Beitragvon Jan Ostmann » 13. Oktober 2003, 19:00
Christian Hildenbrand schrieb:
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> Hm ... willst Du dem Verlag vorwerfen, daß er sich
> entschlossen hat, für Essen nur 60 3er-Sets zu machen ? Oder
> wie soll ich das verstehen ? :-?
>
>
> Ciao, Christian (... würde nie einem Verlag vorschreiben,
> wie und wieviele Spiele er zu verscherbeln hat ...)
Hallo Christian,
einem Verlag vorzuwerfen, dass er nur 60 Exemplare herstellt, oder ihm vorzuschreiben, wieviele es denn nun sein sollen, ist sicher nicht unser Recht.
Was mir ich rausnehme - und scheinbar auch Werner - ist sich darüber zu wundern, dass man eine solche Praxis fährt. Gerade ein Verlag, der international anbietet und dem immer und immer wieder eine derartige Nachfrage erfährt, dass seine Spiele bereits VOR Veröffentlichung ausverkauft sind, sollte doch für mehr Nachschub sorgen.
Sicher ist Winsome ein Kleinverlag, der nur über bestimmte finanzielle und menschliche Kapazitäten verfügt. Aber gäbe es nciht auch andere Wege zum beispiel über Lizenzen in einem größeren Verlag zu veröffentlichen, um einen größeren Markt zufrieden (!) zu stellen? zudem ist mit "Age od Steam" doch auch ein Spiel des Autors in einer größeren Menge erschienen.
Vielleicht fehlt mir bei dieser Verwunderung auch der exakte Blick in die Ökonomie eines Spielverlages. Aber ich denke mit dieser Nachfrage, die Winsome jedes Mal, erfährt, wäre vielleicht auch eine Weitereentwicklung des Verlages möglich. Oder geht es bei der festgeleften Stückzahl von 60 Exemplaren - provokant gefragt - um das Erreichen und Halten eines Kultstatus, ohne den sich die Spiele eh nicht verkaufen würden?
Nice Dice, Jan