Beitragvon Dieter Niehoff » 14. September 2003, 22:01
Nun also noch einmal mit dem richtigen [PEEP]
> Das ist nicht mehr so einfach, denn das Spiel selbst liegt
> mir - wie bereits beschrieben - nicht vor.
>
> Und kurz nach dem Spieletag standen 14 Tagen Sommerurlaub an.
>
> Nun denn, hier aus der Erinnerung:
>
> Jeder Spieler erhält eine Zinnfigur, die einen Weg von 5
> (glaube ich) Siegpunkten zurücklegen soll. Wem das zuerst
gelingt, der hat die Partie gewonnen. Um seine
> Zinnfiguren ein erstes Stückchen vorwärts zu bringen, muss
> man mindetsens zwei von drei (Karten-)Kämpfen für sich
> entscheiden.
>
> Zuvor bekommt jeder einen gleichen Stoß Karten. Drinnen sind
> Zahlenkarten (mit eher eng nebeneinanderliegenden Werten -
> jede Zahlenkarte ist vielfach vertreten) und (gemeine bis
> grandiose) Textkarten. Beide legen drei Karten verdeckt
> gegenüber - die Grundlage für die drei "Kämpfe".
>
> Jeder hat anfangs zusätzlich gleich wenige weitere Karten von
> seinem eigenen durchgemischten Kartenstapel in der Hand. Ich
> glaube es waren 7 Handkarten zusätzlich.
>
> Ein Spieler beginnt, indem er seine verdeckte Karte
> offen umdreht. Der andere macht es ebenso. Nun kann der
> Startspieler sich entscheiden, ob er seiner eigenen "Wert-"
> oder Textkarte eine weitere Karte aus seiner Hand mit
> hinzufügt um die eigene Auswahl höherwertig zu gestalten. Denn
> natürlich gewinnt derjenige den Kampf, dessen Kartenreihe den
> höheren Gesamtwert hat. Der andere Spieler reagiert mit einer
> eigenen Handkarte zu seiner ausgelegten Karte. Und so geht es
> munter weiter.
>
> Wobei zu beachten ist: Wer "hinten" liegt muss nachspielen.
> Also kein stetiger Wechsel. Wenn beide nicht mehr legen wollen,
> steht der Sieger des Kampfes fest. Das bedeutet aber noch
> keineswegs einen "Zinnfiguren-Siegpunkt". Denn mit den noch
> übrig gebliebenen Handkarten (insg. sind es nur 7 - und damit
> müssen ja drei Kämpfe ausgehalten werden) geht es in die zwei
> weiteren der insg. drei Kämpfe. Die Prinzipien bleiben. Daher
> kann ein anfänglich früher Ausstieg dennoch einen späteren
> 2:1 Erfolg bedeutet. Erst wenn alle drei Kämpfe vorbei sind
> (also 2:1 oder sogar 3:0) geht es an die Zinnfiguren.
(Bei 2:1 Siegen geht die Zinnfigur eine Stufe weiter, bei 3:0
geht es zwei Stufen nach oben)
>
> Aber selbst ein Kampfverlust kann gewollt sein, denn nun
> zieht jeder 7 Karten nach. Wer zuvor noch Karten übrig
> gehalten hat, der hat nun die bessseren Chancen.
>
> Das Prinzip ist durchaus gewitzt. Man ist nicht unbedingt dem
> Glück ausgeliefert. Mann kann insb. mit den Textkarten schön
> regelmäßig ein Desaster beim Gegner anrichten. Das "Pech" ist
> aber: Der Gegner hat irgendwann in seinem Kartenstapel genau
> die gleichen Textkarten auf der Hand.
>
> Ich hoffe, dass mir in meiner Erinneriúng keinen groben
> Fehler unterlaufen sind. Wer das Spiel hat und kennt, der
> kann mich gerne berichtigen.
>
> Dieter Niehoff
> (der sich das Spiel auch fix bestellt hat - bei einem
> SF/Fantasy Versand, der nix mit Spielen zu tun hat)
>
> PS Wie bekommt man eigentlich diese "eckigen" Klammern aus
> der Tastatur heruas?