Beitragvon Kathrin Nos » 27. November 2002, 17:48
Hallo Micha,
"Michael Andersch" hat am 27.11.2002 geschrieben:
> Ich habe erst eine Partie auf der Messe hinter mir, welche
> mir prinzipiell recht gut gefallen hat. Allerdings haben
> wir (zu dritt) nicht überdeutlich, aber doch relativ
> entspannt gewonnen.
Wir haben es letzte Woche bei Roland gespielt, und uns daraufhin in Stuttgart angeschafft. Da es sich recht flott spielt, haben wir zu zweit seitdem so einige Partien gespielt, und für mich persönlich ist schon eine gewisse Langzeitmotivation da - was bedeutet, dass ich es gerne noch einige Male spielen mag.
> Mit Langzeitmotivation meine ich jetzt: Ist das sehr häufig
> so? Oder wird’s oft doch eher knapp (und in welcher
> Besetzung) bzw. gewinnen die Orks sogar bisweilen?
Wir haben bisher meist gewonnen, sind aber dann auf die verschärften Versionen übergegangen, bei denen man zu Beginn an einem oder beiden Türmen zwei Reihen Orks auslegt. Dann wird es deutlich kniffliger.
> Die Aussicht auf potentiell spannende Partien könnte mein
> Kaufverhalten entscheidend beeinflussen... ;-)
Zur Not schau' halt mal wieder in Malschenberg vorbei! ;-)
> Micha (Der sich fragt, warum nicht auch eine
> Solitärvariante enthalten ist, in der der Spieler mit
> seinem Kartensatz einfach 3 oder 4 Hobbit-Jodler über das
> Spielbrett steuert – Der Spielmechanismus wäre m.E. dafür
> wie geschaffen)
Das einzige, für das man sich etwas ausdenken müsste (naja, furchtbar wichtig ist es wohl nicht), ist das Ereignis, bei dem man seine Handkarten an den Nachbarn weiterreicht. Vielleicht müsste man das einfach modifizieren zu 'Neue Karten ziehen'.
Fazit: Von den Herr-der-Ringe-Merchandising-Spielen (das Herr der Ringe Spiel bei Kosmos von Knizia zähle ich nicht dazu - ist halt eine Literaturverspielung, und kein Spiel zum Film :-) ) finde ich dieses eines der besten (das Ravensburger Kartenspiel zu den Gefährten gefiel mir auch recht gut, aber erst nachdem wir es ein zweites Mal gespielt haben. Das erste Mal auf der 2001er Messe fand ich's eher unbedeutend).
Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin