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Way out west - unfair !

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Tom

Re: [OT] Tatütata!

Beitragvon Tom » 2. Dezember 2002, 18:01

Hallo Michael,

> M.E. ist das Forum sehr informativ, so wie es ist.

Natürlich ist es das, das will ich gar nicht in Frage stellen. Aber unter den vielen Beiträgen, durch die man sich klickt, wenn man einen interessanten Thread sieht, sind schon sehr viele, die sich auf das "Ob" und "Wie " und "Warum" eines Beitrages beziehen und nicht auf das "Was". Das empfinde ich hier im spielbox-Forum mehr als woanders. Vielleicht fasse ich auch den Kreis der zu einem Thema relevanten Beiträge etwas eng, das will ich gar nicht abstreiten.

> Wen bezeichnest Du denn in diesem konkreten Thread als
> Forumspolizei? Ferdi, der einen Beitrag den er für unpassend
> hielt entsprechend beantwortet hat? Oder Roman, der Ferdis
> Ausdrucksweise als deplatziert empfand und dies auch deutlich
> zum Ausdruck gebracht hat?

Dass Lukas den neunten Beitrag seit Markus´ Frage mit den Worten beginnt "Falls doch mal jemand über die Sache sachlich diskutieren will", sagt doch schon alles.

> Du hast Dich doch mit Deinem Posting auch nicht nur auf's
> Spiel als solches konzentriert...

Da hast Du zweifellos Recht, und ich habe auch darüber nachgedacht :oops:

> Das mit Sicherheit nicht. Vielleicht fiel Romans Antwort
> gerade auch deshalb so heftig aus, weil er befürchtet hatte,
> dass Ferdis Posting genau diese Wirkung haben könnte und er
> entsprechend gegensteuern wollte?

Kann sein. Ich möchte hier ja auch niemanden kritisieren, ich habe nur mal kurz geäußert, wie ich es empfinde und wie ich es mir wünschen würde. Jeder soll doch weiterhin sagen, schreiben und tun, was er will. Das lässt sich eh nicht verhindern. Nur manchmal sind wenige Worte mehr als viele (5 € für das Phrasenschwein ;-))

Gruß, Tom

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Roman Pelek

Re: [OT] Tatütata!

Beitragvon Roman Pelek » 3. Dezember 2002, 01:35

Hi Tom, hi Micha,

Michael Andersch schrieb:

> > Oder ihr wollt bewusst vergraulen.
> Das mit Sicherheit nicht. Vielleicht fiel Romans Antwort
> gerade auch deshalb so heftig aus, weil er befürchtet hatte,
> dass Ferdis Posting genau diese Wirkung haben könnte und er
> entsprechend gegensteuern wollte?

Das von Micha Gesagte trifft voll zu. Dass daraus nun wieder eine längere Diskussion geworden ist, die vollkommen vom eigentlichen Thema wegführt, ist leider der unvermeidliche Nebeneffekt, der immer passiert. Vorschlag: neuen Thread mit der gleichen Frage aufmachen. Penetranz hilft ;-)

Ciao,
Roman

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Ronald Novicky

Re: Regelübersetzer

Beitragvon Ronald Novicky » 3. Dezember 2002, 06:34

christian schrieb:
>
> Hi Roman und Ferdi,
>

> Denn, lieber Ferdinand, woher willst du
> den in deiner Rezension die nötige Distanz zu dem Spiel
> hernehmen? Schließlich bist du ja mit ein "Vater" dieses
> "Kindes".

Wäre Ferdi als Regelübersetzer ein 'Vater', so hätte er was falsch gemacht; als Übersetzer gehe ich davon aus, dass der englische Originaltext 1:1 rüberkommt. Und damit ist er bestenfalls Interpreter (ohne die Arbeit die dahintersteckt herabzuwürdigen).
So gesehen spricht absolut nichts dagegen, dass ein Regelübersetzer auch eine Rezension über das Spiel schreibt - immerhin hat er ja nach der Übersetzung wohl eine recht tiefe Regelkenntnis :-)

lg
Ronald.

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cristinus

Re: Regelübersetzer

Beitragvon cristinus » 3. Dezember 2002, 11:35

Lieber Roland,

das war eigentlich auch nicht der Punkt meiner Aussage. Natürlich spricht genaue Regelkentniss nicht gegen einen qualifizierten Rezensenten, wohl eher das das Gegenteil wäre der Fall.

Worauf ich hinaus wollte, ist schlicht und einfach die Tatsache, dass hier ein klassischer Fall der Interessensvermischung vorliegt. Ein Herr K. übersetzt für einen Verlag XY die Regel eines Spieles. Danach schreibt dieser Herr K. die Rezension zu diesem Spiel. Preisfrage: Wenn Herr K. weitere Übersetzungsaufträge des Verlags wünscht, wie negativ oder positiv wird die Rezension ausfallen?

Ich habe überhabt nix gegen subjektive Rezis, im Gegenteil, ich liebe solche Sachen wie sie z.B Michael Knopf schreibt. Die Unabhängigkeit des Rezensenten möchte ich aber stets gewahrt sehen, sonst kann ich ja gleich die Spielbeschreibungen im "ADAM spielt"-Katalog als Grundlage meiner Kaufentscheidungen nehmen...

Gruß
christian

> Wäre Ferdi als Regelübersetzer ein 'Vater', so hätte er was
> falsch gemacht; als Übersetzer gehe ich davon aus, dass der
> englische Originaltext 1:1 rüberkommt. Und damit ist er
> bestenfalls Interpreter (ohne die Arbeit die dahintersteckt
> herabzuwürdigen).
> So gesehen spricht absolut nichts dagegen, dass ein
> Regelübersetzer auch eine Rezension über das Spiel schreibt -
> immerhin hat er ja nach der Übersetzung wohl eine recht tiefe
> Regelkenntnis :-)
>
> lg
> Ronald.

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Ronald Novicky

Re: Regelübersetzer

Beitragvon Ronald Novicky » 3. Dezember 2002, 12:37

christian schrieb:
>
> Lieber Roland,
Ronald - wie der gute, alte Reagan (oder der McDonald :-) )

>
> das war eigentlich auch nicht der Punkt meiner Aussage.
> Natürlich spricht genaue Regelkentniss nicht gegen einen
> qualifizierten Rezensenten, wohl eher das das Gegenteil wäre
> der Fall.
>
> Worauf ich hinaus wollte, ist schlicht und einfach die
> Tatsache, dass hier ein klassischer Fall der
> Interessensvermischung vorliegt. Ein Herr K. übersetzt für
> einen Verlag XY die Regel eines Spieles. Danach schreibt
> dieser Herr K. die Rezension zu diesem Spiel. Preisfrage:
> Wenn Herr K. weitere Übersetzungsaufträge des Verlags
> wünscht, wie negativ oder positiv wird die Rezension ausfallen?

Wenn er seinen guten Ruf in der Spieleszene nicht (im wahrsten Sinne des Wortes) auf's Spiel setzen will, subjektiv, seinem Empfinden nach. Aber ich gebe Dir gerne recht; ein wenig Voreingenommenheit wird wohl dabei sein müssen...

>
> Ich habe überhabt nix gegen subjektive Rezis, im Gegenteil,
> ich liebe solche Sachen wie sie z.B Michael Knopf schreibt.
> Die Unabhängigkeit des Rezensenten möchte ich aber stets
> gewahrt sehen, sonst kann ich ja gleich die
> Spielbeschreibungen im "ADAM spielt"-Katalog als Grundlage
> meiner Kaufentscheidungen nehmen...

Wie weit bist Du eigentlich 'unabhängig'? Ich schätze, nach drei Verrissen eines Ravensburger Spiels (beispielsweise), wird die Fa. Ravensburger wohl ein ernstes Wort mit dem Herausgeber der Zeitschrift (oder dem Webmaster der Page) sprechen; das könnte für den Rezensenten auch einige unangenehme Konsequenzen haben. Normalerweise musst Du 'Verrisse' zwischen den Zeilen lesen, und das ist manchmal ein wenig mühsam.

lg
Ronald.

>
> Gruß
> christian
>
> > Wäre Ferdi als Regelübersetzer ein 'Vater', so hätte er was
> > falsch gemacht; als Übersetzer gehe ich davon aus, dass der
> > englische Originaltext 1:1 rüberkommt. Und damit ist er
> > bestenfalls Interpreter (ohne die Arbeit die dahintersteckt
> > herabzuwürdigen).
> > So gesehen spricht absolut nichts dagegen, dass ein
> > Regelübersetzer auch eine Rezension über das Spiel schreibt -
> > immerhin hat er ja nach der Übersetzung wohl eine recht tiefe
> > Regelkenntnis :-)
> >
> > lg
> > Ronald.


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