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charakter - spiele

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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bernhard

charakter - spiele

Beitragvon bernhard » 17. März 2003, 12:59

hallo ihr menschen!

hier gibt es ja viele viele liebe leute die wahnsinnig viele spiele kennen, darum hoffe ich, dass ihr mir weiterhelfen könnt.

ich bin auf der suche nach spielen, wo der spieler von zeit zu zeit in andere charaktere schlüpft bzw. schlüpfen muss.
mir fallen da jetzt mal "ohne furcht und adel", "junta" und "puerto rico" ein.
ich liebe solche spiele!

kennt ihr noch solche spiele??

lg,
bernhard

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Heinrich Glumpler

Re: charakter - spiele

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. März 2003, 13:08

Hi,

spontan fallen mir ein:

Talisman
Kreml
Meuterer
Geschichten aus 1001 Nacht
Hoax (!)
Heroquest (naja)
Drachenfaust (pure Vermutung - weil es ja so ähnlich sein soll wie OFUA)
Inkognito (wunderschön!)

Gruesze
Heinrich

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Michael Andersch

Re: charakter - spiele

Beitragvon Michael Andersch » 17. März 2003, 13:09

Hi,

folgende Spiele sollten Dir dann auch gefallen ;-) :

Die Erben von Hoax
Die Werwölfe von Düsterwald
Meuterer
Verräter
Incognito
Incognito Mini

Viele Grüße,
Micha (der 2 der genannten furchtbar, 1 so la la und 3 gut bis sehr gut findet)

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ZwergAuge

no drachenfaust

Beitragvon ZwergAuge » 17. März 2003, 14:09


> Drachenfaust (pure Vermutung - weil es ja so ähnlich sein
> soll wie OFUA)

nicht ähnlich sondern "genau so gut" soll das heißen, mit was da geworben wird.

Tatsache ist: Es hat mit "Rollen" nix zu tun: Du ersteigerst Karten mit denen du Sachen anstellen kannst. Auf den Karten sind "Rollen" drauf, aber die haben kein rollenspielerisches Element.

im Übrigen muss ich zugeben, dass ich auch bei PR und OfuA nicht ganz die "Rollen" sehe, denn die sind ja eigentlich nur Hilfsmittel für den Spielablauf; ich "spiele" ja nicht tatsächlich einen Kapitän und gebe Seemannsflüche von mir, oder schaue als Dieb ständig gehetzt durch die Gegend...

Herr der Ringe (Knizia, "Spiel zum Buch") kann man sehr schön mit "Rollen" spielen, vor allem wenn man die Geschichte dazu kennt.

Aber wie gesagt: Vielleicht haben wir auch unterschiedliche Definition von "Rollen"

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Michael Andersch

Rollen

Beitragvon Michael Andersch » 17. März 2003, 14:34

ZwergAuge schrieb:

> im Übrigen muss ich zugeben, dass ich auch bei PR und OfuA
> nicht ganz die "Rollen" sehe, denn die sind ja eigentlich nur
> Hilfsmittel für den Spielablauf; ich "spiele" ja nicht
> tatsächlich einen Kapitän und gebe Seemannsflüche von mir,
> oder schaue als Dieb ständig gehetzt durch die Gegend...
>
> Aber wie gesagt: Vielleicht haben wir auch unterschiedliche
> Definition von "Rollen"

Hallo,

letzteres wird's wohl sein.
Eigentlich schlüpft man ja in fast allen Spielen in eine "Rolle" - nur hat man diese im Normalfall unverändert ein ganzes Spiel hindurch.

Bernhard definiert's halt ein bisschen anders: Man ist nicht ein ganzes Spiel Manager, Fussballtrainer, Pirat, etc., sondern verkörpert in jeder Runde eine andere Eigenschaft.
Ich war zuerst auch etwas verwundert, aber was soll's - so unterschiedlich sind die Sichtweisen...

Viele Grüße,
Micha

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Heinrich Glumpler

Re: no drachenfaust

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. März 2003, 14:39

Hi,

bei Puerto Rico bin ich deiner Meinung - die Rollen sind Hilfsmittel. Andererseits hängt es stark vom rollenspielerischen Enthusisiasmus des Einzelnen ab.

Ich spiele auch Aquire mit einer imaginären Zigarre im Mundwinkel ;-)

...wo ich doch absoluter Nichtraucher bin :LOL:

Das mit dem "Nachfolger von OFUA" find' ich allerdings schon ein kräftiges Stückchen...

Gruesze
Heinrich

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Marc MF

Re: charakter - spiele

Beitragvon Marc MF » 17. März 2003, 16:30

Hy!
Für Runden ab 8 Spieler möchte ich dir die "Werwölfe vom Düsterwald" sehr ans Herz legen. Sehr fein!
Und imho ein "echtes" Rollenspiel, bei dem eine Runde in 15 Min. vorbei ist und das gesamte Regelwerk in 10 Min. zu lesen ist!

Grüßle,
Marc

@ Michael: schätze, dir gefällt DWcD nicht so?!?

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Hajo

Re: charakter - spiele

Beitragvon Hajo » 17. März 2003, 16:58

Also wenn du so willst, dann könnte man "Der Große Dalmuti" auch in diesem Zusammenhang nennen. Zumindest gibt es (wenigstens theoretisch :-) ) jede Runde einen anderen "Dalmuti" und "Knecht"...

Hajo


bernhard schrieb:
>
> hallo ihr menschen!
>
> hier gibt es ja viele viele liebe leute die wahnsinnig viele
> spiele kennen, darum hoffe ich, dass ihr mir weiterhelfen
> könnt.
>
> ich bin auf der suche nach spielen, wo der spieler von zeit
> zu zeit in andere charaktere schlüpft bzw. schlüpfen muss.
> mir fallen da jetzt mal "ohne furcht und adel", "junta" und
> "puerto rico" ein.
> ich liebe solche spiele!
>
> kennt ihr noch solche spiele??
>
> lg,
> bernhard

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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Re: charakter - spiele

Beitragvon Braz » 17. März 2003, 18:48

Moin Bernhard,


oki - meine Vorschlag an "Charakterspielen":

1. Werwölfe von Düsterwald (8-18 Leute, muß man erstmal haben, aber wenn....;) )
2. Inkognito (ähnlich Scottland Yard, ich find`s nur besser)
3. Meuterer (-> anspuchsvolles Kartenspiel für 3-4 Spieler)
4. Heroquest (-> ich finde es klasse, geht aber in den Rollenspielbereich-> von daher: Wem einem so etwas gefällt)
5. Cosmic Encounter (man übernimmt eine Alienrasse und verhandelt mit Anderen)
6. Verräter (-> sehr ähnlich zum Meuterer -> gleicher Autor)


hmm wieterhin fallen mir so spontan keine mehr ein ;)

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Frank Schaubrenner

Re: charakter - spiele

Beitragvon Frank Schaubrenner » 17. März 2003, 18:51

hallihallo,

in diese Ecke kann man auch Karrierepoker reinschieben :-), wobei sich hier die Rollenvergabe nur auf Kartenhergeben oder bekommen bezieht,... (ausser dem Tellerwäscher, der natürlich alles machen muss :-) ). HIer wirken sich die Rollen dann eher ausserspielerisch aus :-)) und sowas hängt bekanntlich von der "Fantasie" der Mitspieler ab

Gruss
Frank
ps. der meint jedes Spiel hat diverse Rollen auf Lager wie z.B Führender "grosser Feind" ,abgeschlagener "dem kann man notfalls auch mal gutes tun und die dazwischen welche den "Führenden" behindern :-), und das gganze wenn möglcih wechselnd ;-)

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bruno faidutti

Re: no drachenfaust

Beitragvon bruno faidutti » 17. März 2003, 21:33

> > Drachenfaust (pure Vermutung - weil es ja so ähnlich sein
> > soll wie OFUA)
>
> nicht ähnlich sondern "genau so gut" soll das heißen, mit was
> da geworben wird.
>
> Tatsache ist: Es hat mit "Rollen" nix zu tun: Du ersteigerst
> Karten mit denen du Sachen anstellen kannst. Auf den Karten
> sind "Rollen" drauf, aber die haben kein rollenspielerisches
> Element.

Here comes the whole story of the "successors of OFuA" sticker, for those who care :
1) The game was really intended in the beginning as a follow-up to Citadels, and I think it is in a way, because of the theme, the importance of the character cards, and the fact thay they are both mainly bluffing game. OFuA looks like a strategy game, it is a bluffing game. Dragonstones looks like a bidding game, it is a bidding game. Dragonstones' witch is even a direct replica of Citadels' Assassin. So, it's true that Drachenfaust is a follow up of OFuA, though it's not a rotating characters game.

2) I told the story on my web site (http://faidutti.free.fr/jeux/dragonstones/dragonstoneshist.html)

3) When Days of Wonder decided to make the game in german, they asked me if they could put something like this in the box. Given that I think it's basically true, I told them that I had no problems with it if Hans im Glueck doesn't mind. HiG didn't mind, so they did it.


As for true "character games", that's a list I have to make one of these days on my web site. At the moment, I think mostly, in light card games, -of Verräter and Meuterer. In heavier games, there is something of it in Puerto Rico and in Age of Steam - also in Cosmic Encounter if the Changeling is in the game.

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Michael Andersch

Re: charakter - spiele

Beitragvon Michael Andersch » 18. März 2003, 07:23

Marc MF schrieb:
>
> @ Michael: schätze, dir gefällt DWcD nicht so?!?

Hallo Marc,

da schätzt Du richtig. Wobei Deine Formulierung den Sachverhalt noch sehr beschönigt ;-) ...

Kommst Du auch auf das zweite, was mir nicht gefällt?

Gespannte Grüße,
Micha

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Gregor Breckle
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Beiträge: 648

Re: charakter - spiele

Beitragvon Gregor Breckle » 18. März 2003, 09:09

Hallo Bernhard,

Du müßtest vielleicht Deine Anfrage ein wenig präzisieren.
Geht es Dir darum, daß man während eines Spiel verschiedene Rollen annehmen kann, oder geht es darum, wenn man 3x das gleiche Spiel spielt, daß man dann drei unterschiedliche Rollen wählen kann.

Im ersten Fall fallen mir zu den bereits genannten (PR, Verräter, OFua, Junta) tatsächlich keine weiteren ein. Einen Teil der genannten kenne ich aber auch nicht.
Vielleicht könte man noch Krone&Schwert dazunehmen, da darf immerhin einer ab und zu mal König sein.

Im zweiten Fall ist es für mich, wie Micha bereits sagte, tatsächlich auch so, daß man zumindest in nahezu allen thematischen Spielen in eine Rolle schlüpft (Forscher in Africa, Pirat in Piratenbucht, Fürst von Florenz ...)
Darunter fallen dann auch die "Brettrollenspiele" wie Heroquest oder Talisman (man nimmt am Anfang den Barbar und ist es die ganze Zeit über), Die Werwölfe, alle Eroberungs- und Entwicklungsspiele wie Civi, Mare Nostrum, Cosmic Encounter etc. (da ist man dann halt der Grieche oder der Kreter).

Viele Grüße

Gregor

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Sven Weiss

Re: charakter - spiele

Beitragvon Sven Weiss » 18. März 2003, 14:09

Schätze, dass zweite is Erben von Hoax.
Beide sind eher Partyspiele, machen aber in der richtigen Runde unheimlich Spass, ich mag beide sehr. Aber natürlich nix für Grübler und Strategen.

Und richtig getippt? ;-)


S

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Michael Andersch

Re: charakter - spiele

Beitragvon Michael Andersch » 18. März 2003, 14:25

100 Punkte.

Schade eigentlich - beide Spiele klangen eigentlich gar nicht schlecht (v.a. die Erben von Hoax), waren dann aber zuuuuu beliebig im Spiel.

Viele Grüße,
Micha (der "Partyspiele" aber nicht prinzipiell schlecht findet)

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Marten Holst

Die Nachlasserhalter des schlechten Scherzes

Beitragvon Marten Holst » 18. März 2003, 21:50

Moinle,

> Schade eigentlich - beide Spiele klangen eigentlich gar
> nicht schlecht (v.a. die Erben von Hoax), waren dann aber
> zuuuuu beliebig im Spiel.

Letztere Erfahrung hatte ich leider auch gemacht: Aktion getan, falsch verdächtigt, drei Punkte bekommen, zwanzig Minuten rumgesessen bis die Runde zu Ende war, Aktion getan, falsch verdächtigt, drei Punkte bekommen, zwanzig Minuten rumgesessen bis die Runde zu Ende war, Aktion getan, falsch verdächtigt, drei Punkte bekommen, zwanzig Minuten rumgesessen bis die Runde zu Ende war, jetzt wegen 9 Punkten nicht mehr in der Lage, diese "Strategie" fortzuführen, irgendwie einen Punkt erkaspert (als zweiter), toller Hecht gewesen, gewonnen, von 80-90 Minuten ca. 5 beteiligt gewesen...

Enttäuschte Grüße
Marten (kennt WvD nicht und mag allgemein "lustige Partyspiele", will aber gerne selber mitspielen können)

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Lukas Merlach
Kennerspieler
Beiträge: 193

RE: Die Nachlasserhalter des schlechten Scherzes

Beitragvon Lukas Merlach » 21. März 2003, 15:37

>> (v.a. die Erben von Hoax),
> falsch verdächtigt, falsch verdächtigt, falsch verdächtigt,

da muss doch ein Liebhaber von Hoax noch was einwenden:

Der Witz des original Hoax ist ja, dass eine falsche Verdächtigung (unvorsichtiges Hoaxen) sofort zum Spielende und Sieg des betreffenden Spielers führt. Deshalb sollte sich die Mehrheit der Spieler einem Hoax nicht (oder nur nach reiflicher Überlegung und mit angemessener Vorsicht) anschliessen.
Ich gebs ja zu: wenn die Mehrheit der Spielrunde dauernd irgendwelche unbegründeten Hoaxes unterstützt, dann endet das Spiel immer sehr unbefriedigend mit dem Sieg eines Spielers.
Allerdings muss man die Schuld dafür wohl nicht dem Spiel sondern der Mehrheit der Mitspieler geben...
Und wenn die Mitspieler dies begriffen haben, dann ist Hoax durchaus ein lustiges Partyspiel.


In der Deutschen Ausgabe wurde die "Hemmschwelle" (nur 3 Siegpunkte anstatt dem Spielsieg für den betreffenden Spieler) für solch unbefriedigende Spielverläufe leider deutlich herabgesetzt....


Gruss Lukas


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