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Feurio - Eine Unverschämtheit

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Erhard Portner
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Re: Schade!

Beitragvon Erhard Portner » 23. November 2003, 08:15

Rüdiger Dorn schrieb:
>
>
> >>Sicherlich ist "Feurio" nicht der spielerische Überflieger
> schlechthin. (Aber -Entschuldigung - , das wollen doch
> sicherlich auch die Spiele von Rüdiger Dorn nicht sein,
> oder?) <<
>
> Nach meiner Erfahrung funktioniert das Spiel einwandfrei, der
> Spielreiz bleibt doch auf der Strecke, da der
> Entscheidungsspielraum doch recht begrenzt ist.

Na schön, wem das Spiel nicht gefällt oder wem der "Entscheidungsspielraum" zu begrenzt ist, der muss das Spiel doch nicht spielen. Andererseits gibt es auch eine Menge Leute - insbesonder auch hier im Forum -, denen das Spiel ganz gut gefällt - ich gehöre auch dazu - und für die das Spiel mithin doch ganz offensichtlich auch einen gewissen Spielreiz bieten muss, denn sonst würden sie es ja wohl nicht spielen und gut finden. Geschmäcker sind nun mal verschieden und das ist auch gut so! Ich denke, man kann anderen auch nicht immer den bei einem Spiel empfundenen Spielreiz argumentativ vermitteln.


> Schade, dass Sie in diesem Zusammenhang statt Argumente zu
> bringen, die mich überzeugen könnten, eine gewisse Polemik an
> den Tag legen, die ich doch bedenklich finde.


Das tut mir aber jetzt echt leid ;-) . Aber ich habe den Eindruck, dass es den Kritikern des Spiels in Wahrheit gar nicht mehr um die erbetene Überzeugungsarbeit geht, weil die eigene Meinung über das Spiel ohnhin bereits feststeht. Ich denke, dass "Feurio" sich nicht dazu eignet, anderen durch "Überzeugungsarbeit" näher gebracht werden zu können. Sooo diffizil ist das Spiel nun auch wieder nicht. Entweder man mag das Spiel oder man mag es nicht.


>
> Grüße
> Rüdiger Dorn
> p.s. Die von Ihnen angegebene Rezension von Wolfgang Ditt
> hilft mir in Bezug auf subtilen Taktiken auch nicht besonders
> weiter!


Ich habe in meinem Kommentar nicht von "subtilen Taktiken", sondern von "Feinheiten des Spiels" gesprochen. Wem diese nicht fein genug sind, der mag sich gerne an dem "Schatz der Erdgeister" erfreuen, Handel in Genua betreiben oder auch ganz andere Spiele spielen. Die Auswahl ist ja gottlob groß genug.

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Roland G. Hülsmann

Re: Schatz der Erdgeister (war: Schade)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 23. November 2003, 10:22

Erhard Portner schrieb:

> Wem diese
> nicht fein genug sind, der mag sich gerne an dem "Schatz der
> Erdgeister" erfreuen, ...

... wobei "Schatz der Erdgeister" trotz der - mit Verlaub - miserablen Grafik, die völlig unberechtigter Weise an eine Mischung aus "Mensch ärgere dich nicht" und "Fang den Hut" erinnert, ein sehr interessantes taktisches Spiel nahezu ohne Glückselemente ist. Die Zugweite ist z.B. immer von der Anzahl der anderen Figuren im Bereich abhängig. (Wirklich schade, daß der Grafiker einen größeren Erfolg vermasselt hat.)

Gruß
Roland

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Erhard Portner
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Beiträge: 504

Re: Schatz der Erdgeister (war: Schade)

Beitragvon Erhard Portner » 23. November 2003, 10:34

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Erhard Portner schrieb:
>
> > Wem diese
> > nicht fein genug sind, der mag sich gerne an dem "Schatz der
> > Erdgeister" erfreuen, ...
>
> ... wobei "Schatz der Erdgeister" trotz der - mit Verlaub -
> miserablen Grafik, die völlig unberechtigter Weise an eine
> Mischung aus "Mensch ärgere dich nicht" und "Fang den Hut"
> erinnert, ein sehr interessantes taktisches Spiel nahezu ohne
> Glückselemente ist. Die Zugweite ist z.B. immer von der
> Anzahl der anderen Figuren im Bereich abhängig. (Wirklich
> schade, daß der Grafiker einen größeren Erfolg vermasselt hat.)
>

...hab' ja auch nicht gesagt, dass "Schatz der Erdgeister" ein schlechtes Spiel sei ;-) .

Gruß
Erhard

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Arne Hoffmann

Re: Bitte konkrete Beispiele für die "Feinheiten"

Beitragvon Arne Hoffmann » 23. November 2003, 13:15

Moin moin,

als [i]heißer[/i] Verfechter der subtilen Möglichkeiten von Feurio möchte ich Volkers Beitrag noch ein paar Kommentare hinzufügen - ohne auf die weitere Diskussion in diesem Thread einzugehen.

Volker L. schrieb:
>
> Also, ich habe Feurio nur einmal auf der Messe gespielt, und
> es hat mir ganz
> gut gefallen. Dass ich es nicht gekauft habe, lag eher an dem
> Preis, 15 Euro
> waren mir dann doch ein wenig zuviel - für 8 bis 10 hätte ich
> es bestimmt
> genommen.

Mich hat es auch für 15 Euro überzeugt, so dass ich es direkt mitgenommen hatte. Allerdings (und das habe ich in dem letzten Thread zu Feurio auch schon erwähnt) konnte mich das Spiel nach der ersten Partie auch noch nicht so recht überzeugen - gut, dass wir noch eine zweite hinterher geschoben hatten. :-)

> Zoe schrieb:
> >
> > Ich habe es auch noch einmal gespielt und konnte noch immer
> > keine Feinheiten oder subtile Taktik erkennen. (...)
> > In unserem Spiel machte es auch wenig Sinn mehr als eine
> > Figur zu sezten, drei schon gleich gar nicht, da man mit
> > einzelnen Figuren viel mehr Punkte herausholen kann.
>
> Genau da hast Du schonmal eine der Feinheiten, nach denen Du
> gefragt
> hattest: Es kann durchaus sinnvoll sein, 3 Figuren zu setzen
> um das
> Feld für fremde Ketten zu sperren.

Genau! Letztlich muß das Spiel auch mehr als Ärgerspeil verstanden werden. Somit sollte man bestimmte Felder für die Gegner unzugänglich machen, so dass sie nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten der Vergrößerung ihrer Kette haben - oder, was noch viel gemeiner ist, deren Kette so einschliessen, dass die Feuerwehrmänner komplett von Feuer umschlossen sind ([b]da[/b] macht man sich dann so richtig Freunde :-D ).

In dem Zusammenhang sollte man auch mit der Regel spielen, dass bei der Abrechnung abgerundet und nicht aufgerundet wird.

> > Man deckt ein
> > Plättchen auf, legt es da an, wo man muß und anschließend
> > setzt man ein Männchen möglichst auf ein Plättchen mit hohem
> > Wert, [b]das an ein schon (mit eigenem Männchen) besetztes
> > angrenzt.[/b] (...) da die anderen natürlich ganz
> > subtil taktisch selbst aufgedeckte 1er-Plättchen sofort
> > besetzen.

Immer auf das höchste Feld zu setzen und aufgedeckte 1er sofort zu belegen ist nicht sonderlich subtil - zugegeben - aber auch nicht gerade eine siegbringende Strategie. Zugegeben, wer ein/zwei 1er belegen konnte, steht schon einmal recht gut da. Wie jedoch bei anderen Landnahmespielen auch (und nichts anderes ist Feurio letztendlich), kommt es darauf an, die Position der Mitspieler und deren Absichten im Blickfeld zu haben. So belegt man auch schon einmal ein Plättchen mit niedrigerem Wert, um damit den Mitspielern evtl. den Weg darüber abzuschneiden. Hat bei uns bisher immer sehr gut funktioniert.

Und auch so manches sicher geglaubtes 1er-Feld ist später noch wieder vom Feuer eingeschlossen worden - wenn es in entsprechend hoher Nachbarschaft lag. Liegt es nicht in so hoher Nachbarschaft, kann man den entsprechenden Spieler durch Plazierung seiner eigenen Figuren einigermassen einengen, so dass er zwar einen guten Teiler besitzt, aber keine hohe Gesamtsumme hat.

Natürlich liegt in dem Aufdecken der Plättchen ein Glückselement, das eine Partie auch schon einmal entscheiden kann. So war es auch bei uns schon einmal geschehen, dass ein Spieler in seinem Zug ein 1er-Plättchen aufdeckte, das auch direkt bei seinen Feuerwehrmännern angelegt werden mußte und ihm somit den Sieg brachte. Aber man kann hier auch argumentieren, dass er sich im Vorfeld einigermassen geschickt plaziert hat und eh an vielen Randfeldern vertreten war.


> > Es gewinnt derjenige, der die höchsten Plättchen
> > besetzt hat. Wenn man meist nur 3er aufdeckt, sind die
> > Siegchancen dann eher schlecht.
>
> s.o.: Wenn Ihr auf 5er und 6er immer nur einen Mann absetzt,
> kannst Du Dich
> doch auf den von anderen gelegten teuren Plättchen einklinken.

Außerdem muß man ja auch nicht in jeder Runde einen Feuerwehrmann einsetzen. Ist auch nicht immer sinnvoll - und das Spiel ist ja erst beendet, wenn keiner mehr einen Feuerwehrmann einsetzen kann!

Ich habe in unseren Partien keine Relation zwischen Wertigkeiten der aufgedeckten Plättchen und Plazierung am Ende entdecken können.

> > Ich habe auch versucht mit Feuerschneise zu spielen, konnte
> > aber keine erheblichen Vorteile feststellen oder daß ich
> > irgend jemandem damit extrem geschadet hätte.
>
> Je nachdem ob Du das Plättchen mit der Vorderseite oder als
> Feuerschneise
> setzt, nimmst Du deutlichen Einfluss darauf, wo das nächste
> Plättchen
> gelegt werden muss - auf diese Weise kannst Du u.U.
> verhindern, dass
> Dein Randfeld eingebaut wird bzw. das Einbauen eines fremden
> Randplättchens
> erzwingen.

Genau! Zum einen kann man evtl. die eigenen Feuerwehrmänner dadurch etwas schützen oder aber auch anderen erst einmal die Möglichkeit verbauen, dass sich das Feuer in Nähe ihrer Feuerwehrmänner ausbreiten kann.

> > Also ich hätte gern mal ein paar konkrete Beispiele für diese
> > subtile Taktik bzw. Feinheiten, die das Spiel bieten soll.
>
> Bitte schön :-)

Bitte auch von hier. ;-)


> > Durch die für uns nicht erkennbaren taktischen Möglichkeiten
> > war das Spiel wieder sehr trocken und extrem langweilig. Wenn
> > ich allein diese Meinung hätte, würde ich den Fehler bei mir
> > suchen, aber da ich persönlich nur Leute kenne, die das Spiel
> > schlecht finden, muß es doch am Spiel liegen!

Es muß weder an Euch, noch am Spiel liegen - vielleicht an der Kombination von beidem. Meines Erachtens nach ist Feurio! am unterhaltsamsten, wenn man es als Ärgerspiel spielt und auch ruhig mal einem Mitspieler alle Siegchancen nimmt, indem man seine Feuerwehrmänner vom Waldrand abschneidet.

Ansonsten liegt Feurio! etwa auf Höhe von TransAmerica - man kann es recht flott herunterspielen und mit geschicktem Spiel auch sehr gut seine Siegchancen beeinflussen. Man kann aber auch mal gebeutelt werden und hoffnungslos hinten landen. Was jedoch bei einer Spieldauer von unter 30 Minuten eher zu einer Revanche einlädt als zum Verbrennen des Spiels. :-)

So - vielleicht konnte ich das Subtile etwas näher bringen. Wenn nicht, spielt einfach etwas anderes oder geniesst das tolle Wetter draußen. ;-)

Tschö,

- Arne - (kann bis heute auch noch nicht den Reiz hinter Löwenherz entdecken. :-) )

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claus

Re: Feurio - Rufmord!!!

Beitragvon claus » 23. November 2003, 16:01

Hallo Rüdiger!

Das klingt nach Rufmord und mir scheint,
dass etwas persönliches zwischen euch dahinter steckt.

meint Claus

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Heinrich Glumpler

OT: nix persoenliches...

Beitragvon Heinrich Glumpler » 23. November 2003, 23:24

Hi Claus,

ich kenne keine Ruediger Langtim, oder bin mir dessen zumindest nicht bewusst.

Ich denke also mal, dass da nix Persoenliches dahinter steckt.

Ich komme gerade von KMWs Spieletreff zurueck und *muss* jetzt ins Bett.

Muede Gruesze
Heinrich

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Michael Weber

??? richtig gespielt?

Beitragvon Michael Weber » 24. November 2003, 08:53

Zoe schrieb:
>
> >s.o.: Wenn Ihr auf 5er und 6er immer nur einen Mann absetzt,
> kannst Du Dich
> >doch auf den von anderen gelegten teuren Plättchen einklinken.
>
> Das ist fast nie möglich, da die 5er und 6er meist ganz
> schnell von Feuer umschlossen sind.

Hm, das stimmt aber nur genau so viel wie die Aussage, dass 1er-Plättchen immer am Rand liegen.

> Bei nur einer
> Anlegefläche ist dann ja nur insgesamt eine Figur erlaubt.

Richtig. Aber wenn jemand ein frisches 6er legt, hat bei der von dir genanten Spielweise der direkt nachfolgende Spieler die Möglichkeit, einen Mann dazu zu stellen, denn frische 5er oder 6er haben meistens zwei freie Ränder.

> Außerdem ist es eher selten, daß die 5er und 6er die von
> Mitspielern besetzt sind, auch benachbart zu meinen bereits
> besetzten Feldern sind.

Mal die Frage: Habt ihr es vielleicht "falsch" gespielt? Nirgens steht, dass man nur neben seine eigenen Männer platzieren darf!
Genau hier liegt aber der Witz an Feurio. Wenn jeder vor sich hin baut, ist es nur ein durchschnittich gutes Legespiel. Wenn aber Blockieren und Ärgern (und damit der Verzicht auf die Optimierung der eigenen Punkte!) hinzukommt, ist Feurio sehr wohl taktisch. Wer nicht Ärgern will, sollte die kooperative Variante spielen, die extra dafür entwickelt ist ;-)

Allerdings darf man nicht vergessen, dass ein Spiel wie Feurio nicht den anspruch eines Puerto Rico hat, sondern nur ein schnelles, Legespiel mit Ärgerfaktor und einer Portion Takltik sein will. Wer etwas anderes erwartet, kann natürlich enttäuscht werden, nur war das nicht die Intention des Autors (wenn ich Heinrich nicht völlig falsch verstanden habe).

Michael
(hat Feurio auch gelobt:
http://www.reich-der-spiele.de/kritiken/Feurio.php)

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Dirk Piesker
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Re: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Dirk Piesker » 24. November 2003, 10:33

Hallo Michael,

vorab: ich habe Feurio erst einmal gespielt, und bin noch unschlüssig.
Ich kann die geäusserten Kritikpunkte aber nachvollziehen.
(Im Gegensatz zum Ursprungsposting, auf das ich wg. erwiesener
Niveaulosigkeit nicht eingehen möchte)

Michael Weber schrieb:
> Genau hier liegt aber der Witz an Feurio. Wenn jeder vor sich
> hin baut, ist es nur ein durchschnittich gutes Legespiel.
> Wenn aber Blockieren und Ärgern (und damit der Verzicht auf
> die Optimierung der eigenen Punkte!) hinzukommt, ist Feurio
> sehr wohl taktisch. Wer nicht Ärgern will, sollte die
> kooperative Variante spielen, die extra dafür entwickelt ist
> ;-)

Verzicht auf Optimierung?
Das hat mich stutzig gemacht: Muss ich das Optimieren der eigenen Punkte
gegen Blockieren und Ärgern eintauschen? Dann wäre Feurio in der Tat ein
ziemlicher Flopp.

Kritik nach dem Motto: "Ihr habt es doch falsch gespielt" lasse ich nicht gelten.
Wenn ein Spiel nur Spass macht, wenn man es auf eine bestimmte Art und Weise
spielt, ist es Käse.
Sonst muss eine bestimmte Handlungsweise, die für den Spielspass verantwortlich ist, auch belohnt werden, und zwar durch die Regeln selbst.

Nimm z.B. Junta:
Das wäre ziemlich langweilig, wenn bestimmte Koalitionen von Anfang bis Ende
des Spiels bestehen würden. Der Grund, warum das nie so ist, ist aber nicht,
dass es mehr Spass macht, sondern, dass es belohnt wird, die Seiten zu wechseln.


Dirk

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Arne Hoffmann
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Beiträge: 497

Re: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Arne Hoffmann » 24. November 2003, 11:38

Moin Dirk!

Dirk Piesker schrieb:
möchte)
>
> Michael Weber schrieb:
> > Genau hier liegt aber der Witz an Feurio. Wenn jeder vor sich
> > hin baut, ist es nur ein durchschnittich gutes Legespiel.
> > Wenn aber Blockieren und Ärgern (und damit der Verzicht auf
> > die Optimierung der eigenen Punkte!) hinzukommt, ist Feurio
> > sehr wohl taktisch. Wer nicht Ärgern will, sollte die
> > kooperative Variante spielen, die extra dafür entwickelt ist
> > ;-)
>
> Verzicht auf Optimierung?
> Das hat mich stutzig gemacht: Muss ich das Optimieren der
> eigenen Punkte
> gegen Blockieren und Ärgern eintauschen? Dann wäre Feurio in
> der Tat ein
> ziemlicher Flopp.

Nun, wenn Du die Optimierung der eigenen Punkte lediglich in der Höhe der Gesamtsumme siehst, mag dem so sein. Jedoch liegt die Optimierung doch wohl eher in der Spielposition relativ zu den Mitspielern. Dann setzt die Optimierung nicht nur in der Summe der eigenen Plättchen, sondern auch in der Summe der Plättchen der Mitspieler an. Und dann gehört Blockieren und Ärgern eindeutig mit zu der Optimierung.

> Wenn ein Spiel nur Spass macht, wenn man es auf eine
> bestimmte Art und Weise
> spielt, ist es Käse.

Die Ursprungsfrage von Zoe lag aber in den subtilen Taktiken. Und solche Taktiken müssen sich nicht in allen Spielweisen wiederfinden (auch bei anderen Spielen nicht). Und hier liegen sie halt primär im Blockieren der Felder für die Mitspieler.

Schöne Grüße

- Arne -

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Marc W.

Re: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Marc W. » 24. November 2003, 12:18

Dirk Piesker schrieb:
> Nimm z.B. Junta:
> Das wäre ziemlich langweilig, wenn bestimmte Koalitionen von
> Anfang bis Ende
> des Spiels bestehen würden. Der Grund, warum das nie so ist,
> ist aber nicht,
> dass es mehr Spass macht, sondern, dass es belohnt wird, die
> Seiten zu wechseln.

Aber auch nicht durch die Regeln. Wenn der Präsident immer einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt und das alle prima finden, was sollte dann passieren? Nur spielen solche friedlichen Spieler nicht Junta, weil sie solche Spiele nicht mögen. Bei Junta spielen die Grundmotivationen des Menschen, "Angst" und "Gier" eine Rolle!

Wie ein Spiel ankommt hängt auch von den Mitspielern ab. Die Pöppelkiste hat als Rezensionskriterium u.a. "Das Spiel wird in mindestens zwei unterschiedlichen Gruppen gespielt."
Einige Spiele habe ich wegen der Spielrunde in unguter Erinnerung, obwohl sie nicht schlecht sind. Oder weil die Regeln schlecht erklärt wurden bzw. ich sie nicht verstanden habe. Oder weil es ausgerechnet zu dritt/viert/fünft/etc. nicht klappt.
Oder weil man mit Vielspielermaßstäben an die Sache herangeht. Beispiel: "Der Palast von Alhambra" ist ein gutes Spiel, nur für mich ist es zu passiv. Polemisch gesagt: Da kann ich ja noch nebenher was anderes spielen bis ich wieder ein Bauteil aussuchen darf ;-) . Aber andere stört das nicht. Ein wenig vor sich hinbauen, mit Freunden schwätzen, einen Rioja trinken und an den letzten Spanienurlaub denken :-)
Und wenn ein Spiel in der eigenen Spielerunde nicht klappt, ok, dann ist das ärgerlich. Aber irgendwann weiss man auch wie der lokale private Spielestil ist. Mit "Puerto Rico" brauche ich bei einigen Leuten nicht zu kommen, dort lieber "Carcassonne".
Ich kenne zwei Spieltreffs in Darmstadt, die Spieler spielen an beiden Treffs anspruchsvolle Sachen und kennen sich auch aus. Aber die Spiele sind verschieden.

(die Gelegenheit für Schleichwerbung lasse ich mir jetzt ja nicht entgehen: http://www.spielekreis-darmstadt.de/spieltreffs.htm ;-) )

Marc

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Jost Schwider

RE: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Jost Schwider » 24. November 2003, 12:59

"Rüdiger Langtim" hat am 22.11.2003 geschrieben:

> ich habe heute oder sollte ich jetzt besser sagen gestern
> eine Partie Feurio gespielt.

Gratulation! :-))

> Das Spiel Feurio ist schlichtweg eine Unverschämtheit.

:-O Definiere "Unverschämtheit"! :-?
M.E. wäre es eine Unverschämtheit, wenn du eine leere Packung bekommen würdest, oder auf der Verpackung etwas völlig anderes versprochen wird, als dann innen zu finden ist.

Ansonsten gibt es den Thread ja schon:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=78838&t=78838

> Aber warum kann man denn hier nicht auch mal zugeben,
> dass eine eigene Arbeit misslungen ist ? Warum nicht zu den
> eigenen Fehlern stehen ?

Genau dieses könnte man von dir verlangen! :-/
Diese Polemik hilft niemanden weiter...

> Rüdiger Langtim

Viele Grüße
Jost aus Soest (wundert sich (nicht wirklich), dass absolute Verrisse oft von Leuten verfasst werde, von denen man (zumindest seit einem Jahr) noch nichts gehört hat)
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jost Schwider

RE: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Jost Schwider » 24. November 2003, 12:59

"Dirk Piesker" hat am 24.11.2003 geschrieben:

> Das hat mich stutzig gemacht: Muss ich das Optimieren der
> eigenen Punkte gegen Blockieren und Ärgern eintauschen?
> Dann wäre Feurio in der Tat ein ziemlicher Flopp.

:-O Flopp? :-?

Das Problem der "gegensätzlichen Spielmotive" stellt sich doch in vielen guten Spielen. Auch bei Puerto Rico gilt es doch immer, den eigenen Vorteil in Relation zu den Nachteilen der Mitspieler zu sehen und dann eben flexibel zu reagieren...

> Wenn ein Spiel nur Spass macht, wenn man es auf eine
> bestimmte Art und Weise spielt, ist es Käse.

Ähem, wenn ich also etwa Puerto Rico nicht einfach dadurch gewinne kann, dass ich immer den Bürgermeister (egal!) nehme, ist es Käse? :-?

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Rolf Mihm

RE: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Rolf Mihm » 24. November 2003, 13:17

Jost Schwider schrieb:

> Jost aus Soest - wundert sich (nicht wirklich), dass absolute
> Verrisse oft von Leuten verfasst werde, von denen man
> (zumindest seit einem Jahr) noch nichts gehört hat.

Danke Jost, ich dachte, das fällt nur mir unangenehm auf. Was ich auch noch auffällig finde - daß sich diese (!) Poster nach einem von ihnen selbst initiierten Thread an ihrem eigenen Thema nicht mehr beteiligen.

Wie dem auch sei -
Schöne Grüße noch...

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Dirk Piesker
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Re: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Dirk Piesker » 24. November 2003, 13:49

Hi Marc,

Marc W. schrieb:

> Aber auch nicht durch die Regeln. Wenn der Präsident immer
> einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt und das alle prima
> finden, was sollte dann passieren? Nur spielen solche
> friedlichen Spieler nicht Junta, weil sie solche Spiele nicht
> mögen. Bei Junta spielen die Grundmotivationen des Menschen,
> "Angst" und "Gier" eine Rolle!

Wenn der Präsident einen "ausgeglichenen" Haushalt vorlegt, den alle toll
finden, und nie die Seiten wechseln, dann kann entweder der Präsident oder
der Minister nicht rechnen. Denn einer hat immer den größeren Teil vom Kuchen.

Dirk

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Dirk Piesker
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RE: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Dirk Piesker » 24. November 2003, 14:38

Tach Jost,

wenn die gegensätzlichen Spielmotive ( agieren <> blockieren ) Teil des
Prinzips "Eigene Punktzahl optimieren" sind, dann sind wir völlig d'accord.

Michaels ursprüngliche Aussage habe ich aber so verstanden, dass man sich
zwischen "optimieren der Punktzahl" und "blockieren/ärgern"
entscheiden müsse. Das fände ich schlecht.

> Ähem, wenn ich also etwa Puerto Rico nicht einfach dadurch gewinne kann,
> dass ich immer den Bürgermeister (egal!) nehme, ist es Käse?

*grins* ja, genau! :-)

Nein, mal ernst:
Es ging ja nicht ums Gewinnen, sondern ums Spass haben.
Ich kann den Vorwurf "Wenn es euch keinen Spass gemacht habt, dann habt
ihr es falsch gespielt" nicht gelten lassen. (Falsch hier nicht im Sinne von "regeltechnisch falsch")
Das braucht mir auch keiner wegdiskutieren, das ist einfach meine ganz
subjektive Meinung. :-)


Dirk

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Michael Weber

Klarstellung

Beitragvon Michael Weber » 24. November 2003, 16:57

Dirk Piesker schrieb:
> Michaels ursprüngliche Aussage habe ich aber so verstanden,
> dass man sich
> zwischen "optimieren der Punktzahl" und "blockieren/ärgern"
> entscheiden müsse. Das fände ich schlecht.

Nein, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Natürlich versucht man viele Punkte zu sammeln. Wenn man das aber unabhängig von der Punktzahl der Mitspieler tut, also nicht bei denen mal eingreift, wenn sich die Gelegenheit bietet, soll man sich aber bitte nicht wundern, wenn es am Ende ein langweiliges Legespiel wird, bei dem jeder nebeneinanderher spielt ...

> Es ging ja nicht ums Gewinnen, sondern ums Spass haben.
> Ich kann den Vorwurf "Wenn es euch keinen Spass gemacht habt,
> dann habt
> ihr es falsch gespielt" nicht gelten lassen. (Falsch hier
> nicht im Sinne von "regeltechnisch falsch")

So habe ich das nicht gesagt. Meine Frage bezog sich auf das Platziern der Leute, da Zoe geschrieben hat, dass es selten sei, dass 5er und 6er benachbart zu den eigenen Männern sind. Wenn das Voraussetzung wäre, um solche Plättchen (mit) zu besetzen, dann wäre Feurio in der Tat stark diskussionswürdig!
Ich entnehme diesem Satz aber, dass es zumindest möglich ist, dass Feurio falsch gespielt wurde.

Michael

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Michael Weber

Re: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Michael Weber » 24. November 2003, 16:58

Arne Hoffmann schrieb:
> Nun, wenn Du die Optimierung der eigenen Punkte lediglich in
> der Höhe der Gesamtsumme siehst, mag dem so sein. Jedoch
> liegt die Optimierung doch wohl eher in der Spielposition
> relativ zu den Mitspielern. Dann setzt die Optimierung nicht
> nur in der Summe der eigenen Plättchen, sondern auch in der
> Summe der Plättchen der Mitspieler an. Und dann gehört
> Blockieren und Ärgern eindeutig mit zu der Optimierung.

So wollte ich es meinen ;-)

Michael

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Michael Weber

Re: ??? richtig gespielt?

Beitragvon Michael Weber » 24. November 2003, 17:03

Dirk Piesker schrieb:
> Michael Weber schrieb:
> > Genau hier liegt aber der Witz an Feurio. Wenn jeder vor sich
> > hin baut, ist es nur ein durchschnittich gutes Legespiel.
> > Wenn aber Blockieren und Ärgern (und damit der Verzicht auf
> > die Optimierung der eigenen Punkte!) hinzukommt, ist Feurio
> > sehr wohl taktisch. Wer nicht Ärgern will, sollte die
> > kooperative Variante spielen, die extra dafür entwickelt ist
> > ;-)
>
> Verzicht auf Optimierung?
> Das hat mich stutzig gemacht: Muss ich das Optimieren der
> eigenen Punkte
> gegen Blockieren und Ärgern eintauschen? Dann wäre Feurio in
> der Tat ein
> ziemlicher Flopp.

Nein (siehe auch unten), aber man muss die Mitspieler im Auge bahlaten. Dann ist es ab und an unabdingbar, die Blockade der eigenen Punkteoptimierung vorzuziehen. In dem Sinne, dass wenn man es nicht tut, ein Mitspieler davon zieht.

> Kritik nach dem Motto: "Ihr habt es doch falsch gespielt"
> lasse ich nicht gelten.
> Wenn ein Spiel nur Spass macht, wenn man es auf eine
> bestimmte Art und Weise
> spielt, ist es Käse.
> Sonst muss eine bestimmte Handlungsweise, die für den
> Spielspass verantwortlich ist, auch belohnt werden, und zwar
> durch die Regeln selbst.

Falsch gespielt war hier eine ganz spezielle Frage (!) zu einer von Zoes Bemerkungen. Ansonsten hängt es aber tatsächlich stark davon ab, ob man ein Spiel so spielt, wie der Autor es sich dachte oder nicht. Es geht jetzt nicht um subjektive Taktiken. --> s. unten. ("Klarstellung").

Michael

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FM

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon FM » 25. November 2003, 09:17

Das klingt für mich total unqualifiziert.

Kannst doch nicht ein Spiel so runtermachen und das nicht begründen!

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FM

Re: Feurio - Rufmord!!!

Beitragvon FM » 25. November 2003, 09:18

claus schrieb:
>
> Hallo Rüdiger!
>
> Das klingt nach Rufmord und mir scheint,
> dass etwas persönliches zwischen euch dahinter steckt.
>
> meint Claus


Kommt mir auch so vor. Seine Kritik ist nicht mal begründet.

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Dirk Piesker
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Re: Klarstellung

Beitragvon Dirk Piesker » 25. November 2003, 09:25

Hallo Michael,

dann sind wir ja einer Meinung :-)

Viele Grüße,
Dirk

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peer

Speakers Corner

Beitragvon peer » 26. November 2003, 04:37

Hi,
Rolf Mihm schrieb:
> Danke Jost, ich dachte, das fällt nur mir unangenehm auf. Was
> ich auch noch auffällig finde - daß sich diese (!) Poster
> nach einem von ihnen selbst initiierten Thread an ihrem
> eigenen Thema nicht mehr beteiligen.

Warum sollte er auch? Er mag das Spiel nicht und WEISS dass es schlecht ist, egal was wir Juenger von Heinrich Glumper auch soagen moegen ;-)
(siehe auch mein Kommentar im F6)

Ueberhaupt stelle ich fest dass zunehmend mehr Leute denken dies Forum waere mehr ein Forum im Sinne von Speakers Corner (im Gegensatz zu einem Diskussionsforum) , in der man seiner Meinung mal kurz Luft machen kann.
Diese Leute sind dann sehr irritiert, wenn man auf ihre Meinung eingeht oder sogar diskutiert (Und manche werden sogar regelrecht sauer, nach dem Motto "Du wiedersprichst mir? Wie kannst du es wagen???)

ciao
Peer

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Volker L.

Re: Speakers Corner

Beitragvon Volker L. » 26. November 2003, 13:33

peer schrieb:
>
> Hi,
> Rolf Mihm schrieb:
> > Danke Jost, ich dachte, das fällt nur mir unangenehm auf. Was
> > ich auch noch auffällig finde - daß sich diese (!) Poster
> > nach einem von ihnen selbst initiierten Thread an ihrem
> > eigenen Thema nicht mehr beteiligen.
>
> Warum sollte er auch? Er mag das Spiel nicht und WEISS dass
> es schlecht ist, egal was wir Juenger von Heinrich Glumper
> auch soagen moegen ;-)
> (siehe auch mein Kommentar im F6)

Hier wuerde ich gerne LOL-en, aber ich fuerchte, Deine
Einschaetzung von Ruedigers Einstellung ist zutreffender
als uns lieb ist :-/

> Ueberhaupt stelle ich fest dass zunehmend mehr Leute denken
> dies Forum waere mehr ein Forum im Sinne von Speakers Corner
> (im Gegensatz zu einem Diskussionsforum) , in der man seiner
> Meinung mal kurz Luft machen kann.
> Diese Leute sind dann sehr irritiert, wenn man auf ihre
> Meinung eingeht oder sogar diskutiert (Und manche werden
> sogar regelrecht sauer, nach dem Motto "Du wiedersprichst
> mir? Wie kannst du es wagen???)

Dass er sauer ist, ist denkbar, aber abgesehen von der Tatsache,
dass er nicht zum ersten Mal hier postet und auch schonmal auf
eine Regelfrage geantwortet hat (wenngleich das 1 Jahr her ist),
laesst der Abschnitt
> Ja, Heinrich Glumpler, Du wirst jetzt natürlich
> wieder in die Bresche springen und Dein Spiel mit Zähnen und
> Klauen verteidigen und Deine Freunde und Bekannten mögen Dir
> auch dabei helfen.
darauf schliessen, dass er weiss, dass es in diesem Forum
ueblich ist, zu diskutieren und auf Meinungen zu antworten ;-)

Gruss, Volker (glaubt nicht, dass es sinnvoll waere, ein
weiteres Forum f8 "bitte nicht antworten, ich will nur Dampf ablassen" einzurichten)

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peer

Re: Speakers Corner

Beitragvon peer » 27. November 2003, 09:04

Hi,
Volker L. schrieb:
>
> Dass er sauer ist, ist denkbar, aber abgesehen von der
> Tatsache,
> dass er nicht zum ersten Mal hier postet und auch schonmal auf
> eine Regelfrage geantwortet hat (wenngleich das 1 Jahr her
> ist),
> laesst der Abschnitt
> > Ja, Heinrich Glumpler, Du wirst jetzt natürlich
> > wieder in die Bresche springen und Dein Spiel mit Zähnen und
> > Klauen verteidigen und Deine Freunde und Bekannten mögen Dir
> > auch dabei helfen.
> darauf schliessen, dass er weiss, dass es in diesem Forum
> ueblich ist, zu diskutieren und auf Meinungen zu antworten ;-)

Ja aber ausschliesslich um eine nachweislich falsche Tatsache zu verbreiten, die Wahrheit zu unterdruecken und unbescholtene Poster als Dummkoepfe darzustellen! ;-)
(Ich muss aufpassen, ich werde zynisch, jetzt wo ich kaum noch zum spielen komme...)


> Gruss, Volker (glaubt nicht, dass es sinnvoll waere, ein
> weiteres Forum f8 "bitte nicht antworten, ich will nur Dampf
> ablassen" einzurichten)

Gruss Peer (dito)

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Andreas Epplée

Re: Feurio - Eine Unverschämtheit

Beitragvon Andreas Epplée » 27. November 2003, 12:14

Hallo Rüdiger,

da hast Du Dir für Deinen durchaus beeindruckenden Ausbruch leider völlig das falsche Spiel ausgesucht! Oder auch nicht: Monsieur Glumpler kann sich zu Recht die Hände reiben über so viel angenehme publicity (bei der nächsten Messe soll es ein paar Erweiterungsplättchen mit verschiedenen Bergungsmissionen geben ;-)). Sowohl der Autor als auch sein Spiel kommen mit aller gebotenen Bescheidenheit daher und erzählen niemandem, das Spiel des Jahrhunderts erfunden zu haben. Dass die Veröffentlichung von "Feurio" sich allerdings gelohnt hat, wirst Du spätestens nach Lektüre dieses Threads wohl selbst festgestellt haben. Wie so oft hat man auch bei diesem Spiel sicher mehr davon, die eigene Sensibilität für die manchmal ziemlich undeutliche Grenzlinie zwischen Ablehnung aus Unverständnis und Ablehnung aus Verständnis zu entwickeln, als nach einer(!) Partie die Möglichkeit dazu in Flammen aufgehen zu lassen...

Gruß

Andreas


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