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Fugger - Co- Autoren ???

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Markus N.

Fugger - Co- Autoren ???

Beitragvon Markus N. » 18. November 2003, 10:42

Hallo zusammen,

wir haben gestern Fugger gespielt, das erste Mal. Und wir waren sehr angetan!
Es hat uns prima gefallen, vor allem, weil es mehr taktische Möglichkeiten bietet, als man beim Regelstudium erahnen möchte.

Und bei besagtem Regelstudium ist mir der letzte Satz aufgefallen, der da heißt: M. Andersch, K.Adlung und noch jemand, dessen Namen ich jetzt gerade nicht parat habe seien maßgeblich an der Umsetzung beteiligt gewesen. Jetzt interessiert mich persönlich, wie man diesen Satz zu verstehen hat.

Kam Herr Wrede zu ihnen mit einer unausgereiften Idee und sie haben zu viert das Spiel entwickelt? Oder hatte er nur das Thema und der Rest wurde gemeinsam erarbeitet.... wie ist der Satz zu verstehen.

Normalerweise steht am Ende doch immer eine Danksagung an die Testspieler...., diesen Zusatz verstehe ich aber nicht als Dank, sondern vielmehr als Auflistung der Co-Autoren. Zumindest klingt es so, wenn man an es liest.

Und wenn es so wäre, frage ich mich, warum sie nicht mit auf der Verpackung stehen. Kann mir da jemand eine Info geben?

Danke
Markus

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Arne Hoffmann
Kennerspieler
Beiträge: 497

Re: Fugger - Co- Autoren ???

Beitragvon Arne Hoffmann » 18. November 2003, 10:49

Moin Markus,

genaues kann ich dazu auch nicht sagen, uns war der Satz aber in einigen der neuen Adlung-Regeln aufgefallen. Ich denke aber, dass damit die redaktionelle Bearbeitung des Spiels gemeint ist - die ja, meist unabhängig davon in welchem Stadium das Spiel eingereicht wird, einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt. Auch bei anderen Verlagen wird/werden der/die zuständigen Redakteure irgendwo in der Regel oder auf der Packung aufgeführt (wobei die Adlung-Packung dafür wohl nicht genug Platz bietet).

Denke aber, dass andere Mitlesende und -schreibende hierzu noch genauere Infos geben können. ;-)

Schöne Grüße

- Arne -

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Jürgen Simon

Re: Fugger - Co- Autoren ???

Beitragvon Jürgen Simon » 18. November 2003, 11:06

Hallo Markus!

Vor kurzem hatte mir Carsten Adlung auf einem Autorenabend dazu erzählt, das das Spiel lustigerweise ursprünglich völlig anders war (thematisch auf jeden Fall, spielerisch weiss ich es nicht genau). Ausserdem habe er selbst diese Idee mit dem Knicken der karten gehabt.
Am Anfang tat mir das übrigens weh, mittlerweile finde ich es richtig schön und mal wieder etwas anderes...

Vielleicht könnte das auch dazu gehören, zu dem besagten Satz.

Gruss
Jürgen.

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Michael Andersch / Adlung Spiele

RE: Fugger - Co- Autoren ???

Beitragvon Michael Andersch / Adlung Spiele » 18. November 2003, 17:49

"Markus" hat am 18.11.2003 geschrieben:
> Hallo zusammen,
>
> wir haben gestern Fugger gespielt, das erste Mal. Und wir
> waren sehr angetan!

So soll es sein ;-) !

> Und bei besagtem Regelstudium ist mir der letzte Satz
> aufgefallen, der da heißt: M. Andersch, K.Adlung und noch
> jemand, dessen Namen ich jetzt gerade nicht parat habe

Bernhard Naegele.

> seien maßgeblich an der Umsetzung beteiligt gewesen. Jetzt
> interessiert mich persönlich, wie man diesen Satz zu
> verstehen hat.

Also, es handelt sich keineswegs um eine Co-Autorenschaft. Sonst wäre das sicherlich auf dem Spiel vermerkt worden.

Ich möchte jetzt eigentlich nicht in's Detail gehen, woraus diese Mitarbeit bestand. Zum Teil kann ich das auch nicht, da ich als Regelschreiber nahezu immer erst dazu komme, wenn das Spiel schon fertig ist (damit ich "unbefangen" bin, d.h. keine aktuellen Regelungen mit älteren Versionen verwechsle, nicht Dinge weglasse die eh klar zu sein scheinen,...) und deshalb die Produkte nur sehr selten im Originalzustand sehe (und auch: sehen möchte).
Zum anderen sind das natürlich Interna, über die ich hier nichts schreiben möchte.

Um die Regel schreiben zu können muss ich die Spiele allerdings spielen. Und da kommen einem halt manchmal Ideen, was man verbessern könnte (z.B. die Profiregel bei Turbo) oder Gedanken, dass das Spiel in dieser und jener Situation einen Deadlock haben könnte , aus der Balance geraten könnte oder ähnliches. Da muss man dann halt nachrechnen und auch mal gelegentlich etwas destruktiv spielen (nicht, um so zu gewinnen, sondern um zu versuchen das Spiel zu zerstören). Oder dass ich gelegentlich Dinge vereinfache, die sich in der Testphase so ergeben haben und die man als "Beteiligter" (Karsten und Bernhard) gar nicht mehr als ungeschickt empfindet, weil man sich dran gewöhnt hat oder weil es sich langsam so ergeben hat (war z.B. bei "Bayon" so). Aber in den letzten Jahren stand das halt nicht drunter, bzw. nur einmal, bei "Take Off").

Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Auskunft weiter helfen?

Viele Grüße,
Micha (Der sich darüber freut, dass bislang keine RFs zu unseren Neuheiten kamen (ich hoffe, das bleibt auch so ;-) !!!!) und darüber dass außer dem berechtigten Einwand zur Planbarkeit der Grundversion von Turbo auch sonst keine nennenswerte Kritik kam - abgesehen von subjektiven Meinungen "gefällt mir / gefällt mir nicht")


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