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Spiele für Drei

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Johannes Ackva

Spiele für Drei

Beitragvon Johannes Ackva » 9. August 2003, 20:00

Hi !

Wie sieht es eigentlich mit Spielen aus, die hauptsächlich für 3 Spieler konzipiert wurden: Welche gibt es und wie wird dort mit der dort besonders harten Gruppendynamik (zwei Spieler, meist die zwei schwächsten, verbünden sich gegen den 3.) umgegangen bzw. gespielt ?

Spielerische Grüße
Johannes

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Christian Hildenbrand

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Christian Hildenbrand » 9. August 2003, 21:26

Johannes Ackva schrieb:

> Wie sieht es eigentlich mit Spielen aus, die hauptsächlich
> für 3 Spieler konzipiert wurden: Welche gibt es und wie wird
> dort mit der dort besonders harten Gruppendynamik (zwei
> Spieler, meist die zwei schwächsten, verbünden sich gegen den
> 3.) umgegangen bzw. gespielt ?

[b]Skat[/b]

:lol: :cool: :lol:

Tschuldigung ... aber die Hitze macht mich fertig ... ich denke in Ruhe bei einem Eis weiter drüber nach ... :cool:

NIcht ganz ernste Grüße !

Ciao, Christian (... denkt ernsthaft weiter über die Frage nach ...)

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 9. August 2003, 21:52

Hallo,

hier findest Du eine große Liste:

http://www.spielbox.de/spielarchiv/tipps/tipp3.htm

Wobei z.B. "Abilene" und "Carolus Magnus" eigentlich (sic!) nur zu dritt "richtig" spielbar sind, also - neben Skat ;-) - klassische Dreierspiele sind.

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann
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Re: Spiele für Drei

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 9. August 2003, 21:55

Soory ich vergaß:

Wenn Du keine weltanschaulichen Probleme mit Sammelkartenspielen hast, ist aiuch der "Herr der Ringe"-Sammelkartenspiel von AMIGO zu dritt noch einen Kick besser als es schon zu zweit ist. Und für das Spiel in trauter Runde fernab des Wettkampfgeschehens reichen durchaus drei Starterdecks!

Gruß
Roland

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Volker L.

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Volker L. » 9. August 2003, 23:08

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Hallo,
>
> hier findest Du eine große Liste:
>
> http://www.spielbox.de/spielarchiv/tipps/tipp3.htm
>
> Wobei z.B. "Abilene" (...) eigentlich (sic!)
> nur zu dritt "richtig" spielbar sind, also - neben Skat ;-) -
> klassische Dreierspiele sind.

Zumindest das Abilene von Hexagames.
Die weiterentwickelte Version von SchmidtSpiele ist für 3-6 Leute
(besser gesagt für 3, 4 oder 6 - zu 5. geht´s nicht)

Gruß, Volker

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Volker L.

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Volker L. » 9. August 2003, 23:12

Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Johannes Ackva schrieb:
>
> > Wie sieht es eigentlich mit Spielen aus, die [b]hauptsächlich
> > für 3 Spieler konzipiert[/b] wurden:
>
> [b]Skat[/b]
>
> :lol: :cool: :lol:

Naja - aber angeblich ist doch Skat entsanden, als mal der 4. Mann zum Schafskopf fehlte ;-)

Gruß, Volker

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Christian Hildenbrand

Skat (1)

Beitragvon Christian Hildenbrand » 10. August 2003, 01:15

Sehr geehrter Herr Landgraf !

Ob der unqualifizierten Bemerkung Ihrerseits zu Skat als Ableger des in meiner bayrischen Wahlheimat weit verbreiteten Schaf[b]_[/b]kopf (man beachte die korrekte Schreibweise), will ich Sie mal aufklären über den wahren Ursprung von Skat:


Die “Saarländische Theorie”

Anno 1550 verkündete Graf Johann I von Nassau, Saarbrücken und Ottweiler den sogenannten “Freiheitsbrief”, in dem er die damalige Siedlung Ottweiler zur erhob und gleichzeitig die “Obersten Viere” ernannte, die er als richterliche und verwaltende Behörde einsetzte. Nun begab es sich, dass diese Obersten Viere ob der ehrbaren Ottweiler Bürgerschaft recht wenig zu “richten” und zu “verwalten” hatten, weshalb sie nach einem standesgemässen Zeitvertreib suchten und ein vorzügliches Kartenspiel erdachten. Jeweils drei von ihnen spielten Karten, während es dem vierten oblag, sich um die administrativen Belange zu sorgen. Jenem fiel zusätzlich die Aufgabe zu, die Spielkarten an die drei Spieler zu verteilen (eine Sitte, die auch heute noch gepflegt wird). Der Name des Spiels der Obersten Viere ist nicht bekannt, wohl aber der phonetisch überlieferte Wahlspruch, mit dem sie gemeinsam ihre Spielabende begannen: “ Spielet Karten Aus Tradition”.

Als durch den Grafen Albrecht 1775 die Reformation in der Residenzstadt Ottweiler Einzug hielt, muss es mit dem Kartenspiel der Obersten Viere zu Ende gewesen sein, denn hier verlieren sich die Überlieferungen bis zum Jahre 1803, als das von Friedrich Joachim Stengel errichtete barocke Pavillon (welches dem Fürsten Wilhelm Heinrich ab 1753 als “Jagdschlösschen” gedient hatte) in Privatbesitz gelangte.

Just in diesem Pavillon, so wird berichtet,
fand im Jahre 1804 ein
Saarländischer Kutscher Aus Thüringen eine alte handschriftliche Aufzeichung, in der die Regeln eines Kartenspiels niedergeschrieben waren. Daneben lagen die vermoderten Reste eines Kartenspiels französischen Blattes, von dem nur das Blatt der Herz-Dame erhalten war. Als Signatur waren unter der Aufzeichnung lediglich noch die Buchstaben “Ober..” (die Obersten Viere?) und der Spruch ”Spielet Karten Aus Tradition” erkennbar.

Der Kutscher nahm beide Relikte in der Hoffnung an sich, sie auf einem der zahlreichen Märkte gegen etwas Nützliches eintauschen zu können. Doch niemand schien Interesse an der Aufzeichnung und dem Kartenbild zu haben, bis unser saarländischer Kutscher im Jahre 1813 seine Heimatstadt in Thüringen besuchte. Auf dem Markt zu Altenburg bot er Spielkarte und Schriftstück feil und fand einen Interessenten, der ihm dafür 2 Schweinsköpfe gab. In Altenburg zeugt der Altenburger Skatbrunnen mit seinen zwei Schweinsköpfen heute noch von jenem legendären Tauschhandel.

Der glückliche Besitzer der Spielkarte nahm sie mit zu seiner abendlichen Altenburger Tarock-Runde (Tarock war das beliebteste Kartenspiel jener Zeit). Die dortigen Spieler erkannten mit großer Weitsicht die Bedeutung der Herz-Dame und der Aufzeichnungen und übertrugen das Spiel auf ihr deutsches Kartenbild, wobei sie der Karte, welche der Dame entspricht, den Namen “ Ober” gaben.

Im Gedenken an den Wahlspruch der Obersten Viere
([b]S[/b]pielet [b]K[/b]arten [b]A[/b]us [b]T[/b]radition) und zu Ehren des
[b]S[/b]aarländischen [b]K[/b]utschers [b]A[/b]us [b]T[/b]hüringen nannten sie das Spiel [b]SKAT[/b].

Bei seiner Rückkehr nach Ottweiler erzählte der Kutscher in einem Gasthaus (das in Ottweiler-Steinbach heute noch unter dem Namen “Kutschers Wirtschaft” bekannt ist) von seinem sonderbaren Handel. Fortan brachte der Kutscher aus Altenburg jährlich die Kunde über die Entwicklung des Spieles mit nach Ottweiler und das Skatspiel breitete sich im ganzen Lande aus. Die gegen 2 Schweinsköpfe “ver ramschte” Spielkarte gab einer besonderen Skatvariante ihren Namen. “Ramsch” wird im Saarland auch noch heute gerne gespielt.


Da ich wohl informiert bin über Ihre Klugscheißerei, werde ich im nächsten Beitrag auch die zweite Theorie über den Ursprung dieses anspruchsvollen Kartenspiels kund tun.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Hildenbrand

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Christian Hildenbrand

Skat (2)

Beitragvon Christian Hildenbrand » 10. August 2003, 01:17

Sehr geehrter Herr Landgraf !

Wie bereits vor wenigen Minuten angekündigt, hier eine weitere Theorie zur Entstehung des Skat-Spiels:


Die “Thüringische Auffasung”.

Eine der wesentlichen Theorien der „Thüringischen These“ behauptet, das Skatspiel sei in Altenburg im Jahre 1817 vom Advokaten Friedrich Ferdinand Hempel “erfunden” und von diesem in den Osterländischen Blättern 1818 erstmals erwähnt worden. „Erfunden“ scheint eine gewagte Formulierung zu sein, denn es ist unstrittig, dass der frühe Skat eindeutige Merkmale anderer, älterer Kartenspiele (Schafskopf, Tarock und L`Hombre) in sich vereinte. Andere glauben zu wissen, dass der Skat zwischen 1810 und 1815 von der Brommeschen Tarockgesellschaft in Altenburg aus der Taufe gehoben wurde. Wieder andere meinen, dass das Skatspiel Anfang des 19. Jahrhunderts von einem Kutscher nach Altenburg gebracht und von den dortigen Tarockspielern mit größter Begeisterung aufgenommen worden sei. Nach den Recherchen des anerkannten Skatforschers Stein soll dies ein Altenburger Kutscher gewesen sein.

Dass die Spielbezeichnung “Scat” erstmals am 04. September 1813 in der Spielkladde des Herzoglichen Regierungsrates Hans Carl Leopold von der Gabelentz auftauchte - Spielort soll Schloss Poschwitz gewesen sein - scheint unbestritten - ist doch genau diese Aufzeichnung im Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar, Außenstelle Altenburg, erhalten. Allerdings war der Begriff “Scat” schon beim sehr viel älteren Tarock-Spiel die Bezeichnung für einen Stapel von Restkarten. Haben sie nun an jenem 04. September 1813 tatsächlich den ersten Skat gespielt, die Herren der Tarock- Gesellschaft (zum erlesenen Kreise dieser Kartenspieler gehörten Dr. Carl Ludwig Schuderoff, Carl Adam Neefe, Friedrich Ludwig Hempel, Friedrich Ferdinand Hempel und Herr von der Gabelentz)? Auf jeden Fall spielten sie mit einem Kartenspiel deutschen Blattes, in dem die Karte “Ober” der “Dame” des französichen Blattes entspricht.

Bereits um 1815 wurde beim Skat die Matadorenrechnung eingeführt, welche in der Folgezeit zum heute bekannten “Reizen” weiter entwickelt wurde. Sehr früh kamen auch die Nullspiele hinzu, die dem Skat einen besonderen Reiz verliehen, da sie ihm seinen streng feudalen Charakter nahmen: Nun hatten auch die “Armen” mit einer Hand voller Luschen eine Gewinnchance. Etwa zeitgleich kam das As-Spiel hinzu, der Vorläufer des heutigen Grands, welches jedoch ohne Trümpfe gespielt wurde. Selbst die Wenzel (Buben, Unter) genossen keine Privilegien und mussten sich in ihre Farbe einordnen.

Auch “Handspiele” gab es bald: Man nannte sie Solospiele im Gegensatz zu den Wendespielen, bei denen der Skat aufgehoben wurde.

In den Folgejahren versuchte man, durch Regeländerungen die Faktoren Glück und Zufall zurück zu drängen. Das damalige “Reizen” (Bieten, Fragen, Versteigern) wurde mit dem gleichen Ziel fortentwickelt. Die Mühe lohnte sich, denn Skat ist heute ein “gewachsenes” Kartenspiel, das wie kein anderes die Spielkunst in den Vorgrund stellt. Bis etwa 1830 verlief die Entwicklung des Skatspiels dann weitgehend einheitlich.


Ich hoffe, Sie mögen reichlich aus meinen Ausführungen gelernt haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Hildenbrand

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peer

Re: Spiele für Drei - grundsätzliches

Beitragvon peer » 10. August 2003, 12:34

Hi,
Wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es dir auch um die Spielmechnismen.
Hier ein paar ungeordnete Gedanken dazu:

Gerne wird zu dritt irgendwie ein "stärkster" bestimmt, der gegen die beiden anderen kämpfen muss, die beiden anderen sind verbündet (z.B. Skat)
Eine andere Methode ist dass man immer mit dem nachfolgenden/vorhergehenden Spieler zusammenarbeiten muss, so dass jeder einen hat, den er begünstigen muss, obwohl der einen anderen bevorzugt (z.B. das hervorragende Nachbarn von Randolph). Das funktioniert auch umgekehrt: Den Nachfolger dazu zwingen etwas zu tun, damit der Vorgänger nicht gewinnt (z.B. bei Lancelot kommt es zu solchen Effekten)
Oder es ist ein Spiel bei dem man immer mal wieder auf Lauerstellung gehen kann, wenn sich zwei beharken. Die beiden können es dann nicht wagen sich komplett zu vernichten, da der Gewinner dann vom dritten Platt gemacht wird. Besonders Kampfspiele (z.B. Mag-Blast) funktionieren so.
ciao
Peer

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Manfred

Re: Banco

Beitragvon Manfred » 11. August 2003, 13:12

Leider schon lange nicht mehr im Handel. Aber ein schönes Spiel für 3. Durch die große Glücksabhängigkeit gibt es auch keinen " Gejagden". Macht aber trotzdem Spaß. War einst bei Bielefelder im Programm!

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Björn Kalies

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Björn Kalies » 11. August 2003, 13:15

Genau für 3 Spieler ist das geniale

COSMIC EIDEX

das dem schweizerischen Spiel "Jassen" entsprungen ist.

Die Dynamik liegt darin, dass immer am Ende einer Runde 2 von 3 Spielern einen Gewinnpunkt (selten: ein Spieler 2 Gewinnpunkte) bekommt. Wer zuerst 7 Gewinnpunkte hat, gewinnt.

Bei diesem Stichspiel gibt es immer 157 Punkte zu holen.
Liegen am Ende einer Runde alle 3 unter 100 Punkte, bekommt der Spieler mit den wenigsten Punkten und der Spieler mit den meisten Punkten je einen Gewinnpunkt. Derjenige in der Mitte geht leer aus.
Hat ein Spieler mehr als 100 Punkte, bekommen die beiden anderen einen Gewinnpunkt. Gelingt einem Spieler ein "Match" (er bekommt alle Stiche), bekommt dieser 2 Punkte.

Das Stichspiel an sich ist auch sehr trickreich gemacht und der Clou sind die 32 Charaktere, die die Grundregeln noch einmal gehörig ändern können. Jeder Spieler bekommt einen Charakter am Anfang zugeteilt und damit erhält jeder eine Sonderfähigkeit die es geschickt einzusetzen gilt. Diesen Charakter behält man bis zum Ende des Spiels. Da in der nächsten Partie neue Charaktere zusammenspielen, ist der Spielablauf dann möglichweise ganz anders.

Hier ein paar weitere Infos zu Cosmic Eidex:

http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/fairspielt/Spiele/cosmiceidex.php

http://www.hall9000.de/rezi.pl?spiel=cosmic_eidex

http://www.spielbox-online.de/indxtemp.html?/spielarchiv/mwe/cosmicei.htm

http://www.toy-net.ch/forum/spielebesprechung/cosmiceidex.htm


Viel Spaß beim ausprobieren,

Björn

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Volker L.

Re: Spiele fuer Drei

Beitragvon Volker L. » 11. August 2003, 13:44

Hallo, Johannes!
Ein weiteres ist mir noch eingefallen:
Web and Starship von west End Games.
Ein Kampfspiel fuer 3 Personen (mit Sonderregel fuer 2)

Man muss Planeten besiedeln und verteidigen bzw. erobern.
Dabei repraesentiert ein Spieler die Erde, die anderen 2
verschiedene Alien-Rassen.
Eine hat ueberlichschnelle Raumschiffe, kann aber damit nur
verhaeltnismaessig geringe Truppen transportieren, die anderen
haben das Web (vergleichbar wie in dem SF-Film bzw. Serie
Stargate), womit sie unbegrenzt Truppen verschieben koennen -
allerdings muessen die Geraete zur Errichtung eines Webknotens
erst mit sehr langsamen, unbewaffneten Drohnenschiffen zum
Zielplaneten gebracht werden.
Die Erde kann beide Technologien benutzen, zu Beginn des
Spiels aber mit deutlich geringerer Reichweite (gegen Ende
des Spiels koennte die Erde theoretisch in beiden Techs die
Aliens uebertreffen).

Johannes Ackva schrieb:
>
> Hi !
>
> Wie sieht es eigentlich mit Spielen aus, die hauptsächlich
> für 3 Spieler konzipiert wurden: Welche gibt es und wie wird
> dort mit der dort besonders harten Gruppendynamik (zwei
> Spieler, meist die zwei schwächsten, verbünden sich gegen den
> 3.) umgegangen bzw. gespielt ?

Bei Web and Starship hauptsaechlich durch die Anordnung der
wertvollen Planeten - der Spielplan ist so gestaltet, dass es
zwischen jeder Kombination zweier Spieler Reibungspunkte gibt,
weil lukrative Ziele etwa gleich schnell erreichbar sind.

Gruss, Volker

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Michael Andersch

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Michael Andersch » 11. August 2003, 14:10

Von Ass gibt (gab) es ein (dreieckiges) Spiel namens Égalité.

Zur Dynamik gibt's aber nicht viel zu sagen: Jeder konnte sich mit jedem kloppen, wie er wollte, wobei ein Angriff immer auch eine Gefahr für einen selber darstellte.

Eine kurze, aber treffende Beschreibung findest Du hier:
http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/keirat/txt/E/Egalite.html

VG,
Micha

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Franz Hrdlicka

Re: Spiele für Drei

Beitragvon Franz Hrdlicka » 11. August 2003, 15:54

Hi Johannes!

Wenn es auch etwas Längeres, Komplexeres sein darf, würde ich

"LIEBER BAIRISCH STERBEN" (Moskito Verlag/K.H.Schmiel) wärmstens empfehlen. Es funktioniert zwar auch zu viert, aber auf die Dauer macht diesem Vierten das Zuschauen auch keinen Spaß; m.E. läuft es am besten zu dritt.

Spiele Grüße
Franz

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Lukas Merlach
Kennerspieler
Beiträge: 193

RE: Spiele für Drei

Beitragvon Lukas Merlach » 12. August 2003, 10:13

> COSMIC EIDEX
> Das Stichspiel an sich ist auch sehr trickreich gemacht und
> der Clou sind die 32 Charaktere, die die Grundregeln noch
danke :-)
aber: 36
(so alte Muster sind schwer zu überwinden :-)))

der Vollständigkeit halber:
http://www.fatamorgana.ch/fatamorgana/cosmic_eidex_spezial.html

Gruss Lukas

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Martin Ballhorn

Re: Spiele für Drei - Tabula Rasa

Beitragvon Martin Ballhorn » 13. August 2003, 12:03


Hallo, liebes Forum!

Ich betreue einen wöchentlichen Spielekreis mit dem Namen "WUNDER-voll" in einer Kirchengemeinde. Dort kommen wir natürlich häufiger zu der Situation, mit einer bestimmten Spielerzahl ein passendes Spiel finden zu müssen. Dabei stellt man i.d.R. fest, dass die Packungsangaben viel zu weit gesteckt sind. So macht z.B. TRANS AMERICA mit 3, 6 oder gar nur 2 (!) Leuten nur halb soviel Spaß wie zu viert oder zu fünft.

Klar, 3-Spieler-Spiele sind sehr rar. Deswegen könnte ich mich jetzt zur COSMIC EIDEX - Fangemeinde bekennen, und mein Beitrag wäre hier zuende.
Aber ein Spiel möchte ich Euch noch vorstellen, das sich als ein echtes 3-Spieler-Schätzchen herausgestellt hat:

TABULA RASA von Rainer Knizia bzw. von SPIEL SPASS

Auch hier gilt: Packungsangabe (2-4) vergessen, lustig ist es nur zu dritt. Dann aber richtig! Es wird hierbei nämlich die Tatsache zum Spielprinzip erhoben, die so viele andere Spiele zu dritt unspielbar macht: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte".
Oder auch, wie Friedrich der Große es einst formuliert haben soll:
"Wer versucht, ALLES zu defendieren, wird am Ende feststellen, dass er GAR NICHTS defendieret hat."

In diesem Sinne - wenn das Spiel überhaupt noch lieferbar ist: lasst Euch nicht von dem eher misslungenen Design und der Angabe "ab 8 Jahre" abschrecken. Vertraut lieber (wie ich) dem guten Namen des Autors...

Liebe Grüße,
Euer Maddin =:-)


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