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Unterschätzte Spiele der Vorjahre

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Volker L.

Re: Gluecksfaktor bei Civilization

Beitragvon Volker L. » 26. Mai 2003, 19:18

Jost Schwider schrieb:
>
> "Volker L." hat am 26.05.2003 geschrieben:
>
> > mit dem Gluecksfaktor hast Du unrecht. Bei Civ ist der
> > einzige Gluecksfaktor die Katastrophenkarten
> > (verhaeltnismaessig wenige im Vergleich zu den
> > "normalen" Handelskarten),
>
> Ganz kurz nachfrag: Ist das wirklich ein echter Glücksfaktor?
>
> Wenn ich mich recht erinnere, werden die Katastrophen doch
> unter die Handelskarten geschoben (und nicht gemischt!). Das
> heißt, man kann doch mitzählen, wer wann eine Katastrophe
> erhält (und entsprechend beim Handeln aufpassen).
>
> Oder bin ich jetzt auf dem falschen Dampfer? :-?

Also, fuer das erste Auftreten der Katastrophen magst Du Recht
haben. Spaetestens, wenn sie nach dem ersten Auftreten wieder
mit den anderen Handeslkarten unter den Stapel kommen, wird es
zu kompliziert, alles mitzuzaehlen, d.h., Lt.Cmdr Data wuerde
es koennen, normale Menschen waeren in 99,9% der Faelle
ueberfordert.

Gruss, Volker

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Attila
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Re: AoR (war: Arme enttaeuschte Spiele)

Beitragvon Attila » 27. Mai 2003, 10:48

Volker L. schrieb:

> Du solltest nicht den Fehler machen und die Interaktion
> zwischen Spielern dem Gluecksanteil zurechnen.

Na, das wollte ich auch nicht ! - Ich finde aber bei Civ kann man weniger für einen Spielsieg tun als AoR ! - Wenn man in Civ am Anfang doof zugebaut wird, dann kann man im Grunde nicht mehr Gewinnen ! - Wenn ich also selber nicht gezielt auf den Sieg arbeiten kann, ist es doch im Grunde Glück wer dann gewinnt - wo es auch immer "versteckt" ist !

Ausserdem finde ich Civ ja kein schlechtes Spiel - ich finde es aber etwas überschätzt (durch den "Kultstatus" den es wohl hat) !

> Bei jedem Mehrpersonenspiel kommt als dritter unabhaengiger
> Parameter die Interaktion zwischen den Spielern hinzu, die
> weder der Taktik noch dem Zufall angehoert.

Imho ist es durchaus dem Zufall zu zuordnen !

> Es ist IMHO gerade der hoehere Zufallsfaktro bei AoR, der es
> verhindert, dass man so stark von den Entscheidungen der
> anderen abhaengt, weil es eben nicht so einfach ist, dass der 2. und 3.
> beschliessen, gemeinsam den Fuehrenden zurechtzustutzen.

Das ist bei AoR aber kein Problem und nicht zufällig !

> Erstens kann das durch Karten und Wuerfel trotzdem schief gehen

Imho ist die Würfelei nicht reine Glücksache ! - Man muss abwägen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das es klappt und welches Ziel man damit erreicht ! - Nur weil man nicht exakt bestimmen kann ob oder wie es klappt, ist es kein Glücksspiel - dazu gabs vor kurzem mal einen Thread - auf der AZA-HP ist auch ein sehr treffender Kommentar zum Thema "glück" - sollte man mal lesen!
Entgegen einer Behauptung das es sich um ein "Glückspiel" handelt steht zumeist dagegen das es oft immer die gleichen sind die diese "Glückspiele" für sich entscheiden - alles Glückspilze ? :-)

> der Fuehrende vorne liegt und ob es ueberhaupt sinnvoll ist,
> sich gegen ihn zu verbuenden.

Jepp - und gerade deswegen ist die Spielweise um so wichtiger !

> nicht so konsequent probiert wie bei Civ, das ja einen sehr
> geringen Gluecksanteil hat.

Okay, von der Spielmechanik her ist der "Glücksanteil" recht gering ! - Aber imho ist es nicht die bessere Spielweise die sich am Schluss durchsetzt, sondern der "glücklichere" ! Ist aber trotzdem ein gutes Spiel !

> Ist krass genug, vor allem, wenn sie gegen die Heimatregion
> eines Spielers eingesetzt wird :-O

Gegen was denn sonst ?

Aber so richtig Fatal ist die Pest nunmal trotzdem nicht ! - Klar, nett ist das nicht - aber man kann sich geistig und materiell (viele Counter) darauf vorbreiten !

Atti

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Attila
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Re: Es reicht! [OT]

Beitragvon Attila » 27. Mai 2003, 10:52

Hi Jost,

Hiermit entschuldige ich mich für alle Unannehmlichkeiten die ich dir bereitet habe. Du wirst keine Nachricht mehr von mir lesen in der ich direkt oder indirekt Bezug auf deine Person nehme.

Atti

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Marion Menrath

Re: Arme enttäuschte Spiele

Beitragvon Marion Menrath » 27. Mai 2003, 10:57

Für Spiele in dieser Länge haben wir eigentlich nur einmal im Jahr beim Con Zeit. Jahrelang hieß das lange Spiel Civi, diesmal eben Age of Renaissance. Wie verbesserts Du denn Dein Karten-Management, wenn Du beispielsweise dabei bist ein Wolle-Imperium aufzubauen, aber keine Wolle-Karte bekommst?
Dann wiederum ist es zu teuer, endlos Karten mitzuschleppen, die Du vielleicht erst später brauchen kannst. Und die Würfelei nervt auch.

Da spiele ich doch in derselben Zeit lieber ein Vinci, Puerto Rico, ein Siedler-Klönchen , Ursuppe oder vielleicht was, was ich noch gar nicht kenne.

Gruß Marion

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Attila
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Re: Arme enttäuschte Spiele

Beitragvon Attila » 27. Mai 2003, 12:25

Marion Menrath schrieb:

> Karten-Management, wenn Du beispielsweise dabei bist ein
> Wolle-Imperium aufzubauen, aber keine Wolle-Karte bekommst?

Du musst nicht spielen und auf bestimmte Karten warten, sondern du musst auf die Karten spielen die du schon hast ! Letztendlich ist es ja nicht ziel sich endlos auszudenen, sondern die Fortschritte zu machen !

> Dann wiederum ist es zu teuer, endlos Karten mitzuschleppen,
> die Du vielleicht erst später brauchen kannst.

Nö finde ich nicht ! - Man kann durchaus 1-3 Karten ständig auf der Hand halt. Später auch mehr !

> Und die Würfelei nervt auch.

Kann ich nicht bestätigen ! :-)

> Da spiele ich doch in derselben Zeit lieber ein Vinci, Puerto
> Rico, ein Siedler-Klönchen , Ursuppe oder vielleicht was, was

Das ist ansichtsache. Vinci und PR sind auch nicht schlecht - stimmt schon. :-)
Trotzdem mag ich AoR und es hat ja durchaus eine Fangemeinde gefunden!
Atti

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Marion Menrath

Re: AoR (war: Arme enttaeuschte Spiele)

Beitragvon Marion Menrath » 27. Mai 2003, 13:56

Attila schrieb:
>
> Na, das wollte ich auch nicht ! - Ich finde aber bei Civ kann
> man weniger für einen Spielsieg tun als AoR ! - Wenn man in
> Civ am Anfang doof zugebaut wird, dann kann man im Grunde
> nicht mehr Gewinnen ! - Wenn ich also selber nicht gezielt
> auf den Sieg arbeiten kann, ist es doch im Grunde Glück wer
> dann gewinnt - wo es auch immer "versteckt" ist !

Bei Civi spielt halt das diplomatische Geschick der Spieler auch eine große Rolle. Manche können dich regelrecht schwindlig reden. Und andere drohen ein Harakiri an, wenn du sie zu sehr einengst, denn im Zweifelsfall hat der einengende Gegner dann auch nichts mehr im Spiel zu melden. Und Handelsboykotts gegen extrem führende Spieler habe ich auch schon erlebt.

Illyrien und Thrakien, die von allen Seiten auf die Mütze bekommen, mag ich aber auch nicht mehr spielen.

Marion

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Volker L.

Re: Arme enttaeuschte Spiele

Beitragvon Volker L. » 27. Mai 2003, 14:04

Attila schrieb:
>
> Marion Menrath schrieb:
>
> > Karten-Management, wenn Du beispielsweise dabei bist ein
> > Wolle-Imperium aufzubauen, aber keine Wolle-Karte bekommst?
>
> Du musst nicht spielen und auf bestimmte Karten warten,
> sondern du musst auf die Karten spielen die du schon hast !

Da hast Du im Prinzip schon Recht, aber die Handelskarten muessen
auch halbwegs passen. Um eine zu spielen sollte man mindestens
gemeinsamer Spitzenreiter bei der betreffenden Ware sein, besser
noch alleiniger. Nur sehr selten ist es sinnvoll, eine Handelskarte
zu spielen, wenn ein anderer Spieler davon mehr Provinzen hat
(weil man selbst das Geld ganz dringend braucht, um etwas
sehr wichtiges finanzieren zu koennen).
Und dabei kommt es darauf an, dass man Karten fuer Warensorten
bekommt, die man relativ unauffaellig erobern kann. Bekommt
London die Wollkarte - Bingo! Bekommt Hamburg die Goldkarte - OK
(Hamburg hat guten Zugriff auf 2-3 Goldprovinzen). Aber wenn
Venedig ploetzlich anfaengt, an verschiedenen Enden der Welt
Wollprovinzen zu erwerben oder von Gegenspielern zu erobern,
dann faellt das auf, und die Gegner werden dafuer sorgen, dass
Venedig diese nicht lange genug behaelt, um seine Handelskarte
profitabel einsetzen zu koennen.

> > Dann wiederum ist es zu teuer, endlos Karten mitzuschleppen,
> > die Du vielleicht erst später brauchen kannst.
>
> Nö finde ich nicht ! - Man kann durchaus 1-3 Karten ständig
> auf der Hand halt. Später auch mehr !

weitgehend Zustimmung. Anfangs ist 1-2 normal, spaeter durchaus
bis zu 4. Aber noch mehr - auch wenn man es [i]kann[/i] - ist
dann doch eher nicht zu empfehlen, weil man das Geld doch
sinnvoller anlegen koennte - natuerlich mag es hin und wieder
vorkommen, dass man mehrere Karten bekommt, die man fuer spaeter
aufheben moechte, aber es sollte nicht zum Normalfall werden.

Gruss, Volker

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Michael Blumoehr

Re: Die Macher - Spiellänge?

Beitragvon Michael Blumoehr » 27. Mai 2003, 14:20

Ralf Arnemann schrieb:
> lang war). Vielleicht hat sich ja an der Spieldauer was
> geändert ...

Ich hab's ja schon sehr lange nicht mehr gespielt, das alte hat immer 4 Stunden gedauert, das neue mit vier Spielern genauso - so viel hat sich eben nicht geaendert, mit 5 Spielern duerfte es nicht viel schneller gehen ;-)

Michael (der am kommenden Samstag aber die Macher zu Hause laesst,
haettest Du andere Wuensche?)

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Attila
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Re: Arme enttaeuschte Spiele

Beitragvon Attila » 27. Mai 2003, 16:19

Volker L. schrieb:

> Da hast Du im Prinzip schon Recht, aber die Handelskarten
> muessen auch halbwegs passen.

Dann ist es recht einfach mit den Karten umzugehen. Nicht "passende" Handelskarten spielt man entweder wenn Überfluss herrscht oder man wirft sie ab oder tauscht sie mit jemandem ! (Natürlich erst wenn man das darf) !
Oder man behält sie wenn man hoffnung hat ! - Teilweise kann man auch gezielt ein, zwei Felder "erbeuten" um dann eine Karte passende Karte zu spielen - weniger wegen des eigenen Profits (dann natürlich sowieso), sondern um die Karte "billig" loszuwerden ! - Kann man aber alles nicht so pauschal sagen - das hängt alles von der eigenen Position und den der Mitspieler ab !

> Um eine zu spielen sollte man mindestens
> gemeinsamer Spitzenreiter bei der betreffenden Ware sein,
> besser noch alleiniger. Nur sehr selten ist es sinnvoll, eine
> Handelskarte zu spielen, wenn ein anderer Spieler davon mehr
> Provinzen hat

Och, doch das kann schon vorkommen - kommt immer darauf an wer wieviele Handelswaren davon hat !

> > Nö finde ich nicht ! - Man kann durchaus 1-3 Karten ständig
> > auf der Hand halt. Später auch mehr !
> weitgehend Zustimmung. Anfangs ist 1-2 normal, spaeter durchaus
> bis zu 4.

Zeitweise durchaus noch mehr ! - Kommt immer auf die Karten an und was man damit vor hat ! 3 Karten kosten 6, 4 kosten 10 ! - das ist alles in einem erträglichen Rahmen und lässt eine menge Spielraum !

> vorkommen, dass man mehrere Karten bekommt, die man fuer
> spaeter aufheben moechte, aber es sollte nicht zum Normalfall werden.

Das kommt immer auf die Karten an ! Wenn man gerade in der position ist wo die anderen sich einig sind das man führt und alle Karten ausspielen, ist es manchmal ganz sinnvoll das Gewitter vorrüberziehen zu lassen um später nochmal entscheidend eingreifen zu können !

Es gibt so viele Möglichkeiten und soviele Strategie - das ist ja gerade das gute an dem Spiel !

Atti

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Attila
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Re: AoR (war: Arme enttaeuschte Spiele)

Beitragvon Attila » 27. Mai 2003, 16:34

Marion Menrath schrieb:

> Bei Civi spielt halt das diplomatische Geschick der Spieler
> auch eine große Rolle.

Klar, ohne Handel ist das Spiel ziemlich langweilig ! :-)

> Und andere drohen ein Harakiri an, wenn du
> sie zu sehr einengst, denn im Zweifelsfall hat der einengende
> Gegner dann auch nichts mehr im Spiel zu melden.

Ist ja dann auch so ! - Wer am Anfang eingeengt wird hat so ziemlich nichts mehr zu melden - und das finde ich schade ! Ist ziemlich blöde wenn man jegliche Siegchance nach 30 Minuten spiel unverschuldet aufgeben muss. Okay, das kann bei vielen Spielen passieren wenn es wirklich mies läuft - aber wie oft passiert das in wievielen Spielen ? - Imho machen die so verpöhnten "Glückselemente" die Spiele auch manchmal durchaus interessant ! Risikomanagment und Strategie werden wieder gefragt ! - Rechnen kann jeder !
Beide Spiele (Civ/AoR) haben ihren Reiz - AoR hat für mich den höheren !

Atti

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Marten Holst

RE: Entäuschte Spieler

Beitragvon Marten Holst » 27. Mai 2003, 18:26

Moin Jost,

>>>> - Cilivisation (WDS), sicherlich kein schlechtes Spiel,
>>>> gegenüber AoR aber doch sehr blass ! :-)
>>> Ähm, ich stehe auf dem Schlauch - was ist AoR?
>>
>> Age of Renaissance
>
> Das ist die richtige Antwort.

Überraschender Weise ja ;-)

>> Civ ist ja ganz schick, aber AoR ist das "bessere" Civilisation !
>
> Was hat das mit der Frage zu tun? :-?
>
> BTW: AoR will gar kein Civilization-Nachfolger sein (und
> ist es ja auch nicht). Dazu sind die Spielmechanismen und
> -ziele viel zu unterschiedlich!

Hm, also mit der Frage zu tun: nichts direkt.

Aber es "fühlt" sich teilweise schon ähnlich an, von daher ist es als kurze Beschreibung von Attilas Meinung durchaus nicht fehl am Platze, finde ich.

Grüße
Marten

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Marten Holst

RE: AoR (war: Arme enttaeuschte Spiele)

Beitragvon Marten Holst » 27. Mai 2003, 18:26

Moin Attila,

> Ist ja dann auch so ! - Wer am Anfang eingeengt wird hat so
> ziemlich nichts mehr zu melden - und das finde ich schade !

Sehe ich nicht so. Oftmals ist es in solchen Situationen für den "Angreifer" viel zu "teuer", einen anderen zu Gunsten des Restes klein zu halten, und er wird irgendwann mit dem Druck nachlassen, um sich anderweitig engagieren zu können. Einschränkung: Wenn man es denn kann, ohne gleich selber unter Druck des Exminiwinzlings zu stehen.

Aber bei den meisten derartigen Spielen sind Allianzen und Feindschaften ja nicht haltbarer als Vollmilch im Sommer.

Grüße
Marten

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

RE: AoR (war: Arme enttaeuschte Spiele)

Beitragvon Attila » 28. Mai 2003, 06:34

Marten Holst schrieb:

> > Ist ja dann auch so ! - Wer am Anfang eingeengt wird hat so
> > ziemlich nichts mehr zu melden - und das finde ich schade !
> Sehe ich nicht so. Oftmals ist es in solchen Situationen für
> den "Angreifer" viel zu "teuer",

Eben - das ist der Grund ! - Wer zum Angriff gezwungen wird (weil eingeengt), kann das Spiel abhacken !

Atti

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Marten Holst

RE: AoR (war: Arme enttaeuschte Spiele)

Beitragvon Marten Holst » 28. Mai 2003, 07:40

Moin Attila,

>> > Ist ja dann auch so ! - Wer am Anfang eingeengt wird hat so
>> > ziemlich nichts mehr zu melden - und das finde ich schade !
>> Sehe ich nicht so. Oftmals ist es in solchen Situationen für
>> den "Angreifer" viel zu "teuer",
>
> Eben - das ist der Grund ! - Wer zum Angriff gezwungen wird
> (weil eingeengt), kann das Spiel abhacken !

*Aneinander vorbeired* Was ich meinte, ist: der Einengende hat zwar letzten Endes meist die Kontrolle über den Eingeengten (von daher ist das Spiel schon vorbei), es erweist sich jedoch nicht notwendig als clever, sie ewig auszuüben. Gut, bei Risiko kann man es sich noch leisten, eine rote Kolonie in Ostaustralien zu halten (damit niemand so gewinnen kann), aber bei anderen Spielen ist das dann doch meist zu ressourcenbindend.

Denkt der Marten

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Michael Andersch

RE: Überschätzte Spieler [OT]

Beitragvon Michael Andersch » 28. Mai 2003, 21:08

Hallo Jost,

ob Du's glaubst oder nicht, die folgende Frage ist durchaus ernst gemeint:

Was ist "plenken"????

Micha

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Marten Holst

RE: Überschätzte Spieler [OT]

Beitragvon Marten Holst » 28. Mai 2003, 21:40

Moin Michael,

> ob Du's glaubst oder nicht, die folgende Frage ist durchaus
> ernst gemeint:
>
> Was ist "plenken"????

Netzjargon für "Leerzeichen vor Satzzeichen setzen". Oftmals führt das dann dazu, dass Satzzeichen alleine in die nächste Zeile gelangen, und es ist auch unangenehmer zu lesen.

Da Jost das Thema schon einmal mit irgend jemandem im OT-Forum andiskutiert hatte, weiß ich es... aber wie so viele Fachausdrücke geht man wohl gerne davon aus, dass die jeder kennen müsste...

Grüße
Marten

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Michael Andersch

RE: Überschätzte Spieler [OT]

Beitragvon Michael Andersch » 29. Mai 2003, 12:12

Hallo Marten,

aha - danke. Hab ich vorher noch nie gehört.

Jetzt schlauer,
Micha (Nichtplenker)

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Jost Schwider

RE: Plenken [OT]

Beitragvon Jost Schwider » 31. Mai 2003, 10:57

"Marten Holst" hat am 28.05.2003 geschrieben:

>> Was ist "plenken"????
>
> Netzjargon für "Leerzeichen vor Satzzeichen setzen".

Yapp.

> Oftmals führt das dann dazu, dass Satzzeichen alleine in
> die nächste Zeile gelangen, und es ist auch unangenehmer zu
> lesen.

Oft wird "plenken" auch noch allgemeiner als "Satzzeichen-Mißbrauch" betrachtet, so z.B. wenn jemand Satzzeichen zigmal hinschreibt (etwa "bist du sicher???????????") oder überhaupt nur ein Satzzeichen kennt (es ist immer das Ausrufezeichen, das jeden Satz terminiert).

> Da Jost das Thema schon einmal mit irgend jemandem im
> OT-Forum andiskutiert hatte, weiß ich es...

Mein erstes diesbezügliches Posting (welches das Wort "plenkst" enthält) habe ich am 06.07.2002 hier im Spielerforum abgesetzt.

> aber wie so viele Fachausdrücke geht man wohl gerne davon
> aus, dass die jeder kennen müsste...

Zur Not gibt es ja immer noch Google...

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]


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