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King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

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Hartmut

King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Hartmut » 27. Oktober 2003, 09:23

Essen ist vorbei - gestern abend kam King Arthur zuhause auf den Tisch, hat mit meinen Kindern durchaus Spaß gemacht. Ein wenig wundert es mich aber, dass Ravensburger - anders als bei den großen Kramer-Spielen der letzten Jahre - es versäumt hat, eine grafische Kurzspielregel für alle Spieler beizulegen. Damit meine ich eine Handlungsübersicht über die Zugmöglichkeiten, die *nicht* von dem elektronischen Gerät eh vorgegeben sind, also für Güter Standort wechseln / zweiten Zug / Pendragon kaufen usw. Das würde mindestens die Einstiegsspiele sinnvoll unterstützen. So haben wir einfach drauflos gespielt und diese Möglichkeiten öfters außer acht gelassen. Auch würde man sich das Blättern in der mehrseitigen Regel ersparen.

Hat einer von Euch schon so eine Übersicht zum Ausdrucken gebastelt? Wenn ja, antwortet doch mal mit einem Link. Ansonsten werde ich das mal in den nächsten Tagen selber tun und dann hier ergänzen.

Hartmut

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Braz
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Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Braz » 27. Oktober 2003, 09:42

Hallo,

hmm...na ja ich finde das Spiel eh nicht so sonderlich anspruchsvoll....obwohl ich es wirklich nicht schlecht finde (,wenngleich mir -wie schon einige Male hier erwähnt- die Spannung fehlt --> es wäre nett gewesen, wenn ,man auch seine Lebenspunkte verlieren hätte können und einfach mehr bei einem Zweikampf auf dem Spiel stünde als nur seine Ruhmespunkte zu verlieren)
.....eine Kurzregel wäre zwar nicht schlecht, aber mE bei diesem Spiel nicht sonderlich erforderlich -> hingegen bei komplexeren Spielen schon !

Gruß
Braz

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Hartmut

Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Hartmut » 27. Oktober 2003, 10:02

> hmm...na ja ich finde das Spiel eh nicht so sonderlich
> anspruchsvoll....obwohl ich es wirklich nicht schlecht finde
es geht mir nicht um Meinungen zum Spiel (da gab es andere Threads)

> .....eine Kurzregel wäre zwar nicht schlecht, aber mE bei
> diesem Spiel nicht sonderlich erforderlich -> hingegen bei
> komplexeren Spielen schon !
Irgendwann konnte ich auch mal alle Mietspiegel aller Monopoly-Karten auswendig. Komplexität ist eben relativ. Für den Einstieg ist sowas hilfreich, und wer ein paarmal Tikal oder Mexica gespielt hat braucht sowas auch nicht wirklich.

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Gernot

Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Gernot » 27. Oktober 2003, 10:26

Hallo Hartmut !

Fraglich ist, ob eine Kurzspielregel wirklich sinnvoll ist ?!
Der Spielleiter (meist der Inhaber) sollte das vollständige Regelwerk beherrschen, um einen ununterbrochenen Spielfluß zu gewährleisten.
Es gibt nichts ärgerliches, als alle 5 Minuten im Regelheft zu versinken, um aufgelegte Fragen währendes des Spiels richtig zu interpretieren.
Der Spielspaß endet dann meistens in "Fadiness"....

Kurzregeln sind meines erachtens für das schnelle "wiedereinfinden" in den Spielmechanismus, wenn lange nicht mehr gespielt wurde.
Diese Startegie binden aber die Verlage in den Spielregeln bereits mit ein.
z.B. die Kurzinfoboxen parallel zu der Hauptspielanleitung, wie es in "Puerto Rico" der Fall ist.

Schöne Grüße, Gernot!

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Hartmut

Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Hartmut » 27. Oktober 2003, 10:41

Hallo Gernot,

> Fraglich ist, ob eine Kurzspielregel wirklich sinnvoll ist ?!
...
> Es gibt nichts ärgerliches, als alle 5 Minuten im Regelheft
> zu versinken, um aufgelegte Fragen währendes des Spiels
> richtig zu interpretieren.

Richtig, aber so meinte ich das auch nicht. Vielleicht ist der Begriff "Kurzspielregel" irreführend. Ich meinte eine Übersicht über Handlungsoptionen wie in Tikal, Java, Mexica. Der regelkundige "Spielleiter" kann ja nicht ständig dem Mitspieler vorschlagen: für die und die Güter könntest Du jetzt ein Pendragon kaufen. King Arthur kennt einige solcher Optionen, die man sich vergegenwärtigen muss, um sie jederzeit nutzen zu können. So eine Übersicht ist dann aber für den Einstieg hilfreich, sonst hätte man sowas ja auch bei den erwähnten anderen Spielen weglassen können.

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Braz » 27. Oktober 2003, 12:08

Hartmut schrieb:
> Irgendwann konnte ich auch mal alle Mietspiegel aller
> Monopoly-Karten auswendig. Komplexität ist eben relativ. Für
> den Einstieg ist sowas hilfreich, und wer ein paarmal Tikal
> oder Mexica gespielt hat braucht sowas auch nicht wirklich.

Na ja - also ich würde jetzt nicht das Regelheft des King Aarthurs mit dem Auswendiglernen der Monopolykarten vergleichen.
Also ich glaube schon, daß King Arthur ein rel. einfaches Spiel ist und ein Kurzregelwerk/-heft wäre zwar schön aber nicht unbedingt zwingend. Das Spiel richtet sich ganz klar gegen jüngere Spieler und ist dementsprechend auch aufgebaut.....es ist mE in keinster Weise mit dem Umfang von Tikal, Java etc. vergleichbar, da - sollte man einen Zug falsch machen- sich der Computer eh mit einem Signalton meldet........und eigentlich ist eine logische Fragesammlung am Ende der Spielanleitung in einem grauen Kasten angeführt, welche kurze Regelunklarheiten schnell beseitigt z.B. wo finde ich Ausrüstungsgegenstände, wo finde ich Ruhmespunkte, wo finde ich etc....

also mE ist bei KA eine Spielanleitung nicht unbedingt zwingend.....und da muß man auch kein "Spielefreak" sein, denn die Knöpfe sind ja i.d.R. schon Erklärung genug.....-> d.h. wenn ich einen Rückzug will, dann drücke ich halt auf den Rückzugknopf, wenn ich Freundschaft schließen will, dann halt auf den Freundschaftsknopf....etc......so viele optionen gibt es da nun wiurklich in dem Spiel nicht, oder ?!
...also sry...aber kein Vergleich zu Monopoly, Tikal oder anderen Spielen !

Wie auch immer: Du vermißt halt Eine und ich sage man braucht keine, da die Spielmöglichkeiten eh an einer Hand abzuzählen sind und falsche Tasten mit einem Signalton angezeigt werden! ->was du bei anderen Spielen nicht hast (-*> sollte man einmal einen falschen/regelwidrigen Zug machen)


Gruß
Braz

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Hartmut

Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Hartmut » 27. Oktober 2003, 12:34

Lies mal, was ich Gernot geantwortet habe - gleiches Missverständnis hier.

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Frank Biesgen

[OT] Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Frank Biesgen » 27. Oktober 2003, 14:24

Braz schrieb:

> Das Spiel richtet sich ganz klar
> gegen
> jüngere Spieler und ist dementsprechend auch
> aufgebaut...

Mmh, und ich dachte, das wäre exakt die Zielgruppe... so kann man sich irren. :P

SCNR!

Gruß FBI

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Gernot

Re: [OT] Re: King Arthur - Warum keine Kurzspielregel?

Beitragvon Gernot » 27. Oktober 2003, 20:42

Alles klar Hartmut!

Du meinst eine Übersichtstabelle des Handlungsablaufes eines jeden Spielerzuges.
Das ist für den Anfang und Neuankömmlingen immer zu empfehlen.

Nur:
So eine Art Kochrezept wie es "Queen Games" verbreitet (ich denke mal das es Queen Games ist) schreckt mich immer ab, das Spiel zu kaufen !!!!
1., 2., 3., usw.

Gernot


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