Beitragvon Michael Andersch » 11. November 2002, 14:19
Zum Spiel (soweit ich mich noch an meine Messepartie erinnere):
Die Spieler müssen versuchen, offenliegende Gebäude (immer soviele wie Spieler, glaub ich) mit 2 oder 3 zugehörigen Teilen zu "bebauen".
Die Teile liegen in 4 (oder 5?) verdeckten Stapeln. Auf Zeit sucht sich jeder Spieler einen Stapel aus, nimmt sich daraus ein Teil und darf, wenn alle sich entschieden haben entweder dieses, oder ein Teil aus einer früheren Runde verbauen. Nach Möglichkeit sollte man sich auch noch merken, was sonst noch so in diesem Stapel herumfleucht.
Der schnellste Aussucher darf dann bestimmen, als wievielter er in der kommenden "Ablegerunde" Gebäudeteile ablegen möchte.
Kann man jetzt ein (mehr ist nicht erlaubt) passendes Teil ablegen gibt's einen Punkt, wenn man ein Gebäude abschliesst gibt's einen Bonuspunkt. Das fertige Gebäude wird abgeräumt, dafür erscheint ein neues (welches vorher schon offen lag).
Anschliessend folgt eine neue Aussuchrunde, wobei einem (hoffentlich) das Wissen aus früheren Stapeldurchsuchungen noch zugute kommt, so dass man in der Lage ist einen Stapel zu nehmen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit ein aktuell brauchbares Teil enthält.
Das Ganze geht solange, bis alle Gebäude (20? 30?) fertig sind, bei uns waren das ca. 25 Minuten.
Mein Eindruck:
Das Spiel ist besser als ich befürchtet hatte (ich habe eine gewisse Aversion gegen "Kunst" und gegen Spiele von T. Fackler), aber so richtig gut fand ich's nicht. Vor allem denke ich, dass jemand, der's schon öfter gespielt hat, die Gebäude kennt und sich somit die Stapel besser merken kann einen Vorteil gegenüber Neulingen hat (da mag ich aber falsch liegen, denn ich habe die Messepartie trotz mitspielender Erklärerin gewonnen). Außerdem fand ich - aber das ist Geschmackssache - die Grafik nicht so toll. das Material hingegen war ok!
Kunstvolle Grüße,
Micha