Beitragvon peer » 29. Januar 2004, 07:28
Hi,
Robert Vötter schrieb:
> Bringt das Sammeln von Spielen überhaupt noch etwas ?
Was hat sich den in letzter Zeit geaendert? So lange es nicht Spiele-Replikatoren gibt, kann man Spiele doch immer noch genauso gebrauchen wie frueher, oder?
Versteh die Frage nicht.
> Man kann mit der Zeit das Spiel gar nicht mehr spielen,da oft
> das Zubehör total "vergammelt"ist.
Mmh, ist mir nicht passiert. Bei einem Spiel wellte der Spielplan, mein Spiel des Lebens (ja hatte ich mal) ist zerspielt - aber das musste auch 4 Kinder ertragen... (damit meine ich mich und meine Geschwister)
> Man spielt meistens nur noch neuere Titel und ältere werden
> immer seltener hervorgeholt.
> Natürlich ist es sicher toll,mal alle ALEA Spiele
> (Schleichwerbung) in einer Reihe hat,doch wie oft spielt man
> noch alle ALEA Spiele? (Hier kann man natürlich auch andere
> namen von Verlagen einsetzen)
Mmh, also wie woanders schon geschrieben: Der reine Sammler ist eh ein Sonderfall - da gehts nicht nur um Spielwert, sondern um Sammlerwert.
"Reine" Spieler machen oft dieselben Phasen durch:
1.) Alles kaufen was man bekommen kann (je nach Geldbeutel alle Schnaeppchen und Flohmarktspiele abgrasen oder alles was neu ist blind bestellen)
2.) Nach einiger Zeit schlaegt dann aus Platzgruenden Quantitaet in Qualitaet um. D.h. man verkauft alle Spiele, die man nicht spielt. Oder zumindest alle schlechten Spiele. Spaeter dann auch die mittelmaessigen. Das ist ganz normal.
Ich persoehnlich optimiere meine Spielesammlung dahingehend, dass ich fuer jede Gruppe von Spielern ein paar Spiele zur Auswahl praesentieren kann. Darueber hinaus kommt noch der Reiz des neuen hinzu, dem ich mich nicht verschliessen kann (wobei ich allerdings schon eine Vorauswahl treffe). Insofern gibts einigen Durchlauf, dennoch bleiben genug Spiele in meinem Regal, als das die absolute Anzahl weiter ansteigt (sogar waehrend meines Aufenthalts hier im "Exil" :-) )
> Ich lese immer noch viele Anfragen über Spiele,die es nicht
> mehr gibt und wo man sehr viel Geld zahlt,damit man sie hat
> (Z.b. Atlantis,Carabande Action Set).
Zum einen von Sammlern, die ein Spiel haben wollen, weil es selten ist, bezw. weil es teuer ist..
> Robert (Der immer mehr Leute kennt,die ihre gesamten
> Spielesammlungen aufgelöst haben)
Das kann aber andere Gruende haben: Vielleicht brauchen sie Platz (und Geld), weil sie eine Familie gruenden wollen. Oder umgekehrt: Die Kinder sind weg, man zieht in eine kleinere, guenstige Wohnung und kann nicht mehr so viele Spiele lagern. Oder man hat keine Zeit mehr zum spielen oder die Spielegruppe verlaeuft sich und man kann daher nicht mehr spielen. Ich meine, ein Spieler muss doch ein paar Spiele haben, oder?
ciao
Peer (der niemanden kennt, der seine Spielesammlung aufgeloest hat, aber gerne jemanden beim aufloesen behilflich waere)