Beitragvon Roman Pelek » 19. Februar 2003, 16:35
Hi Markus,
Markus schrieb:
> Mein Problem ist bloß der Sammeltrieb:
Ach ja, lange, sehr, sehr lange Jahre habe ich darunter gelitten :-( als Kind waren's unnütze leere Spraydosen, die meine Mutter in die Verzweiflung trieben (Eltern erkennen den wahren Wert von Dingen halt nie), dann kamen Legomodelle und Comichefte, als Jugendlicher häufte ich schließlich gerne Elektroschrott und leere Bierflaschen auf meinen privaten Quadratmetern an.
Und dann passierte auch noch dieses unglückselige Ereignis, dass ich irgendwann feststellte, dass man nicht nur als Kind mit Stanztafeln, Karten und Pöppeln Spaß haben kann. Da wurde es mir zuviel, mir platze förmlich der Kragen und ich suchte händeringend nach fachkundiger Hilfe. Nach einer wahren Odyssee über diverse Pseudospezialisten, Psychoanalytiker und Schamanen stieß ich dann auf dem Dachboden auf drei alte Hausrezepte meiner Großmutter. Die schmecken zwar allesamt bitter (nachgerade ekelhaft), aber jedes einzelne allein hilft schon. Schwierig zu bekommen sind sie auch nicht:
1) Geldmangel
2) Platzmangel
und, als drittes im Bunde
3) Keine Zeit, sich mit all dem Krimskrams gebührend zu beschäftigen ;-)
> Mein Grauen wäre, wenn Alea´s Nummer 9 (die nummerieren das
> auch noch durch - ganz gemein für echte Sammler!)
> beispielsweise "Elfer raus" als Brettspiel wäre.
Na, dann kann man Dich mit Nummer 10 (Vorläufiger Titel: "(Die) Meier(n) von Bayern") wohl nicht mehr schocken: Mäxchen mit Brett (darauf zu sehen ein geschwungener Pfeil, der die aktuelle Spielrichtung angibt), ganz fiesen Auftragskarten ("Würfeln sie eine 21, aber kein Mäxchen", "Würfeln sie eine 36") und 250 "Kolonisten" zum Punktezählen :-D
Ciao,
Roman