Beitragvon Roman Pelek » 21. Mai 2002, 00:35
Hi Helmut,
Helmut Lehr schrieb:
> wir haben heute zu dritt TRANSAMERICA gespielt
Eins vorweg: zu viert/fünft macht es deutlich mehr Spaß, zu zweit oder dritt würde ich TA nicht unbedingt hervorholen.
> Wo ist der Pfiff oder Kick, der solch ein Spiel zur
> Nominierung qualifiziert? Da fallen mir doch reihenweise
Der Pfiff und Kick liegt für mich darin, dass man 30 Sekunden Regeln erklärt und in 15-20 Minuten (mit Jedermann) das Spiel gespielt hat. Ein Quickie eben, der aber nicht völlig glücksbetont ist. Wenn ich mir unsere Runden so angesehen habe, gewinnt doch der, der am besten die Mitspieler einschätzen konnte. Erfahrende gewinnen gegen Unerfahrene im Schnitt - nicht haushoch, muss aber gar nicht sein (so hoch ist der Taktikfaktor nun auch nicht). Dann halt 'ne Revanche, alle spielen nochmal mit, die meisten (Wenigspiler) kaufen sich's dann...
Ein TA ist mir allemal lieber als ein "Goldland", das über 90 Minuten ein glücksabhängiges Spiel ist, das dennoch hohe Anforderungen an die Planung der Mitspieler stellt. Oder ein "Nautilus", das für normale Mitspieler eine große Hürde an Regelkomplexität, Spieldauer und Taktik aufbaut, während Erfahrene am Glücksfaktor zweifeln. Oder ich spiel eine "Piratenbucht": 60 Minuten zu viert lockere Würfelei und Klopperei, ein bissl Taktik, und Ende Gelände. Fun halt.
Ich mag TA und stehe dazu, aber für Spielefreaks, die nicht unbedingt einen kurzes Spielchen zwischendurch brauchen, wird's wohl nimmer was werden - und das ist verständlich und absolut nachvollziehbar für mich. Wenn ich aber auf meine Familienspielrunden zurückblicke, waren TA, Atlantic Star, Villa Paletti und Carcassonne in jüngster Vergangenheit die Renner an Neuerscheinungen...
Ciao,
Roman