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"Dungeons & Dragons" (Parker) besser als Hero-Quest?

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Roland G. Hülsmann

"Dungeons & Dragons" (Parker) besser als Hero-Quest?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 25. August 2003, 13:04

Ich habe gestern erstmals das neue "Dungeons & Dragons" (Brettspiel) von Parker in den Händen gehabt.
Meine Frage: Kennt jemand bereits das Spiel?
Zunächst meine Kritikpunkte an Hero-Quest:
Uns hat auch "Hero Quest" (MB) zunächst sehr viel Spaß gemacht, aber bald wurde es für mich als "Der Böse" doch etwas langweilig, da ich mit all meinen Monstern (selbst in den Erweiterungen) den 4 Spielern nie wirklich ernsthaft gefährlich werden konnte. Es war schon relativ selten, wenn ich einen der 4 Spieler erledigen konnte und ein Hochfest des Bösen, wenn es mir bei Zweien gelang. Aber die Aufgaben wurden immer gelöst.
Da komme ich zum zweiten Kritikpunkt: Die Aufgaben erschienen mir auf Dauer auch recht eintönig. Knackige Rätsel gab es nicht (obwohl diese von Material und Spielanlage her möglich gewesen wären). Es ging - wenn ich es nicht völlig falsch gespielt habe - immer nur darium den Ausgang mit mindestens einer Person lebend zu erreichen und/oder einen von vielen Monstern bewachten Oberschurken zu finden und zu vernichten. Die Monster hatten nie wirlich eine Chance, da ein Treffer ausreichte, sie zu ihren Vorvätern zu versammeln. Das Suchen von Schätzen und Öffnen von Schatztruhen war nach ein paar Spielen untinteressant geworden, da die Spieler eh schon alle Ausrüstung hatten und sich nicht mehr wesentlich weiterentwickeln konnten. Wieso also noch das Risiko eines streunenden Monsters eingehen? Un nach den ersten paar Abenteuern hatten die Spieler herazsgefunden, wie sie ihre Fähigkeiten im Zusammenspiel einzusetzen hatten, um relativ sicher zu überleben.
(Nach zwei gespielten Erweiterungen haben wir dann unsere Hero-Quest Sammlung über eBay versteigert, was wenigsten noch einen schönen Zuschuß in unsere Spielekasse spülte ... :-) )

Könnte sich für uns das neue "Dungens & Dragons" (Parker) lohnen? Und wie sieht es in dieser Hinsicht mit "Diablo II" von Amigo aus?

Gruß
Roland

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gummidoc

Re: "Dungeons & Dragons" (Parker) besser als Hero-Quest?

Beitragvon gummidoc » 25. August 2003, 16:19

Hallo Roland !!!!

D&D ist nichts anderes als ein Klon von Hero Quest.Vielleicht in der einen oder anderen Kategorie etwas besser wie Hero Quest.( Siehe mein Beitrag )
Aber der Reiz lag ja auch darin sich selbst Abenteuer auszudenken und umzusetzen.Es gab ja unendlich viele Möglichkeiten.Das fing damit an sich neue Abenteuer auszudenken,dazu neue Ausrüstung,neue Waffen,neue Monster,Neu Charaktere,neu Fallen usw....... ! So ist Heroquest nie langweilig geworden.Und ist es auch heute nicht.Gut ein bisschen Aufwand mußte man schon betreiben.Aber wenn man mal eine Spieler-Gemeinschaft zusammen hatte die sich regelmäßig traff,dann war das der Aufwand alle mal Wert.
Du hast Heroquest versteigert ????!!!!!!! Es war ein riesen Fehler,glaub´s mir !!!!!!
Heroquest ist eines der wenigen Spieleperlen die es je gab.Eine Ausnahme zur
damaligen Zeit !!!! (schnie`ffff das waren noch Zeiten)`!

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Roland G. Hülsmann

Re: "Dungeons & Dragons" (Parker) besser als Hero-Quest?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 25. August 2003, 17:25

Nun, vielleicht gehe ch etwas anders an ein solches Spiel heran.

Ich erwarte, daß die zahlreichen mitgelieferten Abenteuer schon spannend sind. Wenn ml zufällig die Runde zusammen kommt und dann die Lust nach einem neuen Abenteuer aufkommt, will ich mir nicht erst eines ausdenken müssen, sondern auf eines zurückgreifen können, das von Fachleuten erdacht ist und funktioniert.
Und die waren bei Hero-Quest auf Dauer doch recht langweilig. Aufgrund der Kampfregeln - wenn wir sie richtig verstanden hatten - bestand nie ein wirkliches Risiko für die Helden. Und so erkundeten sie das Labyrinth, stießen unweigerlich auf zahlreiche Monster und auch auf das Ziel der Mission. Ich hatte immer lustoser die Monster verschoben und angreifen lassen, weil sie ja eh kaum was ausrichteten. Das Bestehen des Abenteuers war immer nur eine Frage der Zeit. Nach einigen Abenteuer n verloren Gold- und Schätze ihren Reitz: Es gab eh nichts mehr sinnvolles, was man kaufen konnte. Was man einmal hatte, ging nicht mehr verloren ... und wenmn dann nur kurzzeitig. (Ja, auch die Chance den "Orcterror" zu zerbröseln, konnte nicht wahrgenommen werden, da die Abenteurer zu vorsichtig waren ...)
Und die Zusatzpakete boten in dieser Hinsicht leider auch wenig Neues.
Haben wir da etwas falsch gemacht?

Wieviele Abenteuer sind denn bei "D&D" dabei? Sind sie besser, schwieriger, anspruchsvoller?

Das Spielsystem von Hero-Quest war für die damalige Zeit sicher genial, nur haben die mitgelieferten Abenteuer daraus nicht sonderlich viel gemacht.

Gruß
Roland

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: "Dungeons & Dragons" (Parker) besser als Hero-Quest?

Beitragvon Niccolo » 25. August 2003, 21:42

Also Hero Quest hatte ich nie... Herr des Schwertes kugel herum, war mir - vor allem "uns" - aber stets 'zu viel' um es je anzufangen...

Das Dungeons & Dragons: Brettspiel hab ich vorige Woche zusammen mit King Arthur ;) ergattert und brachte es bisher auf 3 Spiele (3x Abenteuer 1).

Das taugt mir schon mal an dem Spiel - es ist ein flott erklärtes Spiel, bietet aber durchaus einiges, um nicht zu gähnen.
Im Gegenteil, es hat mir wirklich viel Spass gemacht.

Die "Schätze" - die 4 Abenteurer können nur eine begrenzte Anzahl an Karten halten (4 oder 5). Du sammelst (zumindest so viel weiss ich von HQ) hier kein Gold, um dich zwischen den Abenteuern mit vernichtendem Material einzudecken, sondern hast eben das (4 oder 5), was du bei dir trägst.
Das können Waffen sein, Tränke, Gegenstände, Zaubersprüche. War da noch etwas? Egal jetzt, studiert hab ich es nicht.

Erwähnen kann ich ein Beispiel einer Waffe: diese attackiert 'normal' mit 2 gelben Angriffswürfel - entscheidest du dich vor dem Einsatz für einen 'heftigen Angriff', würfelst du mit stärkeren (Orange) und einem Zusatzwürfel, wo die Waffe verloren geht, wenn ein Stern gewürfelt wird. Auch Risiko, wenn du nur 1 Waffe hast :)

Zum Risiko der Helden... zurückgreifend auf die 3 Partien möcht ich sagen, es ist durchaus vorhanden.
Also in Partie 1 wurde falsch gespielt, da das Regelheft nicht so eindeutig wie die (da ignorierte) Kurzzusammenfassung auf einer Spielkarte ist ( Monster dürfen nur: Bewegen und Angreifen, Angreifen und Bewegen, Bewegen und Bewegen -- Helden dürfen auch Angreifen und Angreifen als ihre 2 Aktionen pro Zug machen). Also in Partie 1 wurde meine Gruppe ausgelöscht.
In Partie 2... starb, glaub ich 1 Charakter und in Partie 3 starben 2, wovon einer wiederbelebt wurde.

Wenn ich denke, dass es sich um ein Aufwärmabenteuer handelt, kann ich mir gut vorstellen, dass noch einiges an Herausforderung wartet.

In Abenteuer 2 hat man wieder alle 4 Helden, wobei jene, die das vorige nicht überlebten, mit ihrer Anfangsausrüstung starten müssen.

Das Spiel kontrolliert in den 11 aufeinanderfolgenden Abenteuern auch den Aufstieg der Helden und somit die Ausgewogenheit. So haben alle Gegenstände auch Levelvermerke - d.h. - Stufe 2 und Stufe 3 Karten werden bis zum Abenteuer, wo die Helden mit ihrem Aufstieg belohnt werden, nicht verwendet.

Was noch? Es gibt 5 doppelseitige Spielbretter, die imho ausreichend Abwechslung bieten... die Türen bestimmen letztendlich, wie man in welche Räume kommt und Dungeon ist Dungeon, oder nicht? ;)

Auf heroquest.de fand ich schon !original von HASBRO spendierte! Spielbretter zum Herunterladen... also mag sein, dass die schon ganz allein an die Möglichkeit von Erweiterungen dachten ;)

Hoffentlich... weil die 11 Abenteuer könnte man wohl doch recht flott durchspielen... mir selber viel ausdenken... also zumindest aus dem Alter bin ich wohl heraus ;) ... aber 11x Spass haben ist schon sein Geld wert.

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Eric Humrich

Re: "Dungeons & Dragons" (Parker) besser als Hero-Quest?

Beitragvon Eric Humrich » 26. August 2003, 16:12

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Aufgrund der Kampfregeln - wenn wir sie richtig verstanden
> hatten - bestand nie ein wirkliches Risiko für die Helden.

> Haben wir da etwas falsch gemacht?

Ja, Ihr habt die deutschen Heroquest-Regeln verwendet. Die Original-Regeln wurden für den deutschen Markt "angepasst". So haben u.a. einige Monster normalerweise mehr als 1 Lebenspunkt: Fimir 2, Mumie 2, Chaos Krieger 3, Gargoyle 3.

Ich weiss jetzt leider nicht mehr genau, auf welcher Webseite diese Informatiion stand, aber wenn Du hier ein wenig nachschaust, wirst Du sicherlich fündig:

http://www.aginsinn.com/links.html


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