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Wallenstein -- nur mit Variante?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stephan

Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Stephan » 7. November 2002, 12:10

Hallo!

Ich werde am Wochenende das erste Mal meiner Spielrunde Wallenstein vorstellen. Deshalb habe ich gerade mal die Theats hierzu gelesen und bin der Meinung(obwohl ich das Spiel ja gar nicht kenne), dass man es am besten mit einer Variante spielt, um die Bauern zu stärken.

"Meine" Idee(aus den threat und von "h@ll9000"):
- Aufstandmarker werden vor den "Erpressungsaufständen" aufs Feld gelegt
- Aufstandsmartker kann man im Winter nur durch Weizenüberschuß entfernen

Was haltet Ihr davaon. Hat schon mal jemend mit den o.g. Varianten gespielt?

viele Grüße
Stephan

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Arne Hoffmann
Kennerspieler
Beiträge: 497

Re: Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Arne Hoffmann » 7. November 2002, 12:37

Moin Stephan!

Ich habe bisher noch keine der Varianten ausprobiert, kann also zu denen nichts sagen. Jedoch ist das Grundspiel schon sehr ausgewogen und auch ohne eine Staerkung der Bauern ist jede Revolte ein kleines Vabanquespiel. Ich wuerde das Spiel also erst einmal ohne Varianten auf den Tisch bringen - da kommt in meinen Augen ausreichend Spielspass (soll heissen: sehr viel. ;-) ) auf.

Tschoe,

- Arne - (hat gerade auf rec.games.board die Nachricht vom Tode Sid Sacksons gelesen. Die Spielewelt ist wieder um einen grossen Autor aermer. :cry: )

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Dirk S.

Re: Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Dirk S. » 7. November 2002, 12:51

Hi Stephan,
nach einigen Spielen bin ich der Meinung, dass die Bauern nicht unbedingt verstärkt werden müssen!
Denn gerade beim Spielende (im letzten Jahr!), kommt es, nach vielen ziemlich verlustvollen Angriffen, in schwachen Ländern, nach Revolten aus Getreidemangel, nochmal zu bösen Überraschungen mit einigen scheinbar wenigen Bauern! Es ist schon bitter ein Land durch einen angreifenden Bauern zu verlieren. Ausserdem hat genug mit seinen Mitspielern zu schaffen, als dass man sich noch mit vielen Bauerneinheiten herumschlagen muss. Letztendlich kann es immer noch vorkommen das durch viele Revolten oder wenig herausgefallenden Bauern, noch viele im Turm herumlungern. Ich würde es an deiner Stelle auch erstmal nach den normalen Regeln spielen,
Viel Spass dabei,

Dirk S.

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Reinhard Wilms

Re: Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Reinhard Wilms » 7. November 2002, 14:20

Kann mich nur den vorherrigen Meinungen anschließen. Außerdem ist eine Revolte mit Bauern immer blöde, da es die verbliebenen Steine im Turm verändert (wie eigentlich jeder Angriff). Also die Regeln sind schon gut und führen zum optimalen Spielspaß.
Gruß

Reinhard

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Mike

Re: Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Mike » 7. November 2002, 14:28

Hallo
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Bauern verstärken muß wirklich nicht sein. Sie werden zwar im Laufe des Spiels meist etwas schwächer, aber das ist ja nicht unbedingt schlecht.
Das einzige, was wir die letzten male immer anders gespielt haben, ist, dass bei Angriffen eines Spielers auf einen anderen die Bauern bereits bei einem Unruhemarker neutral sind und bei zwei Unruhemarker auf Seiten des Angreifers.
Mike

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Carsten Wesel

RE: Wallenstein -- nicht nur mit Variante!

Beitragvon Carsten Wesel » 8. November 2002, 11:21

"Arne Hoffmann" hat am 07.11.2002 geschrieben:

> Ich wuerde das
> Spiel also erst einmal ohne Varianten auf den Tisch bringen

Gruß Carsten (der das bei allen Spielen machen würde - so auch hier)
--
Gesammelte PEEPs gibt es unter folgender Adresse :)
http://www.linkhitlist.com/cgi/LHL_D.exe?SLHL&ListNo=37995809566
Gesammelte RFs gibt es nebenan, bei :-|
http://www.linkhitlist.com/cgi/LHL_D.exe?SLHL&ListNo=38263809566

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Michael Schramm

Warum nicht ohne??

Beitragvon Michael Schramm » 8. November 2002, 11:32

Hi Carsten,

ich kann mich Dir ( und den Vorrednern) nur anschließen: zuerst einmal sollte man jedes Spiel "pur" spielen, etwaige Varianten machen nur Spaß, wenn man in einem Spiel auch firm ist. Und auch wenn es einige Leute nicht glauben wollen: ei Großteil der Varianten ist in langen Tests der Redaktionen bereits bekannt gewesen, gespielt worden und für nicht sinnvoll erachtet worden - wer schon einmal miterlebt hat, wie intensiv die Spielentwicklung in der Regel ist, weiß wovon ich rede!

nice dice

Michael

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Roman Pelek

Re: Wallenstein - erstmal ohne

Beitragvon Roman Pelek » 8. November 2002, 22:05

Hi Stephan,

Stephan schrieb:

> Ich werde am Wochenende das erste Mal meiner Spielrunde
> Wallenstein vorstellen. Deshalb habe ich gerade mal die
> Theats hierzu gelesen und bin der Meinung(obwohl ich das
> Spiel ja gar nicht kenne), dass man es am besten mit einer
> Variante spielt, um die Bauern zu stärken.

Ich würd's wie die Vorredner an Deiner Stelle erstmal ohne spielen. Zum einen, weil ich das Grundspiel in unseren Runden schon als gut austariert empfunden habe, zum anderen weil man nicht gleich beim ersten Mal Varianten einbauen muss, deren Effekte man eh noch nicht beurteilen kann - außer es gibt wirklich [i]absolut[/i] überzeugende Gründe dafür von anderer Seite ;-)

Ciao,
Roman (der viele andere Spiele eher variieren würde als Wallenstein...)

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Christian Schnabel
Kennerspieler
Beiträge: 642

Re: Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Christian Schnabel » 9. November 2002, 13:26

Hallo Stephan,

ich schließe mich den bisherigen Postings an. Spielt besser ohne Varianten.

>- Aufstandmarker werden vor den "Erpressungsaufständen" aufs Feld gelegt<

Kann man evt. machen, verstärkt die Bauern und schwächt die eigene Truppenstärke nach Revolten.

>- Aufstandsmartker kann man im Winter nur durch Weizenüberschuß entfernen<

Diese Variante würde ich auf keinen Fall in einer Anfängerrunde ausprobieren. In meinen bisherigen Spielen (immer zu Viert oder zu Fünft) hatten wir meist mit Weizenmangel zu kämpfen. Was das für das 2.Spieljahr bedeutet, ist klar: Bauernrevolten, Bauernrevolten , Bauernrevolten... und einige davon dürften dann wohl auch erfolgreich sein und ggf. den Spielausgang entscheiden.


Viele Grüße

Christian Schnabel

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Wallenstein -- nur mit Variante?

Beitragvon Attila » 9. November 2002, 16:12

Christian Schnabel schrieb:

> bedeutet, ist klar: Bauernrevolten, Bauernrevolten ,
> Bauernrevolten... und einige davon dürften dann wohl auch
> erfolgreich sein und ggf. den Spielausgang entscheiden.

Naja in den Spielen die ich bisher gespielt habe, waren die Bauern ziemlich irrelevant - die Aufstände sind meiner meinung nach völlig harmlos. Man muss überhaupt nicht darauf achten ob's zu einem Aufstand kommt oder nicht - ich fänds gut wenn den "extrem Ausbeutern" endlich mal einhalt geboten wird. :-) Okay, ich gehöre auch zu der Kategorie, aber man wird ja nicht dafür bestraft das man immer in den selben Ländern Gold/Weizen rauszieht. Die "ein-Mann" Aufstände kann man getrost ignorieren, da sie so gut wie nie was bewirken ! - Glaubt mir ich habe Erfahrung darin - bei mir gibt es *immer* Aufstände und in den seltensten Fällen haben die was bewirkt. Und da ist doch die Frage berechtigt wozu die überhaupt da sind, wenn man die getrost als "Spielverzögerung" abtun kann !

Gruss

Olli

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Dieter Niehoff

Und, wie war es?

Beitragvon Dieter Niehoff » 10. November 2002, 10:33

Wie habt Ihr denn nun gespielt und wie hat es Euch gefallen?

Fragt
Dieter Niehoff

Ich finde WALLENSTEIN ungemein reizvoll. Und noch besser gefällt es uns (zu dritt und viert), wenn wir es mit unserer hauseigenen "Risiko-Variante" spielen (und das eigentlich nur noch ...): Wenn angegriffen wird und der Angriff erfolgreich war, dann dürfen die übriggebliebenen Kämpfer es erneut in einem weiteren Nachbarland probieren.


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