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Junta

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Franz Schubert

Junta

Beitragvon Franz Schubert » 25. Januar 2003, 12:48

Gestern kam eine 7er Partie Junta bei uns zustande. Es war vor allem wieder mal lustig. Eine Frage stellte sich mir allerdings, die ich hier mal posten will: Ist schon jemals jemand ins Exil gegangen und warum ?

Franz

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Marten Holst

RE: Junta

Beitragvon Marten Holst » 25. Januar 2003, 18:10

Moinle,

> Gestern kam eine 7er Partie Junta bei uns zustande. Es war
> vor allem wieder mal lustig. Eine Frage stellte sich mir
> allerdings, die ich hier mal posten will: Ist schon jemals
> jemand ins Exil gegangen und warum ?

Durchaus sind bei uns schon welche ins Exil gegangen. Da das aber Jahre her ist, und die Schachtel seitdem wohl leicht verstaubt ist, kann ich die Motive des Täters nicht mehr rekonstruieren...

Diplomatische Grüße
Marten (das Kanonenboot eröffnet Traditionell mit dem Beschuss der Palastwache)

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Marcel-André Casasola Merkle
Brettspieler
Beiträge: 62

RE: Junta

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 26. Januar 2003, 11:23

Hallo,

kann man nicht sofort umgebracht werden, wenn man aus dem Exil zurückkommt?

Gruß
Marcel-André

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peer

RE: Junta

Beitragvon peer » 26. Januar 2003, 12:15

Hi,
Marcel-André Casasola Merkle schrieb:
>
> Hallo,
>
> kann man nicht sofort umgebracht werden, wenn man aus dem
> Exil zurückkommt?

Ja. Aber nach einem Putsch wird man (wenn ichs noch richtig im Kopf hab, ist halt auch bei mir schon länger her...) automatisch an die Wand gestellt. Aus dem Exil heraus hat man ne Chance zu überleben - wenn man einen Deal mit dem aktuellen Präsidenten aushandelt. Da man nicht eingreifen kann, lohnt es sich aber tatsächlich nur in den seltensten Fällen - Viel Bargeld, gute Einflusskarten...z.B. die man sonst verlieren würde. Kam man z.B. mehrere Runden nicht zur Bank (kann ja mal passieren), kann manso vielleicht die Hälfte des Bargeldes retten (die andere Hälfte muss man wohl dem Präsi geben ;-) )
ciao,
Peer

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Hajo

RE: Junta

Beitragvon Hajo » 28. Januar 2003, 11:38

Ja genau. Das Exil ist eine der Möglichkeiten, sich und die Seinen bzw. das Seine zu retten (zumindest vorrübergehend :-) ), da man nicht zwangsläufig bei der Rückkehr an der Wand enden muss. So ist z.B. eine Rückkehr gefahrlos, falls der amtierende Präsident einem bedauerlichen Zwischenfall zum Opfer fiel und noch kein neuer Präsident gewählt ist. Oder man muss sich halt mit dem entsprechend Zuständigen (normalerweise der Minister) arrangieren ($$$)...
Eine wichtige Gelegenheit und ein nicht zu unterschätzendes taktisches Element bietet sich während eines Putsches, wenn die Botschaft des Exil-Landes sich in der Hand von Truppen befindet, deren Kommandant einer Rückkehr zustimmt (gegebenenfalls wieder $$$). Übte während des Aufenthalts im Exil der "Schwager des Präsidenten" die Kontrolle über das vakante Amt und der dazugehörenden Truppen aus, so geht diese wieder auf den eigentlichen Amtsinhaber über, was u.U. eine deutliche Verschiebung der militärischen Macht zu Gunsten der Aufständischen zur Folge haben kann.
Schönes Spiel, jede einzelne Regel hat irgendwie ihren Sinn, wenn man mit den richtigen Leuten spielt. :-)

Nieder mit den Unterdrückern! Freiheit für das Volk!

Hajo


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