Beitragvon Ralf R » 13. Februar 2004, 01:55
Ralf R schrieb:
> Mehr dazu nach den ersten Spielrunden...
So. Habe heute dann die erste Partie Labyrinth gespielt - zu Zweit. Regeln waren schnell erklaert und sind logisch im Spiel umgesetzt, so dass man sich direkt am das eigentliche Spielgeschehen konzentrieren kann. Und konzentrieren muss man sich auch - weil Glückfaktoren gibt es keine und jede nicht genutzte Chance auf den besten Zug gibt einen Vorteil für den Gegner. Da es im Prinzip ein "Wettlauf" aus dem Labyrinth ist, sollte man keinen Spielzug unnütz vertun. Also am besten mit einem Zug direkt mehrere Aktionen auf einmal erledigen: Wandelement drehen und Gegnerstein in schlechte Position oder den eigenen Stein damit in eine bessere Position drücken. Oder Kinderstein mit der Mutter schieben und damit beide in Richtung Ausgang bewegen. Oder Gegnerstein über Wand schubsen und das Schwenken eines Mauerelementes durch den eigenen Stein blockieren. ... Taktische Möglichkeiten gibt es viele. Besonders die aufgesparten Spielzugaktionen, um später ein ganzes Feuerwerk an Aktionen abbrennen zu können schent besonders wichtig zu sein, weil oft will man gerne mehr machen können bevor der Gegner wieder zum Zug kommt.
Fazit: Schönes Material, variables Labyrinth, vielfältige taktische Möglichkeiten, überschaubare Spieldauer, verständliche Regeln, macht Spass, tolles Spiel !!!
Thx/Bye
Ralf R
PS: Eine Frage habe ich noch. Darf man absichtlich seine Kinder über die Begrenzungen ohne Ausgang schubsen (bei 2 Spielerpartie), um so ein Eingang nahe der eigenen Eingangslinie zu öffnen und den Rand damit als Abkürzung nutzen? Laut Regel nicht verboten, aber der Vorteil für den Ersten, der damit das Mauerelement dieses Eingangs wählen kann, ist schon vorhanden ... so dass man kaum diese Taktik ignorieren kann.