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Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

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Thomas Jereczek

Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Thomas Jereczek » 2. April 2002, 09:51

Hallo,

welche Erfahrungen wurden denn bisher mit Piratenbucht gemacht? Mich interessiert vorallem wie verständlich/übersichtlich ihr die Spielanleitung empfunden habt.

Ich hatte gehofft, daß ich das Spiel heute abend beim Treffen den anderen Mitspielern schmackhaft machen kann.
Nachdem ich nun bereits zweimal die Regeln gelesen und auch schon mal alleine Piratenbucht angespielt habe (3er-Variante), fühle ich mich immer noch nicht richtig in der Lage, das Spiel anderen Leuten zu erklären.
Ich komme nicht daran vorbei, immer wieder in der Anleitung nachzuschauen, was wann wo möglich ist, und wie die Kämpfe ausgetragen werden. :???:
Jetzt gibt's folgende Möglichkeiten:
1. Ich bin schon zu alt und kann mir Einzelheiten nicht mehr gut merken :´-( (aber warum habe ich dann PR und Dschunke verstanden?).
2. Die Regeln sind zu unübersichtlich/unstrukturiert, so daß ich mir den Ablauf nicht vernünftig merken kann (verständlich ist schon alles, die einzelnen Aktionen sind mir durchaus klar). Die Kurzregel erscheint mir wirklich zu kurz, weil bestimmte Punkte fehlen (z.B. Aktionen auf der Schatz-, Tavernen- und Pirateninsel). :-/

Aus dem Gedächtnis ohne vorliegende Anleitung zum "einfachen" Kampf:
Angenommen es sind drei Schiffe bei einer Insel. Die Reihenfolge der Spieler A, B und C ergibt sich zuerst aus der Stärke der Segel. Ist dort ein Gleichstand, entscheidet die Anzahl der Ruhmespunkte, falls auch die gleich sind wird gewürfelt. Ist nun so die Reihenfolge festgelegt, sucht sich der erste Spieler von den anderen beiden Mitspielern einen Gegner aus und bei diesem einen Schiffsbereich. Es wird entsprechend der Bewaffnung (kleinste Zahl von Kanonen und Crew) gewürfelt. Bei Treffern (5 oder 6) wird der ausgewählte Schiffsbereich "beschädigt" (Ring jeweils um ein Feld abwärts ziehen).
Fall 1: Der Ring ist außerhalb der Zählleiste, das Schiff ist "zerstört" und wird sofort in die Piratenbucht gestellt. Jetzt kommt der bisher unbeteiligte Spieler an die Reihe und kann entscheiden, ob er würfelt (kämpft) gegen den Sieger oder in die Piratenbucht flieht. Der Sieger und der unbeteiligte erhalten vorher je einen Ruhmespunkt, weil das andere Schiff zerstört wurde. Flieht jetzt der Spieler, erhält der Sieger noch einen Ruhmespunkt, weil schon ein Kampf mit Treffer stattgefunden hat. Ansonsten würde jetzt im Wechsel gewürfelt werden, solange bis einer flieht oder das andere Schiff zerstört ist.
Fall 2: Das Schiff wird "nur" getroffen, aber nicht zerstört, oder überhaupt nicht getroffen, dann ist der in der ermittelten Reihenfolge Zweite an der Reihe. Er kann jetzt fliehen in die Piratenbucht, dann erhalten die anderen beiden eventuell einen Ruhmespunkt, falls es einen Treffer gab beim Kampf, sonst nicht. Derjenige kann sich auch zum Kampf entschliessen und sucht sich einen Gegner sowie einen Schiffsbereich aus. Dieses Spielchen geht dann mit Fall 1 oder 2 weiter, solange bis nur noch einer auf der Insel ist. Der bekommt dann die Werte der Piratenkarte.

Soweit habe ich den einfachen Kampf verstanden. Richtig?

Zur Schlacht mit Blackbeard und Royal Navy werde ich mir nochmal die Anleitung durchlesen.
Ich habe auch eine Aktionskarte "Herausforderung" gesehen. Warum sollte ich mich selbst in Gefahr begeben, und den Kampf suchen? Da sehe ich im Moment noch keinen taktischen Vorteil, aber wie gesagt, ich habe Piratenbucht noch nicht richtig gespielt. Das ergibt sich bestimmt aus dem Spielverlauf.

Bin gespannt, ob wir uns heute abend an dem Spiel versuchen. Wenn ich den anderen sage, das ist schwieriger wie PR und ich kann's nicht richtig erklären, dann werden sie bestimmt die Finger davon lassen. :roll:

Gruß
Thomas (der das Spielthema interessiert fand, und der aufgrund von bisherigem Gelesenen das Spiel "blind" gekauft hat)

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Hanno Schwede
Kennerspieler
Beiträge: 392

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Hanno Schwede » 2. April 2002, 10:44

Hallo Thomas

ich glaube nicht das PB schwieriger ist als PR *gg* aber auch ich empfinde die Anleitung als nicht ganz so gelungen. Wie bei PR ist es bei PB so das die Anleitung erst kompliziert erscheint, aber das ganze Spiel nach der ersten Runde dann vom Ablauf her klar ist.

Zu Deinem Kampfbeispiel kann ich nichts sagen, da ich dann noch einmal in die Anleitung schaune müsste, die aber zu weit (500-700m) weg liegt.

Zur Herausvorderung, der taktische Vorteil besteht meiner Meinung nach darin, einen anderen Spieler zu schwächen und eventuell dort Siegpunkte kassieren.

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Hanno

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Andreas Finke (Amigo)

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Andreas Finke (Amigo) » 3. April 2002, 10:51

Hallo Thomas,
leider bin ich einen Tag zu spät und Ihr habt PB schon getestet (oder die Finger davon gelassen, was sehr schade wäre).
Trotzdem antworte ich nochmal kurz auf Deine Fragen:

Ja, Du hast den einfachen Kampf korrekt wiedergegeben. ( Also klappt es doch mit dem "Merken", Deine Sorgen waren umsonst ;-) ).

Die Karte "Herausforderung" kann zum Beispiel dazu genutzt werden, um von einem (vermeintlich) stärkeren Angreifer zu fliehen und sich einen leichteren Gegner zu suchen. Oder man kann sich zu einen anderen Kampf "dazugesellen", um Ruhmpunkte für den Kampf abzubekommen. (Vielleicht möchtest Du einen Mitspieler dem gerade die "Royal Navy" auf den Hals gehetzt wurde unterstützen - und natürlich einen Teil der Ruhmpunkte kassieren).

Nach den ersten zwei Inselbesuchen (Runden) wirst Du feststellen, PB ist (wie bereits auch Hanno Schwede erwähnte) wirklich nicht schwer.

Wir haben die Kurzregel mit Absicht sehr kurz gehalten, um Beispiele für die unterschiedlichen Kampfsituationen (mit Blackbeard und / oder Royal Navy, etc.) auch auf diese Übersichtsseite zu bekommen. Wir hoffen, daß Dir dieser Vorteil ein wenig blättern erspart.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas

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Thomas Jereczek

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Thomas Jereczek » 3. April 2002, 11:25

Hallo Andreas,

danke für Deine Antwort.
Leider konnte ich das Spiel doch noch nicht testen, die Spielrunde "wollte" noch einmal Puerto Rico spielen.
Aber ich habe am Freitag noch eine Möglichkeit, und spätestens Sonntag beim Treffen werde ich es spielen (ich laß' einfach PR zu Hause ;-) ).
Im ersten Augenblick fühle ich mich natürlich von den vielen Möglichkeiten/Aktionen erschlagen, wenn ich nur "trocken" die Anleitung lese.
Ich stimme Dir zu, vieles löst sich von selbst, wenn man mit mehreren Leuten erst einmal angefangen hat zu spielen. Wenn die vielen Informationen mit der Zeit "gesackt sind", merke ich dann immer, was ich doch alles behalten/verstanden habe.

Ich hoffe also, daß ich spätestens am nächsten Montag über meine ersten Eindrücke und Erfahrungen berichten kann. Nach den ersten theoretischen Kenntnissen bin ich gespannt wie hoch der Glücksfaktor durchs Würfeln sein wird. Es erscheint mir, daß es ein unterhaltsames und kommunikatives Spiel werden könnte, genau das Richtige für die Spielrunde am Sonntag.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas

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sabine jäger

Re: Piratenbucht: keine probleme

Beitragvon sabine jäger » 3. April 2002, 18:07

hallöchen thomas

wir haben die piratenbucht am ostersonntag zum ersten mal gespielt, zu dritt. wir haben die regel laut vorgelesen (ich!) und hatten keinerlei verständnisprobleme, auch nicht unser sohn (11 jahre). hat zwar etwa eine halbe stunde gedauert, bis wir anfangen konnten, aber es hat sich gelohnt. hat uns gut gefallen, besonders meinem sohn nachdem er den papa zweimal nacheinander in die flucht schlagen konnte.

einen tag später haben wir dann zu fünft gespielt und mein mann und ich mussten alles normal erklären. das war dann, und da stimme ich dir zu, wesentlich schwieriger. das spiel hat jede menge details und die alle zu behalten und vollständig wiederzugeben, das ist nicht einfach. genau deshalb muss ich sagen, dass die regel ganz toll aufgebaut ist, man wird schritt für schritt herangeführt. mir fällt spontan kaum ein spiel ein, das im grunde so einfach ist, aber so viele details und sonderfälle hat. es gibt halt kaum etwas schwierigeres als ein spiel zu erklären.

nachdem uns bereits das kleine spielchen biberbande viel spaß gemacht hat, ist die piratenbucht das zweite gute amigo spiel in diesem jahr. kompliment.
meines erachtens hast du mit der piratenbucht auf keine fall einen fehlgriff getan, es sei denn du erwartest tiefgang, denn den gibst kaum. höchstens beim untergehen.

die sabine (die am wochenende das goldland besuchen wird)

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Frank Jaeger (AMIGO)

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 4. April 2002, 09:21

Der Kampf ist korrekt, wie Andreas schon gesagt hat. Hier kommt alles nochmal vollstaendig (wegend er Karten, die der Sache naemlich Wuerze geben - man sollte die nicht vergessen):

Vor dem Kampf: Aktionskarten spielen - hier koennen durch Fliehen und Herausforderung Aenderungen erfolgen, ausserdem die Royal Navy dazukommen

- Reihenfolge festlegen (Segel, Ruhm, eventuell Wuerfel)
- Kampfkarten vor dem Kampf spielen (nach Reihenfolge; soviel man will; Ende wenn alle passen)
- 1. Runde: Es beginnt der 1. in der Reihenfolge und kann:
a. wieder Kampfkarten spielen
b. fliehen (Piratenbucht) oder schiessen (Schiffsbereich ansagen, Würfeln, bei Treffer Ring sofort versetzen)
- dann kommen alle anderen Spieler in der Reihenfolge und duerfen auch a und b machen.
- Kampf endet wenn nur noch ein Schiff auf der Insel steht (alle anderen stehen jetzt in der Piratenbucht, geflohen oder zusammengeschossen)
- Immer, wenn ein Spieler flieht, erhalten alle Uebriggebliebenen einen Ruhmpunkt (Ausnahme: es gab im ganzen Kampf noch keinen Treffer, dann gibt es keinen Ruhm... wofuer auch...)

Ist Blackbeard oder die Royal Navy dabei, so wird zuerst gegen diese gekaempft, danach erst zoffen sich die Spieler untereinander.

Ist eigentlich gaaanz einfach - das Schwierige daran ist, das Ganze in einfache Worte zu fassen - ihr glaubt gar nicht, wie lange wir daran rumgedoktert haben ;-)

Frank Jaeger

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Michael Blumoehr

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Michael Blumoehr » 4. April 2002, 10:37

Frank Jaeger (AMIGO) schrieb:
> Ist eigentlich gaaanz einfach - das Schwierige daran ist, das
> Ganze in einfache Worte zu fassen - ihr glaubt gar nicht, wie
> lange wir daran rumgedoktert haben ;-)

Vielleicht hättet Ihr es mal mit einem Flußdiagramm probieren sollen :-))
Ich hatte bisher ja nur den Prototyp in Höchst zur Verfügung, fand die Regel im Prinzip aber verständlich, nur an einigen Stellen unnötig aufgebläht.
Piratenbucht gehört aber ganz eindeutig zu den Spielen, die viel leichter zu erklären sind, als über das Regelselbststudium zu lernen.

Grüße,
Michael (der auch auf das neue Ogallala wartet :-) )

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Thomas Jereczek

Re: Erfahrung / Verbesserungsvorschlag

Beitragvon Thomas Jereczek » 4. April 2002, 10:46

Frank Jäger schrieb:
> Ist eigentlich gaaanz einfach - das Schwierige daran ist, das Ganze in einfache
> Worte zu fassen - ihr glaubt gar nicht, wie lange wir daran rumgedoktert haben

Ich habe mich zuerst nur mit der Spielregel befaßt, deshalb habe ich manchen Zusammenhang nicht sofort verstanden bzw. wurde von den vielen Einzelheiten etwas "erschlagen". Es stimmt, die Regel ist in einfache Worte gefaßt, und damit klar verständlich. :-) Damit hatte ich kein Problem.
Ich habe beim Spielablauf Schwierigkeiten gehabt, daß war aber mein Fehler (s.o.). Wenn man sich das Spiel mit Regel und Material in einer Spielrunde erarbeitet, sollte es keine Schwiergkeiten geben.

Ein kleinen Verbesserungsvorschlag habe ich noch (kann jeder selber umsetzen).
Die Kurzregel/Sonderkarten-Karte habe ich mittlerweile für jeden Mitsspieler kopiert (die beiden Seiten kann man genauso mit den Rückseiten aneinander kleben). In den Anfänger-Runden ist das meiner Meinung nach sinnvoll, denn so hat jeder eine Info-Karte vorliegen und kann immer selbst nachlesen. Vorallem bei den Aktionskarten könnte das wichtig sein, daß die anderen nicht unbedingt mitbekommen, über welche Karte man sich gerade informiert. Die eine Kurzregel immer herumzureichen stört auch ein wenig. In eingespielten Runden ist die Karte wahrscheinlich nicht mehr notwendig, deshalb stellt sich die Frage, ob gleich bei der Herstellung weitere Kurzregeln dazugelegt werden sollten. Das ist schließlich auch ein Kostenfaktor, und Material, daß eventuell nach drei, vier Spielrunden gar nicht nehr benötigt wird, kann man gleich weglassen.

Thomas Jereczek

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Michael Blumoehr

Re: Erfahrung / Verbesserungsvorschlag

Beitragvon Michael Blumoehr » 4. April 2002, 13:19

Thomas Jereczek schrieb:
> Das ist schließlich
> auch ein Kostenfaktor, und Material, daß eventuell nach drei,
> vier Spielrunden gar nicht nehr benötigt wird, kann man
> gleich weglassen.

Das gilt aber nur für erfahrene Spieler. Gelegenheitsspieler, die die eigentliche Zielgruppe darstellen, denen würde das schon helfen, die spielen das wahrscheinlich nicht so oft und schnell hintereinander, so daß solche Spielhilfen durchaus ihre Berechtigung haben können.

Es stellt halt für den Verlag bzw. zuständigen Redakteur immer eine Gratwanderung zwischen Benutzerfreundlichkeit und Kosten dar, die je nach Zielgruppe und Preiskategorie für jedes Spiel neu entschieden wird. (Kosmos legt ja auch nicht jedem Spiel eine Prof-Easy-Einführung bei).

Grüße,
Michael

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Matthias Staber

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Matthias Staber » 4. April 2002, 19:39

Frank Jaeger (AMIGO) schrieb:
>
> Der Kampf ist korrekt, wie Andreas schon gesagt hat. Hier
> kommt alles nochmal vollstaendig (wegend er Karten, die der
> Sache naemlich Wuerze geben - man sollte die nicht vergessen):
>
> Vor dem Kampf: Aktionskarten spielen - hier koennen durch
> Fliehen und Herausforderung Aenderungen erfolgen, ausserdem
> die Royal Navy dazukommen
>
> - Reihenfolge festlegen (Segel, Ruhm, eventuell Wuerfel)
> - Kampfkarten vor dem Kampf spielen (nach Reihenfolge; soviel
> man will; Ende wenn alle passen)
> - 1. Runde: Es beginnt der 1. in der Reihenfolge und kann:
> a. wieder Kampfkarten spielen
> b. fliehen (Piratenbucht) oder schiessen (Schiffsbereich
> ansagen, Würfeln, bei Treffer Ring sofort versetzen)
> - dann kommen alle anderen Spieler in der Reihenfolge und
> duerfen auch a und b machen.
> - Kampf endet wenn nur noch ein Schiff auf der Insel steht
> (alle anderen stehen jetzt in der Piratenbucht, geflohen oder
> zusammengeschossen)
> - Immer, wenn ein Spieler flieht, erhalten alle
> Uebriggebliebenen einen Ruhmpunkt (Ausnahme: es gab im
> ganzen Kampf noch keinen Treffer, dann gibt es keinen Ruhm...
> wofuer auch...)
>
> Ist Blackbeard oder die Royal Navy dabei, so wird zuerst
> gegen diese gekaempft, danach erst zoffen sich die Spieler
> untereinander.
>
> Ist eigentlich gaaanz einfach - das Schwierige daran ist, das
> Ganze in einfache Worte zu fassen - ihr glaubt gar nicht, wie
> lange wir daran rumgedoktert haben ;-)
>
> Frank Jaeger

Mir ist immer noch nicht klar, auf wen Blackbeard schießt, wenn 2 Spieler gleich viele Ruhmespunkte haben. Vielleicht könntest Du mir da noch Licht reinbringen, danke.

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: Klasse Fun-Spiel, dass Riesenlaune macht!

Matthias

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Joachim Reuter

Re: Piratenbucht: Erklärungsversuche

Beitragvon Joachim Reuter » 4. April 2002, 19:49

Hallo,

ich habe die Piratenbucht bisher etwa zehn Mal gespielt (mit steigender Trefferquote übrigens) und das Spiel etwa fünf bis sechs Mal neuen Mitspielern erklärt. Die ersten beide Male wars schwierig, weil ich nicht wußte wo ich anfangen soll. Inzwischen habe ich für mich den Bogen raus, geht sehr gut.

1. Inseln erklären
2. Kampfbeispiel simulieren und konkret die Schiffsbreiche erklären
3. Die Karten erklären
4. Eine Proberunde simulieren und die Details kurz anreißen.

Dann einfach lospielen und die Details, wenn sie auftauchen genau erläutern.
Nach spätestens der 2. Runde weiß jeder wos langgeht.

JR (nennt mich ab jetzt ruhig den Schrecken der 7 Meere).

PS Warte übrigens voller Spannung auf Nautilus. Mal sehen was die Ditts zusammengebraut haben. Die Optik gefällt mir zumindest ganz gut. Vielleicht sollte ich auch mal etwas entwickeln. Oder lieber doch nicht?!

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Frank Jaeger (AMIGO)

Re: Piratenbucht: Erfahrung mit Spielanleitung

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 5. April 2002, 11:09

Puuh, du kannst aber Fragen stellen. Ich erinnere mich nicht, dass wir da eine Spezialregelung haetten, aber um sicher zu gehen muss ich selbst mal nachgucken (...) okay, geguckt ;-)

Resultat: Steht nicht extra drin. Das bedeutet, es gilt Seite 4, Kasten oben:

Wichtig fuer den gesamten Spielverlauf
Sollte es bei einer Aktion einen Gleichstand bezueglich der Reihenfolge geben, (....) dann muessen die Wuerfel ueber die Reihenfolge entscheiden.

Vorschlag: jeder wuerfelt mit zwei Wuerfeln, der mit der hoeheren Augenzahl muss zuerst dran glauben. (und der andere kann ja fuer Blackbeard wuerfeln, dann ist die Revanche danach umso suesser).

Frank Jaeger, AMIGO


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