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Frage zu Santiago...

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Markus Barnick

Frage zu Santiago...

Beitragvon Markus Barnick » 27. Oktober 2003, 23:16

wozu um alles in der Welt, sind in dem Spiel so viele 50er und 20er Scheine????

10er hätten wir gebraucht, aber zu 5 Spielern hatte der Sieger grad so um die 80 Punkte. DEN Haufen Schein halte ich einfach für Materialverschwendung in einem sonst sehr guten Spiel.

Habs heute das erste Mal gespielt und werds auch bei Gelegenheit nochmal spielen, da es eines gewissen Reizes nicht entbehrt - stammt es doch von Roman und Claudia - aber erst, wenn ich die Regel selber durchgelesen habe....
Muss allerdings sagen, dass es eher ein Spiel für Mathematiker ist, bzw. für Leute, die schnell ausrechnen können, ob sich der Einsatz lohnt und die sich dann ihr Geld richtig einteilen. Sonst geht es ihnen wie mir, der ich an der falschen Stelle "letzer" war (der links von mir war fast nie der Kanalarbeiter) und dadurch in Reihenfolge dauernd am falschen Platz saß (der letzte in der Reihe hat Vorteile wenn er noch genug Geld hat) und schließlich kein Geld und am Schluss kaum Punkte hatte.

...und warum sind in der Schachtel so viele Löcher? Soviel Material ist doch gar nicht drin ;-)

--
Markus
(war nicht in Essen, weil keiner hinfuhr aber auch den Eindruck hat, nicht allzviel verpasst zu haben)

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Ina-spielbox

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Ina-spielbox » 27. Oktober 2003, 23:49

Also erstmal hast Du da sehr viel verpaßt u. a. jede Menge schöne neue Spiele!!!

Die vielen Scheine sind - wie uns ein Amigo Mitarbeiter sagte - nur für die Abrechnung und dafür sicherlich zu reichlich. Wir hatten auch schon arge Bedenken, etwas falsch gemacht zu haben, aber so um die 70 -80 Punkte hatte der Sieger im Spiel zu fünft auch.

Ina

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Holger

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Holger » 28. Oktober 2003, 00:11

Beim ersten waren es wie bei euch 80 - 90 Punkte. Bei zwieten Spiel, in anderer Besetzung waren es dann 550 - 580 Punkte und da waren wir froh über die größeren Scheine. Sie wurden in der zweiten Hälfte ausgezahlt und da wir alle recht mäßige Beträge bei der Versteigerung boten, wuchs unserer Vermögen kontinuierlich.
Uns hat es in beiden Besetzungen großen Spass gemacht.


Gruß Holger

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Steffen S.

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Steffen S. » 28. Oktober 2003, 02:40

Holy @!#$, wie in aller Welt kommt ihr auf 580 Punkte? Es gibt 11 Versteigerungsrunden, d.h. ich bekomme maximal 22 Arbeiter (+3 Palmen maximal) aufs Spielfeld, verteilt auf bis zu 5 Feldtypen. macht im Optimalfall 25*9 = 225 Punkte (Berechnung: Lauter vollbesetzte 2er-Plättchen auf/in mit 9 Feldern maximal großen Plantagen), plus dem Restgeld (10 Start, +3 in jeder der 11 Runden, macht maximal 43 wenn ich nie etwas ausgebe), ergibt 268 Punkte maximal (3 oder 4 Spieler). Dazu kommen evtl. Bestechungsgelder - bin ich imer Kanalarbeiter und die anderen schenken mir alles Geld, das sie haben - mach nochmal plus 43*3 (bei 4 Spielern), macht immernoch erst 397 - unter völlig utopischen Maximalbedingungen. Möglicherweise habe ich in der Rechnung was vergessen, aber 580 Punkte????
Hab ich die Regel falsch verstanden? Klär mich mal auf, wie ihr das hinbekommen habt, ich bin sehr verblüfft.

Selbstzweifelnde Grüße,
Steffen

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Steffen S.

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Steffen S. » 28. Oktober 2003, 02:45

Ergänzung: Oder meintest du 580 Punkte, wenn man die Endpunkte aller Spieler ZUSAMMENZÄHLT? Das würde ungefähr zu unseren Testrunden passen, bei denen die Endpunkte jedes Spielers (4 Mitspieler) immer so zwischen 120 und 180 schwankten.

Bewässerte Grüße,
Steffen

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Helmut Lehr

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Helmut Lehr » 28. Oktober 2003, 06:53

Da kann ich Ina nur recht geben!
Ich musste zwar wegen meines schwerkranken Vaters nach 3 Stunden meinen Besuch abbrechen, aber m. E. gibt es dieses Jahr wesentlich mehr interessante Neuheiten als letztes Jahr.
Vor allem kann man viele Leute wiedertreffen, die man das ganze Jahr nicht gesehen hat.
VG
Helmut

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Mike

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Mike » 28. Oktober 2003, 07:50

Hi

> Ergänzung: Oder meintest du 580 Punkte, wenn man die
> Endpunkte aller Spieler ZUSAMMENZÄHLT?

Ich denke nicht. Schließlich erhöht sich der Gewinn bei größeren Feldern ja sehr stark. Und in deiner Rechnung vorhin hast du wohl vergessen, dass es jede Runde Geld gibt. Das heißt, dass frühe große Felder jede Runde viel Geld/Punkte bringen und darüber hinaus sie auch schnell noch größer werden können. Bei uns hatte der Sieger meistens um die 120 Punkte, einmal aber immerhin 250. Und da gab es auch noch Luft nach oben, also in der Größe der Felder.

Mike

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Michael Andersch

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Michael Andersch » 28. Oktober 2003, 07:53

Mike schrieb:
>

> dass frühe große Felder jede Runde viel Geld/Punkte
> bringen

???
Es gibt doch jede Runde nur 3 Geld, und die sind fix, oder?
So wurde es mir erklärt, und als ich im Anschluss daran die Regel gelesen habe hatte ich nicht den Eindruck, dass wir es vorher falsch gespielt hätten.

Verwirrt,
Micha

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Dieter Niehoff

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Dieter Niehoff » 28. Oktober 2003, 08:10

Mike schrieb:
>
>
> Ich denke nicht. Schließlich erhöht sich der Gewinn bei
> größeren Feldern ja sehr stark. Und in deiner Rechnung vorhin
> hast du wohl vergessen, dass es jede Runde Geld gibt. Das
> heißt, dass frühe große Felder jede Runde viel Geld/Punkte
> bringen und darüber hinaus sie auch schnell noch größer
> werden können.

Regelgemäß habt Ihr dann falsch gespielt. Denn Jeder bekommt am Ende jeder Runde genau 3 Geld. Mehr nicht.
Also ist die Spielplansituation am Ende das aussschlaggebende Element, und nicht der Barbetrag den man vor der Endabrechung dort liegen hat.

Aber trotzdem: Laß Dir durch diese Antworten bloß nicht die Freude an einem der "Higlights" der Messe nehmen.

Dieter Niehoff

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Ummi

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Ummi » 28. Oktober 2003, 08:17

Hallo Leute,

die o.g. Erfahrung kommt wohl von der "falschen" Spielerklärung auf der Messe. Wir haben uns das Spiel erklären lassen von jemandem am Amigo Stand. Der sagte, das am Ende "jeder" Runde die Felder ausbezahlt werden. Als wir aber nach Abzug des Erklärenden die Regeln zur Hand nahmen, mussten wir lesen, das es nur 3 Escudos Entwicklungshilfe pro Runde gibt. Das lag wohl an einer mangelhaften Einweisung der Erklärer liegen.
Es ist gerade mit den "Orginalregeln" ein besseres und viel taktischers Spiel.

viel Spaß mit Santiago

Ummi

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Frank Jaeger (AMIGO)

Antwort(en) zu Santiago...

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 28. Oktober 2003, 08:24

Hallo ihr Kanalarbeiter, ;-)

ihr habt natuerlich in gewisser Weise Recht, wenn ihr sagt, dass da zuviel Geld drin ist. Unsere Redaktion und Claudia und Roman haben da auch lange nachgedacht, wieviel drin sein muss. Ihr muesst aber bedenken, dass das Spiel auch zu dritt geht, und da sind natuerlich die Punktzahlen desoefteren viel hoeher! Also sind wir auf Nummer sicher gegangen, und haben auf jeden Fall genug drin.

Zu den vielen Faechern im Tiefziehteil: das ist ein ausgekluegeltes System! Fuenf Faecher fuer die Spielgeldscheine, angeschraegt, so dass man das Geld besser rausnehmen kann. Ein Fach fuer die Kanalarbeiterfigur und eines fuer die blauen Kanaele. Fuenf Faecher fuer die fuenf Spielerfarben, und das in der Mitte fuer die Gelaendeplaettchen. (Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, denn ich habe gerade kein Santiago zur Hand und bin zu faul, runterzulaufen, um eines zu holen ;-) )

Tschuess
Frank Jaeger
AMIGO Spiel + Freizeit GmbH

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Holger Stolz

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Holger Stolz » 28. Oktober 2003, 09:06

Hallo,

in der Tat haben wir jede Runde Geld bekommen. So wie es uns beim ersten Spiel auch erklärt wurde. Danach wurde nach jeder Kanalarbeit die Werte der Felder ausbezahlt. Und dass waren im zeiten Spiel durch große Felder an denen alle irgendwie teilhatten schnell Beträge von 50 - 60 Escudos gegen Ende dann 80 - 90. Pro Spieler versteht sich.
Wenn diese Regel so nicht stimmt, wundere ich mich nicht, dass wir als einzige so viele Punkte hatten ;-)
Mit hat das Spiel sehr gut gefallen, aber jetzt werde ich es wohl erst noch mal spielen müssen :-)

Gruß
Holger

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Roman Pelek

Dieter hat Recht: 3 Escudos fix / Runde

Beitragvon Roman Pelek » 28. Oktober 2003, 09:31

Hi Dieter,

Dieter Niehoff schrieb:

> Regelgemäß habt Ihr dann falsch gespielt. Denn Jeder bekommt
> am Ende jeder Runde genau 3 Geld. Mehr nicht.
> Also ist die Spielplansituation am Ende das aussschlaggebende
> Element, und nicht der Barbetrag den man vor der Endabrechung
> dort liegen hat.

Exakt so ist es. Schließlich soll es im Spielverlauf nicht so sein, dass jeder quasi mehr als genug Geld hat, sondern es soll durchaus knapp sein, damit man mit höheren Geboten die Mitspieler auch mal "auflaufen" lassen kann, weil diese nicht mehr viel haben. Es wird also wirklich erst am Ende ausbezahlt :-)

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Geldmenge / Punktzahlen bei Santiago

Beitragvon Roman Pelek » 28. Oktober 2003, 09:57

Hi Markus,

Markus Barnick schrieb:
>
> wozu um alles in der Welt, sind in dem Spiel so viele 50er
> und 20er Scheine????

In der Tat werden so viele 20er und 50er nicht benötigt, es ist schlicht der Einfachheit halber ein Geldstapel mit gleich vielen 1, 2, 5, 20 und 50ern. Und die 1er und 2er kann man auf jeden Fall in dieser Menge gebrauchen.

Theoretisch können im Spiel zu viert auf alle Spieler gesehen 40 (Startkapital) + 4x 3x 10 (Nachschub) + 4x 15 x9 (4 Farben in 9er-Feldern zusammen) + 14 x 8 (5. Farbe 8er Feld mit 6 2ern und 2 1ern) = 812 Escudos im Spiel sein (hab meine Rechnung von damals nicht da, hoffe, ich hab das auf die Schnelle grade richtig rekapituliert). Dazu kommen evtl. noch bis zu 27 zusätzliche Erträge, wenn man mit den Palmen spielt.

>10er hätten wir gebraucht, aber zu 5 Spielern hatte der Sieger grad so um die 80 Punkte.<

Ja, das kommt hin. Üblich sind zu fünft so zwischen 80 und 100 Punkten für den Sieger, bei 4 etwa zwischen 90 und 120, zu dritt können aber auch durchaus alle Spieler die 150er-Grenze knacken (und da sind z. B. 50er zum Auszahlen einfach komfortabler). Wobei die Ergebnisse natürlich auch höher oder niedriger ausfallen können, wenn die Runde sehr konstruktiv oder destruktiv spielt. Das hängt u. a. auch von der Platzierung der Quelle ab.

Was den Schachteleinsatz angeht, hat Frank die Frage schon erschöpfend beantwortet: zum Sortieren der Materialien. So kann man auch auf Zipp-Tüten verzichten, wenn man möchte.

Ciao,
Roman

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Jürgen Simon

Re: Frage zu Santiago...

Beitragvon Jürgen Simon » 28. Oktober 2003, 11:10

Markus Barnick schrieb:

> Muss allerdings sagen, dass es eher ein Spiel für
> Mathematiker ist, bzw. für Leute, die schnell ausrechnen
> können, ob sich der Einsatz lohnt und die sich dann ihr Geld
> richtig einteilen.

Hallo Markus!

Dem kann ich zustimmen.

Das Spiel an sich gefiel mir am Anfang recht gut. Mit der Zeit artete aber das von dir angesprochene Duchrechnen aus, was mir etwas den Spielspass verdorben hat.

Mit den Palmen hatten wir noch nicht gespielt.

Die Grafik fand ich übrigens von den Plättchen recht schön, der Spielplan konnte mich weniger überzeugen. Die Verpackung finde ich eher abstossend...

Ist für meinen Geschmack eher kein Spiel für die breite Masse, da wie gesagt das ganze gegen Ende im Durchrechnen endet.
Für Vielspieler sicher ein nettes Spiel.

Gruss
Jürgen.

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Antwort(en) zu Santiago...

Beitragvon Ralf Arnemann » 28. Oktober 2003, 12:14

> Zu den vielen Faechern im Tiefziehteil: das ist ein ausgekluegeltes System!
Ein sehr gut ausgeklügeltes!
Da paßt alles gut rein und ist auch leicht wieder entnehmbar.

Eigentlich müßte man ja meinen, das wäre nicht schwer zu konstruieren.
Aber merkwürdigerweise gibt es hier bei den meisten Spielen ganz hanebüchene Fehler. Obwohl der Einsatz ja in der Regel speziell für ein Spiel designt wird, gibt es da oft zu viele oder zu wenige Fächer, oder alle gleich groß, womit einige überlaufen und andere kaum gebraucht werden.

Wobei das immer noch besser ist als z. B. bei "Age of Mythology", wo trotz des hohen Preises überhaupt kein Einsatz vorhanden ist und die Masse an Material frei rumfliegt ...

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Jost Schwider

Nicht-Tiefziehteile

Beitragvon Jost Schwider » 28. Oktober 2003, 14:27

"Ralf Arnemann" hat am 28.10.2003 geschrieben:

>> Zu den vielen Faechern im Tiefziehteil: das ist ein
>> ausgekluegeltes System!
>
> Ein sehr gut ausgeklügeltes!

:roll: noch mehr Honig, gibts ihm! :-D

> Wobei das immer noch besser ist als z. B. bei "Age of
> Mythology", wo trotz des hohen Preises überhaupt kein
> Einsatz vorhanden ist und die Masse an Material frei
> rumfliegt ...

Na, bei mir enden Massen-Counter/Teilchen/Pöppel-Spiele letztendlich sowie genau da: In Zipp-Tüten direkt im Karton, ohne jedes störende Tiefziehteil.

Viele Grüße
Jost aus Soest (Spielehochkantsteller)
http://www.schwider.de/sp2003.htm - [i]Die ersten 38 Messeeindrücke[/i]

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Frank Biesgen

Re: Antwort(en) zu Santiago...

Beitragvon Frank Biesgen » 28. Oktober 2003, 14:33

Hallo Frank,

für die nächste Auflage würde ich allerdings empfehlen, dem Spiel auch 3er Geldscheine beizulegen; das dürfte die Spieldauer um einiges drücken... :)

Gruß FBI


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