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Hive: Remis-Quote

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Ulrich Roth

Hive: Remis-Quote

Beitragvon Ulrich Roth » 16. November 2002, 19:58

Hallo Hive-Maniacs,

ich gewinne allmählich den Eindruck, dass mit zunehmender Spielerfahrung (und entsprechendem Vermeiden "dummer" Fehler) ein unentschiedener Ausgang durch gleichzeitiges Umzingeln beider Königinnen unangenehm häufig wird.

1. Frage: Ist das auch eure Erfahrung?

Als Tiebreaker scheint mir eine Regel, wonach dann der Spieler gewinnt, der die gleichzeitige Gewinnposition beider Spieler herbeigeführt hat, eher untauglich, da sie wohl tendenziell den ohnehin favorisierten Startspieler bevorteilt.
Schon besser gefällt mir die Idee, den Spieler mit weniger im Spiel befindlichen Figuren zum Sieger zu erklären (was sich evtl. leicht zu Gunsten des Nachziehenden auswirkt). Allerdings ist die Figurenzahl oft gleich.

2. Frage: Habt ihr noch andere Ideen?

Grüße,
Ulrich

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Peter Steinert

Re: Hive: Remis-Quote

Beitragvon Peter Steinert » 16. November 2002, 23:38

Hm,

wie wärs mit: der Spieler, der die Situation herbeiführt, verliert? Dann tritt sie nicht mehr auf...

Gruß

Peter

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Ulrich Roth

Re: Hive: Remis-Quote

Beitragvon Ulrich Roth » 16. November 2002, 23:48

Hallo Peter,

> wie wärs mit: der Spieler, der die Situation herbeiführt,
> verliert? Dann tritt sie nicht mehr auf...

das ist leider auch nicht die Lösung, denn die Stellungen, in denen sich "die Situation" ergibt, sind entweder überhaupt nicht mehr ent-blockierbar, oder nur auf Kosten eigenen Nachteils, d.h. da kein Spieler mehr seine Stellung verbessern kann, müsste man sich dann eben [b]ohne[/b] die gleichzeitige Erfüllung der Siegbedingung trotzdem auf ein Unentschieden einigen. :roll:

Grüße,
Ulrich

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Volker Kr.

Re: Hive: Remis-Quote

Beitragvon Volker Kr. » 18. November 2002, 09:29

Hallo,
und wie wär es mit der Zusatzregel, dass die beiden Bienen immer mindestens 2 Felder - besetzt oder unbesetzt - zwischen sich haben müssen? Dann kann der Fall des gleichzeitigen Umschließens nicht eintreten.

Gruß

Volker

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Ulrich Roth

Re: Hive: Remis-Quote

Beitragvon Ulrich Roth » 18. November 2002, 15:07

Hallo Volker,

> und wie wär es mit der Zusatzregel, dass die beiden Bienen
> immer mindestens 2 Felder - besetzt oder unbesetzt - zwischen
> sich haben müssen? Dann kann der Fall des gleichzeitigen
> Umschließens nicht eintreten.

interessante Idee.

Allerdings bräuchte man dann wohl mindestens eine weitere Zusatzregel, die dem Startspieler (bzw. am besten gleich beiden Spielern) verbietet, die Biene als erstes zu setzen. Denn wenn er das tut, wäre der Nachziehende bei der Platzierung seiner Biene brutalstmöglich eingeschränkt. :eek:

Grüße,
Ulrich

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Volker Kr.

Re: Hive: Remis-Quote

Beitragvon Volker Kr. » 19. November 2002, 10:55

Hallo Ulrich,
stimmt. Ich habe aber noch nie versucht, die Biene im ersten Zug zu setzen. Das war mir immer zu gefährlich.

Gruß
Volker

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Ulrich Roth

Re: Hive: Remis-Quote

Beitragvon Ulrich Roth » 20. November 2002, 00:14

Hallo Volker,

> stimmt. Ich habe aber noch nie versucht, die Biene im ersten
> Zug zu setzen. Das war mir immer zu gefährlich.

ich glaube, es ist ein Unterschied, ob der erste oder zweite Spieler die Biene als erste Figur setzt.

Für den ersten Spieler scheint es mir dann eine gute Strategie zu sein, wenn er vor allem nicht verlieren will und auch mit einem Unentschieden zufrieden wäre (was z.B. in einem Turnier, oder auch ganz einfach im Rückspiel nach gewonnenem Hinspiel denkbar wäre).
Dieser Anfangszug gibt dem Startspieler sofortige Moblität für weitere Figuren, und setzt den Nachziehenden - wenn er denn gewinnen muss/will - insofern unter Druck, als er nun seine Biene möglichst spät bringen muss, um remisträchtige Nähe zur gegnerischen zu vermeiden.

Eröffnet der erste Spieler dagegen mit einer anderen Figur als der Biene, dann könnte es in der Tat für den zweiten "gefährlich" sein, die Biene sofort dagegen zu setzen. Ich bin mir da aber noch nicht sicher und muss noch ganz viel probespielen...

Wenn sich letztlich herausstellen sollte, dass
a) es allgemein eine durchaus gute Strategie ist, die Biene als erstes zu spielen, und
b) dadurch die Remisquote signifikant ansteigt (und danach sieht es für mich ganz stark aus),
dann könnte man darüber nachdenken, das Einsetzen der Biene auf den 2. - 4- Zug zu beschränken.

Grüße,
Ulrich


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