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Princes of the Renaissance - Eindrücke?

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Marc W.

Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Marc W. » 17. Januar 2004, 13:32

Hi,

Princes of the Renaissance hat gute Noten beim Faiplay-Scout in Essen 2003 bekommen. Nur suche ich noch ein paar Meinungen. Wie ist es denn so? Glücksanteil, Spieldauer, Spielspaß? Ich kenne von Martin Wallace "Der Weiße Lotus" und das hat mir gut gefallen.

Marc

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Braz » 17. Januar 2004, 15:56

Hallo Marc,


Marc W. schrieb:
> ......Wie ist es denn so?


Ich find`s klasse !

> Glücksanteil

meiner Meinung nach fast nicht vorhanden ;) nur in den ersten Spielen ist er halt rel. hoch, da man nicht genau weiß ob das was man tut nun richtig oder falsch ist

> Spieldauer,


hat bei uns (4 Spieler) ca. 2h gedauert

> Spielspaß?

ist riesig angekommen -> klasse Spiel !


Das Spiel ist halt mE rel. komplex - was aber nicht unbedingt schlecht ist, denn dadurch erhöht sich (in diesem Fall bei mir zumindest) der Spielspaß und der Reiz des Wiederspielens.
Ich finde das Spiel absolut klasse und hat diesen hohen Platz beim Spielescout durchaus verdient, wenngleich ich diesen Platz nicht so ganz verstehen kann, da das Spiel rel. lang ist und doch sehr komplex ist ........ und wenn man nach Essen geht sehr viele doch leichtere und schnellere Spiele zum Antesten bevorzugen....wie auch immmer -> mir ist es in Essen entgangen und ich habe es erst im nachhinein geholt und bin positiv super überascht !
Es hat halt nur eine rel. kurze aber dennoch knackige Anleitung.....vorheriges Regelstudium (vor der 1. Partie) ist durchaus empfehlenswert! ...und das obwohl das Spiel an sich und solches gar nicht mal [b] so ]/b] kompliziert ist.

Dennoch:

klasse Spiel und in jedem Fall eine Kaufempfehlung wert ! mE eine Bereicherung meiner bescheidenen Spielesammlung!


Gruß
Braz

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Jörn

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Jörn » 18. Januar 2004, 17:51

Wir fanden es auch Klasse, obwohl es schon sehr lang ging. (3 h)Wenn mann drin flutscht es gut. MfG

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Attila » 18. Januar 2004, 21:54

Hi Jörn,

Jörn wie der Leuchtturm????

> Wir fanden es auch Klasse, obwohl es schon sehr lang ging. (3
> h)Wenn mann drin flutscht es gut. MfG

Ich finde es bei diesem Spiel extrem schwer abzuschätzen was überhaupt wie viel Wert ist.
Aber du hast schon recht: Wenn man es erstmal "drauf" hat, ist es super-gut!

Atti

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Thomas Conrad
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Beiträge: 130

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Thomas Conrad » 18. Januar 2004, 22:19

> Ich finde es bei diesem Spiel extrem schwer abzuschätzen was
> überhaupt wie viel Wert ist.
> Aber du hast schon recht: Wenn man es erstmal "drauf" hat,
> ist es super-gut!
>
> Atti

Hallo Atti,

aber gerade das macht bei vielen Spielen ja gerade den Reiz aus. Wenn man eine Partie beendet hat, und sich denkt, beim Nächsten mal machst Du dieses und jenes ganz anderes. Ich freue mich dann schon auf die nächste Partie um meine, im Kopf enstandenen Taktiken überprüfen zu können.

Gruß Thomas

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ferdinand köther

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon ferdinand köther » 18. Januar 2004, 22:24

Hi Marc,

Deine Frage in allen Ehren, aber nützt Dir das wirklich? Auch bei Spielen gilt meiner Meinung nach "Probieren geht über Studieren", was andere toll finden muß mir noch lange nicht gefallen und umgekehrt, ist letztlich alles Geschmackssache genau so wie bei Büchern, Filmen etc.
Würde ich z. B. nach der Meinung in diesem Forum über Bohnanza fragen, bekäme ich sicher zu 99% überaus positive Antworten - ich persönlich find's eher mittelmäßig und absolut überbewertet (Hilfe, beschmeißt mich nicht mit Bohnen, meine eigene Meinung sei mir gestattet), während ich z. B. Bohn Hansa ganz hervorragend finde, vermutlich ebenso die Meinung der meisten anderen Forennutzer.
Was will mir das sagen? Egal, was die anderen finden, ich muß es selbst probieren, sonst kann ich mir keine Meinung darüber bilden.
Soll nicht heißen, Du sollst nicht mehr nach der Meinung anderer fragen, sondern nur in Frage stellen, ob Dich das weiter bringt.

Viel Spaß bei PotR
Ferdi

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Roman Pelek

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Roman Pelek » 19. Januar 2004, 01:18

Moin Ferdi,

ferdinand köther schrieb:

> Deine Frage in allen Ehren, aber nützt Dir das wirklich? Auch
> bei Spielen gilt meiner Meinung nach "Probieren geht über
> Studieren", was andere toll finden muß mir noch lange nicht
> gefallen und umgekehrt, ist letztlich alles Geschmackssache
> genau so wie bei Büchern, Filmen etc.

Nuja, sicher richtig, aber eine "Orientierungshilfe" kann ja nie schaden - und es wäre mir neu, dass neuerdings überall um die Ecke Spiele wie PotR ausprobiert werden können ;-)

> Würde ich z. B. nach der Meinung in diesem Forum über
> Bohnanza fragen, bekäme ich sicher zu 99% überaus positive
> Antworten - ich persönlich find's eher mittelmäßig und
> absolut überbewertet (Hilfe, beschmeißt mich nicht mit
> Bohnen, meine eigene Meinung sei mir gestattet),

Nö, in einem Diskussionsforum ist eine eigene Meinung sicher kontraproduktiv :-))

> während ich
> z. B. Bohn Hansa ganz hervorragend finde, vermutlich ebenso
> die Meinung der meisten anderen Forennutzer.

Hm, den Eindruck hatte ich nie, dass es breite Zustimmung erfährt. M. E. erschließt sich das Spiel erst nach ein paar Partien, und daran ist es meiner Ansicht nach auch, wenn auch vielleicht zu Unrecht, bei den Freaks gescheitert. Ähnliches gab's jüngst auch bei "Industria", das anfangs auch recht sperrig ist.

> Was will mir das sagen? Egal, was die anderen finden, ich muß
> es selbst probieren, sonst kann ich mir keine Meinung darüber
> bilden.

Nuja, es erscheinen jährlich mehr Spiele als wir Kalendertage haben, da muss man zumindest die potenziell interessanten Kandidaten mal vorsondieren, oder?

> Soll nicht heißen, Du sollst nicht mehr nach der Meinung
> anderer fragen, sondern nur in Frage stellen, ob Dich das
> weiter bringt.

In Maßen wohl, aber der Weisheit letzter Schluss für den eigenen Geschmack kriegt man sicherlich nie.

Ciao,
Roman

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Marc W.

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Marc W. » 19. Januar 2004, 09:47

ferdinand köther schrieb:
> Deine Frage in allen Ehren, aber nützt Dir das wirklich?

Ist das nicht mein Problem? Schaue nach wieviele Rezensionen zu PotR bei Luding stehen und es wird klar warum ich gefragt habe.

> Soll nicht heißen, Du sollst nicht mehr nach der Meinung
> anderer fragen, sondern nur in Frage stellen,
> ob Dich das weiter bringt.

OT-Postings, die die Meta-Ebenen der Spielkritik ansprechen jedenfalls auch nicht.

Nebenbei: Es gibt noch die Topics
"Game of Thrones - Eindruecke?"
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=82662&t=82613

"Ringgeister - wirklich schlecht?"
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=82296&t=82296

da ist auch noch Platz für weitere HWG-Beiträge (HWG-Hauptsache, was gesagt), wie diesen.

Grüße, Marc

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Thomas O.

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Thomas O. » 19. Januar 2004, 10:00

Hallo Marc,

also ich kann PotR auch empfehlen. Ich bin im allgemeinen kein Freund von allzu "abendfüllenden" Spielen, auch bei diesem war ich anfangs skeptisch, wozu vor allem die Regelunklarheiten beigetragen haben.

Spielspaß? Im Laufe des Spiels habe ich den Reiz des Spiels entdeckt, der mit fortlaufender Spieldauer ansteigt. Es gibt viele Strategien, die man ausprobieren möchte, daher der hohe Wiederspielreiz. Ausreichend Interaktion durch die Versteigerungen und die Kämpfe ist auch vorhanden.

Glücksanteil? Nicht sehr hoch. Allenfalls bei den Kämpfen, die klassischerweise durch eine Mischung aus zuvor erworbenen Angriffs- und Verteidigungswerten und einem W6-Wurf ausgetragen werden. Aber wir hatten Kämpfe, da war der Würfel überflüssig und das Ergebnis stand schon durch die Kampfstärke fest - also minimaler Glücksanteil. Außerdem liegen die Karten, die man mit einem Festpreis ewerben kann, verdeckt - noch ein gewisser Glücksanteil. Ansonsten aber fast pure Verhandlungstaktik plus Resourcenmanagement und eine gute Portion Strategieüberlegungen.

Spieldauer: bei uns ca. 3 Stunden, aber es gab schon Spiele, da kamen mir diese viel länger vor...

Viel Spaß, Thomas

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Rainer Fieseler

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Rainer Fieseler » 19. Januar 2004, 10:01

Hi Marc,
ich persönlich finde PRINCES OF THE RENAISSANCE (POTR) wirklich gut. Wenn du DER WEISSE LOTUS (POTR) magst, wird dir POTR wohl auch gefallen; obwohl es vom Spielsystem her völlig anders ist, fühlte ich mich an DWL erinnert in der ständigen Frage, was denn nun sinnvoll sein mag - zunächst hat man da gar keinen Durchblick, erst nach und nach erschließt es sich einem.
Aber gerade aus diesem Grunde mögen es manche auch nicht. Man muss also schon Luft für einen zweiten oder dritten Versuch mitbringen.

gruß rainer

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Christian Koppmeyer

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Christian Koppmeyer » 19. Januar 2004, 10:15

Ich laß jetzt mal alle Subjektivität raus und gebe die Eindrücke unserer ersten Spielerunde wieder.

Tenor war. Spiel macht Spaß aber es ist am unheimlich schwer am Anfang die Wertigkeiten einzuschätzen. Wieviel soll/kann man für bestimmte Plättchen bieten? Was ist überhaupt sinnvoll?

Gelobt wurden die knappe Spielregel die aber im Gegensatzt zur Spieltiefe steht.

Ich persönlich findes es auch gut.

CK

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Jost Schwider

RE: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Jost Schwider » 19. Januar 2004, 14:40

"ferdinand köther" hat am 18.01.2004 geschrieben:

> Deine Frage in allen Ehren, aber nützt Dir das wirklich?

Ich antworte mal stellvertretend: "Aber ja!"

Marc fragte schließlich nicht nach einer einzelstehenden Aussage ("Super" oder "Doof"), sondern konkret nach Meinungen und speziellen Aspekten ("Wie ist es denn so? Glücksanteil, Spieldauer, Spielspaß?").

> Auch bei Spielen gilt meiner Meinung nach "Probieren geht
> über Studieren", was andere toll finden muß mir noch lange
> nicht gefallen und umgekehrt

So trivial, so richtig!

Aber bei dem riesigen Angebot muss man sowieso eine Vorauswahl treffen. Warum nicht als (m.E. gutes!) Kriterium Meinungen aus dem hiesigen Forum einholen? Oft kennt man hier die antwortenden Leute und kann daher deren Geschmäcker mit berücksichtigen!

> Würde ich z. B. nach der Meinung in diesem Forum über
> Bohnanza fragen, bekäme ich sicher zu 99% überaus positive
> Antworten

Von mir nicht! :-D

> ich z. B. Bohn Hansa ganz hervorragend finde, vermutlich
> ebenso die Meinung der meisten anderen Forennutzer.

Ich finde es nicht hervorragend!

> Soll nicht heißen, Du sollst nicht mehr nach der Meinung
> anderer fragen, sondern nur in Frage stellen, ob Dich das
> weiter bringt.

Das hat er sicher vorher gemacht, sonst hätte er sich nicht die Mühe gemacht, einen neuen Thread zu beginnen.

> Viel Spaß bei PotR

Aber das ist doch genau die Frage, die Marc gestellt hat!? :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Princes of the Renaissance - Eindrücke?

Beitragvon Attila » 19. Januar 2004, 14:49

Hi Thomas,

> > Ich finde es bei diesem Spiel extrem schwer abzuschätzen was
> > überhaupt wie viel Wert ist.
> aber gerade das macht bei vielen Spielen ja gerade den Reiz
> aus. Wenn man eine Partie beendet hat, und sich denkt, beim
> Nächsten mal machst Du dieses und jenes ganz anderes. Ich
> freue mich dann schon auf die nächste Partie um meine, im
> Kopf enstandenen Taktiken überprüfen zu können.

Recht hast du, ich wollte ja auch nur damit sagen, das bei diesem Spiel das ganze nicht mit dem ersten Spielzug gleich alles völlig klar wird. Bei vielen anderen Spielen sind Kosten/Nutzen offensichtlicher.
Bei PoR kann es durchaus schonmal am Anfang passieren, wo man sich fragt "häh? Was soll ich damit? Wieso steigern die wie die blöden für so ein nutzloses Zeug?" - das ist dann ungefähr wie bei eBay *gg* - gestern noch Muell, heute schon ein Schnäppchen ...

Bei PoR mach schon *alles* Sinn - nicht unbedingt immer in jeder Situation, aber wenn man es richtig anfängt kann man alles gebrauchen - zum entsprechenden Preis natürlich! :-)

Atti

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Günter Burkhardt

Schlechteste Regel

Beitragvon Günter Burkhardt » 19. Januar 2004, 22:33

Hallo,

ich kann nur bestätigen, dass das Spiel wirklich klasse ist, eigentlich auch gar nicht so komplex wie es aussieht.
Aber:
Ich kann es niemand empfehlen, sich das Spiel mit der Regel zu erarbeiten. Das ist ein fast hoffnungsloses Unterfangen, dauert 1 Stunde bis man anfangen kann und benötigt reichlich Kreativität, Geduld und gute Laune bei den Mitspielern.

Aber wenns erst mal läuft...

Spiele Grüße

Günter

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Michael Andersch

RE: Schlechteste Regel

Beitragvon Michael Andersch » 20. Januar 2004, 09:43

> Ich kann es niemand empfehlen, sich das Spiel mit der Regel
> zu erarbeiten. Das ist ein fast hoffnungsloses Unterfangen,
> dauert 1 Stunde bis man anfangen kann und benötigt
> reichlich Kreativität, Geduld und gute Laune bei den
> Mitspielern.

Naja, das halte ich schon für etwas übertrieben.
Ich stimme Dir zwar zu, dass der Regelaufbau - von mir zumindest subjektiv empfunden - nicht ganz optimal ist.
Dennoch:
Bei uns hat das erste Mal Regel erklären etwas über 30 Minuten gedauert (inkl. Vorlesen vieler Kärtcheneigenschaften, damit die Spieler so einen groben Überblick haben was es denn da so gibt). Und das nicht im stillen Kämmerlein, sondern auf einen Spieletreff an denen an mehreren Tischen gleichzeitig gespielt wurde, und somit eine höhere Konzentration erforderlich war.

Viele Grüße,
Micha (der allerdings PotR nach bislang 3 Partien nicht nochmal zu fünft spielen würde)


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