Beitragvon Martin Wehnert » 25. November 2003, 13:40
Zwei Vorschläge, die in unseren Runden sehr giut funktionieren.
1. Niemand darf seine Rolle offenbaren! Wenn mit allen Sondercharakteren gespielt wird, kann man so oft die verbleibenden Werwölfe rauskriegen indem einfach offen gelegt wird. Ich bin der Jäger, ich die Hexe, etc. Bei den Doppelnennungen muß zwangsläufig ein Werwolf dabei sein.
Natürlich darf man - gerade z.B. als Seherin - offensiv spielen. "Ich bin seeehr sicher, daß da ein Werwolf sitzt!!!"
2. In der ersten Nacht spielt der Spielleiter mit! Er gibt sich selbst auch eine Karte. Dann stehen alle auf, machen die Augen zu und ordentlich Gebrabbel und Geraschel. Der Spielleiter führt mit geschlossenen Augen durch die Nacht. Er ruft die Seherin auf, die sich jetzt eine der Karten, die vor den Spielern auf dem Tisch liegen ansehen darf (wichtig ist das Geräusche machen der Gruppe, damit man nicht hört, wo sich jemand bewegt). Nachdem die Seherin ausreichend Zeit hatte, ruft der Spielleiter die Werwölfe auf. Diese machen sich ein Opfer aus und drehen dessen Karte um. Nachdem die Werwölfe genügend Zeit bekommen haben, wird das Dorf geweckt. Der Spieler mit der offenen Karte ist jetzt der Spielleiter für den Rest des Spiels.
In dieser ersten Nacht dürfen also kleines Mädchen und Hexe nicht agieren. Cupido und Dieb haben wir so noch nicht probiert, dürfte aber entsprechend zu regeln sein. Einziger Sonderfall: Decken die Werwölfe nachts die Hexe auf, legen sie die Karte wieder verdeckt hin. Die Hexe hätte sich ja auf jeden Fall selbst geheilt. Ist am Morgen keine Karte offen, ist klar, was passiert ist. Das Dorf kann entsprechend diskutieren und wählt mit dem Opfer für den Scheiterhaufen auch gleich den Spielleiter.
Mit dieser Variante kann man sogar mit 7 Spielern + Spielleiter prima Werwoölf spielen.
Viel Spaß