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Apples to Apples / Attribut

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Steffen S.

Apples to Apples / Attribut

Beitragvon Steffen S. » 1. Mai 2003, 00:13

Hallo zusammen,

eine Vergleichsfrage zu den beiden genannten Titeln. Das Spiel "Apples to Apples" von Out of the Box ist ja in den USA scheinbar ein Renner, die Beschreibung klingt von der Grundidee (Eigenschaftskarten zuordnen) ähnlich wie bei Attribut. Kennt jemand Apples to Apples und kann persönliche Erfahrungen wiedergeben? Kann es vielleicht sogar jemand mit Attribut vergleichen und die Vor- und Nachteile wiedergeben?

Fragende Grüße
Steffen (der auch schonmal Äpfel mit Birnen vergleicht)

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Stefanie Kethers

Re: Apples to Apples / Attribut

Beitragvon Stefanie Kethers » 1. Mai 2003, 13:31

Apples to Apples kenne (und mag) ich, Attribut habe ich noch nie
gespielt.
Hier eine Kurzbeschreibung zu Apples to Apples: Jeder Spieler hat
7 Karten mit Substantiven auf der Hand - Personen, z.B. Martin Luther King, Elvis, Barney the Dinosaur, Bill Clinton,
Dinge, z.B.
"my bedroom", Plastic, Earthquakes, Hairballs, oder Aktionen / Zustaende wie "Going to School", "Being in Love", etc.pp. Ein Spieler, der "judge" zieht eine
Karte von einem anderen Stapel, auf diesen Karten stehen Adjektive - etwa sexy, expensive, distinguished, soft, arrogant.
Dieser Spieler liest nun das Adjektiv vor, und die anderen Spieler waehlen aus ihren Handkarten eine aus, und spielen sie verdeckt aus. Das ganze muss schnell geschehen, denn der letzte
bekommt seine Karte sofort wieder auf die Hand.

Der Judge nimmt die ausgespielten Karten auf, mischt sie, damit
nicht offensichtlich ist, wer was gespielt hat, und legt
sie der Reihe nach offen aus.
Anschliessend entscheidet er,
welche Karte am besten zum Adjektiv passt - meistens passt aufgrund der Schnelligkeit, mit der die Karten gespielt werden muessen so ziemlich gar nichts, was natuerlich der Witz am ganzen Spiel ist. Wessen Karte vom Judge den Zuschlag erhaelt, der
bekommt die Adjektivkarte und legt sie vor sich aus; wer eine
bestimmte Anzahl dieser Karten gesammelt hat, hat das Spiel gewonnen.

Bisher war Apples to Apples in allen Runden, in denen wir's
gespielt haben, ein ziemlicher Renner, allerdings nur unter folgenden Bedingungen:

1) Es spielen mindestens 4, besser 5, 6, oder mehr Spieler -
darunter sind zu wenige Auswahlkarten da.
2) Alle Spieler haben ausreichende Englischkenntnisse und "Wissen", um zumindest fast alle der doch sehr amerikanisch gepraegten Karten zu verstehen. Allerdings haben alle Substantiv-Karten kurze Erklaerungen aufgedruckt, das hilft im Zweifelsfall doch weiter.

Cheers,
Stefanie

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peer

Re: Apples to Apples / Attribut

Beitragvon peer » 1. Mai 2003, 14:21

Hi,
dank Stefanie eine Apples 2 Apples - Beschreibung. Hier nun die Unterschiede zu Attribut (welches ich gespielt habe - im Gegensatz zu A2A):
Bei Attribut läufts quasi genau umgekehrt ab: Zu einem Oberbegriff (in der Regel ein Hauptwort, aber auch Zitate, etc. sind erlaubt) spielt jeder ein Adjektiv aus der Hand. Und zwar - je nach Geheimauftrag - entweder ein passendes oder ein unpassendes (Da man natürlich auch hier auf die Handkarten angewiesen ist, passt nicht alles so gut, wie es müsste).
Dann versucht jeder die Attribute zu klatschen, die augenscheinlich den Geheimauftrag "Passt gut" haben. Da erwischt man manchmal doch etwas unpassendes, weil man zu viel um die Ecke gedacht hat...
Statt eines Judge, sorgt hier für die Punktewertung, was die Mehrheit meint (damit kamen nicht alle Spieler auf anhieb klar)
Qualitätsmässig will ich die Spiele mal nicht vergleichen, da ich eines ja gar nicht kenne. Für ttribut spricht der niedriegere Preis und es ist natürlich auf deutsch (hängt davon ab, mit wem du spielst)

Bábalik akó !
Peer

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Volker L.

Re: Apples to Apples / Attribut

Beitragvon Volker L. » 2. Mai 2003, 14:29

peer schrieb:
>
> Zu einem
> Oberbegriff (...) spielt jeder ein Adjektiv aus der Hand.
> Und zwar - je nach Geheimauftrag - entweder ein passendes
> oder ein unpassendes

geheim verteilte gruene bzw. rote (Schafs-)Karte

> Dann versucht jeder die Attribute zu klatschen, die
> augenscheinlich den Geheimauftrag "Passt gut" haben. Da
> erwischt man manchmal doch etwas unpassendes, weil man zu
> viel um die Ecke gedacht hat...
> Statt eines Judge, sorgt hier für die Punktewertung, was die
> Mehrheit meint
Hae? :-? :-? :-? :-?
Hatte der, der gelegt hat, eine gruene Karte (Auftrag "passt gut"),
dann bekommst Du einen Punkt, hatte er eine rote, verlierst Du einen.
Wo siehst Du da Raum fuer eine (Mehrheits-)Meinung???

Gruss, Volker

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peer

Re: Apples to Apples / Attribut

Beitragvon peer » 3. Mai 2003, 12:13

Hi,
Volker L. schrieb:
> > Statt eines Judge, sorgt hier für die Punktewertung, was die
> > Mehrheit meint
> Hae? :-? :-? :-? :-?
> Hatte der, der gelegt hat, eine gruene Karte (Auftrag "passt
> gut"),
> dann bekommst Du einen Punkt, hatte er eine rote, verlierst
> Du einen.
> Wo siehst Du da Raum fuer eine (Mehrheits-)Meinung???

Ich meinte es umgekehrt: Denkt man, der Begriff passt (grünes Schaf), aber keiner klatscht wird man eines besseren belehrt. Umgekehrt: Denkst du ein Begriff hat gar nix mit dem Oberbegriff zu tun (rotes Schaf), wird´s dir weggeklatscht...
DAS meinte ich mit "Mehrheitsmeinung". War vielleicht der falsche Beghriff, aber was wäre der richttzige? "Sich selbst steuerndes Wertungssystem?) ;-)
ciao
Peer

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Volker L.

Re: Apples to Apples / Attribut

Beitragvon Volker L. » 5. Mai 2003, 13:47

peer schrieb:
>
> Hi,
> Volker L. schrieb:
> > > Statt eines Judge, sorgt hier für die Punktewertung, was
> die
> > > Mehrheit meint
> > Hae? :-? :-? :-? :-?
> > Hatte der, der gelegt hat, eine gruene Karte (Auftrag "passt
> > gut"),
> > dann bekommst Du einen Punkt, hatte er eine rote, verlierst
> > Du einen.
> > Wo siehst Du da Raum fuer eine (Mehrheits-)Meinung???
>
> Ich meinte es umgekehrt: Denkt man, der Begriff passt (grünes
> Schaf), aber keiner klatscht wird man eines besseren belehrt.
> Umgekehrt: Denkst du ein Begriff hat gar nix mit dem
> Oberbegriff zu tun (rotes Schaf), wird´s dir weggeklatscht...
> DAS meinte ich mit "Mehrheitsmeinung". War vielleicht der
> falsche Beghriff, aber was wäre der richttzige? "Sich selbst
> steuerndes Wertungssystem?) ;-)

Ach so.
Nun, aus der Sicht des Kartenlegers wuerde ich es so formulieren,
dass es positiv ist (Punkt bzw. keinen Minuspunkt bekommen), wenn
die Mitspieler korrekt erraten, was drunter liegt, und negativ
(Punkt verloren bzw. entgangen), wenn sich ein Mitspieler irrt.

Gruss, Volker (wartet, dass irgendwann die Erweiterung mit neuen
Attributen rauskommt - inzwischen weiss man oft schon, wenn der
Startspieler das Thema ansagt, welches Attribut er legen moechte ;-) )


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