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Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Markus N.

Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Markus N. » 28. Februar 2003, 11:28

Hallo zusammen,

ich bin leidenschaftlicher Spielesammler (meine Frau auch - ihr wisst schon, deshalb hab ich sie geheiratet! ;-) ) und war eigentlich immer der Meinung, daß ich eine sehr gute, vielschichtige Sammlung vorweisen kann, von der man behaupten könnte, daß die typischen MUSS-Kriterien (das MUSS ein Sammler einfach in seiner Spielesammlung haben!) erfüllt seien.
Aber je mehr ich hier im Forum lese und je aktiver ich mich hier an den Diskussis beteilige, um so öfter wird mir bewusst, daß ich eigentlich die wirklichen Klassiker gar nicht besitze.
Welche gehören Eurer Meinung nach dazu, welche MUSS man haben,
Woran erkenne ich eine gute Spielesammlung.
Und wie viele Spiele habt ihr, es müssen tausende sein, ihr könnt schließlich immer über alle mitreden. Ich (bzw. wir) hab(en) ca. 1100 und ich kann nur bei ca. 1/3 der hier besprochenen Spiele mitreden! Und wenn er sie gar nicht alle besitzt, müsst Ihr sie doch zumindest irgendwo anspielen, wo macht ihr das?

Grüße
Markus

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Michael Blumoehr

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Michael Blumoehr » 28. Februar 2003, 11:45

Hallo Markus,

auch wenn ich selbst etwas über 1000 Spiele besitze, so behaupte ich einfach mal, man MUSS überhaupt keine Spiele besitzen. Ich WILL sie eher besitzen und da hat sich im Laufe meiner Sammelleidenschaft schon der eine oder andere Wandel vollzogen, so habe ich, als ich als Student noch mehr Zeit hatte, eher auf die umfangreicheren und länger dauernden Spiele (darunter auch CoSims) gestanden. Später dann, als meine Tochter klein waren, kamen natürlich auch vermehrt Kinderspiele hinzu. Aus diesem Alter ist sie jetzt raus, also hat das wieder abgenommen.
Schlussendlich möchte ich mal behaupten, man SOLLTE die Spiele besitzen, die man gerne spielt.

Wo spiele ich? Natürlich mit der Familie, mit Freunden und vor allem beim Darmstädter Spieltreff (www.spielekreis-darmstadt.de)

Michael (der sich auch nur ungern von Teilen seiner Sammlung trennt, obwohl das Platzproblem immer dringender wird :-) )

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Marten Holst

RE: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Marten Holst » 28. Februar 2003, 11:58

Moinle Markus,

> Welche gehören Eurer Meinung nach dazu, welche MUSS man
> haben,
> Woran erkenne ich eine gute Spielesammlung.

Welche Bücher muss man haben? Darüber ist sich ja nicht einmal Marcel Reich mit Marcel Ranicky einig...

Aalso: haben "müssen" tut man die Spiele, die man gerne mit Freunden spielt, und bevorzugt solche, die die entsprechenden Freunde nicht haben, so kann man sich gegenseitig ergänzen.

> Und wie viele Spiele habt ihr, es müssen tausende sein, ihr
> könnt schließlich immer über alle mitreden. Ich (bzw. wir)
> hab(en) ca. 1100 und ich kann nur bei ca. 1/3 der hier
> besprochenen Spiele mitreden! Und wenn er sie gar nicht
> alle besitzt, müsst Ihr sie doch zumindest irgendwo
> anspielen, wo macht ihr das?

Hmmm, ich glaube, ich bin bei 200-300 stehen geblieben, und überlege momentan gnadenlos am Aussortieren, denn der Platz wird auch von Büchern und CDs beansprucht... und zum Mitreden: ein gewisses übersteigertes Selbstwertgefühl sorgt bei mir dafür, dass ich mich manchmal schon nach einer gespielten Partie als einigermaßen regelsicher (bin ja auch oft der Regellesunderklärer), nach dreien als meinungssicher fühle und gerne kommentiere...

Selbstbewusste Grüße
Marten (oder heißt das schon arrogant? ;-) )

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Ronald Novicky

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Ronald Novicky » 28. Februar 2003, 12:01

Michael Blumoehr schrieb:
>
> Schlussendlich möchte ich mal behaupten, man SOLLTE die
> Spiele besitzen, die man gerne spielt.
>
Das ist ein wahrer Satz!!!
Meine persönlichen 'Muss'-Spiele sind (in absteigender Reihenfolge):
- ASL
- 18xx Serie (angeführt von 1830)
- History of the World, Zeitalter der Rennaissance, Britannia-Serie, (eigentlich eine Menge 'Eroberungsspiele' mit historischem Background), Wooden Ships & Iron Men, Outpost, Puerto Rico, Kreml und etliche andere, die mir vermutlich grade nicht einfallen. Insgesamt sind es > 1500 Spiele.
Dabei finden sich auch etliche, welche ich vermutlich nie wieder spielen werde, aber auch niemals hergeben würde (ein Großteil davon findet sich in meiner 239 Spiele starken Avalon Hill Sammlung...)

Gespielt wird im Normalfall 2-3x die Woche, in diversen Wohnzimmern/Spielekellern oder -Dachböden bei mir und meinen Freunden.
Sollte ich meine Rente je erleben, bin ich jedenfalls gerüstet :-)

lg
Ronald.

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Kathrin Nos
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RE: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Kathrin Nos » 28. Februar 2003, 12:05

Hi,

"Markus" hat am 28.02.2003 geschrieben:
> ich bin leidenschaftlicher Spielesammler (meine Frau auch -
> ihr wisst schon, deshalb hab ich sie geheiratet! ;-) ) und
> war eigentlich immer der Meinung, daß ich eine sehr gute,
> vielschichtige Sammlung vorweisen kann, von der man
> behaupten könnte, daß die typischen MUSS-Kriterien (das
> MUSS ein Sammler einfach in seiner Spielesammlung haben!)
> erfüllt seien.

Was sind denn die typischen Muss-Kriterien? :-?

> Woran erkenne ich eine gute Spielesammlung.

Ich persönlich würde diese Frage etwas wenig konkret so beantworten: Eine gute Spielesammlung ist doch etwas sehr subjektives. Als Kriterium würde ich vielleicht sehen, dass man an seinen Spieleabenden genügend Spiele findet, die Zuspruch finden, man also genügend Auswahl hat, um in den eigenen Spielerunden gut zu unterhalten.

Und dass man immer mal vor dem Spieleregal/-schrank/-... steht und sich denkt, dass man doch tierische Lust hat, mal wieder dieses oder jenes Spiel herauszuholen und zu spielen.

> Und wie viele Spiele habt ihr, es müssen tausende sein, ihr
> könnt schließlich immer über alle mitreden. Ich (bzw. wir)
> hab(en) ca. 1100 und ich kann nur bei ca. 1/3 der hier
> besprochenen Spiele mitreden! Und wenn er sie gar nicht
> alle besitzt, müsst Ihr sie doch zumindest irgendwo
> anspielen, wo macht ihr das?

Zur Grösse der Spielesammlung gab es vor kurzem diesen Thread:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=60269&t=60269
(btw: Wir haben um die 200-250 Spiele, Tendenz immer noch stark steigend. Davon haben wir in diesem Jahr ca. 100 bereits gespielt).

Ich spiele nicht nur daheim, sondern in einer wöchentlichen sowie einer monatlichen Spielerunde, sowie einigermassen regelmässig mit Freunden wochenends (vielleicht ca. alle drei bis vier Wochen, in unterschiedlichen Kreisen). Dann gibt's natürlich die Messen in Essen und Stuttgart, in beiden zusammen spielen wir rund 20-25 Spiele. Ferner werden wir dieses Jahr wieder mindestens ein viertägiges Spielewochenende mitmachen :-)

Noch etwas: Es wäre vielleicht ganz praktisch, wenn Du mit e-mail-Adresse oder Nachnamen oder zumindest einer weiteren Initiale oder so posten würdest. Dann könnte man Dich von anderen Leuten unterscheiden, die auch als Markus posten... (immerhin ist "Markus" auf der Top-Autoren-Liste mit 159 Postings auf Platz 72 - die sind nicht alle von Dir, oder?)

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Stefan-spielbox

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Stefan-spielbox » 28. Februar 2003, 12:25

Hi Markus,



> ich bin leidenschaftlicher Spielesammler und
> war eigentlich immer der Meinung, daß ich eine sehr
> gute, vielschichtige Sammlung vorweisen kann,
[...]
> wird mir bewusst, daß ich eigentlich die wirklichen
> Klassiker gar nicht besitze.

wichtig ist al erstes mal zu unterscheiden weswegen du sammelst:
- wegen dem spielen: dann solltest du die spiele sammeln, die du tatsaechlich auch spielen willst und zu denen du mitspieler findest. dafuer sollten maximal 2-300 spiele eigentlich ausreichen.
- wegen dem sammeln: kaufen kaufen kaufen - ueberall und alles. dann bist du irgendwann bei einigen tausend und ueberlegst, dir eine lagerhalle anzubauen.
- als wertanlage: geziehlt kaufen, alte 3M, Avalon Hill, Splotter, kleinauflagen, kostenlose zugaben auf messen, ...



Gruss
Stefan

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Michael Andersch

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Michael Andersch » 28. Februar 2003, 12:31

Markus schrieb:
>
> ...daß ich eigentlich die wirklichen Klassiker gar nicht besitze.

Ist ja kein Problem - solange man sich als Spieler sieht und zu jedem Anlass das für sich und die Mitspieler passende Spiel findet.
Wenn man sich als Sammler sieht - tja, dann wird's eng. Eigentlich sollte man dann alle Spiele haben, wenn man sein Augenmerk nicht auf bestimmte Gebiete richtet.

> Welche gehören Eurer Meinung nach dazu, welche MUSS man haben,

Aus Spielersicht: Kein muss, da eine gute Sammlung sehr subjektiv ist
Aus Sammlersicht: Keine Ahnung, ich bin keiner. Allerdings sollte man vorsichtshalber zumindest alle aktuellen Neuerscheinungen kaufen, sie könnten ja in 10 oder 20 Jahren einen gewissen Wert (finanziell oder ideell) erlangen ;-) .

> Woran erkenne ich eine gute Spielesammlung.

Aus Spielersicht: Dass für jeden Anlass was passendes dabei ist.
Aus Sammlersicht: keine Ahnung.


> Und wie viele Spiele habt ihr, es müssen tausende sein, ihr
> könnt schließlich immer über alle mitreden.

Ich besitze knapp 300, Tendenz (wenn überhaupt - wg. Platzmangels und ausgefeiltem Rotationsprinzip) leicht steigend.
Allerdings muss man ja nicht alles besitzen, um mitreden zu können. Es reicht ja, wenn man andernorts Gelegenheit hat, bestimmte Spiele zu spielen.
Ich bemühe mich z.B., nach den Neuerscheinungsterminen (Nürnberg, Essen) bis zum nächsten Termin jedes potentiell interessante Spiel zumindest 1x gespielt zu haben, um eine Meinung zu bilden und einen Kaufentscheid treffen zu können. Meist klappt das ganz gut, und bei vielen Spielen reicht eine Partie sowieso...


> besitzt, müsst Ihr sie doch zumindest irgendwo anspielen, wo macht ihr das?

Bei Freunden, die gekauft haben und zum Spieleabend mitbringen, beim Händler meines Vertrauens, der Spieleabende veranstaltet oder bei dem ich mir auch mal das eine oder andere Spiel ausleihe, auf offenen Spieletreffs,...
Gelegenheiten gibt's genug, die Zeit ist da schon eher ein Problem...

VG,
Micha

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Ralf Bielenberg

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Ralf Bielenberg » 28. Februar 2003, 13:05

Hallo Markus,

>ich bin leidenschaftlicher Spielesammler
Hmm, da müsste man erst einmal den Begriff "Sammler" definieren. Unter einem Sammler verstehe ich jemanden, der z.B. darauf fixiert ist, alle Siedler-von-Catan Erweiterungen sein eigen nennen zu wollen und seine Catan Sammlung durch die verschiedenen Ableger (Wasser des Lebens / Communication in Catan etc) zu komplettieren versucht.
Jemand, der einfach nur viele Spiele kauft, um eine grosse Auswahl verschiedener Spielmöglichkeiten zu besitzen ist eher ein Vielspieler.

>Woran erkenne ich eine gute Spielesammlung.
Ich würde schlicht sagen, dass man eine gute Spielesammlung daran erkennt, dass man immer etwas passendes findet, wenn man Lust hat zu spielen.

Ich selbst besitze ein paar hundert Spiele, so zwischen zwei und dreihundert und die nehmen bereits einen erheblichen Platz ein (böse Blicke meiner Frau zeugen von einem drohenden Kaufverbot, sollte ich nicht einige aussortieren) Tatsächlich würde ich eher dazu neigen, um auf Deine Frage nach den Klassikern einzugehen, ältere Spiele wegzugeben, wenn ich ahne, dass ich sie nicht mehr spielen werde, und mich den Neuheiten zu widmen, denn für mich ist auch das immer wieder Neue ein Anreiz.

Liebe Grüsse
Ralf

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Heinrich Glumpler

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 28. Februar 2003, 13:06

Hi,

du sagst ja selbst, wo die Kriterien - für dich - liegen: bei den Klassikern.

*Deine* gute Spielesammlung wird also aus den Klassikern bestehen. Wenn du jetzt noch "Klassiker" definierst, hast du / oder bekommst du deine Antworten, schätze ich.

Gruesze
Heinrich

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Heinrich Glumpler

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 28. Februar 2003, 13:08

Hi,

mein Posting war für Markus gedacht - sorry.

Mmmh - ich glaube, ich hab' eine Methode entdeckt, wie ich meine Position als Vielposter pushen kann ;-)

Gruesze
Heinrich

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Franz Hrdlicka

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Franz Hrdlicka » 28. Februar 2003, 13:19

Hi Markus!

Ich glaube, die sogenannten "MUSS-Spiele" sind genauso individuell wie die MUSS-CD's, MUSS-Bücher etc. Meine persönlich MUSS-Sammlung würde (auszugsweise) folgendermaßen aussehen (ohne Rangordnung):

- Civilization
- History of the World (u.ä.)
- 18XX
- Siedler
- Puerto Rico
- Kreml
- Mindestens 20 Cosims
- Zahlreiche Kartenspiele (wie 6nimmt, Tichu, Wizards, etc.)
- Acquire
- Gamemaster Serie
(insgesamt ca. 4000)

Nice dice
Franz

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Ronald Novicky

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Ronald Novicky » 28. Februar 2003, 13:26

Franz Hrdlicka schrieb:

> Meine
> persönlich MUSS-Sammlung würde (auszugsweise) folgendermaßen
> aussehen (ohne Rangordnung):
>
> - Civilization
> - History of the World (u.ä.)
> - 18XX
> - Siedler
> - Puerto Rico
> - Kreml
> - Mindestens 20 Cosims
> - Zahlreiche Kartenspiele (wie 6nimmt, Tichu, Wizards, etc.)
> - Acquire
> - Gamemaster Serie
> (insgesamt ca. 4000)
>
!!!!!!! Insgesamt ca. 4000 MUSS-Spiele...!!!!!!! der gute Franz neigt zu leichten Übertreibungen :-) :-) :-)

lg
Ronald.

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

An der Größe ...

Beitragvon Ralf Arnemann » 28. Februar 2003, 13:46

Gut ist eine Spielesammlung dann, wenn der Besitzer daran Spaß hat.
Im Prinzip würde es also schon reichen, wenn er seine zwei Dutzend Lieblingsspiele im Schrank hat.

Aber üblicherweise würde ich mal sagen: Wenn jemand eine größere Anzahl von Spielen (> 100) im Schrank hat, dann
- interessiert er sich für Spiele
- hat eine entsprechende Erfahrung
- hat sich dann wohl die Spiele besorgt, die ihm Spaß machen.
Und dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es eine (für ihn) gute Spielesammlung ist.

Objektivierbare Kriterien sehe ich da noch weniger als bei Büchern oder CDs.
Wenn ich jedenfalls die größeren Spielesammlungen in der Bekanntschaft so vergleiche, dann gibt es zwar Überschneidungen - aber m. E. keine, die über das statistisch zu Erwartende hinausgingen.
Die Überschneidungen reichen wahrscheinlich nicht, um eine "best of"-Liste von Spielen zusammenstellen, die man als "verbindlichen Kanon" empfehlen könnte.

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: An der Größe ...

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 28. Februar 2003, 14:02

Hi,

dass Problem beim sammeln ist, dass man vorher nicht weiß ob man ein Sammlerspiel gekauft hat. Man kann es nur ahnen und da liegt der Reiz des Sammelns.

Beim Wiskey-Siedler und Terra X (Expedition) war es eigentlich klar.
Überrascht hat mich zum Beisspiel Ave Cäsar.

Gruß

Riemi (Der nicht mehr jeden Ramsch kauft)

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Gabriel Zahn

RE: An der Größe ...

Beitragvon Gabriel Zahn » 28. Februar 2003, 14:31


> Die Überschneidungen reichen wahrscheinlich nicht, um eine
> "best of"-Liste von Spielen zusammenstellen, die man als
> "verbindlichen Kanon" empfehlen könnte.

Mh. Das wage ich mal zu bezweifeln. Es wäre doch sicherlich interessant mal hier im Forum zu schauen welche Spiele am häufigsten im Besitz der hier aktiven sind. Ich vermute doch sehr, daß bestimmte populäre Titel und Preisträger fast in jedem unserer Spieleschränke zu finden sein müßten und sich daraus eine Topliste, zumindest für Vielspieler, zusammenstellen ließe...

Ich vermute SvC, Puerto Rico, Tikal, Löwenherz, El Grande u.ä. darunter...

Gruß, Gabs

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Immanuel
Brettspieler
Beiträge: 86

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Immanuel » 28. Februar 2003, 14:49

Markus schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> ich bin leidenschaftlicher Spielesammler (meine Frau auch -
> ihr wisst schon, deshalb hab ich sie geheiratet! ;-) )

meine Frau leider nicht! :sad: Nicht mal gerne spielen tut sie, und deshalb muss ich immer schreckliche innere Konflikte ausfechten, weil ich eigentlich auch gerne zwei- oder dreimal die Woche spielen würde, aber das kann ich meiner Frau doch nicht antun! - oder doch? :wink:

> typischen MUSS-Kriterien (das MUSS ein
> Sammler einfach in seiner Spielesammlung haben!) erfüllt seien.

Wie ja in einigen anderen Beiträgen schon steht, muss die MUSS-Kriterien wohl jede/r für sich definieren. Bei mir zum Beispiel MÜSSEN sämtliche SdJ (aber natürlich nur der Hauptpreis, nicht zwangsläufig alle Sonderpreise) im Regal stehen. Hab' ich jetzt auch fast geschafft. Und dann bin ich sammlungstechnisch noch auf Flohmärkten am Zusammentreagen einer Edition-Perlhuhn-Sammlung, was sich aber wohl als Lebensaufgabe herausstellen wird.

Immerhin spiele ich keine CoSims, was sich vermutlich finanziell recht positiv bemerkbar macht, da dort in einigen Sparten wohl die Erweiterungen weit über das Siedler-Maß hinausgehen.

> Und wie viele Spiele habt ihr, es müssen tausende sein, ihr
> könnt schließlich immer über alle mitreden. Ich (bzw. wir)
> hab(en) ca. 1100 und ich kann nur bei ca. 1/3 der hier
> besprochenen Spiele mitreden! Und wenn er sie gar nicht alle
> besitzt, müsst Ihr sie doch zumindest irgendwo anspielen, wo
> macht ihr das?

In einigen Wochen feiere ich mein 200. Spiel. Deshalb kann ich hier auch längst nicht überall mitreden. Das macht mir aber kein Kopfzerbrechen, solange ich bei jedem selbst veranstalteten Spieleabend immer mal wieder was anderes aus dem Schrank holen kann, was die anderen noch nicht kennen und einen lustigen Abend verspricht.

Spiele Grüßle,
Immanuel

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Markus N.

RE: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Markus N. » 28. Februar 2003, 16:52

Aber fast alle sind von mir!
Ich mische mich nämlich immer fleißig überall ein!
Manchmal stimmt man mir sogar zu!
Oft krieg ich aber auch einen auf den Deckel :-( .
Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und poste fleißig weiter!
Es macht mir nämlich Spaß, hier!

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Kathrin Nos
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RE: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Kathrin Nos » 28. Februar 2003, 17:27

Hallo Markus,

"Markus" hat am 28.02.2003 geschrieben:
> Aber fast alle sind von mir!
> Ich mische mich nämlich immer fleißig überall ein!
> Manchmal stimmt man mir sogar zu!
> Oft krieg ich aber auch einen auf den Deckel :-( .

Ups :eek: es war nun beileibe nicht meine Absicht, Dir "einen auf den Deckel" zu geben - kam das so rüber? :-? Wenn ja, dann tut mir das natürlich leid!!

> Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und poste fleißig
> weiter!
> Es macht mir nämlich Spaß, hier!

Weiterhin viel Spass :-)) und alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Z-Ecke

RE: An der Größe ...

Beitragvon Z-Ecke » 1. März 2003, 13:07

> interessant mal hier im Forum zu schauen welche Spiele am
> häufigsten im Besitz der hier aktiven sind. Ich vermute doch
> sehr, daß bestimmte populäre Titel und Preisträger fast in
> jedem unserer Spieleschränke zu finden sein müßten und sich
> daraus eine Topliste, zumindest für Vielspieler,
> zusammenstellen ließe...
> Ich vermute SvC, Puerto Rico, Tikal, Löwenherz, El Grande
Hallo Gabs,
schau mal weiter oben bei Weiter-Zählen (Spiele in unserem Regal)
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=62162&t=62162
Gruß Z-Ecke

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Roland G. Hülsmann
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Re: An der Größe ...

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 1. März 2003, 21:39

... und was zahlt man so für "Terra X"?

Gruß
Roland

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peer

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon peer » 2. März 2003, 10:00

Hi,
meine Spielesammlung hab ich nach dem Prinzip aufgebaut, für möglichst viele verschiedene Gruppen (sowohl personelle Zusammensetzung als auch Anzahl) immer "das Passende" anbieten zu können und möglichst noch Auswahl zu haben.
Und natürlich die Spiele zu haben, die mir auch Spaß bringen.

Sammlerstücke zu definieren finde ich immer schwer, da diese oft erst durch die Definition zu Sammlerstücken werden.

ciao
Peer

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Ina-spielbox
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Beiträge: 810

Re: Woran erkennt man eine gute Spielesammlung?

Beitragvon Ina-spielbox » 2. März 2003, 13:44

Hi,

ich kaufe vor allem das, was ich gerne spielen möchte - und seit Jahren kein Spiel mehr ungetestet!

Spielen kann man auf Spielewochenenden z. B. der Spielbox, in Oberhof (s. Terminkalender), Herner Spielewahnsinn und manchmal in guten Spielegeschäften oder Messe in Essen - das sind die Gelegenheiten die Neuheiten zu testen, die man noch nicht kennt. Und dann natürlich im Freundeskreis.

Weiterhin viel Spaß beim Spielen und "Einmischen" wünscht
Ina
(die meint, daß Du Dir das mit dem Zusatz zu Markus noch einmal überlegen solltest, von wegen der Eindeutigkeit)

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: An der Größe ...

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 4. März 2003, 09:42

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> ... und was zahlt man so für "Terra X"?


Als damals die Meldung in der Spielbox kam, Terra X muss umbenannt werden, habe ich mir schnell noch eins (zum Ladenpreis) zugelegt.

Da ich versuche Sammlerspiele in Spee zu ergattern, kann ich Dir leider nicht den aktuellen Kurs nennen (Ich kann mich von Spielen so schlecht trennen). Angeblich sind von Terra X nur Tausend Stück verkauft worden.
Kann das jemand bestätigen oder dementieren?

Gruß

Riemi (Amateursammler)


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