Beitragvon Arne Hoffmann » 30. April 2003, 12:56
Moin Michael!
Michael Andersch schrieb:
>
> Arne Hoffmann schrieb:
> >
> > Nachteil ist vielleicht die lange Spieldauer und mangelnde
> > Interaktion der Spieler (wobei man letzterem durch
> > entsprechende Wahl der Landkarte entgegenwirken kann, indem
> > alle naeher aufeinander hocken).
>
> Aber nicht zu nah imho.
> Ich finde es schon immer nett, dass man am Anfang zumindest
> so ein Drittel des Spiels nur mit sich selbst beschäftigt
> ist. Schafft erstens eine Grundlage für das weitere Spiel
> (hoffentlich ;-) ) und verkürzt auch die Gesamtspieldauer.
Das sehe ich auch so. Wenn sich zwei Spieler zu Beginn schon bekaempfen muessen, geraten sie wohl unweigerlich in Rueckstand.
Wenn die Landkarte aber kleine Kaempfe um die Zugreihenfolge bei der Ausbeutung der Bergwerke oder evtl. bei der Benutzung anderer Gebaeude zum Spielende hin zulaesst, muss man schon aufpassen, damit keiner der Mitspieler mal eben mit einem LKW "vorbeischaut". :-)
>
> > - Arne - (mag R&B, raet aber von Cannes als Vergleich damit
> ab)
>
> Wovon rätst Du ab? Vom Spiel Cannes als solchem oder vom
> Vergleich Cannes / R&B?
Ein wenig von beidem. Cannes hat mir insofern nicht gefallen, da sehr viel in kurzer Zeit passiert und man doch vom Glueck der nachgezogenen Plaettchen abhaengt. Fuer ein Spiel mit Logistikcharakter ist mir das alles zu flott. Bei Roads&Boats baue ich meine Infrastruktur nach und nach auf, kenne das Gelaende von vornherein und kann langfristig planen. Insofern koennen beide Spiele, ausser dass man ein Netzwerk aufbaut, in meinen Augen nicht gut miteinander verglichen werden.
Tschoe,
- Arne -