Beitragvon HBS » 2. Januar 2004, 12:08
Moin Ihr,
auch wenn's jetzt wahrscheinlich fuer die Silvesterrunde zu spaet ist, hier noch ein kleiner "Erfahrungsbericht" von einer Runde, in der der Spielleiter mitspielte, bzw. zu Anfang ohne den Spielleiter gespielt wurde:
Wie meine "Vorschreiber" schon erwaehnt haben, stellt sich das Spielleiterproblem ja nur in der ersten Nacht, deshalb einigt man sich ein Vorgehen, nach dem in der ersten Nacht alle Rollen aufgerufen werden und ihre Aktionen durchfuehren koennen [i]ohne[/i] dass alle anderen schon alles mitbekommen bzw. hoeren. Z.B. kann gemeinsam gesummt werden, waehrend die Werwoelfe aktiv sind, oder jeder raschelt reihum mit den vor den Mitspielern liegenden Karten, wahrend der Seherinnen-Phase. Natuerlich darf im letzteren Fall nur die Seherin selbst beim Rascheln auch eine Karte ansehen...
Fast alle Rollen lassen sich so problemlos in's Spiel einbauen, allerdings ist vieles praktikabler, wenn um einen (runden) Tisch gespielt wird. Um einen Tisch, auf dem vor jedem verdeckt seine Karte liegt, hat jeder Zugriff auf die Karten der anderen (siehe oben zur Seherin).
Natuerlich gibt es einige zusaetzliche Bedenken fuer diese Variante. So kann es z.B. sinnvoll sein, die Reihenfolge der Rollen zu vertauschen, damit nicht jemand mehr Infos bekommt, als ihm zusteht. Auch muss man sich einigen, ob man vielleicht Rollen mit ins Spiel nimmt, die erst in der zweiten Nacht gespielt werden, oder die Nacht "zweiteilt"...
Bei uns wurde damals erst relativ lange ein Vorgehen diskutiert, bevor wir zum Spielen kamen... eben weil vieles moeglich ist. Das ist natuerlich einfacher, wenn man das SPiel prinzipiell schon kennt und weiss, was passieren so kann. Also: viel Spass beim Ausprobieren - wie ist es denn in Eurer Runde gelaufen?
Gruss,
Hanna