegt man sich was man gewinnen und was man verlieren kann und schaltet viel (z.B. langsamin eine Kurve rein udn schnell reaus anstelle umgekehrt, wie es die Anfänger i.A. tun) ist FD sehr taktisch.
ciao,
Peer

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Michael Andersch

Re: Autorennspiele

Beitragvon Michael Andersch » 1. Februar 2002, 18:19

Hallo Stefan und Peer,

peer schrieb:
>
> Allerdings KANN man hopp oder topp fahren und wenn man dann
> gut würfelt, gewinnt man. Wenn nicht ist man aber schnell
> draussen.

Stimmt. Das meinte ich aber nicht.

> Fährt man aber normal, überlegt man sich was man gewinnen und
> was man verlieren kann und schaltet viel (z.B. langsamin eine
> Kurve rein udn schnell reaus anstelle umgekehrt, wie es die
> Anfänger i.A. tun) ist FD sehr taktisch.

Nun gut, das ist aber was, was auch ein halbwegs heller Anfänger spätestens nach einer Runde raus hat. Das liegt förmlich auf der Hand, weswegen ich da jetzt nicht unbedingt von Taktik sprechen würde (ebenso wie das Positionieren eines Autos vor / in einer Kurve derart, dass man mit jedem Würfelwurf mit dem letzten / einzigen Stop nahezu optimal am Kurvenausgang steht...).

Was mir persönlich auf die Dauer zu glücksabhängig ist sind die ständigen "Hopp-oder-Topp"-Entscheidungen. Beispiel: Du stehst 17 Felder vor einer 6 Felder langen Kurve. 4. Gang (defensiv), oder 5. Gang (ziemlich doof, wenn man dann eine 16 würfelt...)?
Klar mittelt sich da Glück und Pech im Würfeln über mehrere Rennen aus. Aber dennoch würde ich das einzelne Rennen (und dabei spreche ich von max. 3 Runden - ich weiß nicht wie Ihr das seht, vielleicht reden wir ja deshalb aneinander vorbei) doch als sehr glücksbetont bezeichnen.

Abschliessend möchte ich noch sagen, dass ich Formula Dé keinenswegs für ein schlechtes Spiel halte - mitnichten, sonst hätte ich nicht schon eine ganze Menge Rennen am Buckel. Aber auf dem Autorennspielsektor gibt es m.E. doch besseres.

Viele Grüße,
Micha

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peer

Re: Autorennspiele

Beitragvon peer » 1. Februar 2002, 18:44

Hi,
Michael Andersch schrieb:
> Was mir persönlich auf die Dauer zu glücksabhängig ist sind
> die ständigen "Hopp-oder-Topp"-Entscheidungen. Beispiel: Du
> stehst 17 Felder vor einer 6 Felder langen Kurve. 4. Gang
> (defensiv), oder 5. Gang (ziemlich doof, wenn man dann eine
> 16 würfelt...)?
Hängt natürlich auch stark von der Rennsitution, der verbleibenden Strecke und dem Wagenzustand ab.

> Klar mittelt sich da Glück und Pech im Würfeln über mehrere
> Rennen aus. Aber dennoch würde ich das einzelne Rennen (und
> dabei spreche ich von max. 3 Runden - ich weiß nicht wie Ihr
> das seht, vielleicht reden wir ja deshalb aneinander vorbei)
> doch als sehr glücksbetont bezeichnen.
mmm, o.k. Drei Runden sind imho Pflicht. Und eine Rennsaison macht natürlich mehr sinn. Da: Zustimmung!


> Abschliessend möchte ich noch sagen, dass ich Formula Dé
> keinenswegs für ein schlechtes Spiel halte - mitnichten,
> sonst hätte ich nicht schon eine ganze Menge Rennen am
> Buckel. Aber auf dem Autorennspielsektor gibt es m.E. doch
> besseres.
Gut, darauf kann man sich einigen, wobei letzteres natürlcih Geschmackssache ist (wie alles - Seufzt!)..ich meine NICHT!
ciao,
Peer

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Franz Schubert

Kennt jemand Spritfresser ?

Beitragvon Franz Schubert » 3. Februar 2002, 13:36

Hallo

wer von Euch kennt Spritfresser von Adam und kann sagen wie es im Vergleich mit Formula De oder Speed Circuit abschneidet ?

Franz

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Udo Bartsch
Kennerspieler
Beiträge: 115

RE: Kennt jemand Spritfresser ?

Beitragvon Udo Bartsch » 4. Februar 2002, 17:20

Da verweise ich doch wie immer gern auf die Fairplay: In Heft 31 (1995) hat sich Herbert Heller sehr ausführlich mit Spritfresser auseinander gesetzt. Kurz gesagt kommt es recht gut weg; bei den Noten der anderen Redaktionsmitglieder schneidet es aber erheblich mieser ab.


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