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MemoStreet- Langsam wird es unverschämt!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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peer

RE: MemoStreet- Langsam wird es unverschämt!

Beitragvon peer » 7. März 2003, 10:41

Hi,
Ok. Wo du bei logischem Schliessen bist: Du hast zwei Aspekte vorrausgesetzt:
1.) Die These des Spielpädagogen entspricht der Wahrheit
2.) Ohne Einflussnahme kein Spielspass.
Gerade der zweiten These würden dir sicher die Glücksspieler wiedersprechen, aber darum geht es hier ja nicht.
Kalle Känguruh kenne ich nicht, aber ich weiss, dass ich als Kind gerne so ein Würfelspiel gespielt habe, dass Ähnlichkeiten mit Snakes & Ladders hat - also auch ein reines Würfelspiel ist. Oder Schneckenhaus, noch ein reines Würfelspiel, was mir immer viel Spass gemacht hat.
Andere reine Würfelspiele wiederrum mochte ich nicht, so dass ich nicht sagen kann, warum ich gerade die mochte, geschweige denn, ob ich Kalle Känguruh gemocht hätte (das ich nicht mal kenne)
ciao
Peer

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erik

RE: Kalle Kängu

Beitragvon erik » 7. März 2003, 12:14

Hallo Gregor,


"Gregor Breckle" hat am 07.03.2003 geschrieben:
> Wir besitzen Kalle Kängu aus 2 Gründen:
> 1. Meine Freundin mag Känguruhs.

Ich auch, der Grund trifft für mich zu.

> 2. Es ist ein Spiel, für das wir eine exakt passende
> Zielgruppe haben - ihre Schulklasse.

Ich nicht. Aber das war auch nicht mein Thema.

> Um mich mal nochmal der Fritz´schen Theorie zu nähern ;-) :
> Im Sinne der genannten Definition ist Mädn also ein
> schlechtes Spiel (man hat außer Würfel keinerlei Einfluß),
> sobald aber "Nichts als Ärger" (entsprechen den
> "Schicksalsereignissen") dazu kommt, wird ein "gutes" (mit
> Absicht in Anführungszeichen) daraus :???:

Den Gedanken hatte ich auch erst. Aber bleibt auch ohne
Karten der Fritzschen These treu: sobald Du zwei Pöppel
auf dem Kurs hast, hast Du die Wahl... Daher wird, bei
exakt gleicher Würfelsequenz, nicht immer das gleiche
Ergebnis heraus kommen müssen.

Viele Grüsse,

Erik

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Marten Holst

RE: Kalle Kängu

Beitragvon Marten Holst » 7. März 2003, 12:57

Moinle,

> Hmm, der Verlag kennt Knizia, und der weiss - im Gegensatz
> zu den Praktikanten - wie ein Prototyp aussehen muss, wie
> die Anleitung verfasst sein soll und kennt die
> Verlagsstrukturen. MaW: Die Zusammen läuft alles in allem
> flüssiger.

Noch eine ganz gewagte Hypothese: Knizia macht ein besseres Spiel als der dritte Praktikant von links, weil er besser darin ist, die klassischen Mechanismen eines reinen Würfelglücksspiels so umzusetzen, dass sie als passend und Spaß machend empfunden werden.

Nur, weil meine Badewanne nicht davon läuft, wenn ich singe, bin ich doch noch lange kein zweiter Domingo...

Sangesfreudige Grüße
Marten (erst zwei Spiele erfunden)

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Gregor Breckle
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Beiträge: 648

RE: Kalle Kängu

Beitragvon Gregor Breckle » 7. März 2003, 13:36

Hallo Erik,

erik schrieb:

> Den Gedanken hatte ich auch erst. Aber bleibt auch ohne
> Karten der Fritzschen These treu: sobald Du zwei Pöppel
> auf dem Kurs hast, hast Du die Wahl... Daher wird, bei
> exakt gleicher Würfelsequenz, nicht immer das gleiche
> Ergebnis heraus kommen müssen.

Auch diesen Gedanken hatte ich erst. Für mich ändert sich aber dadurch nur sehr wenig an der Zufälligkeit, da potentiell immer das gleiche passieren kann - Du bist an keiner Position im Spiel vor einem Rauswurf völlig sicher, und von daher ist es relativ egal, mit welchem der beiden Pöppel man spielt. Es gibt da zwar sicher Unterschiede in den Wahrscheinlichkeiten, aber dazu bin allerdings zu wenig Mathematiker oder Spieltheoretiker, um ordentlich begründen zu können, daß sich das sicher am Ende alles herausmittelt ;-) .

Letztendlich hast Du aber wahrscheinlich recht, ich gebe es ja zu - Mädn ist also doch ein tolles Spiel (zumindest im Sinne der Fritzschen These). ;-) :-)

Viele Grüsse,

Gregor

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Franz-Benno Delonge
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Beiträge: 277

Re: Namenstausch!?

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 7. März 2003, 19:14

Lieber Markus,
ich muß doch wirklich darauf bestehen, daß du gefälligst die gleiche Ochsentour auf dich nimmst wie ich - acht Jahre (genau gezählt) mit etwa fünfunddreißig Absagen (grob geschätzt). Da muß man durch!

Ansonsten: Auch namhafte Redakteure großer Verlage kommen wohl manchmal in die Situation, daß sie in Zeitnot irgendwas nehmen müssen, weil sie zu lange auf den großen Brüller gewartet haben, der dann einfach nicht gekommen ist. Dann reicht die Zeit nicht mehr für lange Tests. Und leider gibt es immer wieder Spiele, die sich beim erstenmal ganz toll anfühlen, dann aber ab der zehnten Partie stark nachlassen, weil man einen großen Pferdefuß findet. Und ich denke mal, genau diese Gefahr sieht der Redakteur bei den großen Profifabriken weniger, weil er weiß, daß die eben ihre Sachen sehr zuverlässig und ausgiebig austesten. Da nimmt er dann eben im Zweifel eher sowas als einen Erstling.

Schönen Gruß
Benno

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: MemoStreet- Langsam wird es unverschämt!

Beitragvon Attila » 8. März 2003, 11:46

Hiho,

Nur kurz (wurde ja schon genug geschrieben):

Naja, neben einigen wirklich super Spielen, die ich echt gerne spiele (E&T, Tadsch Mahal) sind aber auch echt böse ausfälle dabei. Ich "schiebe" das für mich dann auf die Verlage, die mit dem Namen dann noch was Geld machen wollen.

Atti


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