Beitragvon Michael Andersch » 1. Februar 2002, 18:19
Hallo Stefan und Peer,
peer schrieb:
>
> Allerdings KANN man hopp oder topp fahren und wenn man dann
> gut würfelt, gewinnt man. Wenn nicht ist man aber schnell
> draussen.
Stimmt. Das meinte ich aber nicht.
> Fährt man aber normal, überlegt man sich was man gewinnen und
> was man verlieren kann und schaltet viel (z.B. langsamin eine
> Kurve rein udn schnell reaus anstelle umgekehrt, wie es die
> Anfänger i.A. tun) ist FD sehr taktisch.
Nun gut, das ist aber was, was auch ein halbwegs heller Anfänger spätestens nach einer Runde raus hat. Das liegt förmlich auf der Hand, weswegen ich da jetzt nicht unbedingt von Taktik sprechen würde (ebenso wie das Positionieren eines Autos vor / in einer Kurve derart, dass man mit jedem Würfelwurf mit dem letzten / einzigen Stop nahezu optimal am Kurvenausgang steht...).
Was mir persönlich auf die Dauer zu glücksabhängig ist sind die ständigen "Hopp-oder-Topp"-Entscheidungen. Beispiel: Du stehst 17 Felder vor einer 6 Felder langen Kurve. 4. Gang (defensiv), oder 5. Gang (ziemlich doof, wenn man dann eine 16 würfelt...)?
Klar mittelt sich da Glück und Pech im Würfeln über mehrere Rennen aus. Aber dennoch würde ich das einzelne Rennen (und dabei spreche ich von max. 3 Runden - ich weiß nicht wie Ihr das seht, vielleicht reden wir ja deshalb aneinander vorbei) doch als sehr glücksbetont bezeichnen.
Abschliessend möchte ich noch sagen, dass ich Formula Dé keinenswegs für ein schlechtes Spiel halte - mitnichten, sonst hätte ich nicht schon eine ganze Menge Rennen am Buckel. Aber auf dem Autorennspielsektor gibt es m.E. doch besseres.
Viele Grüße,
Micha