Beitragvon Jürgen Valentiner-Br. /Schmidt » 20. Februar 2004, 09:49
Hallo Ralf,
vor ein paar Wochen habe ich hier im Forum auf eine ähnliche Anfrage folgendes geantwortet:
"Man braucht bei "Tongiaki" auch zu zweit keine Sonderregeln.
Es sind zwar mehr Seewege unpassierbar, das ist aber auch gut so, denn so steigt die Motivation, zusammen mit dem Mitspieler in See zu stechen.
Gelängen deutlich mehr Seereisen, würde sich ein Spieler tendenziell auf die eine Seite des Spielplans entwickeln und der andere auf die andere - mit zu wenig Spannung. Dadurch, dass die Auswanderung riskanter ist (= öfter scheitert), steigt der Reiz, zusammen neue Inseln zu entdecken.
Zu zweit ergibt sich außerdem - wie Carsten schon andeutete - ein direkteres und taktischeres Spiel, zumal die Möglichkeit des Umsetzens der Schiffe (wenn alle eigenen Schiffe auf dem Plan stehen, darf man ein Schiff von irgendeinem Strand nehmen und zur Vermehrung einsetzen) viel aktiver nutzen kann als bei mehr Spielern. "
Wir werden bei der nächsten Auflage aber wohl einen Satz in die Anleitung aufnehmen, dass beim Spiel zu zweit keinerlei andere Regeln gelten, sondern dass es - mit einer anderen Taktik und Spielatmosphäre - auch im direkten Duell nach den gleichen Grundregeln gespielt wird. (o.ä.).
Spiel Spaß, Jürgen